Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen

Jüdische Wohlfahrtspflege 1932/33

Dieburg, Israelitische Religionsgemeinde

Volksstaat Hessen, Provinz Starkenburg, Rabbinat Darmstadt II

Einwohner: 6600. Juden: 271 [= 4.11 %]. Zensiten: 48.

Adresse: s. 1. Vorsitzender. Postscheck 61385 Frankfurt am Main. Bankkonto Bezirks-Sparkasse – 1. Vorsitzender Max Bär. Fernsprecher 268. 2. Vorsitzender M. Hain. 3. Vorsitzender S. Lorch – Lehrer Kaufmann – Kantor Lehrer und Schechitah Zucker – Steuer: 3 % Reichseinkommenssteuer. Gemeindeetat 1930: 2200.

Synagoge Marktplatz – Friedhof – Mikwah – Schechitah

Wohlfahrtspflege
  • 1. Israelitischer Frauenverein, Chewro. Gegründet 1873. Adresse: Vorsitzende Reg. Wiesenfelder, Markt 10. Zweck und Arbeitsgebiete: Krankenwache, Unterstützung Hilfsbedürftiger. Mitglieder 50.
  • 2. Israelitischer Männerverein, Chewro. Gegründet 1873. Adresse: Vorsitzender S. Wiesenfelder, Markt 10. Zweck und Arbeitsgebiete: Krankenwache, Unterstützung Hilfsbedürftiger. Mitglieder 42.
Unterricht
  • Religionsunterricht 16 Kinder
Druckausgabe

Führer durch die jüdische Gemeindeverwaltung und Wohlfahrtspflege in Deutschland 1932-33. Herausgegeben von der Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden, S. 379-380.

Recommended Citation
„„Dieburg, Israelitische Religionsgemeinde“, in: Jüdische Wohlfahrtspflege 1932/33 <https://www.lagis-hessen.de/en/purl/resolve/subject/jgv/id/197> (aufgerufen am 17.06.2019).
 
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