Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hesse in the 19th and 20th Centuries

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  1. 22. Februar 1951: Plan zur Bildung einer Hessischen Landesbank
    Seit dem 22. Februar 1951 wird in Hessen der Plan diskutiert, die bestehenden drei hessischen Landesbanken – die Nassauische Landesbank Wiesbaden, die Landeskreditkasse Kassel und die Hessische Landesbank Darmstadt – zu einer Hessischen Landesbank zu verschmelzen, an der auch das Land Hessen beteiligt ist. Diese Idee stößt auch auf Widerspruch, sodass der Hessische Rundfunk in der Folge ... »Details
  2. 25. Februar 1951: Hessisches Kabinett beantwortet Fragen in einer Bürgerstunde in Rüsselsheim
    Das hessische Kabinett beantwortet Tagesfragen von Bürgern in der Versammlung „Der Bürger fragt, die Minister antworten“. Eine derartige Veranstaltung hatte es bisher in Hessen nicht gegeben. Lediglich der Kultusminister ist aufgrund einer Reise verhindert, der Versammlung beizuwohnen. Rund 2.000 Personen nehmen an der Veranstaltung teil. Viele Fragen zu den Themenkomplexen Besatzungskosten ... »Details
  3. 26. Februar 1951: Rücktritt des Landesvorstands der Kommunistischen Partei Hessens
    Die Frankfurter „Sozialistische Volkszeitung“ meldet den Rücktritt des Landesvorstandes der Kommunistischen Partei in Hessen. Ebenso trat auch der baden-württembergische Landesvorstand der Partei zurück. Beschlossen wurden die Rücktritte auf den Landesdelegiertenkonferenzen der Partei und fanden im Rahmen der „Selbstreinigungsaktion“ statt. Begründet wird der Rücktritt im Parteiblatt ... »Details
  4. 27. Februar 1951: Hessen stellt 30 Millionen DM für den Wohnungsbau zur Verfügung
    Das Land Hessen stellt 30 Millionen DM für die Förderung verschiedener Bauprojekte zur Verfügung. Innenminister Heinrich Zinnkann (1885–1973; SPD) erörtert, dass zehn Millionen DM für den Hessen-Plan, fünf Millionen DM für das industrielle Schwerpunktprogramm und 15 Millionen DM für den sozialen Wohnungsbau ausgegeben werden. Rund elf Millionen DM stammen aus dem Wiesbadener, rund zehn ... »Details
  5. 27. Februar 1951: Auftakt einer landesweiten Kampagne zur Spatzenvergiftung in Petterweil
    In der Ortschaft Petterweil, etwa 6,5 Kilometer nördlich von Bad Vilbel startet am Vormittag eine Spatzen-Vernichtungsaktion, die den Auftakt zu einer landesweiten Kampagne zur Spatzenbekämpfung bildet. Dabei wird zum ersten Mal in Deutschland der Versuch unternommen, die sich in ländlichen Regionen bevorzugt von den Samen kultivierter Getreidearten (besonders Weizen, aber auch Hafer und ... »Details
  6. 2. März 1951: Hessisches Innenministerium empfiehlt die Nichtaufführung eines Veit Harlan-Filmes
    Das Hessische Innenministerium richtet ein Schreiben an den Landesverband hessischer Filmtheaterbesitzer und äußert darin seinen Wunsch, dass diese von der Aufführung des neuen Veit-Harlan-Films „Die Geliebte“ Abstand nehmen. Anlass für dieses Schreiben ist der Boykott des Filmes durch einen Frankfurter Filmtheaterbesitzer, dessen Verhalten von der Regierung als vorbildlich ansieht. Gustav ... »Details
  7. 11. März 1951: Parteitag der SPD Hessen-Süd wählt Heinrich Fischer zum neuen Vorsitzenden
    Heinrich Fischer (1895–1973), hessischer Minister für Arbeit, Wirtschaft und Landwirtschaft, wird auf dem Parteitag der SPD Hessen-Süd in Hanau zum neuen Ersten Vorsitzenden gewählt. Wilhelm Knothe (1888–1952), der seit 1946 dieses Amt inne hatte, tritt nicht mehr zur Wahl an. Die Wahlentscheidung fällt zwischen dem ehemaligen hessischen Ministerpräsidenten Christian Stock (1884–1967) ... »Details
  8. 11. März 1951: SPD-Sieg bei der Bundestagsnachwahl im Wahlkreis Kassel-Stadt
    Im Wahlkreis Kassel-Stadt (Wahlkreis 2) wird eine Nachwahl zur Bundestagswahl vom 14. August 1949 durchgeführt. Erforderlich wird die Nachwahl, weil der SPD-Landesvorsitzende Georg August Zinn (1901–1976), der seit 1949 den Wahlkreis Kassel als Abgeordneter im Deutschen Bundestag vertritt, am 14. Dezember 1950 zum hessischen Ministerpräsidenten gewählt wurde und nun auf sein Bundestagsmandat ... »Details
  9. 12. März 1951: Hessisches Finanzministerium verordnet einen Sparkurs
    Aufgrund des hohen Haushaltsdefizits des Landes, das im Februar 1951 bei 22,3 Millionen DM lag, ordnet das hessische Finanzministerium einen Sparkurs an. In einem Schreiben an alle hessische Ministerien und Landesbehörden fordert der hessische Finanzminister Heinrich Troeger (1901–1975; SPD) diese auf, ihre Ausgaben zu minimieren, um einen ausgeglichenen Haushalt zu schaffen. Ein solcher ... »Details
  10. 12. März 1951: Pläne zur Gründung einer Hessischen Gemeinschaftsbank werden zurückgestellt
    Der Plan, die drei regionalen Landesbanken Hessens in einer einzigen Gemeinschaftsbank zusammenzuschließen, wird bis zur Vollendung der hessischen Verwaltungsreform zurückgestellt. (MB) ... »Details