Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.

Historisches Ortslexikon

Übersichtskarte Hessen
Messtischblatt
5514 Hadamar
Moderne Karten
Kartenangebot der Landesvermessung
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
Historische Karten
Herzogtum Nassau 1819 – 19. Hadamar

Niederhadamar

Dorf · 133 m über NN
Gemarkung Hadamar, Gemeinde Hadamar, Landkreis Limburg-Weilburg 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

Niederhadamar liegt 5,7 km nordwestlich von Limburg.

Lage und Verkehrslage:

Niederhadamar liegt 1,5 km südwestlich von Hadamar an der L 3462.

Historische Namensformen:

  • Nider Hademer (1616) (Kupferstichkarte von Nassau)

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3431497, 5589399
UTM: 32 U 431450 5587603
WGS84: 50.436443° N, 8.034713° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

53300701003

Diagramme:

Niederhadamar: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Fürst zu Nassau-Diez, Dillenburg, Hadamar und Siegen (Nassau-Oranien), Fürstentum Hadamar, Amt Hadamar
  • 1806-1813: Großherzogtum Berg, Departement der Sieg, Arrondissement Dillenburg, Kanton Hadamar, Amt Hadamar
  • 1816: Herzogtum Nassau, Amt Hadamar
  • 1849: Herzogtum Nassau, Verwaltungsbezirk III (Kreisamt Hadamar)
  • 1854: Herzogtum Nassau, Amt Hadamar
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Oberlahnkreis
  • 1886: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Kreis Limburg
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Limburg
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Limburg
  • 1968: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Limburg
  • 1974: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Limburg-Weilburg

Altkreis:

Limburg

Gericht:

  • 1816: Amt Hadamar
  • 1849: Justizamt Hadamar
  • 1854: Justiz- und Verwaltungsamt Hadamar
  • 1867: Amtsgericht Hadamar

Gemeindeentwicklung:

Am 01.04.1939 werden Faulbach und Niederhadamar nach Hadamar eingemeindet (Amtsblatt der Regierung zu Wiesbaden Stück 1 vom 07.01.1939).

Kirche und Religion

Ortskirchen:

  • 1486: Plebanie
  • 1527: Pfarrer

Pfarrzugehörigkeit:

Zur Pfarrei gehörten ab 1567 Offheim und ab 1590 Malmeneich.

Als Tochterpfarrei gehörte der Ort zur Pfarrei Dietkirchen.

Patronat:

Das Patronat wird 1564 von den von Braunsberg wahrgenommen.

Bekenntniswechsel:

Einführung der Reformation in der Grafschaft Nassau-Dillenburg ab 1533

Reformierter Bekenntniswechsel: um 1575

Katholischer Bekenntniswechsel in Nassau-Hadamar: ab 1629

Kirchliche Mittelbehörden:

Zum Trierer Archidiakonat St. Lubentius in Dietkirchen, Dekanat Dietkirchen gehörig

Wirtschaft

Wirtschaft:

Nach 1827 werden in der Gegend um Hadamar, Faulbach und Niederhadamar Braunsteinlagerstätten erschlossen.

Mühlen:

1806 gehören 3 Mühlen zu Niederhadamar.

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Niederhadamar, Landkreis Limburg-Weilburg“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/8610> (Stand: 6.3.2026)