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Hesse in the 19th and 20th Centuries
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- 24.-25. Mai 1933: Gau-Wehrsporttag des „Stahlhelms“ in Bad Wildungen
Am Himmelsfahrts-Donnerstag und dem davor liegenden Mittwoch findet in Bad Wildungen der 7. Gau-Wehrsporttag des Gaus Kurhessen-Waldeck des „Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten“ statt. (KU) ... »Details - 30. Mai 1933: SPD-Abgeordnete in Hersfeld von der Kreistagsarbeit ausgeschlossen
Der stellvertretende Landrat des Kreises Hersfeld Richard Bienert gibt während seiner Eröffnungsrede des Hersfelder Kreistages den Ausschluss der sozialdemokratischen Abgeordneten von der Kreistagsarbeit bekannt: ... »Details - 31. Mai 1933: Erklärung der Fuldaer Bischofskonferenz
Die in Fulda tagende Bischofskonferenz äußert sich zur Frage der katholischen Jugendorganisationen und lehnt eine Staatsauffassung, nach der die gesamte Jugend ausschließlich vom Staat erfasst und erzogen werden solle, als mit der katholischen Lehre unvereinbar ab. Sie verlange vielmehr als Glaubensgemeinschaft volles Gemeinschaftsrecht für die kirchliche Jugendorganisation und das ... »Details - 31. Mai 1933: Säuberungen in der Hessischen Polizei und Entlassung von Beamten
Unter den Überschriften Die Säuberung der Polizei wird fortgesetzt. 65 Beamte aus der Landespolizei entlassen. berichtet die „Oberhessische Zeitung“ in einem kurzen Artikel, dass nach der Entlassung von unzuverlässigen Offizieren, bei der das Offizierskorps der (hessischen) Landespolizei um fast ein Drittel verkleinert worden sei, nunmehr auch die nicht mehr tragbaren Elemente aus der ... »Details - Juni 1933: Werbung für den nationalsozialistischen Flugtag in Kassel
Die Gau-Pressestelle der NSDAP wirbt im Eschweger Tageblatt unter der Überschrift Bomben auf Kassel für den ersten nationalsozialistischen Flugtag in Kassel, der am 16. Juli 1933 abgehalten wird. (OV/KU) ... »Details - 1. Juni 1933: Reichswehrminister Blomberg begründet in Bad Wildungen die deutsche Aufrüstung
Reichswehrminister General Werner von Blomberg (1878–1946) erläutert vor einem Kreis höherer Offiziere in Bad Wildungen die deutschen Rüstungsabsichten und erklärt die Aufrüstung des Landes für notwendig. Gegenüber den Anwesenden äußert er, es gehe auf der Genfer Abrüstungskonferenz darum, „eine außenpolitisch beruhigte Atmosphäre“ zu schaffen.0=Die Genfer Abrüstungskonferenz, ... »Details - 3. Juni 1933: Banntreffen der Hitlerjugend in Marburg
In der Universitätsstadt Marburg findet vom 3. bis 5. Juni das Pfingsttreffen des Bannes Hessen-Nassau-Nord der Hitler-Jugend (HJ) statt. An dem Treffen, das mit einem großen Zeltlager verbunden ist, nehmen etwa 15.000 Hitlerjungen teil. Der Ortsverband der Marburger HJ zeigt für die Gäste den Propaganda-Spielfilm „Hitlerjunge Quex“ des deutschen Regisseurs Hans Steinhoff (1882–1945). Im ... »Details - 7. Juni 1933: Ernennung Prinz Philipps von Hessen zum Oberpräsidenten der Preußischen Provinz Hessen-Nassau
Prinz Philipp von Hessen (1896–1980) wird zum Oberpräsidenten der preußischen Provinz Hessen-Nassau mit dem Regierungssitz Kassel ernannt. Der Prinz aus dem Hause Hessen-Kassel und Neffe des letzten deutschen Kaisers Wilhelm II. ist bereits seit 1930 Mitglied in der NSDAP (Mitgliedsnummer 418.991) und auch in der SA. Mit der Einsetzung Prinz Philipps, die nicht etwa aufgrund seiner besonders ... »Details - 7. Juni 1933: Zusammenschluss der Evangelischen Landeskirchen von Hessen und Frankfurt
