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Hesse in the 19th and 20th Centuries
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- 1929
- 1924-1933: Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold
1924 gründete sich in Magdeburg das „Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold“, das sich für den Schutz der Republik einsetzte. Ziel war, den demokratischen Einfluss in der Gesellschaft zu stärken und einen Gegenpol zu antirepublikanischen Wehrverbänden wie dem Stahlhelm und dem Jungdeutschen Orden zu bilden. Schon vorher entstandene kleinere republikanische Schutzgruppen wie der 1922 entstandene ... »Details - 1925-1929: Republikanische Tage
Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold führte regelmäßig „republikanische Tage“ durch, die im Gegensatz zu den „Deutschen Tagen standen, die von nationalistischen Gruppierungen veranstaltet wurden. Wichtige Programmpunkte waren die Ehrung von Gefallenen, Festzüge und Konzerte.(StF) ... »Details - 1929: IG Farben übernimmt die Behringwerke
Die I.G. Farben, der Zusammenschluss der größten deutschen Chemiefirmen mit Sitz in Frankfurt, übernimmt die Behringwerke in Marburg, wo vor allem Impfsera hergestellt werden.(OV) ... »Details - 1929: Erste deutsche Stahlmöbel-Produktion bei der Firma Thonet in Frankenberg
Die Frankenberger Möbelfabrik Thonet eröffnet 1929/30 in ihrem Betrieb die erste Abteilung für Stahlmöbel in Deutschland. (Frankenberger Zeitung vom 9.5.1956)(OV ) ... »Details - 1. Januar 1929: US-Automobilkonzern General Motors entsendet Studiengruppe zur Prüfung des Erwerbs von Opel
Der US-amerikanische Automobilkonzern General Motors Corporation (GM) entsendet eine Studiengruppe von Mitarbeitern nach Deutschland, die einen Untersuchungsbericht über die Möglichkeit des Erwerbs des Rüsselsheimer Autobauers Adam Opel AG ausarbeiten soll. Die Mitarbeiter des 1908 in Flint, Michigan gegründeten US-Konzerns gelangen bei ihren Nachforschungen schnell zu dem Ergebnis, dass es ... »Details - 4.-6. Januar 1929: Internationale Konferenz über Kriegsmethoden und den Schutz der Zivilbevölkerung in Frankfurt
In Frankfurt am Main tagt vom 4. bis 6. Januar eine von der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit (IFFF) veranstaltete Konferenz über das Thema „Die modernen Kriegsmethoden und den Schutz der Zivilbevölkerung“ statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kongresses, zu dessen Ehrenkomitee unter anderem der deutsche Physiker Albert Einstein (1879–1955), der französische ... »Details - 18. Januar 1929: Innenminister Leuschner zur Neugliederungsdebatte in Hessen
„Reichsland Hessen“ als „Brücke zum Einheitsstaat“ ... »Details - 11. Februar 1929: Vereisung des Rheins nach starkem Kälteeinbruch
Durch einen starken Kälteeinbruch friert der Rhein stellenweise zu. Dadurch ist es seit längerer Zeit erstmals wieder möglich, an verschiedenen Stellen, zum Beispiel oberhalb des Binger Mäuseturms, auf dem Strom spazieren zu gehen.(OV ) ... »Details - 13. - 16. Februar 1929: Erster Schulfunk-Lehrgang in Frankfurt
In Frankfurt am Main findet der hessenweit erste Lehrgang zum Radio-Schulfunk statt. Ausrichter der mehrtägigen Veranstaltung ist das Zentralinstitut für Erziehung und Unterricht, Lehrgangsleiter ist sein aus Berlin angereiste Direktor, Prof. Dr. Felix Lampe. Unterstützt wird der Schulfunklehrgang vom Preußischen Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung und der Landesregierung. ... »Details - 14. Februar 1929: Zusammenschluss der Westdeutschen Elektrizitätswirtschaft AG
Die großen westdeutschen und südwestdeutschen Elektrizitätsunternehmen schließen sich zur Westdeutschen Elektrizitätswirtschaft AG mit Sitz in Frankfurt am Main zusammen. Die Aktiengesellschaft hat ein Grundkapital von einer Million Reichsmark.(OV ) ... »Details - 14. Februar 1929: Sensationelle Uraufführung einer Janacek-Oper in Frankfurt
