Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hesse in the 19th and 20th Centuries

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  1. 22. Oktober 1953: 582 neue Wohnungen für US-Streitkräfte
    Der Bundesfinanzminister stimmt dem Vorschlag seines hessischen Kollegen Heinrich Troeger (1901–1975; SPD) zu, im Zuge des Zweiten Austauschwohnungsbauprogramms der amerikanischen Zone 582 neue Wohnungen für Angehörige der US-Armee in Hessen bauen zu lassen. Im Gegenzug versichert das amerikanische Oberkommando das damit auch 582 beschlagnahmte hessische Wohnungen von der Armee geräumt ... »Details
  2. 27. Oktober 1953: Hennig möglicher neuer hessischer Kultusminister
    Der bisherige Kulturreferent beim Vorstand der SPD, Arno Hennig (1897–1963), gilt als aussichtsreichster Kandidat für das Amt des Kultusministers. Allerdings muss in dieser Personalfrage noch die Landesfraktion angehört werden. Der bisherige Kultusminister Ludwig Metzger (1902–1993; SPD) hatte bei der Bundestagswahl ein Bonner Mandat gewonnen.(MB) ... »Details
  3. 28. Oktober 1953: Hessische CDU schlägt in Eschwege Parteienfinanzierung über Bundesmittel vor
    Der Landesvorstand sowie die Bundestagsabgeordneten der hessischen CDU regen beim Bundesvorstand und der Bundestagsfraktion ihrer Partei an, dass zukünftig die Finanzierung der Parteien aus Steuergeldern über den Bundeshaushalt geregelt werde. Durch den jährlichen Betrag von zwei DM pro Wähler soll die schlechte finanzielle Situation der Parteien verbessert werden, so der Landesvorsitzende ... »Details
  4. 30. Oktober 1953: Zinn krisitiert in seiner ersten Rede als Bundesratspräsident ausufernde Bürokratie
    Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) hält seine erste Rede als Bundesratspräsident. In dieser Rede bemängelt Zinn, dass die Wirren der Nachkriegszeit dazu geführt haben, dass die Gesetzgebung anfing dazu zu neigen alle Lebensbereiche durch detaillierte Vorschriften zu reglementieren. Es sei zu einer unnötigen „Aufblähung“ der Bürokratie gekommen. Diese Entwicklung ... »Details
  5. November 1953: Treffen der europäischen Jugend in Melsungen
    In Melsungen findet eine Veranstaltung des Bundes Europäischer Jugend und der Jeunesse Européenne Socialiste statt.(MB) ... »Details
  6. 3. November 1953: Innenminister Zinnkann nimmt Stellung zum Fall Krüger
    Innenminister Heinrich Zinnkann (1885–1973; SPD) nimmt brieflich Stellung zum Fall des ehemaligen Verfassungsschützers Horst Krüger. Zinnkann erläutert, dass Krüger aus dem Dienst entlassen worden sei, da er dem Bundesparteivorstand der SPD einzelne Informationen zugespielt habe. Die Vorwürfe Krügers, „dass führende politische Persönlichkeiten in Hessen, die früher bedeutende ... »Details
  7. 5. November 1953: Ministerpräsident Zinn über Arbeit des Bundesrates
    Hessens Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) kritisiert in seiner Funktion als Präsident des Deutschen Bundesrates die wachsende Bundesbürokratie, die alle Länder mit Sorge sähen. Um diesem zu begegnen, sei es nach Meinung Zinns besser, die Bundesorganisation durch die gemeinsame Arbeit von Bund und Ländern zu gestalten, um diese auch effektiver zu machen. Darüber hinaus ... »Details
  8. 7. November 1953: Eröffnung des Klingspor-Museums in Offenbach
    In Offenbach am Main wird das Klingspor-Museum für moderne Buch- und Schriftkunst eröffnet. Der Kunsthistoriker Prof. Dr. Edwin Redslob (1884–1973) von der Freien Universität Berlin hält die Festrede. Grundstock des neuen, von Georg Mathéy (1884–1968) geleiteten Museums sind die von den Erben Karl Klingspors (1868–1950) gestifteten Schrift- und Druckwerke sowie der Nachlass des ... »Details
