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Hessian Biography

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Portrait

Johann I. von Eisenbach
(belegt 1333–1354)

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Further Information

GND-ID

139170486X

Eisenbach, Johann I. von [ID = 19539]

belegt 2.5.1333–20.1.1354
Kleriker, Berater, Rat, Schreiber
Other Names | Activity | Family Members | References | Life | Citation
Activity

Places of Residence:

  • Lauterbach (Hessen)
Family Members

Father:

Eisenbach, Trabodo von, belegt 1306-1323, Amtmann

Relatives:

References

Bibliography:

Life

Biogramm bei Demandt, Personenstaat

Ritter, Sohn des Trabodo von Eisenbach, nach Landau zunächst Kleriker, Magister, Inhaber der Pfarrei Lauterbach und engster Berater (secretus noster, clericus specialis) des Fuldaer Abtes Heinrichs VI.1, der früh in den weltlichen Stand zurückgekehrt sei2, ist Heimlicher Landgraf Heinrichs II.1333 Mai 23 und 13374 und wahrscheinlich identisch mit jenem von Eisenbach, den Landgraf Heinrich 1343 Januar 7 zum landgräflichen Kommissar für den Alsfelder Pfarrer (und landgräflichen obersten Schreiber) Wasmud in dessen Zehntstreitigkeiten mit Lützel einsetzt5 und den er am 8. Dezember dieses Jahres zusammen mit seinem Bruder Heinrich I. mit dem hessischen Erbmarschallamt belehnt6. 1354 Januar 20 einigen sich Johann und seine Neffen Johann II., Heinrich (II.) und Rörich (I.) mit Landgraf Heinrich II. wegen einiger strittiger Abrechnungen und wegen des Baues von Merlau auf die Einsetzung von 4 Schiedsrichtern zur Beilegung dieser Differenzen7; am gleichen Tage bekundet Johann, daß Landgraf Heinrich das Haus Merlau mit dem Gericht Felda und weiterem Zubehör für 5701 Pfd. 8 Groschen, die aus der Stadt Alsfeld bezahlt werden sollen, wieder eingelöst hat8.


  1. Landau, Ritterburgen III S. 376. Mir scheint die Identität wegen des Magistertitels zweifelhaft.
  2. Ebd. S. 381. Das müßte vor 1324 gewesen sein, da er an der Schlacht bei Effolderbach beteiligt war, die zwischen Fulda und Würzburg ausgetragen wurde (siehe ebd. S. 377).
  3. StA Weimar, Gesamtarchiv Kopiar D Bl. 273 (309).
  4. Kuchenbecker, Erbhofämter S. 39.
  5. K. Ebel, Regesten zur Gesch. der Stadt Alsfeld (MOHG NF 5/1894 Nr. 7).
  6. Siehe Heinrich von Eisenbach.
  7. Verzeichnet im Repertorium des Gen.-Rep. v. Eisenbach (Urkunde nicht mehr vorhanden, wahrscheinlich abgegeben an das StA Darmstadt).
  8. Aus Gen.-Rep. Merlau abgegeben an das StA Darmstadt.
Citation
„Eisenbach, Johann I. von“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/139170486X> (Stand: 2.3.2026)