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Hessian Biography

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Portrait

Richard Detlev Christian Hauschildt
(1876–1934)

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GND-ID

143583921

Hauschildt, Richard Detlev Christian [ID = 12607]

* 12.11.1876 Eimsbüttel (heute Hamburg), † 7.12.1934 Kassel, evangelisch
Schriftsetzer, Redakteur, Abgeordneter
Other Names | Activity | Family Members | References | Life | Citation
Activity

Career:

  • Besuch der Volksschule in Hamburg
  • Schriftsetzerlehre
  • Wanderschaft in Deutschland
  • Militärdienst
  • Mitglied des Buchdruckerverbandes
  • ab 1900 selbstständiger Redakteur in Mainz („Volkszeitung“), Magdeburg („Volksstimme“), Würzburg („Volksfreund“) und Offenbach am Main („Abendblatt“)
  • 1905-1924 Redakteur, davon 1911-1924 (als Nachfolger von Philipp Scheidemann) Chefredakteur beim „Casseler Volksblatt“
  • 1906-1922 Vorsitzender der Kasseler SPD
  • 1.4.1916-4.5.1924 Stadtverordneter in Kassel, dort 11.3.1919-4.5.1924 Vorsitzender der SPD-Fraktion
  • Teilnehmer am Ersten Weltkrieg
  • 1918/19 Vorsitzender des Arbeiter- und Soldatenrates in Kassel
  • 26.1.1919-6.12.1924 Mitglied der Verfassunggebende Preußische Landesversammlung bzw. des Preußischen Landtags für den Wahlkreis 19: Hessen-Nassau (SPD)
  • 1919-1920 Mitglied des Kurhessischen Kommunallandtags des preußischen Regierungsbezirks Kassel bzw. des Provinziallandtages der preußischen Provinz Hessen-Nassau für die Stadt Kassel, dort 1919 Mitglied des Hauptausschusses
  • 21.1.1924 vom preußischen Innenministerium übertragene einstweilige Verwaltung des Kreises Hersfeld, wogegen sich heftiger Protest „seitens der Wirtschafts- und Beamtenverbände, auch zahlreicher Bürgermeister und der Hessischen Arbeitsgemeinschaft sowie der Demokratischen Partei“ erhob, weil Hauschildt keine Beamten-Ausbildung hatte, deshalb 1.3.1924 Versetzung nach Hagen
  • 1925 Chefredakteur der „Freien Presse“ in Wuppertal-Elberfeld
  • ab 1.1.1929 Aufbau der Werbeabteilung der SPD in Berlin, Herausgeber der „Sozialdemokratischen Parteikorrespondenz“
  • ehrenamtlicher Beigeordneter in Strausberg bei Berlin
  • 24.6.1933 Verhaftung, Verbringung in das Konzentrationslager Oranienburg, 10.1933 Entlassung nach eidesstattlicher Versicherung, Berlin und Strausberg für immer zu verlassen, Rückkehr nach Kassel
  • Tätigkeit als Reisevertreter
  • Suizid unter dem Druck der Gestapo

Role:

  • Kassel, Regierungsbezirk, Kommunallandtag, Mitglied (SPD), 1919-1920
  • Hessen-Nassau, 14. Provinziallandtag, Mitglied (SPD), 1920

Places of Residence:

  • Hamburg; Mainz; Magdeburg; Würzburg; Offenbach am Main; Kassel
Family Members

Father:

Hauschildt, Heinrich Christian, Gärtner

Mother:

Wolanski, Katharina Sophia

Partner(s):

  • Wittrock, Frieda Christine Friederike, (⚭ Kassel 9.10.1909) * Kassel 2.8.1890, † Wiesbaden 7.4.1975, Tochter des Georg Wittrock, Maurer, später Wirt, und der Ottilie Bornemann

Relatives:

  • Bremer, Ottilie, geb. Hauschildt <Tochter>, Stenotypistin beim Berliner SPD-Parteivorstand, anschließend Studium an der Deutschen Hochschule für Politik, verheiratet mit Walter Bremer, 1904–1995
References

Sources:

Bibliography:

Citation
„Hauschildt, Richard Detlev Christian“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/143583921> (Stand: 7.12.2025)