  9. 7. November 1953: Georg-Büchner-Preis an Ernst Kreuder
    Der Georg-Büchner-Preis, ursprünglich 1923 als Stiftungspreis des Volksstaates Hessen an aus Hessen stammende Persönlichkeiten der Kunst, Literatur, des Schauspiels oder der Musik verliehen, wurde 1951 zum Literaturpreis umfunktioniert und seitdem von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung an national bedeutende Dichter*innen und Schriftsteller*innen vergeben.0=Frankfurter Allgemeine ... »Details
  10. 9. November 1953: Hessen fordert im Konkursverfahren Gelder vom Bund Deutscher Jugend zurück
    Das Land Hessen tritt im Konkursverfahren über das Vermögen des Bundes Deutscher Jugend vor dem Frankfurter Amtsgericht als Gläubiger auf und fordert Schenkungssteuerforderung in Höhe von 118.000 DM zurück. Diese Summe bezieht sich auf das Haus des Bundes in Wald-Michelbach, das als Partisanenschule genutzt wurde.(MB) ... »Details
  11. 9. November 1953: Wiederaufbau der hessischen Justiz schreitet voran
    In Wiesbaden wird von Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) der Erweiterungsbau der Justiz eingeweiht. Während dieser Veranstaltung erläutert Zinn kurz den Stand des Wiederaufbaus des hessischen Justizwesens. Nicht nur beim Aufbau der neuen Justizgebäude, sondern auch bei der inhaltlichen Ausgestaltung des Justizwesens gebe es sichtbare Entwicklungen. Für die Justiz gelte nun ... »Details
  12. 11. November 1953: Universitätsvertrag zwischen der Universität Frankfurt und der Stadt Frankfurt
    Der Hessische Landtag bewilligt mit den Stimmen aller Parteien den Universitätsvertrag zwischen dem Land, der Stadt Frankfurt am Main und der Universität. Damit erhält die auf Stiftungsgrundlage entstandene Universität künftig staatliche Unterstützung. Frankfurts Oberbürgermeister Walter Kolb (1902–1956; SPD) würdigte die Geschichte und Tradition der größten hessischen Universität, ... »Details
  13. 11. November 1953: Landtag billigt Staatsabkommen zur Finanzierung wissenschaftlicher Forschungseinrichtungen
    Der Hessische Landtag billigt das Staatsabkommen der Bundesländer zur Finanzierung wissenschaftlicher Forschungseinrichtungen. Erich Großkopf (1903–1977) von der CDU fordert den weiteren Ausbau der staatlichen Forschungsfinanzierung und fordert Aufklärung, welche Mittel die Regierung außer den im Haushalt veranschlagten 250.000 DM für die Forschung aufbringen wolle.(MB) ... »Details
  14. 11. November 1953: Landtag berät Ausführungsgesetzes zum Bundessozialgerichtsgesetz
    Der Hessische Landtag berät in erster Lesung das Ausführungsgesetzes zum Bundessozialgerichtsgesetz. Dieses Gesetz sieht in Darmstadt ein Landessozialgericht, sowie in Darmstadt, Frankfurt am Main, Fulda, Gießen, Kassel und Wiesbaden Sozialgerichte vor. Bis zum 1. Januar 1954 muss das Gesetz verwirklicht sein.(MB) ... »Details
  15. 11. November 1953: Änderung bei Beamtengehältern
    Der Hessische Landtag beschließt bei der Berechnung der Ruhegehaltsbezügen für Pensionäre die Ortsklasse A als Grundlage zu nehmen. Der CDU-Abgeordnete Erich Großkopf (1903–1977) fordert die Umsetzung der neuen Regelung noch vor Weihnachten.(MB) ... »Details
  16. 11. November 1953: Landtag bewilligt Staatshilfen für Manöverschäden
    Vom Hessischen Landtag werden die Anträge der FDP und der SPD angenommen, die für die Abwicklung von Manöverschäden Staatshilfen vorsehen. Die in diesem Herbst entstandenen Manöverschäden werden auf rund sieben bis neun Millionen DM geschätzt.(MB) ... »Details
  17. 13. November 1953: Hessische Polizeigewerkschaft fordert Verstaatlichung der hessischen Polizei
