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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

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Die Stadt Wimpfen geht in die Landgrafschaft Hessen-Darmstadt über, 3. April 1803

Nachdem die freie Reichsstadt Wimpfen 1802 zunächst durch badische Truppen annektiert worden war, gelangten das Stift und die Stadt nach längeren Verhandlungen zusammen mit weiteren ehemals mainzischen und pfälzischen Orten und Ämtern, wie etwa Bensheim, Heppenheim, Lorsch und Gernsheim, durch die umfassenden Neuordnungen im Reichsdeputationshauptschluss vom Februar 1803 an die Landgrafschaft Hessen-Darmstadt. Am 5. April 1803 erfolgt die offizielle Bekanntgabe der Abtretung.

Die Kommission zur Übernahme von Wimpfen in hessischen Besitz leitete der spätere hessische Finanzminister August Konrad Hofmann (1776–1841). Da das Umland Wimpfens 1805/06 durch Baden und Württemberg annektiert wurde, lag die spätere Kurstadt fortan als hessische Exklave rund 40 km von dem 1806 nach weiteren Gebietserwerbungen zum Großherzogtum aufgestiegenen Land entfernt.
(UH)

Belege
Weiterführende Informationen
Empfohlene Zitierweise
„Die Stadt Wimpfen geht in die Landgrafschaft Hessen-Darmstadt über, 3. April 1803“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edbx/id/7811> (Stand: 10.10.2026)
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