Die Evangelischen Landeskirchen von Hessen und von Frankfurt am Main schließen sich zu einer „Arbeitsgemeinschaft“ zusammen.(OV) ... »Details - 8. Juni 1933: Hermann Göring und Philipp von Hessen in Marburg
Der preußische Ministerpräsident und führende Nationalsozialist Hermann Göring (1893–1946) besucht Marburg. Ihn begleitet der am Vortag ernannte Oberpräsident Prinz Philipp von Hessen (1896–1980). Göring findet den Empfang durch die Marburger Bevölkerung überwältigend.(OV) ... »Details - 15. Juni 1933: Einrichtung des Konzentrationslagers Breitenau im ehemaligen Benediktiner-Kloster Guxhagen
Das ehemalige Benediktiner-Kloster Breitenau in Guxhagen (etwa 15 Kilometer südlich von Kassel) wird in ein „regionales Konzentrationslager für politische Schutzhäftlinge“ umfunktioniert (vgl. NS-Topografie: Breitenau, Frühes Konzentrationslager). Die Einrichtung dient der Internierung der nach der „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten im Januar 1933 massenhaft verhafteten ... »Details - 15. Juni 1933: Bekenntnis zum Nationalsozialismus auf dem Brüdertag der Diakonie in Treysa
In Treysa findet ein außerordentlicher Brüdertag der Diakonie statt. Pastor Fritz Happich, der Vorsteher der Diakonieanstalt Hephata, erklärt dabei in seinem Bericht zum Brüdertag die Haltung der Männlichen Diakonie zum nationalsozialisitischen Staat: ... »Details - 16. Juni 1933: Widerstand von Pfarrern gegen die Gleichschaltung der Kirche
Im Rahmen einer Vortragsveranstaltung der theologischen Fachschaft an der Philipps-Universität in Marburg erklärt der Pfarrer Dr. Karl Bernhard Ritter (1890–1968) die Gleichschaltung der evangelischen Kirche für untragbar. Wenig später schließt sich Ritter dem am 21. September offiziell ins Leben gerufenen „Pfarrernotbund“ an, der zum Träger eines „Systems gemeinsamer Solidarität“ ... »Details - 21. Juni 1933: Propagandaminister Goebbels betont den Alleinherrschaftsanspruch der NSDAP
Reichspropagandaminister Dr. Joseph Goebbels (1897–1945) spricht in Frankfurt am Main vor Vertretern der Presse und betont den „rein nationalsozialistischen Charakter“ der „gegenwärtigen Revolution“. Damit unterstreicht Goebbels den Alleinherrschaftsanspruch der Nationalsozialisten, die nicht bereit sind, eigenständige Aktivitäten der zuvor als Verbündete angesehenen ... »Details - 22. Juni 1933: Verbot der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands
Reichsinnenminister Wilhelm Frick (1877–1946) erklärt die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) zur staats- und volksfeindlichen Partei. Die Landesregierungen werden von ihm aufgefordert, auf Grund der Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutz für Volks und Staat vom 28. Februar 1933 die notwendigen Maßnahmen gegen die SPD zu treffen. Insbesondere sollen sämtliche Mitglieder der ... »Details - 23. Juni 1933: Verhaftung Wilhelm Leuschners
Der vor wenigen Wochen, am 1. April, von seinem Amt als hessischer Innenminister zurückgetretene SPD-Politiker und Gewerkschaftsführer Wilhelm Leuschner (1890–1944) wird bei seiner Rückkehr von der 17. Sitzung des Internationalen Arbeitsamts in Genf erneut verhaftet. Leuschner war bereits am 2. Mai im Zuge der Zerschlagung der Gewerkschaften durch die Nationalsozialisten verhaftet, für ... »Details - 25. Juni 1933: Sozialdemokraten in Marburg in Schutzhaft genommen
