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Hessian Biography
Further Information
GND-ID
136535402
Heintzenberger, Johannes [ID = 24680]
- * 21.8.1531 Wetzlar, † 3.2.1581 Marburg
Dr. jur. utr. – Rat, Kanzler - Biographical Text
-
Biogramm bei Gundlach, Dienerbuch
Johann Heintzenberger aus Wetzlar1, Doktor beider Rechte2, Sohn des Bürgermeisters Johann Heintzenberger in Wetzlar und der Anna Babenhausen, geboren daselbst 1531 August 213, immatrikuliert in Marburg im ersten Semester 15454, 1558 Oktober 4 in Marburg5, Rat des Landgrafen Philipp 1563 April 246, Rat der Gräfin-Witwe Agnes von Rietberg 1565 Februar7, wurde 1567 Juli 16 von Landgraf Ludwig d. Ä. zum Rat und Diener bestellt8. Dessen Kanzler war er seit 1569 Januar 19 und bis zu seinem Tode am 3. Februar 1581 (cancellarius non solum de republica, sed et de schola multis nominibus optime meritus et omnium professorum patronus humanissimus)10.
- Marburger Matrikel. ↑
- Schon 1558 Oktober 4 (Polit. Archiv, Henneberg). Nach der Oratio de vita et orbitu ... Johannis Heincenbergeri ... recitata ... a Johanne Ferinario. Marburg 1581 (Marburger Archivbibliothek XV B 818) wurde er 1550 in Marburg Magister und 1555 Doktor der Rechte. ↑
- Ferinarius a.a.O. ↑
- Marburger Matrikel. ↑
- Wie Anm. 2. ↑
- Polit. Archiv, Lippe. ↑
- Polit. Archiv, Rietberg. ↑
- Jahresbestallung der Hofdiener, angefangen 1567; Reversalbuch 138 Bl. 12 ff. ↑
- Siehe Bd. 2 Nr. 137. Da sein Vorgänger Lersner erst am 1. Mai entlassen wurde, so ist sehr wahrscheinlich der 1. Januar der Besoldung wegen rückdatiert. ↑
- Marburger Matrikel. Er war zweimal verheiratet, I. mit Margarethe, Tochter des Schultheißen in Marburg Konrad Heß gen. Buchsack, II. seit 1566 Oktober 29 mit Katharina, Tochter des Marburger Professors Dr. Johann Lersner. Aus der zweiten Ehe stammen Margarethe, die Gattin des Kanzlers Reinhard Scheffer d. J. und Katharina, Gattin des Kanzlers Siegfried Clotz (Ferinarius a.a.O., Strieder 4, 89 f.; Saur S. 455). Auf Heintzenbergers Tod ließ ferner M. Helfrich Herdenius in Marburg eine Leichenpredigt drucken (Marburger Archivbibliothek XV B 823). ↑
- Bibliography
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- Neue deutsche Biographie, Bd. 8, Berlin 1969, S. 444 f. (Walter Heinemeyer)
Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 290, Nr. 1630
Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 3: Dienerbuch, Marburg 1930, S. 92
Caesar, Catalogus studiosorum scholae Marpurgensis, 3 Bde., Marburg 1875-1882
Saur, Diarivm Historicvm, Das ist: Ein besondere tägliche Hauß vnd Kirchen Chronica …, Frankfurt am Main 1582
Strieder, Grundlage zu einer hessischen Gelehrten- und Schriftsteller-Geschichte, Bd. 4, Kassel 1784, S. 89 f.
Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 2: Urkunden und Akten, Marburg 1932, Nr. 137
- Neue deutsche Biographie, Bd. 8, Berlin 1969, S. 444 f. (Walter Heinemeyer)
