Hessian Biography
Geilmann gen. Hampel, Hans [ID = 25111]
- belegt 4.11.1532–1543
Schultheiß, Landbeschreiber - Biographical Text
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Biogramm bei Gundlach, Dienerbuch
Hans Geilmann gen. Hampel, Schultheiß in Homberg i. H. 1532 November 41 bis 1555 Februar 32. 1538 November 30 bekennt Landgraf Philipp, daß er seinem Schultheißen in Homberg Hansen Geilman, Barbaren seiner ehelichen hausfrauen und allen seinen rechten Erben von seinem leib geporen, auch sonderlich irem sohn Symon Biengen auf seinem Hofe vor Homberg, der vorher zum Kloster St. Georgen daselbst gehört hat, 300 Goldgulden verschrieben hat3. 1543 heißt G. auch verordneter Landbeschreiber4 des Niederfürstentums Hessen5. Er hatte einen Sohn, Hans G., Kanzleischreiber in Cassel; aus seiner Ehe mit Barbara Bing hatte er eine Tochter Anna, 1585 Witwe des Marx Scheffer gen. Uhrmacher6, der 1549 Januar 20 Bürger zu Homberg wurde7 und ein Vetter des Kanzlers Reinhard Scheffer war8. Aus ihrer ersten Ehe hatte Barbara G. außer dem Sohne Simon noch zwei Töchter, Anna9 und Ursula10 Bing.
- Abt. Pfandschaften und Verschreibungen O. W. S. ↑
- Kopp I Beilagen S. 151. ↑
- Kopialbuch O Bl. 145 f. ↑
- Siehe auch Johann Schildt gen. Gerhard. ↑
- Generalrepertorium (Schildhof). ↑
- Ortsrepositur Spangenberg) M. St. S. 1296. ↑
- Homberger Bürgerbuch. ↑
- Knetsch in der Hess. Chronik 1915 S. 120. ↑
- Anna Bing, Witwe Caspar Huppachs, Bürgers in Spangenberg, hatte 1585 in Spangenberg einen Weinhandel (siehe Ortsrepositur, Spangenberg, M. St. S. 1296). Ihr und ihren Kindern vermachte Simon Bing in seinem Testament ein bei der Stadt Wetzlar stehendes Kapital von 6000 fl. (Landaus Koll. unter Bing). ↑
- Ursula (Orschel) Bing war mit dem Landknecht Johann Dompff (Dumpff) in Borken verheiratet. Sie nennt 1587 den Rentmeister Peter Geise daselbst ihren Schwager (Staatsarchiv Wiesbaden, Alt-Dillenburger Archiv G 778 1569–1587). ↑
- Bibliography
