Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hesse in the 19th and 20th Centuries

  • 1900
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  • 1990
  • 2000
  1. 22. März 1931: Verhaftung von Kommunisten unter dem Vorwurf der Industriespionage für die Sowjetunion
    Der deutsche Kommunist und Funktionär der Roten Gewerkschafts-Internationale Karl Dienstbach (1900–1977), ein früherer Mitarbeiter im Werk Frankfurt-Höchst der I.G.Farbenindustrie, wird zusammen mit dem früheren Siemens-Betriebsratsvorsitzenden, Reichsleiter der Erwerbslosenbewegung und Leiter der Industriegruppe Fabrikarbeiter beim ZK, Erich Steffen (1895–1937) in Ludwigshafen unter dem ... »Details
  2. 23. März 1931: Eröffnung des 68. Kommunallandtages des Regierungsbezirkes Wiesbaden
    Im Kommunallandtagssitzungssaal des Landeshauses in Wiesbaden wird um 11 Uhr der 68. Kommunallandtag des Regierungsbezirks Wiesbaden durch eine Ansprache des Oberpräsidenten August Haas (1881–1945) eröffnet, die mehrfach durch Zurufe von Nationalsozialisten und Kommunisten unterbrochen wird:  ... »Details
  3. 24. März 1931: Eröffnung des 63. Kommunallandtages des Regierungsbezirks Kassel
    Im Ständehaus in Kassel tritt der 63. Kommunallandtag des Regierungsbezirkes Kassel zusammen und wird vom Oberpräsidenten der Provinz Hessen-Nassau August Haas (1881–1945) eröffnet. Er führt aus:  ... »Details
  4. 4. April 1931: Deutschlandpremiere eines Arthur-Schnitzler-Schauspiels in Gießen und Frankfurt
    Am selben Tag wird am Stadttheater in Gießen und am Neuen Theater in Frankfurt am Main das Schauspiel „Im Spiel der Sommerlüfte“ des österreichischen Erzählers und Dramatikers Arthur Schnitzler (1862–1931) erstmals in Deutschland aufgeführt. Die Uraufführung des dramatischen Stückes erfolgte am 21. Dezember 1929 am Deutschen Volkstheater in Wien. Schnitzlers letztes vollendetes Drama ... »Details
  5. 11. April 1931: Kommunistische Werksspionage bei der I.G. Farben
    In der chemischen Industrie, vor allem bei der I.G. Farben (mit Sitz in Frankfurt am Main), wird eine umfangreiche kommunistische Werksspionage aufgedeckt.(OV) ... »Details
  6. 30. April 1931: Rückgang der Arbeitslosenzahlen im Frühjahr
    Gegenüber den hohen Arbeitslosenzahlen im Winter 1930/31 zeigt sich Ende April ein deutlicher Rückgang der Arbeitssuchenden. Im Arbeitsamtsbezirk Marburg sind am 30. April insgesamt 5.848 Personen arbeitslos (5.471 Männer und 377 Frauen), was gegenüber dem 31. Januar einen Rückgang von 19,7 % bedeutet, gegenüber dem Vormonat sogar einen Rückgang von 22,6 %.(Frankenberger Zeitung vom ... »Details
  7. 2. Mai 1931: Sehr positive Geschäftsbilanz der I.G. Farben
    Die I.G. Farben (mit Sitz in Frankfurt am Main) gibt für das abgelaufene Geschäftsjahr 1930 bekannt, dass sie einen Nettogewinn von 85,65 Millionen Reichsmark (gegenüber 104,59 Millionen Reichsmark 1929) erwirtschaftet hat. Wie in den drei Vorjahren wird eine Dividende von 12 % ausgeschüttet.(OV) ... »Details
  8. 2. Mai 1931: Uraufführung einer Oper von Hans Simon in Darmstadt
    Am Landestheater in Darmstadt wird die heitere Oper „Valerio“ des deutschen Komponisten und Kapellmeisters Hans Simon (1897–1982) uraufgeführt. Der Text folgt Motiven der Komödie „Leonce und Lena“ (1836) des hessischen Schriftstellers und Revolutionärs Georg Büchner (1813–1837) und stammt aus der Feder des Musik- und Theaterkritikers Hermann Kaiser (1889–1978). Die künstlerische ... »Details
