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Herzogtum Nassau 1819 – 31. Idstein

Niederems

Ortsteil · 300 m über NN
Gemeinde Waldems, Rheingau-Taunus-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

23,8 km nordöstlich von Bad Schwalbach

Lage und Verkehrslage:

Siedlung im engen Tal des Emsbaches an der Einmündung des vom Diesbach durchflossenen Seitenbaches.

Ersterwähnung:

1566

Historische Namensformen:

  • Niedern Embß (1566)
  • Nieder Embs (um 1650)
  • Niedern Ems (1653)

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3454531, 5569001
UTM: 32 U 454474 5567213
WGS84: 50.255314° N, 8.361371° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

439016030

Flächennutzungsstatistik:

  • 1885 (Hektar): 582, davon 153 Acker (= 26.29 %), 40 Wiesen (= 6.87 %), 251 Holzungen (= 43.13 %)
  • 1961 (Hektar): 582, davon 346 Wald (= 59.45 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1566: 19 Haushaltungen
  • 1648: 3 Haushaltungen
  • 1821: 172 Einwohner
  • 1885: 257, davon 245 evangelisch (= 95.33 %), 12 katholisch (= 4.67 %)
  • 1961: 453, davon 350 evangelisch (= 77.26 %), 99 katholisch (= 21.85 %)
  • 1970: 556

Diagramme:

Niederems: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1566: Amt Idstein
  • 1787: Fürstentum Nassau-Usingen, Oberamt oder Herrschaft Idstein
  • 1816: Herzogtum Nassau, Amt Idstein
  • 1849: Herzogtum Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Herzogtum Nassau, Verwaltungsbezirk VII (Kreisamt Idstein)
  • 1854: Herzogtum Nassau, Amt Idstein
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden,Untertaunuskreis
  • 1886: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Usingen
  • 1919: Hilfskreis Königstein in der französischen Besatzungszone
  • 1932: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Usingen
  • 1933: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Usingen
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Usingen
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Usingen
  • 1968: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Usingen
  • 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Untertaunuskreis
  • 1977: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Rheingau-Taunus-Kreis

Altkreis:

Usingen

Gericht:

  • 1760: Gericht „In der Ems“
  • bis 1816: Oberamt Idstein
  • 1816: Amt Idstein
  • 1849: Justizamt Idstein
  • 1854: Justiz- und Verwaltungsamt Idstein
  • 1867: Amtsgericht Idstein

Gemeindeentwicklung:

Am 1.8.1972 zur neugegründeten Gemeinde Waldems.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1481 gehen Fruchtgefälle als nassauisches Lehen an die von Reifenberg.

Zehntverhältnisse:

1604 sind Zehntanteile Heinrichs von Reifenberg belegt.

Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

Zum Kirchspiel Esch gehörig, später auch Reinborn

Bekenntniswechsel:

Einführung der Reformation vermutlich Mitte des 16. Jahrhunderts.

Kultur

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Wirtschaft

Mühlen:

1653 wird eine Unterheiers-Mühle erwähnt

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Niederems, Rheingau-Taunus-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/11055> (Stand: 16.10.2018)