Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen

Jüdische Wohlfahrtspflege 1932/33

Frankfurt am Main, Israelitische Gemeinde

Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Stadtrabbinat Frankfurt a. M.

Einwohner: 458328 (461849). Juden: 29385 [= 6.41 %]. Zensiten: 14466.

Adresse: Fahrgasse 146. Fernsprecher 27544. Postscheck 20767. Bank Dresdner Bank, Deutsche Effekten- und Wechselbank, Deutsche Bank und Discontogesellschaft Dep.-Kasse Konstabler Wache – Vorstand 15 Mitglieder. 1. Vorsitzender Justizrat Dr. Julius Blau, Grüneburgweg 87. Fernsprecher 22866. 2. Vorsitzender Prof. Dr. Aron Freimann, Lange Str. 1. Fernsprecher 23626. 3. Vorsitzender Dr. Eduard Baerwald, Stettenstr. 22. Fernsprecher 22264. Finanzdirektor Eduard Oppenheim, Beethovenstr. 48. Fernsprecher 77815 – Repräsentanz 36 Mitglieder. 1. Vorsitzender Dr. Richard Merzbach, Niedenau 51. Fernsprecher 30251. 2. Vorsitzender Naftali Fromm, Liebigstr. 27. Fernsprecher 71788. 3. Vorsitzender J. L. Goitein, Uhlandstr. 40. Fernsprecher 43714 – Ausschüsse: Ritualausschuss Vorsitzender Willy Mainz. Liberaler Kultusausschuss, Friedhofsausschuss Vorsitzender Dr. Eduard Baerwald. Ausschuss für Unterrichts- und Erziehungswesen (vakat). Ausschuss für soziale Fürsorge Vorsitzender Julius Bloch (Stellvertreter Sanitätsrat Dr. Ettlinger). Gemeindeblatt-Redaktionsausschuss Vorsitzender Justizrat Dr. Julius Blau. Ausschuss für Bibliothek und Museum Vorsitzender Prof. Dr. Freimann. Gemischter Finanzausschuss Vorsitzender Dr. Rudolf Geiger. Pflegeamt des Krankenhauses Vorsitzender Emil Carl Oppenheimer. Personalausschuss Vorsitzender Dr. Hugo Emmerich – Höhere Verwaltungsbeamte Syndikus Dr. Eugen Mayer, Heinestr. 12. Bürodirektor Isaak Meyer, Böhmerstr. 58. Verwaltungsinspektor Louis Ahrens, Gagernstr. 36. Bibliothekar Dr. Ernst Blau, Grüneburgweg 87. Architekt Ernst Schragenheim, Hansa-Allee 9 – Rabbiner Dr. Jakob Hoffmann, Börneplatz 16. Dr. Jakob Horovitz, Staufenstr. 30. Dr. Georg Salzberger, Eschenheimer Landstr. 6. Dr. Cäsar Seligmann, Böhmerstr. 9 – Lehrer Dr. Moritz Mainzer, Rhönstr. 2. Dr. Isidor Friedmann, Am Schützenbrunnen 19. Dr. Moses König, Rückertstr. 59. Dr. Julius Höxter, Friedrichstr. 50. Dr. S. B. Eschwege, Uhlandstr. 39. Paula Rosenbaum, Jahnstr. 27. Else Cohn, Rossertstr. 15 – Oberkantor Nathan Saretzki, Holzhausenstr. 16. Kantor Ignatz Weißmann, Elkenbachstr. 4. Oberkantor Emil Grosz, Julius-Heymann-Str. 6. K Meyer Hes, Rückertstr. 46. Oberkantor Selig Scheuermann, Merkurstr. 18. Oberkantor Naumow Fleischmann, Wolfgangstr. 84. Kantor Simon Eschwege, Sofienstr. 126 – Steuer: 15 % Reichseinkommenssteuer. Gemeindeetat 1930: 1840000. 1931: 1618755. Wohlfahrtsetat 1930: 200480. 1931: 140000. Unterrichtsetat 1930: 361176. 1931: 321256.