An der Oper in Frankfurt am Main wird die deutsche Erstaufführung der Oper „Die Sache Makropulos“ aus dem Nachlass des tschechischen Komponisten Leoš Janáček (1854–1928) gezeigt. Die am 18. Dezember 1926 im Nationaltheater in Brünn uraufgeführte Oper in drei Akten basiert auf einer Komödie des tschechischen Schriftstellers Karel Čapek (1890–1938). Zuvor hatten sich Oper in Dresden ... »Details - 16. Februar 1929: Uraufführung einer szenischen Ballade von Schmidtbonn in Kassel
Die vom Verfasser als „szenische Ballade“ untertitelte Dichtung „Bruder Dietrich: Der Morgen eines Volkes“ des deutschen Schriftstellers Wilhelm Schmidtbonn (1876–1952) wird im Staatstheater in Kassel uraufgeführt. Das in vier Aufzügen gehaltene dichterische Bühnenstück, das volksliedhaften Charakter hat und die Sagenwelt des deutschen Hoch- und Spätmittelalters aufgreift, erhält ... »Details - 2. März 1929: Ende der Debatten über Anschluss Hessens an Preußen
Die Regierung des Volksstaats Hessen beendet die Debatten über einen Anschluss des Volksstaats an Preußen. Sie stellt fest, dass weder ein Anschluss an Preußen noch an ein größeres zentralistisches Norddeutschland in Frage kämen.(OV ) ... »Details - 8. März 1929: Wiederaufnahme des Schiffsverkehrs auf dem Rhein
Nach einer längeren Kälteperiode, die zum Zufrieren des Rheins an mehreren Stellen geführt hatte, kann der Schiffsverkehr wieder aufgenommen werden.(OV) ... »Details - 17. März 1929: Verkauf der Opel-Mehrheit an General Motors
Die am 3. Dezember 1928 in eine Aktiengesellschaft umgewandelten Opel-Werke in Rüsselsheim gehen mehrheitlich in den Besitz des US-Konzerns General Motors über.0=Vgl. Chronik deutscher Zeitgeschichte 1, S. 401 (zu März 16): Die amerikanische Automobilfirma General Motors schließt einen Kooperationsvertrag mit der deutschen Forma Opel ab; die Amerikaner investieren 30 Millionen Dollar in das ... »Details - 31. März 1929: Straßenbahn in Wiesbaden wird teilweise durch Omnibusse ersetzt
In Wiesbaden endet am heutigen Ostersonntag auf zahlreichen innerstädtischen Strecken der Straßenbahnbetrieb, nachdem die Stadt die Konzession der „Süddeutschen Eisenbahn-Gesellschaft“ (SEG), einer privaten Betreibergesellschaft, nicht verlängert hat. Um wichtige Teile des öffentlichen Nahverkehrs in der Innenstadt in eigener Regie zu übernehmen, werden die Straßenbahnfahrzeuge ab dem ... »Details - 1. April 1929: Festakt zum Vollzug der Vereinigung des Freistaats Waldeck mit Preußen in Arolsen
Das Reichsgesetz vom 7. Dezember 1928, in dem die Vereinigung des Freistaats Waldeck mit Preußen geregelt ist, tritt in Kraft. Damit endet die Existenz des seit 1919 (zunächst als Freistaat Waldeck-Pyrmont) bestehenden Staates Waldeck, er wird Teil der preußischen Provinz Hessen-Nassau. Das Fürstentum Waldeck-Pyrmont, das im Krieg von 1866 zwischen Preußen und Österreich preußischer Seite ... »Details - 1. April 1929: Kleinere Gebietsreform mit Anschluss Waldecks an Preußen
Mit dem heute in Kraft tretenden Anschluss des bisher selbständigen Freistaats Waldeck an Preußen wird eine kleinere Gebietsbereinigung verbunden. Die bisher zum Kreis Frankenberg gehörenden Exklaven Deisfeld, Eimelrod, Hemmighausen und Höringhausen werden dem neuen preußischen Kreis des Eisenbergs zugeschlagen. Der Kreis Frankenberg verliert dadurch 3,487 Quadratkilometer bzw. 4,8 % seines ... »Details - 2. April 1929: Westdeutsche Länder berichten über Lage im Rheinland
Dem Deutschen Reichstag geht eine von den Ländern Preußen, Bayern, Baden, Oldenburg und dem Volksstaat Hessen verfasste Denkschrift über die Lage im Westen des zu. Die Länder weisen auf die dringende gebotene Räumung der besetzten Rheinlandzonen von ausländischen Militäreinheiten hin.(OV ) ... »Details - 8. April 1929: Vorzeitiges Reifezeugnis für Oberrealschüler aus Gießen
