Hessian Biography
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GND-ID
1391719220
Elben, Dietrich von [ID = 19554]
- belegt 1260–7.4.1318
Amtmann, Burgmann, Schiedsmann - Biographical Text
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Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Ritter, Sohn Dietrichs von Elben, ist 1260 für seinen Bruder Konrad Bürge in dessen Vergleich mit dem Stift Fritzlar1 und zählt 1263 Februar 18 mit seinem Vater und seinem gen. Bruder Konrad zur Gudensberger Burgmannschaft2. Er besiegelt 1275 April 1 eine Urkunde der hessischen Landfriedensrichter Graf Albert von Wallenstein und Wittekind von Holzheim3 und soll 1290 Amtmann in Gudensberg gewesen sein4, wo er in den nächsten Jahren im Kreis der Gudensberger Burgmannschaft öfter auftritt. 1294 Mai 7 stellt ihn Landgraf Heinrich I. den Brüdern v. Schartenberg bei Verkauf von 3 Teilen des Schlosses Schartenberg und der umliegenden Gerichte an den Landgrafen als Bürgen6 und 1299 April 14 ist er zusammen mit Thammo v. Elnhausen landgräflicher Schiedsmann in Fritzlar betreffenden Streitigkeiten des Landgrafen mit dem Mainzer Erzbischof7. Amtmann8 in Gudensberg 1312 Oktober 39, 1313 März 1210 und März 2511, 1314 Mai 612, 1317 November 813 und 1318 April 714.
- Urkk., Stift Fritzlar. ↑
- Urkk., Kloster Nordshausen. Außer den genannten von Elben gehören damals noch Konrad von Wehren und Gerlach von Grifte dazu. ↑
- Grotefend-Rosenfeld LR Nr. 184. Hier fehlen allerdings die Zeugen: die Ritter Siegfried von Haldorf, Eckhard von Felsberg, Konrad von Wehren, Otto Hund, Dietrich von Elben, Gunthard von Venne, Reiner und Reiner von Wichdorf, die wohl die Gudensberger Burgmannschaft gebildet haben. Dietrich von Elben ist am Schluß der Urkunde als Siegler nachgetragen. ↑
- Eisenträger-Krug, Kasseler Landschaft S. 275. ↑
- Grotefend-Rosenfeld LR Nr. 340. ↑
- Demandt, Fritzlarer Rechtsquellen Nr. 97. ↑
- Die Amtsbezeichnungen oficialis und advocatus wechseln. ↑
- Urkk., Kloster Breitenau. ↑
- Urkk., Stift Fritzlar. ↑
- Urkk., Kloster Breitenau. ↑
- Kopiar der Herren von Elben im Depositum des v. Buttlarschen Archivs Elben S. 14. ↑
- Urkk., Stift Fritzlar. ↑
- Urkk., Kloster Hasungen. ↑
- Bibliography
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- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 1, Marburg 1981, S. 176, Nr. 569
- Demandt (Bearb.), Quellen zur Rechtsgeschichte der Stadt Fritzlar im Mittelalter, Marburg 1939
- Eisenträger/Krug, Territorialgeschichte der Kasseler Landschaft, Marburg 1935
- Grotefend/Rosenfeld, Regesten der Landgrafen von Hessen, Bd. 1: 1247–1328, Marburg 1929