Synagogen Hauptsynagoge Allerheiligenstr. 79, Synagoge Börneplatz 16-18, Westendsynagoge Freiherr-v.-Stein-Str. 30, Synagoge Bockenheim, Schloßstr. 5, Synagoge im Krankenhaus Gagernstr. 36 – Friedhof 3 – Mikwah – Schechitah – Betsäle Frankfurt-Loge, Eschersheimer Landstraße 27, Philanthropin, Hebelstr. 15–19, Suppenanstalt, Königswarter Str. 26.

Synagogenvereine
  • Verein Hauptsynagoge. Adresse: Vorsitzender Siegfried Haas, Ravensteinstraße 5.
  • Verein Westendsynagoge. Adresse: Vorsitzende Frau Dr. Marie Bloch, Liebigstr. 51.
  • Kol-Jakob. Adresse: Rechneigrabenstr. 12.
  • Linas-Hazedek. Adresse: Lange Str. 31.
  • Tiferes-Jisroel. Adresse: Schützenstr. 2.
  • Ez Chaim. Adresse: Allerheiligenstr. 45.
  • Schomre Schabbos. Adresse: Rechneigrabenstr. 12.
  • Psalm-Gesellschaft. Adresse: Schwanenstr. 8.
  • Russisch-Polnischer Betsaal. Adresse: Rechneigrabenstr. 5.
Wohlfahrtspflege
  • Jüdische Wohlfahrtspflege. Zusammengeschlossen: Zentrale für jüdische Wohlfahrtspflege, Almosenkasten der Israelitischen Gemeinde, Israelitischer Hilfsverein, Weibliche Fürsorge, Abteilung Offene Fürsorge, Wirtschaftsbeihilfe, Arbeitsgemeinschaft zur Bekämpfung der Tuberkulose, Abteilung örtliche Fürsorge. Gegründet 1928. Adresse: Lange Str. 30. Fernsprecher 28249. Postscheck 54893. Ehrenvorsitzender Rabbiner Dr. Horovitz, Staufenstr. 30. Vorsitzender Dr. Albert Ettlinger. Geschäftsführer Dr. Bergel. Zweck: Zusammenfassung der jüdischen Wohlfahrtspflege in Frankfurt a. M., Vertretung bei den Behörden. Arbeitsgebiete: Wirtschaftsfürsorge, Jugendfürsorge, Erholungsfürsorge, TBC-Fürsorge, Krankenhausfürsorge, Studentenhilfe, Wanderfürsorge, Gefangenenfürsorge.
  • 1. Achawa, Pensions- und Hilfskasse israelitischer Lehrer in Deutschland EV. Gegründet 1864. Adresse: Vorsitzender E. Gut, Ebersheimstr. 5. Sprechzeit 4–5. Bankkonto Deutsche Effekten- und Wechselbank. Postscheck 47452. Zweck und Arbeitsgebiete: Beihilfen an zeitweise oder dauernd dienstunfähig gewordene Mitglieder, sowie an die Hinterbliebenen. Mitglieder 220.
  • 2. Almosenkasten der israelitischen Gemeinde. Gegründet 1840. Adresse: Lange Str. 30. Bankkonto J. Dreyfus & Co. Zweck und Arbeitsgebiete: Die Fürsorgearbeit wird durch die Jüdische Wohlfahrtspflege erledigt.
  • 3. Arbeitsgemeinschaft zur Bekämpfung der Tuberkulose. Gegründet von der Weiblichen Fürsorge. Zusammengeschlossen: Jüdische Wohlfahrtspflege, Almosenkasten, Weibliche Fürsorge, Jüdische Frauenvereinigung, Ostjüdischer Verein, Frauenvereinigung der Frankfurt-Loge, die 3 Frankfurter Logen, Fürsorgekasse der Israelitischen Religionsgesellschaft. Gegründet 1921. Adresse: Holzgraben 2. Postscheck 52251. Vorsitzende Bertha Pappenheim. Zweck und Arbeitsgebiete: Oertliche Fürsorge durch Jüdische Wohlfahrtspflege. Errichtung eines Männerheimes.
  • 4. Berufsberatung und Arbeitsnachweis für Juden EV. Gegründet 1902. Adresse: Lange Str. 30. Fernsprecher 28248 und 26162. Sprechzeit: 8–1 und 3–7. Postscheck 40348. Vorsitzender Architekt Fritz Epstein, Unterlindau 29. Geschäftsführer Benjamin. Zweck und Arbeitsgebiete: Berufsberatung und Lehrstellenvermittlung, Arbeitsvermittlung, arbeitsrechtliche Beratung. Schreibstube.