Nach dem Verbot der SPD werden in Marburg zehn Parteimitglieder in Schutzhaft genommen. Unter ihnen befindet sich mit dem jungen Juristen Georg Gaßmann (1910–1987) der spätere Marburger Oberbürgermeister sowie mit dem Vorsitzenden der SPD-Ortgruppe August Eckel (1896–1978) der von 1945 bis 1966 amtierende Marburger Landrat. (OV/KU) ... »Details - 25. Juni - 2. Juli 1933: „Deutsche Luftfahrt-Werbewoche“ auf dem Flughafen Gießen
Auf dem Flughafen Gießen in Gießen-Wieseck findet eine „Deutsche Luftfahrt-Werbewoche“ statt. Höhepunkt und Abschluss der Veranstaltung ist ein Nationaler Werbeflugtag am 2. Juli 1933. (KU) ... »Details - 30. Juni 1933: Ausschluss von Stadtverordneten aus der Frankenberger Stadtverordnetenversammlung
Der Vorsteher der Frankenberger Stadtverordnetenversammlung gibt ein Schreiben des Landrats des Kreises Frankenberg an zwei Stadtverordneten bekannt, denen „polizeilich nahegelegt wird, sich jeder Mandatsausübung zu enthalten“. Es handelt sich um den jüdischen Stadtverordneten Dilloff und den sozialdemokratischen Abgeordneten Schulte, der der vor kurzem im Reich verbotenen SPD ... »Details - Juli 1933: Erörterung einer Werrakanalisierung zwischen Eschwege und Eisenach
Im Reichsverkehrsministerium wird die geplante Kanalisierung der Werra zwischen Eschwege und Eisenach für Lastkähne bis 600 t behandelt, die 86 Millionen Reichsmark kosten soll. Während zu Berg Futtergetreide, Mehl, Eisenerzeugnisse und Ruhrkohle nach Nordhessen, Thüringen und Bayern per Schiff transportiert werden sollen, sind es werraabwärts Kali, Holz, Glas und Tonwaren sowie ... »Details - 1. Juli 1933: Eröffnung einer NSDAP-Amtswalterschule in Marburg
Im sogenannten Hochzeitshaus in der Nicolaistraße in Marburg eröffnet der Gauleiter von Kurhessen, Karl Weinrich (1887–1973), die erste von drei NSDAP-Amtswalterschulen. Aufgabe der Amtswalterschulen ist es, „die nationalsozialistische Weltanschauung in den Herzen und Hirnen der deutschen Menschen zu verankern“.(OV) ... »Details - 10. Juli 1933: Regierungspräsident in Kassel meldet Zerschlagung der Kommunistischen Partei
Der Bericht des Regierungspräsidenten in Kassel an das Geheime Staatspolizeiamt (Gestapa) in Berlin meldet, dass die kommunistische Bewegung im Regierungsbezirk Kassel seit ihrer Niederschlagung und der Verhaftung der Führer im Monat Juni keine Belebung erfahren habe. Lediglich in Melsungen habe es illegale Führerbesprechungen kommunistisch eingestellter Personen gegeben. Fünf Beteiligte seien ... »Details - 16. Juli 1933: „Bomben auf Kassel“ als Motto des NS-Großflugtags auf dem Flugplatz Kassel-Waldau
Auf dem Flugplatz Kassel-Waldau findet ein NS-Großflugtag mit etwa 15.000 Besuchern statt.1=Ursprünglich waren die Veranstalter von bis zu 80.000 Gästen ausgegangen. Als besondere „Attraktion“ ist am Rande des Flugfelds ein aus Holz und Papier gefertigtes Modell der Kasseler Altstadt aufgebaut worden, das als Höhepunkt und Abschluss der Veranstaltung „unter Bomben verenden“ (Wortlaut ... »Details - 23. Juli 1933: Neuwahlen der Kirchenvorstände werden abgesetzt
