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KDR 100, TK25 1900 ff.
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Herzogtum Nassau 1819 – 17. Cubach

Laubuseschbach

Ortsteil · 270 m über NN
Gemeinde Weilmünster, Landkreis Limburg-Weilburg 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

19 km östlich von Limburg

Lage und Verkehrslage:

5 km südwestlich von Weilmünster an der L 3054.

Bahnhof der Eisenbahnlinie Weilburg – Bad Homburg ("Weiltalbahn") (Inbetriebnahme der Strecke 15.5.1892) bis zur Stilllegung der Teilstrecke 1968.

Ersterwähnung:

897

Vorbemerkung Historische Namensformen:

Ascapahc (897) [MGH Diplomata Deutsche Karolinger 3,4: Zwentibolds und Ludwig das Kind : Schieffer, S. 42-44 Nr. 14]

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3452736, 5584862
UTM: 32 U 452680 5583068
WGS84: 50.397754° N, 8.334215° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

533018070

Flächennutzungsstatistik:

  • 1885 (Hektar): 770, davon 422 Acker (= 54.81 %), 74 Wiesen (= 9.61 %), 203 Holzungen (= 26.36 %)
  • 1961 (Hektar): 773, davon 210 Wald (= 27.17 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1885: 1000, davon 948 evangelisch (= 94.80 %), 2 katholisch (= 0.20 %), 50 Juden (= 5.00 %)
  • 1961: 1279, davon 1090 evangelisch (= 85.22 %), 182 katholisch (= 14.23 %)
  • 1970: 1370 Einwohner

Diagramme:

Laubuseschbach: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Grafschaft (seit 1791 Fürstentum) zu Wied-Runkel, Amt oder Herrschaft Runkel
  • 1806: Herzogtum Nassau, Kirchspiel Blessenbach
  • 1816: Herzogtum Nassau, Amt Runkel
  • 1849: Herzogtum Nassau, Verwaltungsbezirk IV (Kreisamt Limburg)
  • 1854: Herzogtum Nassau, Amt Weilburg
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Oberlahnkreis
  • 1945: Groß-Hessen, Oberlahnkreis
  • 1946: Bundesland Hessen, Oberlahnkreis
  • 1974: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Limburg-Weilburg

Altkreis:

Oberlahnkreis

Gericht:

  • 1816: Amt Runkel
  • 1849: Justizamt Runkel
  • 1854: Justiz- und Verwaltungsamt Runkel
  • 1867: Amtsgericht Runkel
  • 1968: Amtsgericht Weilburg

Gemeindeentwicklung:

Am 31.12.1970 wurde Laubuseschbach im Zuge der hessischen Gebietsreform als Ortsteil der neu gebildeten Gemeinde Weilmünster eingegliedert.

Kirche und Religion

Ortskirchen:

  • 1469: Kapelle

Pfarrzugehörigkeit:

1332 zum Kirchspiel von Blessenbach gehörig

Bekenntniswechsel:

Einführung der Reformation vermutlich Mitte des 16. Jahrhunderts.

Kultur

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Wirtschaft

Wirtschaft:

1806 gehören zu Laubuseschbach 1 Kupfer- und Bleiberwerk sowie Eisensteingruben

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Laubuseschbach, Landkreis Limburg-Weilburg“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/8681> (Stand: 6.3.2026)