Dem sehr begabten 16-jährigen Gießener Oberrealschüler Fritz Kirchheimer wird als Anerkennung seiner Forschungen auf dem Gebiet der Paläobotanik vom hessischen Kultusministerium vorzeitig das Reifezeugnis zuerkannt.(OV ) ... »Details - 8. April 1929: Eröffnung des 58. Kommunallandtages des Regierungsbezirks Kassel
In Kassel tritt der 58. Kommunallandtag des Regierungsbezirkes Kassel zusammen und wird vom Landtagskommissar der preußischen Staatsregierung, dem Oberpräsidenten der Provinz Hessen-Nassau Dr. Rudolf Schwander (1868–1950) eröffnet. Er führt aus: ... »Details - 8. April 1929: Eröffnung des 65. Kommunallandtages des Regierungsbezirkes Wiesbaden
Im Kommunallandtagssitzungssaal des Landeshauses in Wiesbaden wird um 18 Uhr der 64. Kommunallandtag des Regierungsbezirks Wiesbaden durch eine Ansprache des Vizepräsidenten Theodor Commer (geb. 1882) eröffnet: ... »Details - 17. April 1929: Schließen der letzten Frankfurter Frühjahrsmesse
In Frankfurt am Main schließt die seit dem 14. April geöffnete, vorerst letzte Internationale Frühjahrsmesse. An die Stelle von allgemeinen Messen sollen laut Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 12. Juni Fachmessen treten.(OV ) ... »Details - 30. April 1929: Uraufführung eines Schauspiels von Stefan Zweig in Frankfurt
Das Schauspiel „Die Umkehr“ von Stefan Zweig (1881–1942) erlebt im Neuen Theater in Frankfurt am Main seine Uraufführung.(OV) ... »Details - 15. Mai 1929: Verbot des Roten Frontkämpferbundes in Hessen
Auf Druck der Reichsregierung wird das nach den kommunistischen Mai-Unruhen in Berlin erlassene Verbot des Roten Frontkämpferbundes auch für Hessen übernommen. Die südwestdeutschen Staaten forderten zunächst ein gleichzeitiges Vorgehen gegen rechtsradikale Verbände.(OV) ... »Details - 22. Mai 1929: Uraufführung einer Weill-Kantate im Frankfurter Rundfunk
Die Kantate „Das Berliner Requiem“ von Kurt Weill (1900–1950) wird im Frankfurter Rundfunk uraufgeführt.(OV) ... »Details - 9. Juni 1929: Zusatzwahlen im bisherigen Freistaat Waldeck
Nach der Vereinigung des früheren Freistaats Waldeck mit Preußen am 1. April 1929 finden Zusatzwahlen in Waldeck statt. An den Wahlen beteiligen sich nur 8.515 Wahlberechtigte (25 % Wahlbeteiligung). Von den abgegebenen gültigen Stimmen entfallen auf:SPD 1.937 Stimmen (22,7 %)DNVP 635 Stimmen (7,5 %)DVP 188 Stimmen (2,2 %)DDP 163 Stimmen (1,9 %)Reichspartei des Deutschen Mittelstandes ... »Details - 12. Juni 1929: Formelle Aufhebung der Frankfurter Frühjahrs- und Herbstmessen
Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Frankfurt am Main fasst den Beschluss, dass die Internationale Messe (die Frühjahrs- und die Herbstmesse) formell aufgegeben und durch Fachmessen ersetzt wird. Letztmalig war die Frankfurter Frühjahrsmesse vom 14. bis 17. April 1929 veranstaltet worden. Ausschlaggebend für die Entscheidung ist die defizitäre Bilanz der als Veranstalterin fungierenden ... »Details - 14. Juni 1929: Eröffnung des 59. Kommunallandtages des Regierungsbezirks Kassel
Im Ständehaus in Kassel tritt der 59. Kommunallandtag des Regierungsbezirkes Kassel zusammen und wird vom Landtagskommissar der preußischen Staatsregierung, dem Oberpräsidenten der Provinz Hessen-Nassau Dr. Rudolf Schwander (1868–1950) eröffnet. Er führt aus: ... »Details - 20. Juni 1929: Hessen macht den Verfassungstag der Weimarer Republik zum gesetzlichen Feiertag
Mit dem vom Landtag des Volksstaates Hessen in Darmstadt beschlossenen „Gesetz über den Verfassungstag“ macht Hessen den 11. August als zweites Land des Reiches zum gesetzlichen Feiertag.0=Das Land Baden hatte bereits 1923 den 11. August zum gesetzlichen Feiertag erklärt. Dieses Datum gilt seit 1921 als Nationalfeiertag des Deutschen Reiches (der Weimarer Republik), doch bleibt es den ... »Details - 21. Juni 1929: Erste Sommersonnwendfeier in Frankenberg (Eder)
