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Hessian Biography
Further Information
GND-ID
118773860
Helm, Karl Hermann Georg [ID = 16858]
- * 19.5.1871 Karlsruhe, † 9.9.1960 Marburg, evangelisch
Prof. Dr. phil. – Philologe, Germanist, Professor - Activity ↑
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Career:
- Besuch von Vorschule und Gymnasium in Karlsruhe, dort im Sommer 1889 Abitur
- 1889-1895 Studium der Germanischen Philologie, Vergleichenden Grammatik und Geschichte an den Universitäten Heidelberg, Leipzig und Freiburg (unter anderem bei Hermann Paul)
- März 1894 Staatsexamen in den Fächern Deutsch, Geschichte, Geografie und Philosophie in Karlsruhe
- anschließend Volontär am Gymnasium in Heidelberg
- 20.11.1894 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Heidelberg (bei Hermann Braune)
- ab März 1895 Volontär bei der Universitätsbibliothek in Heidelberg
- Ostern 1896-1.1.1897 Wissenschaftlicher Hilfsarbeiter an der Universitätsbibliothek Heidelberg, anschließend Privatlehrer
- 9.2.1899 Habilitation an der Universität Gießen
- ab 1899 Privatdozent an der Universität Gießen
- 9.3.1904 Ernennung zum außerordentlichen Professor für deutsche Philologie der Universität Gießen
- 15.8.1919 Ernennung zum ordentlichen Professor an der Universität Würzburg
- 1920 Ernennung zum ordentlichen Professor an der Universität Frankfurt am Main
- 1921 Ernennung zum ordentlichen Professor für Ältere Germanistik, Volkskunde und Religionsgeschichte und Direktor des Germanistischen Seminars an der Universität Marburg
- 1929/30 Rektor der Universität Marburg
- Sommersemester 1930 stellvertretender Leiter des Instituts für Grenz- und Auslandsdeutschtum
- 1931/32 Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Marburg
- 11.1933 Unterzeichner des Bekenntnisses der Professoren an den deutschen Universitäten und Hochschulen zu Adolf Hitler und dem nationalsozialistischen Staat
- seit 1933 Mitglied der Nationalsozialistischen Kulturgemeinde in Marburg
- bis 15.6.1936 Mitglied der Bibliotheks-Kommission der Universität Marburg
- 1.10.1936 Emeritierung
- 1943 Verleihung des Brüder-Grimm-Preises der Universität Marburg
- bis 1958 Vorlesungstätigkeit an der Universität Marburg
- 1959 Ehrenmitglied der Modern Language Association of America
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Role:
- Marburg, Universität, Rektor, 1929/30
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Course of Studies:
- 1889-1895 Studium der Germanischen Philologie, Vergleichenden Grammatik und Geschichte an den Universitäten Heidelberg, Leipzig und Freiburg im Breisgau
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Netzwerk:
- Behagel, Wilhelm Maximilian Otto* <Lehrer>, GND, 1854-1936, Germanist
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Academic Qualification:
- Herbst 1894 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Heidelberg mit einer Arbeit zur Rhythmik kurzer Reimpaare des 16. Jahrhunderts
- 1899 Habilitation an der Universität Gießen mit einer Arbeit über die Literatur der Deutschen Ordensritter
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Academic Vita:
- Gießen, Universität / / / außerordentlicher Professor / 1904-1919
- Würzburg, Universität / / / ordentlicher Professor / 1919-1920
- Frankfurt am Main, Universität / / / ordentlicher Professor / 1920-1921
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Ältere Germanistik, Volkskunde und Religionsgeschichte / ordentlicher Professor / 1921-1936
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Academic Offices:
- 1929/30 Rektor der Universität Marburg
- 1931/32 Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Marburg
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Memberships:
- 1959 Ehrenmitglied der Modern Language Association of America
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Places of Residence:
- Karlsruhe; Heidelberg; Leipzig; Freiburg im Breisgau; Gießen; Würzburg
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Statusgruppe:
Wissenschaftler/in
- Family Members ↑
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Father:
Helm, Karl, GND, 1825–1899, badischer Geheimrat, Direktor der Staats- und Eisenbahn-Schuldentilgungskasse, Sohn des Johann Philipp Helm, Schulmeister in Neckarwimmersbach, und der Eva Katharina Jakob
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Mother:
Volz, Anna, 1830–1879, Tochter des Robert Wilhelm Volz, GND, 1806–1882, Dr. med., Obermedizinalrat in Karlsruhe, und der Pauline Sophie Zandt
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Partner(s):
- Wolff, Anna Johanna* Sophie, (⚭ Heidelberg 5.6.1896) * Straßburg 20.3.1872, † Marburg 12.1.1941, evangelisch, Tochter des Nikolaus Friedrich* Franz Wolff, Stadtrat, und der Katharina Elisabeth Schmitt
- References ↑
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Sources:
- HStAM Bestand 915 Nr. 5760 (Marburg, Sterbenebenregister, 1941, Nr. 33)
- HStAM Bestand 915 Nr. 5809 (Marburg, Sterbenebenregister, 1960, Nr. 755)
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Bibliography:
- Neue deutsche Biographie, Bd. 8, Berlin 1969, S. 491 f. (Ludwig Wolff)
- Holger Wagemann, Die Marburger Deutsche Philologie des Mittelalters, in: Kai Köhler/Burghard Dedner/Waltraud Strickhausen (Hrsg.), Germanistik und Kunstwissenschaften im „Dritten Reich“. Marburger Entwicklungen 1920–1950, München 2005, S. 233-250
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 519 f.
- Schnack, Marburger Gelehrte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, Marburg 1977, S. 169-183 (Walter Henss)
- Haupt/Lehnert, Chronik der Universität Gießen von 1607–1907, Gießen 1907, S. [67]
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Image Source:
Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung
- Citation ↑
- „Helm, Karl Hermann Georg“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118773860> (Stand: 9.9.2025)
