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Hesse in the 19th and 20th Centuries
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- 1924-1933: Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold
1924 gründete sich in Magdeburg das „Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold“, das sich für den Schutz der Republik einsetzte. Ziel war, den demokratischen Einfluss in der Gesellschaft zu stärken und einen Gegenpol zu antirepublikanischen Wehrverbänden wie dem Stahlhelm und dem Jungdeutschen Orden zu bilden. Schon vorher entstandene kleinere republikanische Schutzgruppen wie der 1922 entstandene ... »Details - 1925-1929: Republikanische Tage
Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold führte regelmäßig „republikanische Tage“ durch, die im Gegensatz zu den „Deutschen Tagen standen, die von nationalistischen Gruppierungen veranstaltet wurden. Wichtige Programmpunkte waren die Ehrung von Gefallenen, Festzüge und Konzerte.(StF) ... »Details - 6. Januar 1928: Gründung des politisch-unitaristischen „Luther-Bundes“ in Berlin
In Berlin wird der eine politisch-unitaristische Verfassungs- und Verwaltungsreform zur Stärkung der Reichsgewalt und eine Neugliederung des Reichsgebiets anstrebende „Bund zur Erneuerung des Reiches“ („Luther-Bund“) gegründet. Erster Vorsitzender und Namenspatron der überparteilichen Vereinigung ist der ehemalige, 1925 bis 1926 amtierende Reichskanzler Hans Luther (1879–1962).1=Hans ... »Details - 8. Februar 1928: Neubildung der Regierung im Volksstaat Hessen
Nach längeren Verhandlungen bilden die Fraktionen der sogenannten Weimarer Koalition (SPD, Zentrum, DDP) im Hessischen Landtag eine neue Regierung. Sie verständigen sich auf folgende Liste der Minister: ... »Details - 14. Februar 1928: Regierungsbildung im Volksstaat Hessen
Im Volksstaat Hessen bildet der zum neuen Staatspräsidenten gewählte Sozialdemokrat Bernhard Adelung (1876–1943) eine neue Regierung nach dem Muster der Weimarer Koalition. Das Finanz- und Justizministerium übernimmt Ferdinand Kirnberger (1875–1962; Zentrum), Innenminister wird Wilhelm Leuschner (1890–1944; SPD) und das Ressort Arbeit und Wirtschaft bekleidet fortan Adolf Korell ... »Details - 28. Februar 1928: Großangelegte Werbekampagne der Firma Opel
Die Firma Opel in Rüsselsheim startet in der Presse eine großangelegte Werbekampagne für ihr Automobilprogramm, dass inzwischen 20 Modelle umfasst. Das billigste Auto der Firma ist der „4 PS“0=Die Bezeichnung „4 PS“ kennzeichnet die hubraumbezogenen Steuer-PS. in der Ausführung „Zweisitzer Spitzheck“ und wird zu einem Preis von 2.700 Reichsmark angeboten. Opel gibt den Verschleiß ... »Details - 9. März 1928: Bau der Eisenbahnlinie Bad Wildungen–Frankenberg zurückgestellt
Eine Eisenbahnlinie von Bad Wildungen nach Frankenberg wird in den Vereinbarungen über den Anschluss des Freistaats Waldeck an Preußen vorgesehen. Die Stadtverordnetenversammlung in Frankenberg sieht jedoch eine größere Bedeutung einer Linie Frankenberg–Gemünden und will die Linie nach Bad Wildungen erst danach realisiert sehen. (Frankenberger Zeitung)(OV ) ... »Details - 23. März 1928: Akzessionsvertrag zwischen dem Freistaat Waldeck und Preußen unterzeichnet
Die Unterzeichnung eines Staatsvertrags, des sogenannten Akzessionsvertrags, besiegelt die Angliederung des bisherigen Freistaats Waldeck an Preußen.(OV) ... »Details - 26. März 1928: Eröffnung des 64. Kommunallandtages des Regierungsbezirkes Wiesbaden
