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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

Großbrand in Beerfelden, 29. April 1810
Im Odenwalder Städtchen Beerfelden entsteht aufgrund einer brennenden Fettpfanne ein Großbrand, der durch die engen Gassen und Strohdächer ca. 80 % des Ortes niederbrennt. Die Einwohner konnten noch fliehen, doch verstarben insgesamt elf Personen. Der Wiederaufbau wurde von der im Jahre 1777 gegründeten Hessische Brandassekurationskasse mit Kosten von 172.802 Gulden getragen und der Großherzog in Darmstadt, wie auf der Graf von Erbach-Fürstenau organisierten Hilfsmaßnahmen. Das Land wurde zu Spenden für die Abgebrannten gesammelt.
(StH)
- Belege
- Eckhart G. Franz (Hrsg.), Die Chronik Hessens, Dortmund 1991, S. 204 f.
- Empfohlene Zitierweise
- „Großbrand in Beerfelden, 29. April 1810“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edbx/id/6064> (Stand: 29.4.2025)
