Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.

Hessian Biography

New search
 
Portrait

Ernst Hellinger
(1883–1950)

Symbol: Switch display mode Symbol: Switch display mode Symbol: Print Preview

GND-ID

118990284

Hellinger, Ernst [ID = 9883]

* 30.9.1883 Striegau heute Strzegom (Polen), † 28.3.1950 Chicago, jüdisch
Prof. Dr. phil. – Mathematiker, Hochschullehrer
Other Names | Activity | Family Members | References | Life | Citation
Activity

Career:

  • Ostern 1890 Vorschule des Realgymnasiums Striegau (heute Strzegom/Polen), anschließend König-Wilhelm-Gymnasium Breslau (heute Wrocław/Polen), Abitur: Ostern 1902
  • 1902-1905 Studium der Mathematik und Physik an den Universitäten Heidelberg, Breslau und Göttingen
  • Ostern 1905-Ostern 1907 Privatassistent bei David Hilbert
  • 7.10.1907 Promotion bei Hilbert zum Doktor der Philosophie in Göttingen
  • 10.1907-Ostern 1909 Assistent an der Sammlung mathematischer Instrumente und Modelle der Universität Göttingen
  • 1.5.1909 Habilitation für Mathematik an der Universität Marburg
  • 1.10.1909 Privatdozentenstipendium
  • 1.10.1914 planmäßiger außerordentlicher Professor der reinen und angewandten Mathematik an der Universität Frankfurt am Main
  • Teilnehmer am Ersten Weltkrieg
  • 19.8.1920 ordentlicher Professor an der Universität Frankfurt am Main
  • 1935/1936 Versetzung in den Zwangsruhestand durch die Nationalsozialisten
  • 10./13.11.1938 Verhaftung und Deportation ins Konzentrationslager Dachau; aufgrund der Fürsprache einflussreicher Freunde nach sechs Wochen unter der Bedingung entlassen, auszuwandern
  • Februar 1939 Emigration in die USA
  • Professor an der Northwestern University in Evanston, Illinois
  • zuletzt Gastprofessor am Illinois Institute of Technology in Chicago
  • bis zu seinem Tod Arbeit auf dem Gebiet der Integralrechnung und der Spektraltheorie

Course of Studies:

  • 1902-1905 Studium der Mathematik und Physik an den Universitäten Heidelberg, Breslau und Göttingen

Netzwerk:

  • Hilbert, David <Lehrer>, GND, * Königsberg 23.1.1862, † Göttingen 14.2.1943, Mathematiker

Academic Qualification:

  • 7.10.1907 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Göttingen
  • 1.5.1909 Habilitation für Mathematik an der Universität Marburg

Academic Vita:

  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Mathematik / Privatdozent / 1909-1914
  • Frankfurt am Main, Universität / / reine und angewandte Mathematik / außerordentlicher Professor / 1914-1920
  • Frankfurt am Main, Universität// reine und angewandte Mathematik/ ordentlicher Professor/ 1920

(Art-) Works:

  • Die Orthogonalinvarianten quadratischer Formen von unendlichvielen Variabelen (Diss. phil. 1907)
  • Neue Begründung der Theorie quadratischer Formen von unendlichvielen Veränderlichen (Habil.-Schrift 1909)

Places of Residence:

  • Striegau; Breslau; Heidelberg; Göttingen; Marburg; Frankfurt am Main; Evanston (Illinois/USA)
Family Members

Father:

Hellinger, Emil, Kaufmann in Striegau (Schlesien)

Mother:

Hellinger, Julie

Relatives:

  • Meissner, Hanna, geb. Hellinger <Schwester>
References

Bibliography:

Image Source:

Konrad Jacobs, Erlangen, ErnstHellinger MFP, CC BY-SA 2.0 DE (beschnitten)

Citation
„Hellinger, Ernst“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118990284> (Stand: 28.3.2026)