Im Kommunallandtagssitzungssaal des Landeshauses in Wiesbaden wird um 18 Uhr der 64. Kommunallandtag des Regierungsbezirks Wiesbaden durch eine Ansprache des stellvertretenden Landtagskommissars, dem Regierungspräsidenten Fritz Ehrler (1871–1944) eröffnet: ... »Details - 26. März 1928: Eröffnung des 57. Kommunallandtages des Regierungsbezirks Kassel
Im Kasseler Ständehaus tritt der 57. Kommunallandtag des Regierungsbezirkes Kassel zusammen und wird vom Landtagskommissar der preußischen Staatsregierung, dem Oberpräsidenten der Provinz Hessen-Nassau Dr. h.c. Rudolf Schwander (1868–1950) eröffnet. Er führt aus: ... »Details - 29. März 1928: Spendenaufruf zur Erhaltung des Goethehauses in Frankfurt
Die Preußische Akademie der Künste ruft zu einer Spendenaktion zur Erhaltung des Goethehauses in Frankfurt am Main auf.(OV) ... »Details - 29. März 1928: Waldeckische Landesvertretung billigt Vereinigung mit Preußen
Die Landesvertretung des Freistaats Waldeck stimmt in erster Lesung dem Staatsvertrag mit Preußen vom 23. März 1928 über die Vereinigung Waldecks mit Preußen zu. Nach den von Preußen gestellten Bedingungen soll Waldeck der preußischen Provinz Hessen-Nassau angegliedert werden.(OV ) ... »Details - 30. März 1928: Annahme der Beamtenbesoldungsvorlage durch den Hessischen Landtag
Der Hessische Landtag in Darmstadt nimmt nach stürmischer Debatte die Beamtenbesoldungsvorlage gegen die Stimmen der Kommunisten und des Bauernbundes in zwei Lesungen an.(OV) ... »Details - 1. April 1928: Eingemeindungen in Wiesbaden und Frankfurt
Mit Aufhebung der Landkreise Höchst und Wiesbaden fallen Höchst sowie die Landgemeinden Fechenheim, Griesheim, Nied, Schwanheim und Sossenheim an die Stadt Frankfurt am Main. Mit nun fast 550.000 Einwohnern ist Frankfurt die achtgrößte deutsche Stadt. Von größerem Gewicht ist das wirtschaftliche Potenzial der eingemeindenen Orte. In Höchst haben die Farbwerke ihren Stammsitz, in Fechenheim ... »Details - 11. April 1928: Öffentliche Testfahrt mit dem Raketenwagen „Opel-Sander-Rakwagen 1“ in Rüsselsheim
Auf der Werks-Rennstrecke in Rüsselsheim unternimmt der Opel-Ingenieur und Rennfahrer Kurt C. Volkhart (1890–1962) eine öffentlich angekündigte Fahrt mit dem Raketenwagen „Opel-Sander-Rakwagen 1“. In dem von Fritz von Opel (1899–1971) gemeinsam mit dem Astronom Max Valier (1895–1930) und dem Ingenieur Friedrich Wilhelm Sander (1885–1938) konstruierten Rennwagen mit ... »Details - 17. April 1928: Eröffnung des 18. Provinziallandtags der Provinz Hessen-Nassau
Im Kasseler Ständehaus wird um 11 Uhr der 18. Provinziallandtag der preußischen Provinz Hessen-Nassau mit einer Ansprache des Landtagskommissars, des Oberpräsidenten der Provinz Hessen-Nassau Rudolf Schwander (1868–1950), eröffnet: ... »Details - 23. April 1928: Le Corbusier spricht in Frankfurt
Der als vehementer Befürworter dieser Bauweise bekannte Pariser Architekt Le Corbusier (eigentlich Charles-Édouard Jeanneret-Gris; 1887–1965) spricht während der Ausstellung „Das flache Dach“ in Frankfurt am Main auf Einladung von Stadtbaurat und Siedlungsdezernent Ernst May (1886–1970) zum Thema „Zur Ästhetik des flachen Daches“.(KU) ... »Details - 25. April 1928: Hoher Gewinn und reiche Dividende der I.G.-Farben
Die I.G.-Farben mit Sitz in Frankfurt am Main geben einen Nettogewinn von 100 Millionen Reichsmark und eine Dividende von 12 % bekannt.(OV) ... »Details - 1. Mai 1928: Gero von Bernegg erhält Marburger Lehrstuhl für Vorgeschichte