    Von der hessischen Polizeigewerkschaft wird die Verstaatlichung der hessischen Polizei gefordert. Nur eine einheitliche Polizeigewalt könne die polizeilichen Aufgaben effektiv wahrnehmen. Es müsse daher, wie der stellvertretende Bundesvorsitzende der Gewerkschaft ausführt, eine einheitliche Gliederung, Ausrüstung und Bewaffnung der Polizei geben. Der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der ... »Details
  18. 13. November 1953: FDP fordert Stellungnahme der Landesregierung zur Telefonüberwachung
    Die FDP-Fraktion im Hessischen Landtag fordert von Landesregierung eine offizielle Stellungnahme zu den unbestätigten Gerüchten, deutsche Behörden würden technische Mittel der alliierten Telefonüberwachung mitbenutzen. Sollte dies der Fall sein, verstoßen deutsche Behörden damit gegen das im Grundgesetz niedergelegte Fernmeldegeheimnis.(MB) ... »Details
  19. 14. November 1953: Keine Einschränkung für innerdeutschen Reiseverkehr von westlicher Seite
    Auf Anmerkung der Bundesregierung ist der Passzwang für den Verkehr in die DDR von den Hohen Kommissaren der Westmächte aufgehoben. Durch den Verzicht von Aufenthaltsgenehmigungen besteht somit seitens der Westmächte keine Einschränkung mehr für den Reiseverkehr. Die Regierung der DDR schließt sich dieser Regelung an, jedoch mit Einschränkungen. Reisende aus der BRD müssen von nun an bei ... »Details
  20. 15. November 1953: Hessischer Städtetag spricht sich gegen staatliche Polizei aus
    Auf seiner vierten Jahreshauptversammlung in Bad Homburg nimmt der Hessische Städtetag einstimmig eine Resolution an, die sich gegen die Umwandlung der kommunalen Polizei in eine staatliche wendet. Die Städte heben hervor, dass sich die bisherige Polizeistruktur bewährt habe und zudem ein wichtiger Aspekt der Selbstverwaltung sei. Auch werden sich die hessischen Städte nicht dem Vorbild ... »Details
  21. 16. November 1953: CDU will Abschluss der Maßnahmen zur politischen Befreiung in Hessen
    Die CDU-Fraktion bringt in den Hessischen Landtag einen Initiativantrag über ein Gesetz zum Abschluss der Maßnahmen zur politischen Befreiung in Hessen ein. Das Gesetz sieht vor, dass Betroffene diese Maßnahme selbst beantrage müssen und die Entscheidungen des Befreiungsgesetzes von 1946 würden dann aufgehoben. Allerdings muss der Betroffenen einem aus drei Richtern bestehenden Ausschuss ... »Details
  22. 23. November 1953: Ollenhauer bittet Zinn und Zinnkann zum Gespräch
    Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) und Innenminister Heinrich Zinnkann (1885–1973; SPD) werden von Erich Ollenhauer (1901–1963; SPD) zum Gespräch geladen. Vermutlich wird die Affäre um den ehemaligen hessischen Verfassungsschützer Krüger besprochen werden.(MB) ... »Details
  23. 23. November 1953: Wirtschaftsminister Fischer verteidigt sozialdemokratische Wirtschaftspolitik
    Wirtschaftsminister Heinrich Fischer (1895–1973), zugleich Vorsitzender der SPD Hessen-Süd, erklärt in Frankfurt am Main vor den Kabinettsmitgliedern und 234 Delegierten, dass die sozialdemokratische Wirtschaftsordnung nicht im Widerspruch zu den Regeln der Marktwirtschaft stehe. Aufgabe der SPD sei es „lediglich die alten kapitalistischen Privilegien in der Marktwirtschaft zu bekämpfen“. ... »Details
  24. 25. November 1953: Innenminister erhöht Gelder für den Wohnungsbau im Jahr 1954
    Die Mittel für den zentralen und dezentralen sozialen Wohnungsbau werden sich im Jahr 1954 auf 90 Millionen DM belaufen. Damit folgt das Innenministerium dem Vorschlag des Landtagsausschuss für Wirtschaft, Planung und Aufbau. 50 Millionen DM entfallen auf das zentrale und 40 Millionen DM auf das dezentrale Bauprogramm, von denen 11,8 Millionen DM an das Darmstädter, 10,5 Millionen DM an das ... »Details
