Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.
Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
118760262
Skell, Clarus Friedrich Ludwig von [ID = 1996]
- * 13.9.1750 Weilburg, † 24.2.1823 München, evangelisch
Gartenarchitekt - Andere Namen ↑
-
Weitere Namen:
- Sckell, Clarus Friedrich* Ludwig* von
- Wirken ↑
-
Werdegang:
- Ausbildung in der Hofgärtnerei in Schwetzingen
- anschließend in Bruchsal, Paris und Versailles tätig
- 1773-1776 Beschäftigung in England mit Landschaftsgärten im englischen Stil
- 1804 Hofgartenintendant in München
- 1808 bayerischer Personaladel
- 1817-1823 landschaftliche Umgestaltung des Schlossparks Biebrich
-
Lebensorte:
- Schwetzingen; Bruchsal; Paris; Versailles; Biebrich am Rhein
- Familie ↑
-
Vater:
Sckell, Johann Wilhelm*, 1722–1792, aus Reckahn (Mark Brandenburg), Hofgärtner in Nassau-Weilburg und in Schwetzingen, Sohn des Johann Georg Wilhelm Sckell, GND, 1686–um 1750, aus Eisenach, kurfürstlicher Hof- und Lustgärtner in Lehnin (Mark Brandenburg), und der Anna Klaedius
-
Verwandte:
- Sckell, Theres, geb. Sckell <Tochter>, 1800–1853, verheiratet mit Carl August Sckell, Sohn des Matthias Sckell, Bruder von Friedrich Ludwig Sckell
- Rottmann, Friederike, geb. Sckell <Tochter>, 1802–1867, verheiratet mit Carl Rottmann
- Sckell, Matthias <Bruder>
- Nachweise ↑
-
Literatur:
- Allgemeine deutsche Biographie, Bd. 34, Leipzig 1892, S. 444-446 (Friedrich Otto)
- Neue deutsche Biographie, Bd. 24, Berlin 2010, S. 95-97 (Iris Lauterbach)
- Wiesbaden. Das Stadtlexikon, hrsg. vom Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden, Darmstadt 2017, S. 826 (Hildebert de la Chevallerie)
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 743, Nr. 4072
- Juliane von Åkerman, Friedrich Ludwig von Sckell, in: Jürgen Wurst/Alexander Langheiter (Hrsg.), Monachia. München: Städtische Galerie im Lenbachhaus, 2005. S. 161 f.
- Margret Wanetschek, Grünanlagen in der Stadtplanung von München 1790–1860, neu hrsg. von Klaus Bäumler/Franz Schiermeier, München 2005
- Rainer Herzog, Friedrich Ludwig von Sckell und Nymphenburg. Zur Geschichte, Gestaltung und Pflege des Schlossparks Nymphenburg, München 2003
- Iris Lauterbach (Hrsg.), Friedrich Ludwig von Sckell (1750–1823). Gartenkünstler und Stadtplaner, Worms 2002
- Hessische Familienkunde Bd. 25, 2000-2001, Sp. 157
- Volker Hannwacker, Friedrich Ludwig von Sckell. Der Begründer des Landschaftsgartens in Deutschland, Stuttgart 1992
- Oswald Hederer, Münchner Baukunst um 1800 und Aussagen zur Gartengestaltung, München 1952
- Franz Hallbaum, Der Landschaftsgarten. Sein Entstehen und seine Einführung in Deutschland durch Friedrich Ludwig von Sckell 1750–1823, München 1927
-
Bildquelle:
anonym, Friedrich Ludwig von Sckell, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons (beschnitten)
- Zitierweise ↑
- „Skell, Clarus Friedrich Ludwig von“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118760262> (Stand: 24.2.2026)