In Frankenberg (Eder) wird zum ersten Mal „auf dem Winterstrauch“ eine Sommersonnwendfeier durchgeführt. Im Anschluss an ein Sommerfest der Schulgruppe des Volksbundes für das Deutschtum im Ausland an der Edertalschule, das auf dem Burgberg gefeiert wird, findet abends unter reichlicher Beteiligung der Frankenberger Bevölkerung ein gemeinsamer Marsch zum Winterstrauch statt, um dort die ... »Details - 3. Juli 1929: Verbot der Mitgliedschaft in NSDAP- oder KPD-Organisationen für preußische Beamte
Die preußische Regierung erlässt für alle Beamten und Angestellten im öffentlichen Dienst das Verbot, an nationalsozialistischen oder kommunistischen Organisationen teilzunehmen.(OV) ... »Details - 5. Juli 1929: Britischer Botschafter schlägt Räumung des Rheinlands vor
Der Botschafter der neuen britischen Labour-Regierung Mac-Donald in Deutschland, Arthur Henderson (1863–1935), erklärt vor dem britischen Unterhaus, Deutschland habe die Bedingungen des Versailler Vertrages im Wesentlichen erfüllt. Die Räumung des noch besetzten Rheinlandes solle darum möglichst bald erfolgen.(OV ) ... »Details - 11. Juli 1929: Massenentlassung bei den Opel-Werken in Rüsselsheim
Die Opel AG in Rüsselsheim entlässt 1.500 ihrer Arbeiter. Die Beschäftigten im Fahrrad- und Automobilbau arbeiten nur noch drei Tage zu je acht Stunden in der Woche.(OV ) ... »Details - 14. Juli 1929: Flugtag mit Ernst Udet in Marburg
In Marburg findet ein Flugtag mit dem Jagdflieger des Ersten Weltkriegs Ernst Udet (1896–1941), dem späteren Generalluftzeugmeister der nationalsozialistischen Wehrmacht statt. Udet verdiente seit 1921 seinen Unterhalt mit zum Teil spektakulären Schauflügen und Filmaufnahmen.(OV ) ... »Details - 22. Juli 1929: Zweiter Antiimperialistischer Weltkongress in Frankfurt
In Frankfurt am Main beginnt der zweite „Antiimperialistische Weltkongress“ der Kommunisten, der bis zum 27. Juli dauert.(OV) ... »Details - 17. August 1929: Zahlungsunfähigkeit der Frankfurter Allgemeinen Versicherungs-AG
Die Frankfurter Allgemeine Versicherungs-AG (FAVAG) steht vor dem Zusammenbruch. Riskante Engagements von Vorstandsmitgliedern, die über Strohmänner und Tochtergesellschaften Mittel in die eigene Tasche abzweigten, haben die FAVAG in die Zahlungsunfähigkeit getrieben. Der „Frankfurter Generalanzeiger“ schreibt dazu: „Eine Finanzkatastrophe, wie sie im deutschen Versicherungswesen bisher ... »Details - 24. August 1929: Absturz eines Passagierflugzeugs der Deutschen Lufthansa bei Fulda
Beim Absturz eines mit Ziel Berlin in Frankfurt am Main gestarteten einmotorigen Verkehrsflugzeugs der Deutschen Lufthansa zwischen Elm und Hutten (heute Schlüchtern, Main-Kinzig-Kreis) sterben vier der fünf Insassen. ... »Details - 25. August 1929: Frankreich gibt Termin für die Räumung des Rheinlands bekannt
Im Quartier der deutschen Verhandlungsdelegation in Scheveningen gibt der französische Regierungschef Aristide Briand (1862–1932) bekannt, dass die Räumung des besetzten Rheinlands bis spätestens zum 30. Januar 1930 erfolgen soll.(OV ) ... »Details - 28. August 1929: Der Philosoph Leopold Ziegler erhält den Goethepreis der Stadt Frankfurt
Der deutsche Kulturphilosoph Leopold (Carl Claudius) Ziegler (1881–1958) erhält den Goethepreis der Stadt Frankfurt am Main. Die Entscheidungsfindung wird in diesem Jahr allerdings durch kontroverse Auffassungen geprägt. Dabei zeichnet sich schon bald nach der ersten Kuratoriumssitzung zur Verleihung des Goethepreises 1929 ab, dass über die Nominierung des anfangs von Teilen des Gremiums ... »Details - 30. August 1929: Unterzeichnung des Räumungsabkommens für das Rheinland