  25. 27. November 1953: Forderungen nach Kanalisierung der Lahn
    In Wiesbaden fordert der Wetzlarer Vereins zur Förderung der Lahn-Schifffahrt auf seiner Kundgebung im Landtagsgebäude die Kanalisierung der Lahn bis nach Gießen. Mit diesem Ausbau werde die Lahn für Erze, Steine und Erde wirtschaftlich besser nutzbar sein. Die Ausbauforderung wird vom Präsident der Industrie- und Handelskammer Wetzlar sowie der Vorstand der Hessischen Berg- und Hüttenwerke ... »Details
  26. 29. November 1953: Zerstörte Darmstädter Stadtkirche wieder eröffnet
    Die am 11. September 1944 bei einem Luftangriff teilweise zerstörte Stadtkirche in Darmstadt öffnet erstmals wieder ihre Pforten. ... »Details
  27. Dezember 1953: Hochschuldozenten beklagen schlechte Arbeitsbedigungen an hessischen Unis
    Auf einer Tagung des Landeskonvents der Nichtordinarienschaften beklagen außerplanmäßigen Professoren und Dozenten der Universitäten die schlechten Verhältnisse an den Universitäten Hessens sowie das überholte Besoldungssystem. Das derzeitige System sei weder zeitgemäß noch auf die neuen Anforderungen der Hochschulen ausgerichtet.(MB) ... »Details
  28. Dezember 1953: Hessen erkennt als erstes Bundesland die Mormonen an
    Die Mormonensekte Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage wird von Hessen als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannt. Hessen ist damit das erste Bundesland, dass die Mormonen offiziell anerkennt. Derzeit hat die Glaubensrichtung rund 15.000 Mitglieder in Deutschland. Die Leitung hat der Amerikaner Kenneth B. Dyer.(MB) ... »Details
  29. Dezember 1953: Weihnachtsspende für Verband der Kriegsgeschädigten in Hessen
    Der Verband der Kriegsgeschädigten in Hessen erhält vom hessischen Innenminister Heinrich Zinnkann (1885–1973; SPD) eine Weihnachtsspende über 25.000 DM.(MB) ... »Details
  30. Dezember 1953 - Januar 1954: Ausstellung von Beckmanns Argonautentriptychon in Frankfurt
    Im Städtischen Kunstinstitut in Frankfurt am Main wird bis Anfang Januar 1954 Max Beckmanns (1884–1950) Argonautentriptychon als Leihgabe ausgestellt. Es ist das letzte vollendete Bild des Künstlers.(MB) ... »Details
  31. 2. Dezember 1953: Vorstellung des neuen Kultusministers im Landtag
    Der neue hessische Minister für Erziehung und Volksbildung Arno Hennig (1897–1963; SPD) wird dem Hessischen Landtag von Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) vorgestellt. Er löst an diesem Tag den in den Deutschen Bundestag gewählten bisherigen Ressortchef Ludwig Metzger (1902–1993; SPD) ab. Die Abgeordneten der SPD und des BHE sprechen dem neuen Minister ihr Vertrauen ... »Details
  32. 2. Dezember 1953: Landtag lehnt Gesetzentwurf der Union über Abschluss der politischen Befreiung ab
    Mit dem Stimmen der Sozialdemokraten wird im Landtag der Gesetzentwurf der Union, der einen Abschluss der politischen Befreiung in Hessen zum Inhalt hat, abgelehnt. Dieser Entwurf sah eine Generalamnestie vor, von der kriminelle Vergehen ausgeschlossen waren. Ebenso sollten Beamte des öffentlichen Dienstes, die Mitglied der NSDAP waren, rehabilitiert werden. Ministerpräsident Georg August Zinn ... »Details
  33. 2. Dezember 1953: CDU-Fraktion fordert zweite Winterhilfe für Rentner und Sozialhilfeempfänger
    In einem Dringlichkeitsantrag fordert die CDU eine zweite Winterbeihilfe für alle Winterhilfsbezugsberechtigten. Rentner und Unterstützungsempfänger, deren Bezüge unter dem Fürsorgerichtsatz liegen, sollen zusätzlich 20 % erhalten.(MB) ... »Details
  34. 6. Dezember 1953: Dreißigjähriges Dozentenjubiläum von Prof. Dr. Luise Berthold
    In Marburg feiert Prof. Dr. theol. h.c. Dr. phil. Luise Berthold (1891–1983) ihr dreißigjähriges Dozentenjubiliäum. Seit 1916 ist sie Mitarbeiterin beim Sprachatlas des Deutschen Reiches sowie bei den Sammlungen des Hessen-Nassauischen Wörterbuchs. Ihr Hauptwerk ist das Mundartwörterbuch von Hessen und Nassau. Berthold ist sie eine der ersten habilitierten Frauen in Deutschland. In Marburg ... »Details
  35. 6. Dezember 1953: Übertragung einer OP auf Chirugentagung in Gießen
    Auf einer Chirurgentagung in Gießen wird per Fernsehkamera eine OP in den Tagungsraum übertragen. Die Kamera war eigens hierfür konstruiert und in die neueste Operationsleuchte des Operationssaals eingebaut worden. Gezeigt werden Eingriffe aus der Bauchchirurgie, der Urologie und der Thoraxchirurgie.(MB) ... »Details
  36. 6. Dezember 1953: Kultusminister Hennig übernimmt Schirmherrschaft der Fritz-von-Unruh-Stiftung
    Der hessische Kultusminister Arno Hennig (1897–1963; SPD) übernimmt die Schirmherrschaft der Fritz-von-Unruh-Stiftung. Der Gießener Kulturreferent Heinrich Bitsch hat die Stiftung gegründet. Ihre gehören unter anderem auch Ludwig Metzger (1902–1993; SPD), der Frankfurter Oberbürgermeister Walter Kolb (1902–1956; SPD) sowie im Präsidium der Gießener Oberbürgermeister Otto Heinz Engler ... »Details
  37. 9. Dezember 1953: Zinnkann stellt Strafantrag gegen Journalisten und den Ex-Verfassungsschützer Krüger
    Innenminister Heinrich Zinnkann (1885–1973; SPD) stellt bei der Wiesbadener Staatsanwaltschaft Strafanträge gegen Herbert Schilder, Chefredakteur der „Kasseler Post“ und dessen Wiesbadener Korrespondenten Paul Kurbjuhn sowie gegen den ehemaligen Referenten des hessischen Verfassungsschutzes Horst Krüger.(MB) ... »Details
  38. 11. Dezember 1953: Auszahlung der Weihnachtsgelder verzögert sich wegen unklarer Rechtslage
    In Hessen verzögert sich die Auszahlung des Weihnachtsgeldes an Beamte, Angestellte und Arbeiter des öffentlichen Dienstes. Hintergrund ist die Einreichung einer einstweiligen Verfügung des Bundesfinanzministers beim Bundesverfassungsgericht gegen diese Zahlungen. Das Urteil Karlsruhes, das der Verfügung des Bundes nicht stattgegeben hat, hat nach Ansicht der hessischen Regierung die ... »Details
  39. 11. Dezember 1953: Hessische CDU dementiert Meldungen über Koalitionsverhandlungen
    Pressemeldungen, die CDU führe mit der SPD Gespräche über eine künftige Regierungskoalition, werden vom Landesvorsitzenden der hessischen CDU, Wilhelm Fay (1911–1980), zurückgewiesen. Ferner seien auch keine derartigen Gespräche mit der FDP geführt worden. Im kommenden Jahr wird der Hessische Landtag neu gewählt. Ebenso verneint Fay Meldungen über Wahlabsprachen bei der Wiesbadener ... »Details
  40. 12.- 13. Dezember 1953: THC Wiesbaden hessischer Hallenhockeymeister
    In der Wiesbadener Schlossreithalle findet am Wochenende die hessische Hallenhockeymeisterschaft statt. Am Ende setzt sich die Heimmannschaft des Wiesbadener THC vor dem SC Frankfurt 1880 und dem Limburger FC durch.(MB) ... »Details
  41. 13. Dezember 1953: Weihnachtsgelder werden in Hessen ausbezahlt
    Aus der Hessischen Staatskanzlei wird berichtet, dass in Hessen die Weihnachtsgelder an Angestellte und Arbeiter ausgezahlt werden. Beamte des Landes erhalten die Zahlung unter Vorbehalt.(MB) ... »Details
  42. 15. Dezember 1953: Hessen zahlt Weihnachtsgeld vorbehaltlich des bundesverfassungsgerichtlichen Urteils
