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Hessian Biography

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Portrait

Dietleib von Einbeck
(belegt 1382–1408)

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Further Information

GND-ID

1391696298

Einbeck, Dietleib von [ID = 19533]

belegt 1382–1.10.1408
Dr. jur. utr. – Kanzleischreiber, Pleban, Jurist, Rat
Other Names | Activity | Family Members | References | Life | Citation
Other Names

Other Names:

  • Eimbeck, Dietleib von
  • Eymbecke, Dietleib
  • Embeke, Dietleib
Activity

Places of Residence:

  • Halberstadt; Wolfhagen
Family Members

Father:

Dietleib, Klaus, Kanoniker der Kirche zu Halberstadt

Partner(s):

  • N.N., Else

Relatives:

  • Einbeck, Gerhard <Bruder>, Rentmeister in Frankfurt
References

Sources:

Bibliography:

Life

Biogramm bei Demandt, Personenstaat

Sohn des Klaus Dietleib1, Kanoniker der Kirche zu Halberstadt 1379 Mai2 und sicher schon damals im Dienst Landgraf Hermann II.3. Magister 1382 Februar 174. Schreiber in der Kanzlei Landgraf Hermanns II. 1385 Januar 175, Pleban in Wolfhagen 1385 Februar 23 und als solcher mit anderen landgräflichen Dienern Zeuge der Bestätigung einer Kapellenstiftung in Biedenkopf durch Landgraf Hermann6, Ist 1388 Mai 23 bevollmächtigter Gesandter Landgraf Hermanns, als dieser Papst Urban VI. in Perugia zahlreiche hessische Burgen, Städte und Grafschaften aufträgt7. Kurz darauf muss Einbecks Rücktritt in den weltlichen Stand erfolgt sein, denn 1391 Dezember 26 wird er Bacc. beider Rechte mit dem ausdrücklichen Zusatz Laie genannt, als er das Notariatsinstrument über den Hochverratsprozess Landgraf Hermanns gegen das alte Kasseler Patriziat bezeugt8. Rat 1392 Februar 189. Bacc. beider Rechte auch 1392 Oktober 2210 in einer Urkunde, in der dem Landgrafen ein Patronat übertragen wird. Er ist in landgräflichen Diensten bis 1408 Oktober 1 nachweisbar11, wahrscheinlich in der Funktion eines obersten Schreibers als Vorgänger Peter Sinnings, der in dieser Stellung seit 1403 erscheint12. Er wohnte in Kassel in der Freiheit auf dem Graben13 und war mit einer 1403 August 8 bezeugten Frau Else verheiratet14.


  1. Gundlach III S. 53 zitiert dazu: „Urkk., Extradenda Hannover 1398 August 7 und 1400 Juli 22. Seine Mutter und Schwester sind 1397 in Kassel nachweisbar (Register des Martinsstiftes in Kassel), sein Bruder Gerhard ist 1386 Rentmeister in Frankfurt (Küch, Landgraf Hermann II. in ZHG 29, 1894 S. 54 Nrr. 27, 32). Über diesen hat sich nichts feststellen lassen.“
  2. Eckhardt, Oberhessische Klöster II Nr. 623.
  3. Er bezeugt zusammen mit zwei anderen landgräflichen Amtleuten die Wahl Landgraf Hermanns von den Insassen des Stiftes Wetter zum Schiedsmann in den Streitigkeiten zwischen Äbtissin und Pröpstin.
  4. Gundlach III S. 53 zitiert das Register des Martinsstiftes in Kassel.
  5. Rechn. I, Marburg (74/7 Bl. 4v.): 18 pf. umb zwo scheifinhude pergemundis zu briffen, heischs her Ditleib.
  6. Baur, Hessische Urkunden I Nr. 1054.
  7. Quellen und Forschungen aus italienischen Archiven und Bibliotheken Bd. 22, 1930/31 S. 170 ff. – Zur Situation vgl. Demandt, Hessische Gesch. S. 194.
  8. Urkk., Gen.-Rep. Cassel.
  9. Ebd.
  10. Schultze, Kasseler Klöster Nr. 841.
  11. Siehe Anm. 4.
  12. Siehe dort.
  13. 1421 gibt Landgraf Ludwig dieses Haus als Burglehen an die Brüder Eckhardt und Friedrich von Röhrenfurth (Becker, Die Riedesel II Nr. 388). Eckhards Schwiegersohn Hermann Riedesel verkauft es 1442 an Landgraf Ludwigs Schreiber Konrad Volkhard (Kopiar 4 Nr. 598).
  14. Urkk., Gen.-Rep. Hachborn.
Citation
„Einbeck, Dietleib von“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/1391696298> (Stand: 2.3.2026)