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Herzogtum Nassau 1819 – 15. Weilburg Löhnberg

Weitere Informationen

Ahausen

Stadtteil · 169 m über NN
Gemeinde Weilburg, Landkreis Limburg-Weilburg 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

19 km nordöstlich von Limburg.

Lage und Verkehrslage:

Der Ort liegt 2 km nordöstlich von Weilburg an der K 418 und an der Lahn.

Ersterwähnung:

1320

Historische Namensformen:

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3448469, 5596261
UTM: 32 U 448415 5594463
WGS84: 50.499861° N, 8.27264° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

533017010

Flächennutzungsstatistik:

  • 1885 (Hektar): 417, davon 233 Acker (= 55.88 %), 44 Wiesen (= 10.55 %), 97 Holzungen (= 23.26 %)
  • 1961 (Hektar): 390, davon 93 Wald (= 23.85 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1885: 447, davon 432 evangelisch (= 96.64 %), 15 katholisch (= 3.36 %)
  • 1961: 677, davon 541 evangelisch (= 79.91 %), 126 katholisch (= 18.61 %)
  • 1970: 758

Diagramme:

Ahausen: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Fürstentum Nassau-Weilburg, Grafschaft Nassau-Weilburg, Amt Weilburg
  • 1806: Herzogtum Nassau, Amt Weilburg, Kirchspiel Weilburg
  • 1816: Herzogtum Nassau, Amt Weilburg
  • 1849: Herzogtum Nassau, Verwaltungsbezirk III (Kreisamt Hadamar)
  • 1854: Herzogtum Nassau, Amt Weilburg
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Oberlahnkreis
  • 1945: Groß-Hessen, Oberlahnkreis
  • 1946: Bundesland Hessen, Oberlahnkreis
  • 1974: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Limburg-Weilburg

Altkreis:

Oberlahnkreis

Gericht:

  • 1816: Amt Weilburg
  • 1849: Justizamt Weilburg
  • 1854: Justiz- und Verwaltungsamt Weilburg
  • 1867: Amtsgericht Weilburg

Gemeindeentwicklung:

Am 31.12.1970 wurde Ahausen im Zuge der hessischen Gebietsreform als Stadtteil der Stadt Weilburg eingegliedert.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1320 vermacht Hermann, Dekan zu Weilburg, zuerst seiner Tochter Gertrud auf Lebenszeit seinen Weingarten in Ahausen.
Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

Wahrscheinlich zur Pfarrei Weilburg gehörig

Bekenntniswechsel:

Einführung der Reformation in Nassau-Weilburg ab 1526.

Kirchliche Mittelbehörden:

Trierer Archidiakonat St. Lubentius in Dietkirchen, Archipresbyterat Wetzlar

Trierer Archidiakonat St. Lubentius in Dietkirchen, Dekanat Dietkirchen

Kultur

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Wirtschaft

Mühlen:

1806 gehört 1 Ölmühle zu Ahausen

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Ahausen, Landkreis Limburg-Weilburg“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/8861> (Stand: 6.3.2026)