    Das Kabinett beschließt, Beamten sowie Arbeitern und Angestellten des Landes Weihnachtsgeld zu zahlen. Die Zahlung finden vorbehaltlich des Urteils des Bundesverfassungsgerichts statt, das im Januar über die gesetzlich Höhe derartiger Zahlungen entscheiden wird. In Hessen erhalten Verheiratete 50 DM, Ledige 30 DM sowie für jedes unterhaltsberechtigte Kind 15 DM.(MB) ... »Details
  43. 16. Dezember 1953: Landtag lehnt Auflösung des Landesamts für Verfassungsschutz ab
    Der Hessische Landtag lehnt nach einer lebhaften Debatte die von der FDP geforderte Auflösung des Landesamtes für Verfassungsschutz ab. Das Landesamt war wegen „Bespitzelung führender Persönlichkeiten staatstreuer Parteien“ angegriffen worden.(MB) ... »Details
  44. 16. Dezember 1953: Landtag berät über hessischen Verfassungsschutz
    Aufgrund des Antrags der FDP berät der Hessische Landtag die Neuorganisation des hessischen Verfassungsschutzes. Der Antrag sieht vor, dass der Verfassungsschutz künftig dem Ministerpräsidenten unterstellt ist. Diese Änderung begründet die FDP mit den Affären um den ehemaligen Verfassungsschützer Krüger und den „Technischen Dienst“ des „Bundes Deutscher Jugend“. Innenminister ... »Details
  45. 17. Dezember 1953: Landtag beweilligt Gelder für Schulräume
    Der von der CDU eingereicht Antrag, im nächsten Etat fünf Millionen DM für die Schaffung neuer Schulräume bereit zu stellen, findet bei sämtlichen Fraktionen Zustimmung.(MB) ... »Details
  46. 17. Dezember 1953: CDU fordert Aufklärung über Arbeit des hessischen Verfassungschutzes
    Im Rahmen der von Heinrich Zinnkann (1885–1973; SPD) geleisteten Unterrichtung des Landtages über den Briefwechsel zwischen den ehemaligen Referenten des hessischen Verfassungsschutzes Krüger und dem Journalisten Kurbjuhn stellt die CDU-Fraktion einen Antrag, der Maßnahmen zur Abwehr staatsfeindlicher Bestrebungen zum Inhalt hat. Die Landesregierung soll nach Meinung der CDU dem ... »Details
  47. 21. Dezember 1953: Journalist Kurbjuhn klagt gegen Ludwig Metzger
    Gegen den ehemaligen Minister Ludwig Metzger (1902–1993; SPD) reicht der Wiesbadener Journalist Paul Kurbjuhn beim Amtsgericht Wiesbaden Privatklage wegen übler Nachreden und Beleidigung ein. Hintergrund ist der Ausschluss Kurbjuhns von einer Landtagssitzung, der auf dem angeblichen Vorwurf Metzgers, Kurbjuhn betreibe unsauberen Journalismus, beruhe.(MB) ... »Details
  48. 21. Dezember 1953: Euler richtet offenen Brief an Zinn wegen Affäre um Verfassungsschutz
    Der Bundestagsabgeordnete August-Martin Euler (1908–1966; FDP) schreibt einen offenen Brief an Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD), der die Auseinandersetzung um den ehemaligen Referenten des hessischen Verfassungsschutzes zum Inhalt hat. In dem Schreiben greift Euler die Aussagen, die Zinn vier Tage zuvor im Landtag getätigt hatte, als widerlegt an.(MB) ... »Details
  49. 23. Dezember 1953: Staatskanzlei weist Schreiben Eulers zur Affäre Krüger zurück
    Die hessische Staatskanzlei nimmt Stellung zum Schreiben August-Martin Eulers (1908–1966; FDP) an Ministerpräsidenten Georg August Zinn (1901–1976; SPD). Die von Euler erhobenen Vorwürfe in dem Schreiben zeugen nach Meinung Wiesbadens von der Unkenntnis des Abgeordneten.(MB) ... »Details
  50. 24. Dezember 1953: Schwindendes Weihnachtsbrauchtum in Oberhessen
    Die in der „Oberhessischen Presse“ enthaltene Beilage „Hessenland – Beilage für Geschichte, Landschaft und Volkstum unserer Heimat“ berichtet unter der Überschrift „Von Julblock, Schneckenrädern und Laustagen“ über lebendiges und vergessenes Brauchtum in der Region Oberhessen. ... »Details