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Hessian Biography
Further Information
GND-ID
1400765641
Schenk zu Schweinsberg, Martin [ID = 22346]
- belegt 1448–25.1.1477
Statthalter, Vizekomtur, Komtur, Rat - Biographical Text
-
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Schenk zu Schweinsberg, Martin1, Statthalter, bzw. Vizekomthur oder Komthur der Deutschordensballei Hessen 1448–14562 oder 14683, ist offenbar schon 1461 November 21 Rat Landgraf Heinrichs III.4. 1466 Dezember 1 unterschreibt er für den Landgrafen den Nürnbergischen Reichsabschied5, wird als Rat im Herbst 1471 mit dem Heimlichen Ritter Eberhard von Heusenstamm zum Kaiser gesandt6 und 1473 Mai 29 als Heimlicher von Landgraf Heinrich III. aufgefordert, am morgigen Sonntag nach Marburg zu kommen, um mit seines † Bruders Ludwigs Räten zum Kaiser zu reiten7. Unter den Räten Landgraf Heinrichs noch 1477 Januar 258.
- Schenk-Knetsch, Stammtafeln IV/34. ↑
- So Albrecht Eckhardt, Die Deutschordenskomthure von Marburg ... (HJL 20, 1970) S. 261 mit dem ausdrücklichen Hinweis auf falsche Angaben bei Gundlach. ↑
- So Schenk-Knetsch, Stammtafeln IV/34 und (danach) Gundlach III S. 234; doch weist Eckhardt (wie Anm. 2) für 1456–1457 Dietmar von Wehrda gen. Nodung und von 1458–1473 Wiprecht Löw von Steinfurth in dieser Position nach. Dem aber steht nun wiederum die Unterschrift Schenks unter dem Reichsabschied von 1466 Dezember 1 entgegen (siehe Anm. 5). Nach Schenk-Knetsch war er nach Marburg von 1468–1473 Komthur zu Stedebach und von 1473–75 Komthur zu Griefstedt. 1476 Mai 10 bezeichnet sich Schenk als alter Komthur zu Marburg (Rechn. I, Marburg Kammerschreiber 3/6 Bel.). ↑
- Rechn. I, Homberg/E (67/12 Bl. 8: hern Mertin Schengken und dem canczeler von Marpurg 1 scheffel [hafern], hatten 5 pherde. ↑
- Senckenberg, Sammlung der Reichsabschiede I S. 215 mit der Unterschrift: commendator in Marbach (!) ordinis Teuthonicorum. ↑
- Küch, Marburger Rechtsquellen II S. 256. ↑
- Urkk., Deutscher Orden. Er wird hier als Komthur zu Stedebach vom Landgrafen angeschrieben. ↑
- Gundlach III S. 234 (zitiert das Busecker Memorial von 1707, Beilagen S. 233 ff.). ↑
- Bibliography
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- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 2, Marburg 1981, S. 748, Nr. 2639.
Eckhardt, Die Deutschordenskomture von Marburg und Frankfurt-Sachsenhausen als Burgmannen in Friedberg, in: Hessisches Jahrbuch für Landesgeschichte 20 (1970), S. 206-281
Küch, Quellen zur Rechtsgeschichte der Stadt Marburg, Bd. 2, Marburg 1931
Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 3: Dienerbuch, Marburg 1930, S. 234
Schenk zu Schweinsberg/Knetsch, Stammtafeln der Freiherren Schenck zu Schweinsberg, Groß-Steinheim am Main 1925
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 2, Marburg 1981, S. 748, Nr. 2639.