  9. 10. Mai 1931: „Deutscher Tag“ der NSDAP in Gießen
    Am 10. Mai 1931 veranstaltete die NSDAP in Gießen einen „Deutschen Tag“. Deutsche Tage, die von völkischen und nationalistischen Gruppen veranstaltet wurden, fanden seit den 1920er Jahren statt und wurden regelmäßig von den Nationalsozialisten für Propagandazwecke genutzt, wie beispielsweise durch den Besuch der Frankfurter SA zum Deutschen Tag in Schlüchtern im Oktober 1924. Zunehmend ... »Details
  10. 20. Mai 1931: Beratungen des Hessischen Landtags über Etat und Youngplan
    Der Landtag des Volksstaats Hessen in Darmstadt nimmt in erster und zweiter Lesung das Etatgesetz an. Der Landtag ersucht außerdem einstimmig die Regierung des Volksstaats, beim Reich auf baldige Verhandlungen zur Revision des Young-Plans hinzuwirken.(OV) ... »Details
  11. 21. Mai 1931: Reichsdeutsche Erstaufführung eines Stücks von Arthur Schnitzler in Wiesbaden
    Das Stück „Der Gang zum Weiher“ von dem österreichischen Erzähler und Dramatiker Arthur Schnitzler (1862–1931) wird im Rahmen der Maifestspiele in Wiesbaden zum ersten Mal im Deutschen Reich aufgeführt. Die Uraufführung des in fünf Aufzügen angelegten Stückes fand am 14. Februar 1931 im Wiener Burgtheater statt. ... »Details
  12. 8. Juni 1931: Gustav Hartung Intendant am Darmstädter Landestheater
    Die Verwaltungskommission des Hessischen Landestheaters in Darmstadt wählt Gustav Hartung (1887–1946) als Nachfolger von Carl Ebert (1887–1980) zum zweiten Mal zum Intendanten des Hauses, nachdem der renommierte Theaterregisseur bereits 1920 zum Intendant und 1922 zum General-Intendant des Landestheaters berufen worden war, 1924 jedoch Darmstadt zugunsten eines Rufs an das Schauspielhaus ... »Details
  13. 21. Juni 1931: Große Sonnwendfeier der Nationalsozialisten auf Burg Münzenberg
    Auf der Burg Münzenberg wird im Beisein von NSDAP-Gauleiter Peter Gemeinder (1891–1931) und weiteren hochrangigen Nationalsozialisten wie Bernhard Graf zu Solms-Laubach (1900–1938) die Sonnwendfeier mit großem Aufmarsch und Lagerfeuer begangen. Vgl. Historische Bilddokumente Bild 173-020(KR) ... »Details
  14. 28. Juni 1931: Propagandistischer „Deutscher Tag“ der NSDAP in Darmstadt
    Die hessische NSDAP veranstaltet in Darmstadt mit dem Aufmarsch uniformierter Verbände, darunter der SA-Sturm 115, der sich vor dem hessischen Landesmuseum sammelt, einen „Deutschen Tag“ zu Propagandazwecken. Dazu veranstalten die Nationalsozialisten einen öffentlichen „Feldgottesdienst“ auf dem Marienplatz, Propagandamärsche und eine abendliche Kundgebung in der Festhalle der Stadt. ... »Details
  15. 4. Juli 1931: Auflösung einer Kundgebung des NS-Hochschulbundes in Marburg
    In der Universitätsstadt Marburg wird eine genehmigte Protestkundgebung der Marburger Mitglieder des Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbundes (NSDStB), zu der im Vorfeld unter anderem auch der Führer des NS-Studentenbundes Baldur von Schirach (1907–1974) als Redner angekündigt worden war, von der Polizei wegen republikfeindlicher Parolen der Teilnehmer gewaltsam aufgelöst. Daraufhin ... »Details