Die für den 23. Juli angesetzten Wahlen der Kirchenvorstände in den evangelischen Gemeinden in und um Marburg werden am 21. Juli abgesagt, weil nur Einheitslisten als Wahlvorschläge vorgelegt werden konnten.(OV) ... »Details - 28. Juli 1933: Gestapo-Stelle in Kassel berichtet über parteipolitische Lage
Die Staatspolizeistelle Kassel gibt einen Bericht über die parteipolitische Lage im Bezirk Kassel. Von einer politischen Betätigung der KPD sei nach der Ermittlung und „Aufhebung“ des 3. Führeraufgebots der KPD nichts mehr zu merken. Es sei offenbar erfolgreich gewesen, in erster Linie die Schreibmaschinen und Vervielfältigungsapparate sicherzustellen. Zur Verteilung von Flugblättern in ... »Details - 31. Juli 1933: Große Zahl von Personen in Schutzhaft
Im ehemaligen Volksstaat Hessen befinden sich nach offiziellen Angaben 145 Personen in Schutzhaft, in Preußen sind es 14.906. Im ganzen Reich sind 26.789 Menschen in Schutzhaft genommen. Vgl. die Notiz vom 31. Juli 1933.(OV) ... »Details - 31. Juli 1933: Ehemalige „Separatisten“ in Limburg in Schutzhaft genommen
Die „Oberhessische Zeitung“ (Marburg) meldet zum 1. August in einer kurzen Nachricht mit der Überschrift „Ehemalige Separatisten am Pranger“ aus Limburg, am Vortag habe eine größere Demonstration gegen die ehemaligen Limburger Separatisten stattgefunden. Als die SS, die gerade zum Außendienst ausrücken wollte, von dieser Demonstration erfuhr, sah sie sich veranlaßt, einzugreifen und ... »Details - August 1933: Tagung des Hessischen Geschichtsvereins in Eschwege
An der Tagung des Hessischen Vereins für Geschichte und Landeskunde in Eschwege in der 2. Augusthälfte nehmen auch NSDAP-Gauleiter Karl Weinrich (1887–1973) und der Regierungspräsident Konrad von Monbart (1881–1945) teil.(OV) ... »Details - 16. August 1933: Diskriminierende Behandlung von Frauen in Frankenberg
In Frankenberg (Eder) werden vier Frauen von der SA öffentlich angeprangert. Den Frauen, von denen eine verheiratet ist, wird vorgeworfen, mit Juden Beziehungen gehabt zu haben. Sie werden, mit einem Plakat behängt, unter Trommelwirbel zwangsweise durch die Stadt geführt. (Frankenberger Zeitung)(OV) ... »Details - 20. August 1933: Ehrung altgedienter Parteimitglieder zum zehnjährigen Bestehen der NSDAP-Ortsgruppe Melsungen
Anlässlich des zehnjährigen Bestehens der dortigen Ortsgruppe der NSDAP findet in Melsungen die Ehrung aller altgedienten Parteimitglieder des Gaues Kurhessen und ein Aufmarsch der SA-Standarte 173 statt. ... »Details - 27. August 1933: Kundgebung zur „Heimkehr des Saarlandes“ am Niederwalddenkmal
Adolf Hitler (1889–1945) spricht bei einer großen Kundgebung für die „Heimkehr des Saarlandes“ am Niederwalddenkmal bei Rüdesheim. Nach einer großen Kundgebung am Tannenberg-Denkmal in Ostpreußen war er in einem mehrstündigen Flug angereist, um vor angeblich 200.000 Menschen, wohl vorwiegend Saarländern (von Hitler begrüßt als meine Saarländer!), eine nationalistische Rede zu ... »Details - 28. August 1933: Verleihung des Goethepreises an Hermann Stehr
Der aus Habelschwerdt in Schlesien (Grafschaft Glatz) stammende deutsche Schriftsteller Hermann Stehr (1864–1940) erhält den Goethepreis der Stadt Frankfurt am Main. Der im März als Nachfolger des von den Nationalsozialisten aus dem Amt gedrängten Ludwig Landmann (1868–1945) angetretene NSDAP-Oberbürgermeister Friedrich Krebs (1894–1961) würdigt den Schriftsteller bei der ... »Details - 2. September 1933: Abfahrt der Marburger SA zum Nürnberger Parteitag wird zum Ereignis stilisiert
In einem Artikel berichtet die „Oberhessische Zeitung“ (Marburg) unter der Überschrift „Auf nach Nürnberg!“ von der Abfahrt der Marburger SA-Abordnung zum Nürnberger Parteitag am 1. September 1933 und stilisiert den Marsch der Standarte zum Marburger Bahnhof und ihre Verabschiedung zum lokalen Ereignis, das breite Aufmerksamkeit und Zustimmung in der Marburger Bevölkerung gefunden ... »Details - 2. September 1933: Waschmittelwerbung mit nationalen Parolen
In den Zeitungen – hier in der in Marburg erscheinenden „Oberhessischen Zeitung“ – macht die Waschmittelfirma Henkel Werbung mit nationalen Parolen. In der Zeitungsanzeige steht ein Hochzeitspaar vor (und auf) einer mit Blumen dekorierten Deutschlandkarte. Der Werbespruch lautet: Jetzt gibts im deutschen Vaterland / der Hochzeitspaare viel, / viel Glück im neuen Ehestand / wünscht allen ... »Details - 4. September 1933: Rückkehr der Marburger SA vom Reichsparteitag
160 Marburger SA-Männer, die vom Nürnberger Reichsparteitag der NSDAP zurückkehren, wo das Feldzeichen der SA-Standarte Jäger 11 durch Berührung mit der sogenannten Blutfahne geweiht wurde, werden in Marburg begeistert empfangen. Die „geweihten“ Feldzeichen werden zunächst im Rathaussaal aufgestellt, bis die neue SA-Dienststelle (Biegenstraße 9) Mitte September fertiggestellt ist.(OV) ... »Details - 7. September 1933: Ausschluss jüdischer Händler von den Kram- und Viehmärkten
Der Marburger Magistrat beschließt, jüdische Kaufleute und Händler von den hiesigen Krammärkten auszuschließen. In Marburg findet der erste judenfreie Viehmarkt auf der Bürgerwiese statt. Es wird in der Ankündigung ausdrücklich darauf hingewiesen, jeder Bauer sei verpflichtet, sein Vieh dort zum Verkauf anzubieten ohne den Juden zu tätigen. Kein Bauer dürfe den Besuch dieser ... »Details - 12. September 1933: Bildung der Evangelischen Kirche Hessen-Nassau
Zusammenschluss unter den Leitgedanken von „Einheit“ und „Führung“ ... »Details - 15. September 1933: Kommissarischer Bürgermeister in Frankenberg kündigt Ende der Kommunalverfassung an
Der von den Nationalsozialisten kommissarisch in sein Amt eingesetzte Bürgermeister in Frankenberg, Karl Ockershausen (der im Zuge der „Gleichschaltung“ den deutschnationalen, aber kritisch gegenüber der Nazipartei eingestellten vormaligen Bürgermeister Hugo Dertz ersetzt), hebt in der Stadtverordnetenversammlung die große Bedeutung hervor, die in der Einführung des Preußischen ... »Details - 15. September 1933: Veröffentlichung einer Liste jüdischer Geschäfte in Wüstensachsen
Das nationalsozialistische Kampfblatt „Fuldaer Nachrichten“ veröffentlicht unter der Überschrift „Daitsche Geschäfte“ in Wüstensachsen eine Liste der jüdischen Geschäfte in Wüstensachsen, um auch dem letzten deutschen Volksgenossen ... guten und unübervorteilten Einkauf beim reellen, deutschen Geschäftsmann zu gewährleisten. Die Liste enthält insgesamt 18 Namen.(OV) ... »Details - 19. September 1933: Ernennung von Philipp Wilhelm Jung zum hessischen Ministerpräsidenten
Der Reichsstatthalter in Hessen, Jakob Sprenger (1884–1945; NSDAP) ernennt an Stelle von Prof. Dr. Ferdinand Werner (1876–1961) den Nationalsozialisten und bisherigen Staatsrat Philipp Wilhelm Jung (1884–1965) zum Staatsminister und Vorsitzenden der hessischen Landesregierung.(OV) ... »Details
