Hessische Quellen zum Ersten Weltkrieg

Inhalt
- 1.8.1914: Die Sozialdemokratie und der Krieg
- ...
- 5.8.1914: Aufruf zur Gestellung als Pflegepersonal
- 5.8.1914: Nächtliche Gewehrschüsse in Offenbach
- 5.8.1914: Behandlung der Kriegsbrieftauben
- 5.8.1914: Bildung eines Hilfskomitees in Offenbach
- 5.8.1914: Maßnahmen gegen das Kriegselend
- 5.8.1914: Unterstützunsgfonds in Mühlheim
- 6.8.1914: Veränderung des Straßenbilds in Offenbach
- ...
- 12.8.1914: Aufruf an die Arbeiterjugend
Abbildungen
↑ Der erste Kriegsmonat im Offenbacher Abendblatt, August 1914
Abschnitt 64: 5.8.1914: Bildung eines Hilfskomitees in Offenbach
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Rumpenheim, 5. August. Durch die Folgen der Kriegswirren liegt hier das wirtschaftliche Leben vollständig darnieder. Die Arbeitslosigkeit wird durch Annahme von Arbeit bei den Landwirten nur wenig gemildert. Um der Not ein wenig zu steuern, welche über die Hinterbliebenen der ins Feld gezogenen Familienväter hereingebrochen ist, hat sich ein Hilfskomitee gebildet, dessen einstweiliger Vorsitzender Herr Lehrer Doll ist. Es setzt sich aus allen Kreisen der Bürgerschaft zusammen. Mit der Unterstützung der Parteigenossen und deren Hinterbliebenen, sowie über das Weiterabonnement des Offenb. Abendblattes wird sich eine Mitgliederversammlung des Parteivereins am Samstag abend bei Peter Huhn beschäftigen.
[Offenbacher Abendblatt vom 5. August 1914]
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| Empfohlene Zitierweise: | „Der erste Kriegsmonat im Offenbacher Abendblatt, August 1914, Abschnitt 64: 5.8.1914: Bildung eines Hilfskomitees in Offenbach“, in: Hessische Quellen zum Ersten Weltkrieg <https://www.lagis-hessen.de/index.php/de/purl/resolve/subject/qhg/id/161-64> (aufgerufen am 07.05.2026) |
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