  16. 6. Juli 1931: Amerikanisches Musikfest in Bad Homburg
    Die Stadt Bad Homburg erlebt das erste US-amerikanische Musikfest auf deutschem Boden. Dabei werden unter anderem Werke der zeitgenössischen Komponisten (und späteren Pulitzer-Preisträger1=Leo Sowerby 1946 für die Kantate „The Canticle of the Sun“, Quincy Porter 1954 für das Konzertwerk „Concerto for Two Pianos and Orchestra“ und Roger Sessions 1982 für das Orchesterwerk „Concerto ... »Details
  17. 12. Juli 1931: Einweihung des Gewerkschaftshauses in Frankfurt
    In Frankfurt am Main wird das von Architekt Bruno Taut (1880–1938) errichtete Gewerkschaftshaus eingeweiht.(OV) ... »Details
  18. 13. Juli 1931: Zusammenbruch der Danatbank
    Der Zusammenbruch der Danatbank signalisiert das Übergreifen der Weltwirtschaftskrise auf Deutschland.(OV) ... »Details
  19. 15. Juli 1931: Reichserwerbslosentag in Darmstadt
    Bei dem von den Kommunisten veranstalteten „Reichserwerbslosentag“ kommt es in Darmstadt und andernorts zu schweren Zusammenstößen. ... »Details
  20. 30. Juli 1931: Entlassung des hessischen Gesandten in Berlin
    Der Gesandte des Volksstaats Hessen in Berlin wird von seinen Aufgaben als hessischer Gesandter bei Preußen entbunden.(OV) ... »Details
  21. 5. August 1931: Entstehung der sogenannten Boxheimer Dokumente der NSDAP
    Der nationalsozialistische Rechtsassessor Dr. Werner Best (1903–1989) verfasst die Boxheimer Dokumente.(OV) ... »Details
  22. 21. August 1931: 6. Deutscher Arbeiterjugendtag der Sozialistischen Arbeiterjugend in Frankfurt
    In Frankfurt am Main wird der 6. Deutsche Arbeiterjugendtag eröffnet. Rund 30.000 Teilnehmer beteiligen sich an einem abendlichen Fackelzug. Die zweitägige Veranstaltung steht im Zeichen des „Kampfes gegen Wirtschaftsnot und Faschismus“.(OV/KU) ... »Details
  23. 24. August 1931: Konkurs der Darmstädter Volksbank e. G.
    Die in Darmstadt ansässige genossenschaftliche Darmstädter Volksbank muss aufgrund eines Verlusts von drei Millionen Reichsmark Konkurs anmelden. Damit treffen die wirtschaftlichen Auswirkungen der in Deutschland seit einigen Wochen vorherrschenden Bankenkrise, insbesondere der vollständige Verlust der Einlagen der Bankkunden, auch dieses eher kleine Institut, dessen Direktor Georg Weiler unter ... »Details
  24. 28. August 1931: Goethe-Preis an Ricarda Huch
    In der Frage der Nominierung des Preisträgers für das Jubiläumsjahr des 200. Geburtstags von Goethes Mutter Catharina Elisabeth (1731–1808) stand für das Goethepreis-Kuratorium fest, dass eine Frau die Auszeichnung erhalten sollte. Der Name Ricarda Huchs fiel vielfach bereits bei den Überlegungen zu den Nominierungen der Vorjahre: sie stand seit 1927 in der engeren Auswahl. Die Verleihung ... »Details
  25. 29. August 1931: Plötzlicher Tod des NSDAP-Gauleiters Peter Gemeinder in Mainz
    Nach einer Rede in der Mainzer Stadthalle stirbt der Gauleiter des Gaues Hessen-Darmstadt, Peter Gemeinder, an einem Herzinfarkt. Der Generalvikar des Bischöflichen Ordinariats Mainz, Jakob Philipp Mayer (1870–1936), verweigert mit dem Hinweis auf diverse Beschlüsse der Bischofskonferenz dem Nationalsozialisten ein kirchliches Begräbnis und löst damit eine Welle der Empörung bei den ... »Details