  • 5. Esras Isroel. Gegründet 1919. Adresse: Lange Str. 55. Postscheck 54215. Vorsitzender Heinrich Gerlich. Zweck und Arbeitsgebiete: Unterstützung Hilfsbedürftiger. Mitglieder 300.
  • 6. Frauenvereinigung der Frankfurt-Loge EV. Gegründet 1903. Adresse: Eschersheimer Landstr. 27. Postscheck 53525. Vorsitzende Lina Oppenheim, Eschersheimer Landstr. 27.
  • 7. Hilfskomitee für die notleidenden Brüder im Auslande. Gegründet 1857. Adresse: Vorsitzender Emil H. Lehmann, Schwanenstr. 11. Zweck und Arbeitsgebiete: Unterstützung notleidender Israeliten in Palästina.
  • 8. Hilfskomitee für die notleidenden osteuropäischen Juden. Gegründet 1880. Adresse: Justizrat Blau, Grüneburgweg 87. Zweck und Arbeitsgebiete: Unterstützung und Rechtsschutz der osteuropäischen Juden.
  • 9. Israelitische Armenkasse Bockenheim. Gegründet 1840. Adresse: Nathan Mayer, Kurfürstenstr. 5. Vorsitzender Hugo Heß, Friesengasse. Zweck und Arbeitsgebiete: Unterstützung hilfsbedürftiger Angehöriger der Israelitischen Gemeinde des früheren Stadtteiles Bockenheim. Mitglieder 82.
  • 10. Israelitischer Brotverteilungsverein. Gegründet 1895. Adresse: Vorsitzender Emil Isaak, Hölderlinstr. 5. Postscheck 55934. Zweck und Arbeitsgebiete: Brotverteilung an Bedürftige.
  • 11. Israelitischer Frauenverein EV. Gegründet 1847. Adresse: Theobaldstr. 21. Sprechzeit: 11–1. Bankkonto Heinrich Cahn & Co. Postscheck 44099. Vorsitzender Dr. Driesen, Hebelstr. 15. Zweck und Arbeitsgebiete: Erziehung verwaister Mädchen im Heim des Vereins. Mitglieder 350.
  • 12. Israelitische Frauenkrankenkasse. Gegründet 1851. Adresse: Vorsitzender S. Grünebaum, Varrentrappstr. 67. Bankkonto Mitteldeutsche Creditbank. Zweck und Arbeitsgebiete: Krankenunterstützung. Mitglieder 63.
  • 15. Israelitischer Hilfsverein EV. Gegründet 1882. Adresse: Lange Str. 30. Vorsitzender Sanitätsrat Dr. A. Ettlinger, Oberlindau 7. Geschäftsführer A. Benjamin. Zweck und Arbeitsgebiete: Wanderfürsorge, Auswanderer-Beratung, Ausländerangelegenheiten. Angeschlossen an die Jüdische Wohlfahrtspflege.
  • 14. Jüdische Leihkasse EV. Gegründet 1922. Adresse: Eschersheimer Landstr. 65. Vorsitzender Wolfgang Auerbach, Gervinusstr. 10. Sprechzeit: 10–12. Postscheck 66622. Zweck und Arbeitsgebiete: Gewährung zinsfreier Darlehen.
  • 15. Jüdische Krankenhilfe „Bikkur Cholim“ EV. Gegründet 1889. Adresse: Bockenheimer Landstr. 25. Sprechzeit: Di, Fr. 10–12 Uhr. Bankkonto Frankfurter Bank. Postscheck 25369. Vorsitzender Sigfrid Rosenberger, Freiherr-von-Stein-Str. 22. Zweck und Arbeitsgebiete: Auf Antrag behandelnder Aerzte werden den Kranken Pflege- und Heilmittel gewährt. Verteilung von Milch, Eiern, Fleisch, Wein. Versorgung der in nichtjüdischen Krankenhäusern untergebrachten Juden mit ritueller Kost.