In Den Haag wird als Ergebnis mehrtätiger Verhandlungen ein Abkommen zur Räumung des besetzten Rheinlands von alliierten Truppen bis spätestens zum 30. Juni 1930 ratifiziert. Die Ratifizierung ist daran gebunden, dass der sogenannte Young-Plan von Frankreich und Deutschland ratifiziert wird. Ein Protokoll über die grundsätzliche Annahme dieses Plans wird am folgenden Tag unterzeichnet.(OV ) ... »Details - 1. September 1929: Zehnjähriges Bestehen der Frankfurter Schauspielschule
Die Schauspielschule in Frankfurt am Main feiert ihr zehnjähriges Bestehen.(OV) ... »Details - 14. September 1929: Britische Besatzungstruppen im Rheinland beginnen mit der Räumung
Die britischen Besatzungstruppen in der sogenannten 2. Besatzungszone des besetzten Rheinlands, die sich in Richtung Nordwest-Südost von einem Gebiet um Aachen bis zu einem Gebiet um Koblenz erstreckt, beginnen mit dem Abzug. Alle britischen Truppen werden das Rheinland bis zum 12. Dezember 1929 verlassen. ... »Details - 15. - 18. September 1929: Christlicher Gewerkschaftskongress in Frankfurt
In Frankfurt am Main tagt der 12. Kongreß des Gesamtverbands der Christlichen Gewerkschaften. Er fasst zahlreiche Beschlüsse zur Sozial- und Wirtschaftspolitik. Der gemäß seiner Satzung christlich, unparteiisch und (obwohl katholisch geprägt) interkonfessionell aufgestellte Zusammenschluss Christlicher Gewerkschaften wurde zunächst 1899 in Mainz auf dem ersten Christlichen ... »Details - 22. September 1929: Regionale Fachmesse anstelle der Frankfurter Messe
Nachdem die allgemeinen Frankfurter Frühjahrs- und Herbstmessen in Frankfurt am Main aufgegeben worden sind (die letzte Frankfurter Frühjahrsmesse schloss am 17. April 1929 ihre Tore), beginnt an ihrer Stelle der Versuch, durch eine regionale Fachmesse (eine Mustermesse für Möbel und Haushaltswaren) Besucher anzulocken. ... »Details - 26. September 1929: Deutscher und Preußischer Städtetag in Frankfurt
In Frankfurt am Main findet der Deutsche und der Preußische Städtetag statt, der unter anderem den Stand der in diesem Jahr begonnenen Arbeiten an der Berliner Großsiedlung Siemensstadt diskutiert. Hier bauen unter anderem Architekten wie Otto Bartning (1883–1959), Fred Forbát (1897–1972), Walter Gropius (1883–1969), Hugo Häring (1882–1958), Paul Rudolf Henning (1886–1986) und Hans ... »Details - 3. Oktober 1929: Einweihung der neuen Synagoge in Bad Nauheim
Die neue Synagoge in der Karlstraße in Bad Nauheim wird feierlich eingeweiht. Die geschmückten Thorarollen werden in einer feierlichen Prozession in die Synagoge getragen. ... »Details - 4. Oktober 1929: Briten beginnen mit der Räumung Wiesbadens
Nach Einwilligung des Deutschen Reiches in den im Juni 1929 in Paris ausgehandelten Young-Plan beginnen britische Besatzungstruppen mit der Räumung des Brückenkopfs Wiesbaden im besetzten Rheinland. Mit dem Abzug der britischen Rheinarmee („British Army of the Rhine“), der gegen Mitte Dezember des Jahres abgeschlossen sein wird endet eine fast elfjährige Besatzungszeit, die 1918 mit dem ... »Details - 5. Oktober 1929: Kasseler Polizeipräsident fordert Vorgehen gegen NSDAP
Der Kasseler Polizeipräsident Dr. Adolf Hohenstein (1881–1937) berichtet, die NSDAP habe vor allem auf dem flachen Land um Kassel einen nicht zu unterschätzenden Aufschwung genommen. Er fordert, das staatsgefährdende Treiben der NSDAP zu beenden, weil die demagogische Propaganda der Nazis die Republik und ihre Vertreter systematisch angreife. ... »Details - 29. Oktober 1929: Zusammenbruch der New Yorker Börse am Schwarzen Freitag
Der Zusammenbruch der New Yorker Börse am sogenannten Schwarzen Freitag löst die folgenschwere Weltwirtschaftskrise am Ende der 1920er Jahre aus. In Deutschland trifft sie auf eine sich dramatisch zuspitzende Krise der Demokratie und des Parlamentarismus und trägt damit wesentlich zum Ende der Weimarer Republik bei.(OV ) ... »Details