Prof. Gero von Bernegg (1886–1959) wird Inhaber des Lehrstuhls für Vorgeschichte an der Marburger Universität, des ersten Lehrstuhls dieser Art in Deutschland. Er wird Begründer der sogenannten Marburger Schule in der Vorgeschichte.(OV ) ... »Details - 4. Mai 1928: Aufführung der Hindemith-Oper „Cardillac“ in Frankfurt
Mit der Oper „Cardillac“ wird das letzte in Frankfurt am Main entstandene Werk des deutschen Komponisten Paul Hindemith (1895–1963) erstmals in der Stadt seiner Entstehung aufgeführt. ... »Details - 5. Mai 1928: Deutsche Porzellan-Ausstellung in Wiesbaden
In der eigens für diesen Zweck umgebauten Stadthalle (Paulinenschlösschen) in Wiesbaden findet vom 5. Mai bis zum 10. Juni 1928 die Ausstellung „Das Deutsche Porzellan“ statt. Veranstalter ist die deutsche Porzellanindustrie. Die Veranstaltung steht in Zusammenhang mit einer ebenfalls heute vor Ort beginnenden öffentlichen Händlertagung des „Reichsverbands Deutscher Spezialgeschäfte in ... »Details - 6. Mai 1928: Maifestwoche des Staatstheaters in Wiesbaden
In Wiesbaden wird zum ersten mal nach langer Zeit die von Intendant Paul Bekker (1882–1937) erneuerten Maifestspiele des Preußischen Staatstheaters unter der Bezeichnung „Maifestwoche“ eröffnet. Dabei werden unter anderem zwei Kurzopern („Das geheime Königreich“ und „Der Diktator“) sowie die Operette „Schwergewicht“ von Ernst Krenek (1900–1991) uraufgeführt. Die erstmals ... »Details - 7. Mai 1928: Erste Veranstaltung der Nationalsozialisten in Limburg
In Limburg an der Lahn findet die erste bekannte politische Veranstaltung der Nationalsozialisten statt. Der bekannte Kölner Nationalsozialist Dr. Robert Ley (1890–1945) spricht zur Eröffnung des Reichstagswahlkampfes vor 31 Zuhörern im Evangelischen Gemeindehaus. ... »Details - 19. Mai 1928: Tod des Philosophen Max Scheler in Frankfurt
Der 1874 in München geborene Philosoph Max Scheler stirbt in Frankfurt am Main. Zu seinen Werken gehört unter anderem „Der Formalismus in der Ethik und die materielle Wertethik“, 1913.(OV ) ... »Details - 20. Mai 1928: Wahlen zum Deutschen Reichstag
Die seit 1925 neuaufgebaute NSDAP erzielt bei der Reichstagswahl mit massivem Propagandaeinsatz in einzelnen Bereichen Hessens mehr als 20 % der Stimmen. Im Landesschnitt liegt ihr Anteil bei 3 % bei der Reichstagswahl. Die massive Wahlpropaganda der rund fünfzig Ortsgruppen und der Einsatz der zum Teil bewaffneten SA im Wahlkampf erregt jedoch Besorgnis. Auch nach der Wahl gehen die aggressiven ... »Details - 20. Mai 1928: Starke linke Mehrheit in Offenbach bei den Reichstagswahlen
Bei den Reichstagswahlen können die Kommunisten in Offenbach am Main erheblich steigern und werden mit 13.351 Stimmen (35,8 %) in der Stadt stärkste Partei. Für die NSDAP stimmen in Offenbach nur 514 Wähler (1,4 %).(OV) ... »Details - 20. Mai 1928: Ergebnisse der Preußischen Landtagswahl in der Provinz Hessen-Nassau
Bei der Wahl zum Preußischen Landtag erringen die Parteien im Wahlkreis 19: Hessen-Nassau folgende Stimmenanteile: ... »Details - 23. Mai 1928: Raketenauto der Adam Opel AG auf der Avus in Berlin
Das von der Adam Opel AG in Rüsselsheim entwickelte Raketenauto „Rak 2“, das von 24 Feststoffraketen angetrieben wird, erreicht auf der Berliner Avus, gesteuert von Max Valier (1895–1930), kurzfristig eine Geschwindigkeit von 230 km/h.(OV ) ... »Details - 5. Juni 1928: Beschluss des Hessischen Landtags zur Entschädigung des Fürstenhauses
Der Hessische Landtag nimmt die Vorlage der Regierung über die Entschädigung des ehemals regierenden Großherzoglichen Hauses, die eine Abfindung von neun Millionen Reichsmark für die dem Staat übereigneten Besitztümer, in erster Lesung mit 29 gegen 25 Stimmen an. Die Abgeordneten der SPD stimmen mit den Kommunisten gegen die Vorlage, während die sozialdemokratischen Minister für die ... »Details - 7. Juni 1928: Radioklub in Frankenberg verbindet Rundfunkinteressierte
Wie in anderen Städten hat sich auch in Frankenberg ein Radioklub gegründet, der die Rundfunkinteressierten zusammenführt. Am 7. Juni lädt er zu einer Versammlung im Frankenberger Gasthaus „Zum Ritter“. (Frankenberger Zeitung vom 7.6.1928)(OV ) ... »Details - 8. Juni 1928: Umstrittener Abfindungsvertrag mit Großherzog Ernst Ludwig
Der Hessische Landtag billigt den von der Regierung vorgelegten umstrittenen Abfindungsvertrag mit dem ehemaligen Großherzog Ernst Ludwig (1868–1937) mit knapper Mehrheit. Die Abfindungssumme von acht Millionen Reichsmark wird in 20 Jahresraten zu 400.000 Reichsmark gezahlt. Der Streit um die Abfindung schwelt seit dem Abkommen von 1919, das mit der Inflation hinfällig wurde. Der ... »Details - 10. Juni 1928: Rekord der Frankfurter 4 x 100 m-Staffel
Mit einer neuartigen Technik beim Stabwechsel zwischen den Staffelläufern, die fortan als „Frankfurter Wechsel“ bekannt wird, läuft die 4 x 100-Meter-Staffel der Frankfurter Sportgemeinde Eintracht (Eintracht Frankfurt) beim Olympiatest in Halle/Saale in 41,0 sec. deutschen Rekord und stellt zugleich die seit 1924 von der US-Olympia-Staffel gehaltene Weltbestzeit ein. Die ausführende ... »Details - 1. August 1928: Offenbacher Fechterin gewinnt Goldmedaille bei Olympiade in Amsterdam
Helene Mayer (1910–1953) aus Offenbach am Main gewinnt bei den Olympischen Spielen in Amsterdam die Goldmedaille im Damenflorett-Einzel. Der bekannte Offenbacher Fechter Jakob Erckrath de Bary (1864–1938), Ehrenvorsitzender des Deutschen Fechterbundes, leitet die deutsche Olympiadelegation in Amsterdam. ... »Details - 5. August 1928: Gründung der Lehr- und Versuchsanstalt für Bienenzucht beim Zoologischen Institut der Universität Marburg
Die Lehr- und Versuchsanstalt für Bienenzucht wird am 5. August 1928 in Marburg gegründet. Der erste Leiter der in der Universitätsstadt ansässigen Institution, Karl Freudenstein, Sohn des zum hauptberuflichen Imker avancierten und durch Experimente mit der Zuckerzufütterung von Bienen bekannt gewordenen Marbacher Lehrers Heinrich Freudenstein (1863–1935), übernahm die Leitung der ... »Details - 11. August 1928: Verfassungsfeiern
Zwischen 1921 und 1932 war der 11. August ein Nationalfeiertag, an dem der Unterzeichnung der Weimarer Verfassung gedacht wurde. Allerdings war es kein reichsweiter gesetzlicher Feiertag, sondern wurde von den einzelnen Ländern geregelt. Im Volksstaat Hessen sowie in Preußen war der Tag ein Feiertag. ... »Details - 28. August 1928: Goethe-Preis der Stadt Frankfurt an Albert Schweitzer
Der im Oberelsass geborene Arzt und Philosoph Albert Schweitzer (1875–1965) nimmt in Goethes Geburtshaus am Großen Hirschgraben in Frankfurt am Main den in diesem Jahr zum zweiten Mal vergebenen Goethe-Preis der Stadt Frankfurt entgegen, nachdem im Vorjahr der Lyriker Stefan George (1868–1933) mit dieser Auszeichnung geehrt worden war0=Stefan George hatte den Goethepreis der Stadt Frankfurt ... »Details - 30. September 1928: Auflösung von Gutsbezirken im Regierungsbezirk Kassel
