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Herzogtum Nassau 1819 – 31. Idstein

Reinborn

Siedlung · 400 m über NN
Gemarkung Niederems, Gemeinde Waldems, Rheingau-Taunus-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Siedlung

Lagebezug:

24,6 km nordöstlich von Bad Schwalbach

Lage und Verkehrslage:

Siedlung in Höhenlage oberhalb von Niederems

Historische Namensformen:

  • Reynboren (1427)
  • Rehenborn (1566)
  • Renborn (1595)
  • Reinborn (um 1650)

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3454201, 5569761
UTM: 32 U 454144 5567973
WGS84: 50.26212065° N, 8.356652303° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

43901603001

Einwohnerstatistik:

  • 1566: 8 Haushaltungen
Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1566: Amt Idstein
  • 1787: Fürstentum Nassau-Usingen, Oberamt oder Herrschaft Idstein

Altkreis:

Untertaunuskreis

Gericht:

  • Um 1650: Gericht „In der Ems“
Besitz

Zehntverhältnisse:

1427 geht ein Malter Korn vom Zehnten als nassau-idsteinisches Lehen an Markolf Rudel von Reifenberg. 1594 verpfändet Wilderich von Wladerdorff an Daniel Naurath, Pfarrer zu Rod an der Weil u.a. seinen Anteil am kleinen Zehnten zu Reinborn. 1595 steht laut Vertrag zwischen Nassau-Idstein und Mainz auch letzterem ein Teil des Zehnten zu.

Kirche und Religion

Ortskirchen:

  • 1530: Kirche

Pfarrzugehörigkeit:

1594 zur Pfarrei Esch gehörig. Um 1530 wird die Kirche vom Kloster Walsdorf versehen.

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Reinborn, Rheingau-Taunus-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/11080> (Stand: 1.3.2018)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde