Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hesse in the 19th and 20th Centuries

  • 1900
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  1. Juli - August 1934: Berichte über Missstände und Verschwendung in der nationalsozialistischen Kommunalverwaltung
    Die Deutschland-Berichte des Exilvorstand der SPD geben Nachrichten über zahlreiche Mißstände und Verschwendungen in den nationalsozialistischen Kommunalverwaltungen wieder:In Frankfurt (Main) hat der ns.-Dezernent für das Stiftungswesen über 60.000,- Mk. unterschlagen und wurde zu 1 1/2 Jahren Gefängnis verurteilt. Die Arbeitsämter in Wetzlar und Hanau hatten früher einen Wagen. Jetzt ... »Details
  2. Juli - August 1934: Verstärke Produktion der Rüstungsindustrie, auch in Offenbach
    Der Deutschland-Bericht des SPD-Exilvorstands für die Monate Juli / August 1934 berichtet aus vielen Städten des Reichs über eine verstärkte Einbeziehung zahlreicher Betriebe in die Rüstungsproduktion. Für Offenbach werden beispielsweise aufgezählt: Die Firma Jansen baut Maschinen für Krupp, die zur Herstellung schwerkalibriger Granaten dienen. Die Firma Maury & Co. hat einen Auftrag über ... »Details
  3. 1. Juli 1934: Eröffnung der 3. Römerberg-Festspiele in Frankfurt
    Mit einer Inszenierung von Schillers „Die Jungfrau von Orléans“ beginnen die diesjährigen Freilichtaufführungen der Städtischen Bühnen auf dem Römerberg, die seit 1932 als „Römerberg-Festspiele“ im Sommer Tausende von Besuchern ins Herz der Stadt Frankfurt am Main locken. Weiterhin werden ab 15. Juli bis zum Ende der vor den mittelalterlichen Kulissen des Römerbergs monumental ins ... »Details
  4. 3. Juli 1934: SA-Gruppenführer dankt der hessischen SA für die Mitwirkung an den Säuberungen
    Der SA-Gruppenführer (und Polizeipräsident) von Frankfurt am Main, Adolf Beckerle (1902–1976), richtet nach Abschluss der Säuberungsaktion im Zusammenhang mit dem sogenannten Röhm-Putsch einen vom Landespressedienst verbreiteten Aufruf an die SA-Gruppe Hessen: ... »Details
  5. 2. August 1934: Tod des Reichspräsidenten von Hindenburg, Hitler wird Staatsoberhaupt
    Auf Gut Neudeck in Ostpreußen stirbt Reichspräsident Paul von Hindenburg. „Nach einer halbstündigen Funkstille“ gibt Reichspropagandaminister Dr. Joseph Goebbels ein von der Reichsregierung beschlossenes Gesetz über das Staatsoberhaupt bekannt, nach dem das Amt des Reichspräsidenten mit dem des Reichskanzlers vereinigt wird und die bisherigen Befugnisse des Reichspräsidenten auf den ... »Details
  6. 2. August 1934: Landeskirchentag Kurhessen-Waldeck vollzieht Umwandlung der Landessynode
    Der Landeskirchentag Kurhessen-Waldeck vollzieht die Umwandlung der Landessynode, die durch die Eingliederung in die Reichskirche notwendig geworden ist. Zu diesem Anlass spricht Landesbischof Dr. Theys über das Verhältnis der Kirche zum Staat. „Der Staat müsse die Kirche und die Kirche das Evangelium schützen. Im Sinne Hitlers und des heimgegangenen Reichspräsidenten fordere er alle ... »Details
  7. 19. August 1934: Volksabstimmung über das Staatsoberhaupt des Deutschen Reiches
    In einer Volksabstimmung wird das Gesetz über das Staatsoberhaupt des Deutschen Reiches zur Abstimmung vorgelegt, mit dem Adolf Hitler (1889–1945) nach dem Tod des bisherigen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg (1847–1934) auch dessen Amt übernimmt. Im früheren Volksstaat Hessen nehmen 95,8 % der Stimmberechtigten an der Abstimmung teil. 90,6 % der gültigen Stimmen werden dabei als ... »Details
  8. 28. August 1934: Verleihung des Goethepreises der Stadt Frankfurt an den Komponisten Hans Pfitzner
    Der deutsche Komponist und Autor Hans Erich Pfitzner (1869–1949) erhält den Goethepreis der Stadt Frankfurt am Main. Der die Preisvergabe begründende Text der Verleihungsurkunde würdigt Pfitzner als „deutschen Tonschöpfer, dessen Schaffen in Lied, Symphonie und Musikdrama der deutschen Musik erhabenen Ausdruck verliehen hat“ und als „Kämpfer für deutsche Art, der zur stolzen ... »Details
  9. September - Oktober 1934: Bericht über missbräuchliche Teilnahme an „Kraft durch Freude“-Fahrten
    Der Deutschland-Bericht des Exilvorstands der SPD für die Monate September / Oktober 1934 berichtet über missbräuchliche Teilnahme an „Kraft durch Freude“-Fahrten: Die in diesen Berichten immer wiederholte Klage, die meisten Fahrten seien trotz der großen Ermäßigung für den einfachen Arbeiter zu teuer und würden daher von den bessergestellten Schichten ausgenützt, hat eine amtliche ... »Details
  10. September - Oktober 1934: Berichte über Verrohung der Hitlerjugend
    Der Deutschland-Bericht des Exilvorstands der SPD gibt Berichte über eine Verrohung der Jugend durch die Hitlerjugend wieder und bringt dafür Beispiele aus verschiedenen Städten des Reichs, u.a. in Frankfurt: Mehrere Berichterstatter äußern sich über die Folgen der „rauhen“ Landsknechtserziehung in der HJ, die zu einer fortschreitenden Verrohung der deutschen Jugend führe: [...] Ende ... »Details
  11. 5. September 1934: Illegale Bezirksleitungen von SPD und KPD in Frankfurt vereinbaren Einheitsfront
    Die illegalen Bezirksleitungen von SPD und KPD in Frankfurt am Main vereinbaren eine „Einheitsfront“ im Kampf gegen den Nationalsozialismus.(OV) ... »Details
  12. 16. September 1934: Wiederaufnahme der allgemeinen Frankfurter Messe
    Nach mehrjähriger Pause beginnt wieder eine allgemeine „Frankfurter Messe“.(OV) ... »Details
  13. 21. September 1934: Zweite Kasseler Musiktage
    In Kassel beginnen die zweiten Kasseler Musiktage. Damit wird eine 1933 vom Bärenreiter-Verlag in Kassel begründete Veranstaltungsreihe fortgesetzt, bei der „alte und zeitgenössische Musik in einfacher Besetzung gesungen und gespielt werden“ soll, „die in ihrer Art besonders geeignet ist, dem häuslichen, wie dem gemeinschaftlichen und kirchlichen Musizieren neuen Ansporn zu geben“ ... »Details
  14. 21. September 1934: Protest Marburger Theologen gegen den Arier-Paragraphen
    Die Theologische Fakultät der Philipps-Universität Marburg votiert in einem Gutachten gegen die Anwendung des Arier-Paragraphen auf die evangelische Kirche und gegen Reichsbischof Ludwig Müller (1883–1945).(OV) ... »Details
  15. 23. September 1934: Statistische Angaben zur Größe des jüdischen Bevölkerungsanteils
    Nach offiziellen Angaben hat das Reich 65,2 Millionen Einwohner. Die Größe des jüdischen Bevölkerungsanteils wird mit 490.000 (0,75 %) angegeben.(OV) ... »Details
  16. Oktober - November 1934: Einstellung von Saararbeitern bei der IG-Farben in Höchst
    Der Deutschland-Bericht des Exilvorstands SPD für die Monate Oktober/November 1934 schildert Probleme bei der Entlohnung von Saararbeitern bei den IG-Farben:IG-Farben Höchst a. Main: Es wurden 80 bis 100 Saararbeiter eingestellt. Man versprach denselben einen bestimmten Wochenlohn, der über dem Stand des allgemein gezahlten liegt. Als nach der Lohnzahlung in der ersten Woche die allgemeinen ... »Details
  17. Oktober-November 1934: Notstandsarbeit wird zum Schrittmacher des Lohnabbaus
    Der Exilvorstand der SPD stellt im Deutschland-Bericht für die Monate Oktober/November 1934 fest, dass Notstandsarbeiten und andere Projekte der sogenannten Arbeitsschlacht zum Motor für massiven Lohnabbau werden: Die Löhne, die bei den Notstandsarbeiten, bei den Reichsautobahnen und bei der Ausführung der sonstigen Projekte der Arbeitsschlacht gezahlt werden, sind zuweilen so niedrig, daß ... »Details
  18. 20. Oktober 1934: Uraufführung der Komödie „Die Ausgrabung der Venus“ von Kurt Kluge in Frankfurt
    Am Schauspielhaus in Frankfurt am Main findet die Uraufführung der Komödie „Die Ausgrabung der Venus“ des deutschen Bildhauers, Erzgießers und Dichters Kurt Kluge (1886–1940) statt. Die Handlung des Stückes spielt während einer Forschungsexpedition auf einer griechischen Insel. Hier sucht ein Berliner Archäologe mit seiner Tochter und seinem Assistenten nach der im Titel des Lustspiels ... »Details
  19. November - Dezember 1934: Bericht über die Stimmung in der SA
    Der Exil-Vorstand der SPD gibt in seinem Deutschland-Bericht für die Monate November / Dezember 1934 Nachrichten über die Stimmung in der SA ein halbes Jahr nach der Aktion gegen die SA-Führung im sogenannten Röhm-Putsch am 30. Juni 1934 wieder:Wir haben zuletzt im Anschluß an die Ereignisse vom 30. Juni über die nationalsozialistischen Wehrverbände berichtet. In der letzten Zeit hat sich ... »Details
  20. November - Dezember 1934: Ausbildung der Schutzpolizei an militärischen Waffen und Geschützen in Hanau
    Auch die Schutzpolizei wird in zunehmendem Maße aufgerüstet und an militärischen Waffen ausgebildet. Der Deutschland-Bericht des Exilvorstands der SPD nennt Beispiele, unter anderem aus Hanau: Vor einiger Zeit wurde die Gladbacher Schupo nach Hanau transportiert (Letzteres ist in mehreren Orten des Rheinlandes geschehen und früher berichtet worden). Die Schutzpolizisten werden an ... »Details
  21. November - Dezember 1934: Anlage von Flugplätzen im Rahmen des Aufrüstungsprogramms
    Der Deutschland-Bericht des SPD-Exilvorstands für die Monate November/Dezember 1934 beschreibt die militärische Aufrüstung durch forcierten Flugzeugbau und die Anlage neuer Flugplätze: Im Zusammenhang mit dem Aufbau der Luftflotte geht die Anlage neuer und der Ausbau bereits bestehender Flugplätze vor sich. [...] In Hanau bei Frankfurt ist ein unterirdischer Flugplatz angelegt worden. Der ... »Details
  22. 2. November 1934: Zuchthausstrafen für Mitglieder der Roten Hilfe in Frankfurt
    In Frankfurt am Main werden Mitglieder der sozialistischen „Roten Hilfe“, die unter anderem die illegale Zeitung „Das Proletarische Volksgericht“ hergestellt und verteilt haben, zu mehrjährigen Zuchthausstrafen verurteilt.(OV) ... »Details
  23. 1. Dezember 1934: Fertigstellung der Marburger Umgehungsstraße
    Die Marburger Umgehungsstraße östlich der Lahn zwischen Hauptbahnhof und Südbahnhof (Hindenburgstraße, später Krummbogen, heute „Stadtautobahn“ (Bundesstraße 3)) ist fertig gestellt.(OV) ... »Details
  24. Januar 1935: Bericht über die Stimmungslage in Südwestdeutschland und in Frankfurt
    In den Deutschland-Berichten des Exilvorstands der SPD (sopade) wird der Reisebericht eines Gewährsmanns aus Südwestdeutschland und Frankfurt wiedergegeben. Er beschreibt darin seine Eindrücke von der derzeitigen Stimmungslage in Deutschland: ... »Details
  25. Januar 1935: Bericht über den Boykott gegen Juden in Frankfurt
    Die Deutschland-Berichte des SPD-Exilvorstands geben einen Reisebericht eines Augenzeugen wieder, der in Frankfurt am Main den neuen Judenboykott erlebt hat: ... »Details
  26. Januar 1935: Zahlreiche Korruptionsfälle und Unterschlagungen durch NSDAP-Funktionäre
    Der Exilvorstand der SPD gibt in seinen Deutschland-Berichten eine Zusammenstellung zahlreicher Fälle von Unterschlagung, Korruption und Untreue durch NSDAP- und SA-Funktionäre aus dem ganzen Reich. Aus Hanau wird zum Beispiel berichtet, dass der Obersturmführer Otto Sussmann von der Großen Strafkammer in Hanau wegen schwerer Untreue und Unterschlagung, vor allem von Aufnahmegebühren der SA, ... »Details
  27. 12. Januar 1935: Verurteilung von Anhängern der „Revolutionären Gewerkschafts-Opposition“ in Darmstadt
    In einem Prozess gegen Mitglieder der „Revolutionären Gewerkschafts-Opposition“ (RGO) werden nach zweitägiger Verhandlung vor dem Oberlandesgericht in Darmstadt 16 Angeklagte zu Zuchthausstrafen zwischen zwei und vier Jahren sowie zu Gefängnishaft verurteilt.  ... »Details
  28. 16. Januar 1935: Uraufführung des Dramas „Anna Maria“ von Wilhelm Müller-Scheld am Frankfurter Schauspielhaus
    Das Drama „Anna Maria“ von Wilhelm Müller-Scheld (1895–1970) erlebt seine Uraufführung am Frankfurter Schauspielhaus in Frankfurt am Main. Die Regie bei der Inszenierung des von seinem Autor unter dem Pseudonym „Wilhelm Grebenroth“ veröffentlichten Werkes führt der Oberspielleiter der Oper Frankfurt Oskar Wälterlin (1895–1961), das Bühnenbild stammt von Caspar Neher ... »Details
  29. Februar 1935: Berichte über Drangsalierungen und rüde Behandlung beim Jungvolk
    Der Deutschland-Bericht des Exilvorstands der SPD schildert in mehreren Berichten Vorfälle beim Jungvolk, die die Dransalierungen von Kindern und die rüde Behandlung der „Pimpfe“ verdeutlichen: ... »Details
  30. Februar 1935: Bericht über wachsende Abneigung gegen Sammelaktionen in den Betrieben
    Der Deutschland-Bericht des SPD-Exilvorstandes (Sopade) für den Monat Februar 1935, der am 14. März 1935 in Prag herausgegeben wird, berichtet unter anderem von der Sammelei in den Betrieben: Der Aufforderung, sich am Winterhilfswerk zu beteiligen, begegne man in diesem Jahr, anders als im letzten mit einer außerordentlich starken Abneigung. Die Anschläge in den Betrieben, dass 20 % der ... »Details
  31. 21. Februar 1935: Totales Redeverbot für Martin Buber
    Dem in Heppenheim lebenden jüdischen Religionsphilosophen und Schriftsteller Martin Buber (1878–1965), bis 1933 Honorarprofessor an der Goethe-Universität Frankfurt, wird von der Gestapo ein totales Redeverbot erteilt.(OV) ... »Details
  32. 26. Februar 1935: Uraufführung eines Volksstücks von Georg Fraser in Frankfurt
    Das Volksstück „Die elf Teufel“ von Georg Fraser wird am Frankfurter Schauspielhaus uraufgeführt. Georg Fraser ist das Pseudonym des deutschen Schriftstellers August Hermann Zeiz (1893–1964), der in den 1940er Jahren in Österreich im Widerstand gegen das NS-Regime aktiv ist. Der „jüdisch versippte“ Autor kann nach 1933 mit einer Ausnahmegenehmigung vorerst ungehindert weiterarbeiten; ... »Details
  33. März 1935: Massive Verschlechterung der Tariflöhne in den Betrieben
    Der SPD-Exilvorstandes (Sopade) beschäftigt sich im Deutschland-Bericht für den März 1935, der am 12. April 1935 in Prag herausgegeben wird, unter anderem ausführlich mit der aktuellen Entwicklung der Löhne im Reich. Auf der Grundlage des Gesetzes zur Ordnung der nationalen Arbeit vom 20. Januar 1934, das bezeichnenderweise viele Kann-Vorschriften enthält, sowie aufgrund der dazu gehörenden ... »Details
  34. 1. März 1935: Reichsstatthalter Sprenger wird Leiter der Hessischen Landesregierung
    Der Gauleiter und Reichsstatthalter Jakob Sprenger (1884–1945; NSDAP) übernimmt aufgrund einer am Vortrag von Reichskanzler Adolf Hitler (1889–1945) unterzeichneten Ernennungsurkunde die Führung der bisher von Ministerpräsident (Staatsminister) Philipp Jung (1884–1965) geleiteten hessischen Landesregierung. ... »Details
  35. 1. März 1935: Rhein-Mainische Volkszeitung stellt ihr Erscheinen ein
    Die in Frankfurt am Main erscheinende „Rhein-Mainische Volkszeitung“ stellt ihr Erscheinen ein. Sie war früher das Organ der Frankfurter Katholiken.(OV) ... »Details
  36. 9. März 1935: Ablehnung Martin Bubers durch die Reichskulturkammer
    Die Reichskulturkammer lehnt es ab, den in Heppenheim lebenden jüdischen Religionsphilosophen und Schriftsteller Martin Buber (1878–1965) aufzunehmen.(OV) ... »Details
  37. 10. März 1935: Uraufführung einer Volksoper am Staatstheater Kassel
    Am Staatstheater in Kassel findet die Uraufführung der Volksoper „Die Heil'ge Not“ aus der Feder des Komponisten Carl Hans Grovermann (1905–1959) und Walter Förster (Text) statt. Ort der Handlung des Schauspiels in sechs Bildern ist „eine befestigte Stadt in Deutschland“ Anfang des 19. Jahrhunderts.(KU) ... »Details
  38. 16. März 1935: Hitler gibt Wiedereinführung der Wehrpflicht bekannt
    Reichskanzler Adolf Hitler (1889–1945) gibt in einer Erklärung bekannt, dass die allgemeine Wehrpflicht wieder eingeführt werde. Bis 1939 solle die Wehrmacht 36 Divisionen mit zusammen 580.000 Mann umfassen.(OV) ... »Details
  39. 21. März 1935: Begrenzung der Studentenzahlen an Großstadt-Universitäten
    Reichserziehungsminister Bernhard Rust (1883–1945) legt Höchstzahlen für Studierende der Großstadt-Universitäten fest. Danach dürfen zum Beispiel an der Universität Frankfurt am Main nur 1.400 Studenten eingeschrieben sein. Stattdessen sollen Studenten stärker in die mittleren und kleinen Universitätsstädte gezogen werden, um die Verbindung zwischen den Arbeitern der Stirn und der Faust ... »Details
  40. 23. März 1935: Uraufführung eines Kranz-Dramas in Frankfurt
    Am Schauspielhaus Frankfurt am Main wird das Drama „Zwei Sonnen über uns“ von Herbert Kranz uraufgeführt. Kranz (1891–1973) wurde 1933 wegen seiner liberalen Haltung als Professor für Germanistik an der Universität Halle an der Saale entlassen. Er fand danach eine Anstellung als Lokalredakteur der Frankfurter Zeitung und wirkte als freier Schriftsteller.(OV) ... »Details