  26. 30. August 1931: Letzter Ordentlicher Gewerkschaftskongress in Frankfurt
    Im Frankfurter Palmengarten wird der 14. Kongress des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes als 4. Bundestag des ADGB eröffnet. Der bis zum 4. September dauernde Kongress ist der letzte vor der Machtübernahme der Nationalsozialisten. Er beschäftigt sich mit Fragen der Weltwirtschaftskrise und fordert die 40-Stunden-Woche ohne Lohnausgleich.(OV) ... »Details
  27. 2. September 1931: Beisetzung des NSDAP-Gauleiters Peter Gemeinder auf dem Darmstädter Waldfriedhof
    Auf dem Waldfriedhof in Darmstadt wird der verstorbene Gauleiter des Gaues Hessen-Darmstadt, Peter Gemeinder, im Beisein von einigen tausend uniformierten SA-Männern und zahlreicher Parteiprominenz beigesetzt. Der Generalvikar des Bischöflichen Ordinariats Mainz, Jakob Philipp Mayer (1870–1936), sorgt vorher für eine Welle der Empörung, als er dem katholischen Gauleiter aufgrund seiner ... »Details
  28. 25. September 1931: Schweizerisches Musikfest in Wiesbaden
    Der seit 1900 bestehende Schweizerische Tonkünstlerverein (STV) veranstaltet in Wiesbaden ein Schweizerisches Musikfest. Das Kulturereignis steht in einer Reihe von Auslandsfestivals die unter der Schirmherrschaft des STV und mit seiner finanziellen Unterstützung stattfinden. So gastieren schweizerische Musikerinnen und Musiker als offizielle Kulturvertreter ihres Landes oder in privater ... »Details
  29. 30. September 1931: Kunstausstellung auf der Mathildenhöhe in Darmstadt
    Die Neue Hessische Arbeitsgemeinschaft für Bildende Kunst stellt auf der Darmstädter Mathildenhöhe unter anderem Werke von Arthur Grimm (1883–1948), Willy Reue (1893–1962), Hermann Keil (1889–1964), Fanny Wolfskehl und Alexander Posch (1890–1950) aus.(OV) ... »Details
  30. 4. Oktober 1931: „Hitler-Tag“ in Alsfeld als Wahlkampfauftakt der NSDAP
    Als Auftakt zum Wahlkampf für die Wahl des Landtags im Volksstaat Hessen am 15. November 1931 veranstalten die Nationalsozialisten in Alsfeld einen „Hitler-Tag“, den der Alsfelder Dekan Unverzagt mit einer Festpredigt in der evangelischen Walpurgiskirche eröffnet. Mit der Eröffnung des Ereignisses durch einen Festgottesdienst wird dem bereits seit Frühsommer 1931 in anderen Städten ... »Details
  31. 10. Oktober 1931: Strafversetzung eines Professors der Pädagogischen Akademie in Frankfurt
    Der 1928 an die Pädagogische Akademie in Frankfurt am Main berufene Hochschullehrer Ernst Krieck (1882–1947) wird an die Pädagogische Akademie Dortmund strafversetzt, weil er bei einer privaten Sonnwendfeier im Juli dieses Jahres, zu der ihn die Bünde der Pädagogischen Akademie in Frankfurt eingeladen hatten, ein „Heil auf das Dritte Reich“ ausgerufen hatte. Die als Abschluss einer Rede ... »Details
  32. 11.-12. Oktober 1931: Entstehung der Harzburger Front der Rechten
    Führer der NSDAP, der DNVP, des Stahlhelm, des Reichslandbunds und des Alldeutschen Verbands schließen sich mit Vertretern der Banken, der Großindustrie, des Großgrundbesitzes und des Militärs zur „Harzburger Front“ zusammen mit dem Ziel, die Regierung des Reiches und Preußens zu stürzen.(OV) ... »Details
  33. 14. Oktober 1931: Verabschiedung des Hessischen Naturschutzgesetzes in Darmstadt