  • 16. Sammelvormundschaft der Israelitischen Gemeinde. Gegründet 1906. Adresse: Lange Str. 30. Postscheck 54893. Geschäftsführer Dr. Bergel. Zweck und Arbeitsgebiete: Uebernahme von Pflegschaften und Vormundschaften, der Jüdischen Wohlfahrtspflege übertragen.
  • 17. Schaumre-Schabbos-Stellenvermittlung. Adresse: Schwanenstr. 21. Bankkonto Commerz- und Privatbank. Zweck und Arbeitsgebiete: Stellenvermittlung, Berufsberatung, Rechtsschutz.
  • 18. Verein Gegenseitigkeit. Gegründet 1841. Adresse: Vorsitzender Hugo Fraenkel, Eschenheimer Anlage 19 a. Postscheck 40027. Zweck und Arbeitsgebiete: Unterstützung Hilfsbedürftiger, Verrichtung ritueller Obliegenheiten beim Ableben, Bestattung der Mitglieder. Mitglieder 3200.
  • 19. Verein für jüdische Krankenpflegerinnen EV. Gegründet 1893. Adresse: Bornheimer Landwehr 85. Bankkonto Dresdner Bank, Neue Mainzer Str. 59. Postscheck 13680. Vorsitzender Prof. Dr. S. Isaac. Zweck und Arbeitsgebiete: Ausbildung von Krankenschwestern, Krankenpflege, Wohlfahrtspflege, Unterhaltung eines Schwesternheims. Mitglieder 315.
  • 20. Verein zur Aussteuerung hiesiger israelitischer Bürgertöchter EV. Gegr. 1790. Adresse: Wolfgang Auerbach, Gervinusstr. 10. Postscheck 50338. Vorsitzender Alfred Schwarzschild, Bleichstr. 6. Zweck und Arbeitsgebiete: Brautausstattung. Mitglieder 209.
  • 21. Verein zur Bekleidung bedürftiger israelitischer Knaben EV. Gegründet 1869. Adresse: Vorsitzender Dr. Felix Kauffmann, Schillerstr. 19. Bankkonto Frankfurter Bank. Zweck und Arbeitsgebiete: Bekleidung hilfsbedürftiger Kinder. Mitglieder 570.
  • 22. Weibliche Fürsorge EV. Gegründet 1901. Adresse: Lange Str. 3. Postscheck 5980. Vorsitzende Paula Nassauer, Myliusstr. 44. Zweck und Arbeitsgebiete: Offene Fürsorge durch die Jüdische Wohlfahrtspflege. Kleiderkammer, als ausführende Stelle der Jüdischen Wohlfahrtspflege. Stellenvermittlung und Berufsberatung. Unterhaltung der Wohnräume für im Erwerb stehende Frauen und Mädchen, einer Nähstube und Zimmer für durchreisende Frauen und Mädchen.
  • 23. Wöchnerinnendepot der Suppenanstalt für israelitische Arme EV. Gegründet 1880. Adresse: Theobaldstr. 5. Bankkonto Frankfurter Bank. Postscheck 10273. Vorsitzender Dr. jur. Oscar Klau, Große Bockenheimer Straße 6. Zweck und Arbeitsgebiete: Versorgung der unbemittelten Wöchnerinnen mit den zur Entbindung notwendigen sanitären Gegenständen, Gewährung der Erstlingswäsche.
Stiftungen
  • Flora Geisenheimer-Kann-Stiftung zur Unterstützung hilfsbedürftiger israelitischer Mädchen. Adresse: Vorsitzender Dr. Otto Driesen, Hebelstraße 15-19. Zweck: Stipendien für Berufsausbildung.
  • Goldschmidtsche Stipendienstiftung. Adresse: Vorsitzender Dr. Otto Driesen. Hebelstr. 15-19. Zweck: Stipendiengewährung für Hochschulstudium.
  • Lux Hahnsche Stiftung. Adresse: Vorsitzender Prof. Dr. Albert Hahn, Kaiserstr. 30. Zweck: Stipendiengewährung für Hochschulstudium.
  • Rudolf Kann-Stiftung. Zweck: Ausbildung von Künstlern und Künstlerinnen jüdischer Religion.
