Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

Der Komponist Carl Maria von Weber trifft in Darmstadt ein, 4. April 1810
Am 4. April 1810 trifft der junge Komponist Carl Maria von Weber (1786–1826) in Darmstadt ein, um bei dem großherzoglichen Hofkomponisten Abbé Georg Joseph Vogler (1749–1814) zu studieren. Ab September wohnt er in dessen Haus am Mathildenplatz. Zusammen mit den beiden Mitschülern Giacomo Meyerbeer (1791–1864) und Johann Gänsbacher (1778–1844) bildete er die sogen. „Trias harmonica“. Während seiner Darmstädter Zeit wurde in Frankfurt am Main seine Oper „Silvana“ uraufgeführt. Für Großherzog Ludewig I. (1753–1830) komponierte er die komische Oper „Abu Hassan“. Am 14. Februar 1811 reiste er wieder aus Darmstadt ab, blieb aber weiterhin mit Vogler in Kontakt
Das 1890 errichtete Vogler-Denkmal am Mathildenplatz erinnert an den vielseitig tätigen Abbé und seine beiden berühmtesten Schüler Carl Maria von Weber und Giacomo Meyerbeer.
(UH)
- Belege
- Weiterführende Informationen
- HStAD Bestand D 12 Nr. 49/32
- Stadtlexikon Darmstadt: Weber, Karl Maria von (eingesehen am 4.4.2025)
- Stadtlexikon Darmstadt: Vogler, Georg Joseph
- Wikipedia: Carl Maria von Weber (eingesehen am 4.4.2025)
- Empfohlene Zitierweise
- „Der Komponist Carl Maria von Weber trifft in Darmstadt ein, 4. April 1810“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edbx/id/7588> (Stand: 26.11.2025)