    Nach der bereits auf dem zweiten Deutschen Naturschutztag Anfang August 1927 in Kassel artikulierten Forderung nach einem einheitlichen Naturschutzgesetz, wird das Hessische Naturschutzgesetz am 14. Oktober 1931 im Darmstädter Landtag verabschiedet.0=Vgl. Franz, Die Chronik Hessens, S. 355. Insbesondere der Umgang mit als selten oder schonungsbedüftig klassifizierten Tier-und Pflanzenarten ist ... »Details
  34. 8. November 1931: Hugenberg spricht auf Wahlveranstaltung in Darmstadt
    Auf einer Wahlveranstaltung in Darmstadt spricht der Vorsitzende der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP), Dr. Alfred Hugenberg (1865–1951). Hugenberg betont die Eigenständigkeit seiner Partei gegenüber der aufstrebenden Nationalsozialistischen Arbeiterpartei (NSDAP). Er habe „nicht die Absicht, sich als ‚Mischmasch‘ zu fühlen, als ‚Vorspann‘ benutzen und dann einen Fußtritt geben ... »Details
  35. 13. November 1931: Rede Adolf Hitlers in der Darmstädter Festhalle
    Der Führer der NSDAP, Adolf Hitler (1889–1945) spricht im Rahmen des hessischen Landtagswahlkampfes in der Darmstädter Festhalle vor etwa 20.000 Menschen. Die Veranstaltung, die bis Mitternacht geht, verläuft weitgehend friedlich.(OV) ... »Details
  36. 15. November 1931: Neuwahlen zum Hessischen Landtag
    Bei den verschobenen Neuwahlen zum Landtag des Volksstaates Hessen (5. Wahlperiode) entfallen 37,1 % der Stimmen auf die NSDAP, die damit stärkste Kraft wird und 27 von 70 Mandaten erhält. Hinter ihr platziert sich die SPD mit 21,4 % (15 Sitze). Es folgen die Deutsche Zentrumspartei (DZP) mit 14,3 % (zehn Sitze) und die KPD mit 13,6 % (ebenfalls zehn Sitze). Unter den übrigen kleineren Parteien ... »Details
  37. 25. November 1931: Anzeige der sogenannten Boxheimer Dokumente beim Frankfurter Polizeipräsidenten
    Der hessische Landtagsabgeordnete Wilhelm Schäfer (1896–1933), der sich mit der NSDAP überworfen hat, zeigt beim Frankfurter Polizeipräsidenten die sogenannten Boxheimer Dokumente an, in denen nationalsozialistische Politiker Pläne für eine rasche Machtübernahme „nach Wegfall der seitherigen obersten Staatsbehörden“ entwickelt haben. ... »Details
  38. 26. November 1931: Bekanntwerden der sogenannten Boxheimer Dokumente
    Das Bekanntwerden der bei einer NSDAP-Besprechung auf dem Boxheimer Hof bei Lampertheim entstandenen Aufzeichnungen für eine Machtübernahme, der sogenannten Boxheimer Dokumente, führen zu außerordentlichem Aufsehen und zu Protesten der demokratischen Parteien.  ... »Details
  39. 28. November 1931: Aufführung von Kästners „Emil und die Detektive“ in Frankfurt
    Im Frankfurter Schauspielhaus wird Erich Kästners „Emil und die Detektive“ aufgeführt. Die „Frankfurter Zeitung“ kommentiert: Ein echtes Jungenstück, so wie es sein muß, wenn man auf die Herzen der Helden um die ersten zehn Jahre sieht.(OV) ... »Details
  40. 1. Dezember 1931: SPD im Reichstag fordert Maßnahmen zum Schutz der Verfassung
    Unter dem Eindruck der kürzlich bekanntgewordenen Boxheimer Dokumente fordern Parteivorstand und Reichstagsfraktion der SPD die Reichsregierung auf, daß auch sie endlich mit Klarheit und Zielbewußtsein den Kampf zum Schutz der Verfassung aufnimmt und ihn allen ihren Organen zur obersten Pflicht macht.(OV) ... »Details