  • Arthur und Emil Königswartersche Unterrichts- und Studienstiftung. Adresse: Vorsitzender Dr. Rudolf Geiger, Hochstr. 17. Zweck: Stipendiengewährung für Hochschulstudium.
  • Dr. Leopold Odrellsche Stipendienstiftung. Adresse: Vorsitzender Dr. Otto Driesen, Hebelstr. 15. Zweck: Stipendiengewährung für Hochschulstudium.
  • Herz-Markus und Helene Oppenheimersche Stiftung. Adresse: Vorsitzender Rabbiner Dr. Jacob Horovitz, Staufenstr. 30. Zweck: Stipendiengewährung für Ausbildungszwecke zum Rabbiner- oder Lehrerberuf.
  • Riesser-Stiftung. Adresse: Vorsitzender Dr. Max Hermann Maier, Börsenstraße 11. Zweck: Stipendiengewährung an minderbemittelte Studenten. Jüdisch-Christliche-Stiftung. Adresse: Vorsitzender Justizrat Dr. A. Fuld, Hochstraße 17. Zweck: Erziehung und Ausbildung von Knaben und jungen Männern.
Anstalten und Einrichtungen
  • Versorgungsanstalt für Israeliten. Adresse: Röderbergweg 77. Adresse 47 Plätze.
  • Israelitisches Lehrerinnen- und Studentinnenheim. Adresse: Rückertstraße 53. 8 Plätze.
  • Israelitische Frauenkrankenkasse. Adresse: Rechneigrabenstr. 18. 18 Plätze.
  • Israelitische Männerkrankenkasse. Adresse: Rechneigrabenstr. 18. 15 Plätze.
  • Krankenhaus der Israelitischen Gemeinde. Adresse: Gagernstr. 36. 200 Plätze.
  • Israelitisches Krankenheim, Gumpertzsches Siechenhaus. Adresse: Röderbergweg 62-64. 50 Plätze.
  • Rothschildsches Kinderheim. Adresse: Röderbergweg 109. 12 Plätze.
  • Verein für jüdische Krankenpflegerinnen. Adresse: Bornheimer Landwehr 85. 52 Plätze.
  • Durchwandererheim. Adresse: Einhorngasse 4. 50 Plätze. (z. Z. geschlossen).
  • Kinderhaus der weiblichen Fürsorge. Adresse: Hans-Thoma-Str. 24. 42 Plätze.
  • Julius und Amalie Flersheimsche Stiftung. Adresse: Ebersheimstraße 5. 24 Plätze.
  • Israelitische Waisenanstalt. Adresse: Röderbergweg 87. 68 Plätze.
  • Israelitisches Mädchenheim. Adresse: Taunusplatz 17. 54 Plätze.
  • Mädchenstift. Adresse: Rückertstr. 49. 22 Plätze.
  • Wohnräume der weiblichen Fürsorge. Adresse: Bäckerweg 26. 15 Plätze.
  • Jüdische Haushaltungsschule. Adresse: Königswarterstr. 20. 60 Plätze.
  • Moritz und Johanna Oppenheimerscher Kindergarten. Adresse: Baumweg 5-7. 100 Plätze.
  • Israelitischer Kinderhort. Adresse: Bleichstr. 8. 70 Plätze.
  • Mädchenklub. Adresse: Lange Str. 3.
  • Heim der jüdischen Jugend. Adresse: Eschersheimer Landstr. 65.
  • Tagesheim der erwerbslosen jüdischen Jugend. Adresse: Königswarter Str. 26, part.
Speiseeinrichtungen
  • „Jusupa“, Israelitische Suppenanstalt. Adresse: Theobaldstr. 5.
  • Notstandsküche. Adresse: Lange Str. 30.
  • Mensa Academica. Adresse: Eschersheimer Landstr. 65.
Unterricht
  • Philantropin. Adresse: Hebelstr. 15-19. Leiter Studiendirektor Dr. Driesen, Hebelstr. 15. 848 Kinder
  • Israelitische Religionsschule. Adresse: Unterlindau 21. Leiter Rabbiner Dr. Jacob Horovitz. 385 Kinder
  • Religionsunterricht an Höheren und Volksschulen. 1429 Kinder
  • Hebräische Unterrichtsanstalt. Adresse: Freiherr-v.-Stein-Str. 30. Leiter Rabbiner Dr. Cäsar Seligmann.
  • Thora-Lehranstalt Ez Chaim (Kinderjeschibah). Adresse: Hermesweg 5/7. Vorsitzender Rabbiner Dr. Horovitz, Staufenstr. 30. 8 Abteilungen. 300 Kinder
  • Talmud Thora-Verein. Adresse: Theobaldstr. 6. 80 Kinder
  • Rabbinische Lehranstalt „Jeschiwah“. Adresse: Theobaldstr. 6. Leiter: Rabbiner Dr. Jakob Hoffmann. 62 Teilnehmer.
  • Schneider'sche Jeschiwah „Thauras Mausche“. Adresse: Ostendstr. 18. Leiter: Rabbiner Moses Karpel. 50 Teilnehmer.
  • Schule der jüdischen Jugend. Adresse: Eschersheimer Landstr. 65.
  • Hebräische Sprachschule. Adresse: Unterlindau 21.
  • Gesellschaft für jüdische Volksbildung. Leiter Rabbiner Dr. Georg Salzberger, Eschersheimer Landstr. 67.
  • Freies jüdisches Lehrhaus. Leiter Dr. Eduard Strauß, Liebigstr. 35.
  • Bibliothek der Israelitischen Gemeinde. Adresse: Börnestr. 54/56.
  • Rothschildmuseum. Adresse: Fahrgasse 146.
  • Frankfurter israelitisches Gemeindeblatt. Adresse: Fahrgasse 146.
Sonstige Vereine
  • Frankfurt-Loge. Adresse: Eschersheimer Landstr. 27.
  • Marcus-Horovitz-Loge. Adresse: Eschersheimer Landstr. 27.
  • Hermann Cohen-Loge. Adresse: Eschersheimer Landstr. 27.
  • Freisinniger Verein für jüdisches Gemeindeleben. Vorsitzender Sanitätsrat Dr. Albert Ettlinger, Oberlindau 7.
  • Gesellschaft zur Erforschung jüdischer Kunstdenkmäler. Vorsitzender Julius Goldschmidt, Friedeberger Anlage 12.
  • Jüdische literarische Gesellschaft. Vorsitzender Strauß, Lange Str. 3.
  • Jüdische Volkspartei, Ortsgruppe Frankfurt am Main. Vorsitzender Rechtsanwalt Julius Simon, Goethestr. 34.
  • Konservativ jüdischer Gemeindeverein. Vorsitzender Dr. Ludwig Schönberg, Eschenheimer Anlage 20.
  • Minjan-Verein (Achawas Chessed). Vorsitzender Max Oettinger, Hanauer Landstr. 22.
  • Kartellkonvent der Verbindungen deutscher Studenten jüdischen Glaubens Nassovia. Vorsitzender Dr. Georg Klein, Gärtnerweg 44.
  • Verein jüdischer Akademiker.
  • Verbindung jüdischer Studenten Saronia. Unterlindau 21.
  • Kartell jüdischer Verbindungen. Vorsitzender Paul Horn, Weberstr. 2.
  • Zionistische Studentinnengruppe. Vorsitzender Mirjam Grünstein, Oberlindau 51.
  • Schwesternverband der U. O. B. B.-Logen. Adresse: Melemstr. 22.
  • Jüdisch-Konservative Vereinigung. Vorsitzender Rechtsanwalt Horovitz, Bockenheimer Landstr. 18.
  • Verband gesetzestreuer Juden „Achduth“. Vorsitzender Rechtsanwalt Horovitz, Frankfurt am Main, Bockenheimer Landstr. 18.
  • Freie Vereinigung für die Interessen des orthodoxen Judentums. Adresse: Rechneigraben 10.
Druckausgabe

Führer durch die jüdische Gemeindeverwaltung und Wohlfahrtspflege in Deutschland 1932-33. Herausgegeben von der Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden, S. 214-215.

Recommended Citation
„„Frankfurt am Main, Israelitische Gemeinde“, in: Jüdische Wohlfahrtspflege 1932/33 <https://www.lagis-hessen.de/en/purl/resolve/subject/jgv/id/175> (aufgerufen am 26.06.2019).
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde