Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hesse in the 19th and 20th Centuries

  • 1900
  • 1910
  • 1920
  • 1930
  • 1940
  • 1950
  • 1960
  • 1970
  • 1980
  • 1990
  • 2000
  1. 28. April 1841: Prinzessin Marie heiratet Großfürst Alexander II. in St. Petersburg
    Am 28. April 1841 heiratet die in Darmstadt geborene Prinzessin Marie von Hessen und bei Rhein (1824–1880), die Tochter des Großherzogs Ludwig II. (1777–1848), den späteren russischen Zaren Alexander II. (1818–1881) in St. Petersburg.|Ende 1843 kam das Paar auch nach Darmstadt und wurde mit einer Ehrenpforte und einem Festzug begrüßt.|Nach der späteren Zarin wurde die „Marienhöhe“ ... »Details
  2. 14. Juni 1841: Kinderarbeit in Hanauer Fabriken
    Im Königreich Preußen gibt es seit 1839 erste Regelungen zur Kinderarbeit, die unter anderem vorsehen, dass Kinder unter neun Jahren nicht in Fabriken arbeiten dürfen. Bis zum Alter von 16 Jahren war die tägliche Arbeitszeit auf zehn Stunden beschränkt. Im Kurfürstentum Hessen galten diese Vorschriften noch nicht, wie der Bericht der Hanauer Regierung vom 14. April 1840 zeigt. ... »Details
  3. 18. Juli 1841: Schwerer Sturm zerstört „Rieseneiche“ in Dagobertshausen
    Noch im Dezember 1840 gab es eisige Temperaturen, Frost und Schneemengen, sodass Dörfer teilweise abgeschnitten waren, doch aufgrund eines Wärmeeinbruchs taut der Schnee, sodass am 18. Januar 1841 in ganz Hessen Hochwasser auftrat. Die Flüsse Fulda, Lahn und Main erreichten den höchsten Stand des Jahrhunderts.  ... »Details
  4. 1. Oktober 1841: August Lucas wird zum Lehrer für freies Zeichnen an der Höheren Gewerbeschule in Darmstadt bestellt
    Am 1. Oktober 1841 wird der Maler und Grafiker August Lucas (1803–1863) zum Zeichenlehrer an der seit 1836 bestehenden Höheren Gewerbeschule und der damit verbundenen Realschule in Darmstadt ernannt. Nach einem längeren Italienaufenthalt war er 1834 in seine Heimatstadt zurückgekehrt. Zu seinen Schülern zählten unter anderem Eugen Bracht (1842–1921), Wilhelm Bayrer (1836–1903), Philipp ... »Details
  5. 29. Oktober 1841: Die kurhessischen Leib-Dragoner beziehen die neue Kavalleriekaserne in Hofgeismar
    1838 begann man in der kurhessischen Garnisonsstadt Hofgeismar mit dem Bau einer Kaserne für das 1832 vom Mitregenten Prinz Friedrich Wilhelm I. (1802–1875) neu formierte Leibdragonerregiment, das bis dahin in Privatquartieren untergebracht war. Die in diesem Jahr vorgelegten Pläne wurden genehmigt, doch zogen sich die Bauvorbereitungen aufgrund von Finanzierungsschwierigkeiten – Hofgeismar ... »Details
  6. November 1841: Herzog Adolph von Nassau bezieht das fertiggestellte Stadtschloss in Wiesbaden
    Die Planungen für ein herzogliches Stadtschloss im Stadtzentrum von Wiesbaden reichen bis in die 1830er Jahre zurück. Bis dahin hatte das Barockschloss Biebrich als Residenz gedient. Zunächst war ein Bauplatz am neu angelegten Luisenplatz auf dem Gelände der 1831 eingestürzten Bonifatiuskirche vorgesehen. 1835 legte der großherzoglich hessen-darmstädtische Baumeister Georg Moller ... »Details
  7. Dezember 1841: Franz Dingelstedt geht als Korrespondent nach Paris
    1836 war Franz Dingelstedt (1814–1881), der Dichter des später vertonten „Weserlieds“, als Hilfslehrer am Lyceum Fridericianum in Kassel angestellt worden. Hier gründete er mit Freunden den literarischen Zirkel „Stiftshütte“, dem unter anderem Friedrich Wilhelm Müller(1801–1889), Karl Friedrich Oetker (1809–1881) und Heinrich Josef König (1790–1869) angehörten.  ... »Details
  8. 1842: Auswanderung aus Wernings
    Um der wirtschaftlichen Not zu entgehen, entschlossen sich viele Hessen zur Auswanderung. Ein besonderer Fall war Wernings im Vogelsberg, wo alle Bewohnerinnen und Bewohner des Ortes gemeinsam ihre Heimat verließen. Da das Dorf hoch verschuldet war, machte der Lehrer Wilhelm Reifschneider den Vorschlag, auszuwandern. Durch den Verkauf der Grundstücke und Immobilien konnte genug Geld eingenommen ... »Details
  9. 1842: Das neue Gebäude des anatomischen Instituts in Marburg ist bezugsfertig
    Wegen des Platzmangels in dem alten, 1789 aus Kassel nach Marburg versetzten anatomischen Theater hatte der seit 1813 amtierende Direktor des anatomischen Instituts Professor Christian Heinrich Bünger (1782–1842) wiederholt bei der Regierung auf einen Neubau gedrängt. 1838 bis 1842 konnte schließlich das neue Gebäude nach den Entwürfen von Nicolaus Erdmann Arend (1770–1846) in der ... »Details
  10. um 1847: Die kurhessische Industrie
    Bruno Hildebrand (1812-1878), Politiker und Wirtschaftswissenschaftler, verfasste 1852 „Statistische Mittheilungen über die volkswirtschaftlichen Zustände Kurhessens“. Er sah die Publikation als Teil einer „nationale[n] Statistik Deutschlands, die zur Erzeugung eines nationalen Selbstbewusstseins nothwendig“ sei. Eine vergleichbare statistische Übersicht für Kurhessen lag bis zu diesem ... »Details