Im Regierungsbezirk Kassel wird ein Teil der bisherigen Gutsbezirke, die zu keiner Stadt oder Gemeinde gehörten, aufgelöst. So wird zum Beispiel der Forstgutsbezirk Frankenau der Stadt Frankenberg und der Gemeinde Louisendorf angegliedert, während der Gutsbezirk Treisbach auf die Gemeinden Oberorke, Ederbringhausen und Viermünden aufgeteilt wird. Der Gutsbezirk Viermünden wird den Gemeinden ... »Details - 3. Oktober 1928: Grundsteinlegung zur neuen Synagoge in Bad Nauheim
In der Karlstraße in Bad Nauheim wird mit einer feierlichen Rede des Provinzialrabbiners Dr. Leo Hirschfeld (1867–1933) aus Gießen und in Gegenwart von Behördenvertretern und Geistlichkeit der Grundstein zur neuen Synagoge gelegt. Sie ersetzt das bisher bestehende jüdische Gotteshaus, das weiter in nördlicher Richtung ebenfalls in der Karlstraße steht. Die jüdische Gemeinde in Bad Nauheim ... »Details - 4. Oktober 1928: Verbot des NSDAP-Hetzblatts „Die Faust“
Der neue hessische Innenminister Wilhelm Leuschner (1890–1944; SPD) verbietet vorübergehend das in Worms gedruckte NSDAP-Hetzblatt „Die Faust“. Die wöchentlich als „Organ für den Kampf um die Wahrheit, für das Recht der Arbeit auf Brot“ (Titelzusatz) erscheinende Zeitung, die zum Teil Beilagen mit Titeln wie „Der national-sozialistische Freiheitskampf“, „Deutsche Arbeiter der ... »Details - 6. Oktober 1928: Gründung einer NSDAP-Ortsgruppe in Limburg
In Limburg an der Lahn wird durch den Gauleiter Hessen-Nassau-Süd und späteren Reichsstatthalter des Volksstaates Hessen Jakob Sprenger (1884–1945) aus 14 Mitgliedern eine Ortsgruppe der NSDAP gegründet. Franz Albert wird zum Ortsgruppenleiter bestimmt.1=Nach Jakob Höhler, Geschichte der Stadt Limburg an der Lahn, (1935), S. 159 Vgl. den ersten Aufmarsch der SA In Limburg am 21. Oktober ... »Details - 21. Oktober 1928: Erster Aufmarsch der SA in Limburg
Nur zwei Wochen nach der Gründung einer Ortsgruppe der NSDAP am 6. Oktober 1928 findet in Limburg an der Lahn der erste Aufmarsch der SA statt. Nach einem großen Demonstrationszug spricht der NSDAP-Gauleiter Jakob Sprenger (1884–1945) auf einer Propagandaveranstaltung auf dem Neumarkt. Trotz der Propagandaanstrengungen der NSDAP-Anhänger hat die Partei am Ende des Jahres 1928 in Stadt und ... »Details - 25. Oktober 1928: Einweihung der Großmarkthalle im Frankfurter Stadtteil Ostend
Im Stadtteil Ostend wird die Großmarkthalle der Stadt Frankfurt am Main feierlich eingeweiht. Der kommunale Großbau dient dem Handel und der Versorgung des Rhein-Main-Gebietes mit Frischeprodukten, vor allem Obst und Gemüse. Die 220 Meter lange und 50 Meter breite Halle, die von zwei Kopfbauten mit jeweils 15 Metern Breite umschlossen wird,1=Neben der eigentlichen Halle und ihren Kopfbauten, ... »Details - 24. November 1928: Uraufführung des Georg Kaiser-Schauspiels „Die Lederköpfe“ in Frankfurt
Am Neuen Theater in Frankfurt am Main wird das Schauspiel „Die Lederköpfe“ von Friedrich Carl Georg Kaiser (1878–1945) uraufgeführt. Kaiser gilt als der produktivste Dramatiker des deutschen Expressionismus, sein Œuvre umfasst nicht weniger als 60 Dramen. Mit Stücken wie „Brand im Opernhaus“ (1919), Kolportage (1924), Die Papiermühle (1927), Oktobertag (1928) oder Zwei Krawatten ... »Details - 3. Dezember 1928: Opel-Werke in Rüsselsheim werden Aktiengesellschaft
Die Opel-Werke in Rüsselsheim werden von einer Kommanditgesellschaft in eine Aktiengesellschaft („Adam Opel AG“) umgewandelt. Das Grundkapital von 60 Millionen Reichsmark ist in 6.000 Aktien zu je 10.000 Reichsmark aufgeteilt. Diese Aktien sind jedoch nicht dazu gedacht, an der Börse gehandelt zu werden: die Änderung der Rechtsform soll dem amerikanischen Automobilkonzern General Motors die ... »Details
