Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

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  1. 23. Juli 1953: Zinnkann untersagt Wahlkampfreden des Ex-Vorsitzenden der Sozialistischen Reichspartei
    Geplante Wahlreden in Frankfurt am Main und Kassel des ehemaligen Vorsitzenden der Sozialistischen Reichspartei, Dr. Fritz Dorls (1910–1995), werden von Innenminister Heinrich Zinnkann (1885–1973; SPD) untersagt. Dorls wollte in den Städten auf Versammlungen der „Deutschen Aufbauvereinigung“ sprechen.(MB) ... »Details
  2. 23. Juli 1953: Sozialdemokratischer Landtagsfraktionsvorsitzender verteidigt Zinn gegen FDP-Angriffe
    Der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Heinrich Schneider (1905–1980) verteidigt Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976) gegen die Angriffe des FDP-Bundestagsabgeordneten August Martin Euler (1908–1966). Dieser hatte von einer adenauerfreundlichen Stimmung in der Arbeiterschaft Mitteldeutschlands gesprochen. Schneider verneint, dass dies die wahre Stimmung innerhalb der ... »Details
  3. 24. Juli 1953: Derichsweiler tritt aus der Deutschen Partei aus
    Das Vorstandsmitglied Albert Derichsweiler (1909–1997) gibt bekannt, dass er aus der Deutschen Partei austritt. Derichsweiler begründet seinen Schritt mit der Weigerung seiner Partei Wahlabsprachen zu treffen. Mit dieser Weigerung schade die Partei den „antimarxistischen Kräften“. Zudem kritisiert Derichsweiler die inhaltliche und personelle Ausrichtung der Partei in Hessen. Unmittelbar ... »Details
  4. 24. Juli 1953: Innenministerium legt Untersuchungsbericht über „Bund Deutscher Jugend“ vor
    Das hessische Innenministerium legt den Untersuchungsbericht über den aufgelösten „Bund Deutscher Jugend“ vor. Ausgearbeitet wurde der Bericht vom Unterausschuss des Bundestagsausschusses zum Schutz der Verfassung. Den Vorsitz führte der sozialdemokratische Professor Ludwig Bergsträsser (1883–1960). Der Ausschuss kam bei einer Stimmenthaltung zu einem abschließenden Urteil über den ... »Details
  5. 25. Juli 1953: Außerordentliche Delegiertenkonferenz des „Bundes der Deutschen“ in Frankfurt
    Der „Bund der Deutschen“ hält in Frankfurt am Main eine außerordentliche Delegiertenkonferenz ab, um die Beschlüsse die der Bund, die „Gesamtdeutsche Volkspartei“ und die „Freie Soziale Union in Mannheim“ gefasst haben, zu beraten. Dass Hans Josef Bücker aus dem Bund ausgetreten sei, wird auf der Konferenz verneint, da dieser niemals Mitglied des Bundes gewesen ist. Dieser sei auch ... »Details
  6. 25. Juli 1953: General von Manteuffel tritt auf FDP-Wahlversammlung in Wiesbaden auf
    Auf einer Wahlversammlung der FDP in Wiesbaden tritt General Hasso von Manteuffel (1897–1978) auf. Er plädiert dafür, dass sich auch in Deutschland ehemalige Berufssoldaten politisch betätigen dürfen. Hierbei dürfe es aber nicht dazu kommen, dass das politische Leben durch das Militärische dominiert werde.(MB) ... »Details
  7. 26. Juli 1953: Leuchtgens erklärt Austritt aus der Deutschen Partei
    Heinrich Leuchtgens (1876–1959), Mitglied des Landesvorstandes der Deutschen Partei in Hessen, erklärt in Friedberg seinen Austritt aus der Deutschen Partei. Leuchtgens sieht die Deutsche Partei tief gespalten und auf den Weg in den Neofaschismus, wie er deutlich zum Ausdruck bringt: „Ich bin der Auffassung, daß die hessische DP unter Führung von Fuchs, Dr. Schranz und Wollner ... »Details
  8. 27. Juli 1953: Landeskonferenz der Deutschen Partei in Frankfurt
    Die Deutsche Partei wählt auf ihrer Landeskonferenz in Frankfurt am Main die Kandidaten für die Landeslisten. Der frühere Offenbacher Bürgermeister Helmuth Schranz (1897–1968), zur Zeit Landesvorsitzender, geht als Spitzenkandidat aus der Wahl der 150 Delegierten hervor.(MB) ... »Details
  9. 27. Juli 1953: Hessens FDP weist Vorwürfe der Deutschen Partei zurück
    Der Vorsitzende der FDP Hessen, August Martin Euler (1908–1966), gibt folgende Erklärung zu der in der Krise steckenden Deutschen Partei ab: ... »Details
  10. 29. Juli 1953: Konflikt zwischen FDP und SPD wegen Rede Zinns in Heuchelheim
    Die FDP beantragt die Einberufung des Hessischen Landtags zu einer Feriensondersitzung. In dieser Sitzung soll die in Heuchelheim auf der Landesdelegiertenkonferenz der SPD gehaltene Rede von Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976) Gegenstand der Debatte sein. Allerdings scheitert der Antrag der FDP, da die erforderliche Mehrheit zur Annahme nicht zustande kommt. Die FDP sucht nun bei ... »Details
  11. August 1953: Ruderwettbewerb in Frankfurt
    Beim 57. Frankfurter Stadtachterennen siegt überraschend die Renngemeinschaft Griesheim-Nied vor Oberrad. Auf weiteren Plätzen liegen die Germanen und Borussia. Beim Stadtfrauenvierer setzt sich die Mannschaft der FRV 65 gegen Freiweg und Nassovia Höchst durch. Den Jugendachter sowie den Altherrenachter gewinnt die RG Germania.(MB) ... »Details
  12. August 1953: Ruderwettbewerb in Offenbach
    Beim 31. Offenbacher Stadtachterwettrudern siegt überraschend die Mspv. Bürgel über den Titelverteidiger RV Hellas. Den dritten Platz sichert sich Wiking 03, dessen Mannschaft sich allerdings im Stadtjugendviererrennen vor Bürgel durchsetzt.(MB) ... »Details
  13. August 1953: Hessen bewilligt Gelder für Dorfgemeinschaftshäuser
    Bislang sind vom hessischen Landtag Gelder in Höhe von 2,5 Millionen Mark bewilligt, die als Zuschüsse für den Bau von Dorfgemeinschaftshäusern in Hessen verwendet werden sollen.(MB) ... »Details
  14. 3. August 1953: Kreisgeschäftsführer tritt von der Deutschen Partei zur FDP über
    Der Kreisgeschäftsführer der FDP aus Erbach im Odenwald, Hans Joachim Radestock, tritt aus der Partei aus und in die Deutsche Partei ein, wie der Landesvorstand bekannt gibt. Als Grund für den Übertritt gibt Radestock die „pflaumenweichen Haltung der Freien Demokratischen Partei“ an.(MB) ... »Details
  15. 3. August 1953: Wahlabkommen zwischen Deutscher Reichspartei und Nationaldemokratischer Partei
    Zwischen der Deutschen Reichspartei (Reichsblock) und der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands wird von den hessischen Landesvorständen der beiden Parteien ein Wahlabkommen für die Bundestagswahl vereinbart.(MB) ... »Details
  16. 4. August 1953: Heuchelheimer Rede Zinns sorgt weiter für Aufruhr
    Die Landtagsfraktion der CDU beschäftigt sich mit der Rede von Georg August Zinn (1901–1976; SPD), die dieser in Heuchelheim gehalten hat. Für die CDU steht diese Rede in einer Reihe von Reden des Ministerpräsidenten, die dem Ansehen der Bundesrepublik und der hessischen Wirtschaft Schaden zufüge. Allerdings nimmt die CDU Abstand von der Abhaltung einer Sondersitzung des Landtages wegen der ... »Details
  17. 5. August 1953: Landkreise erhalten Gelder zur Beseitigung von Unwetterschäden
    Vom hessischen Kabinett wird beschlossen, dass der Landkreis Bergstraße zur Beseitigung von Unwetterschäden als erste Rate 224.000 DM erhalten wird. Auch der Landkreis Fritzlar-Homberg wird durch das Landwirtschaftsministerium Hilfsgelder zur Beseitigung von Unwetterschäden erhalten.(MB) ... »Details
  18. 8. - 9. August 1953: Marburger TC Herren gewinnen Tennis-Mannschaftstitel in Darmstadt
    Der Marburger TC gewinnt in Darmstadt den hessischen Tennis-Mannschaftstitel. Blenk, Gertitschke, Philipp, Fiege, Bohn und Röhn setzen sich mit 8:1 gegen den Titelverteidiger TEC Darmstadt durch. Platz drei sicherte sich der TC Palmengarten mit einem 6:3 Sieg über Fulda.(MB) ... »Details
  19. 8. - 9. August 1953: Wiesbadener THC Damen gewinnen Tennis-Mannschaftsmeisterschaft in Wiesbaden
    Die Damen des Wiesbadener THC gewinnen vor heimischer Kulisse die hessische Mannschaftsmeisterschaft im Tennis. Sie setzen sich mit 4:1 gegen den SC Frankfurt 1880 durch. Den dritten Platz sichert sich der KSV Hessen-Kassel mit einem 4:1 gegen Forsthausstraße Frankfurt(MB) ... »Details
  20. 9. August 1953: Einweihung des neuerbauten Dorfgemeinschaftshauses in der Gemeinde Ronshausen
    In der rund 2.400 Einwohner zählenden nordosthessischen Gemeinde Ronshausen wird in Anwesenheit des hessischen Staatsministers für Arbeit, Wirtschaft und Verkehr Heinrich Fischer (1895–1973; SPD) das neuerrichtete Dorfgemeinschaftshaus eingeweiht. Es ist neben dem großen Gemeinschaftsraum mit einer Gemeinschaftswaschanlage, einer Gesundheitsstation, Bädern, einer Mosterei und als ... »Details
  21. 11. August 1953: Günther Draub tritt aus BHE aus
    Der bisherige stellvertretende Fraktionsvorsitzende des BHE im Hessischen Landtag, Günther Draub (1902–1957), tritt aus dem Bund der Heimatlosen und Entrechteten aus.(MB) ... »Details
  22. 13. August 1953: Landesverband des BHE stellt in Frankfurt Landesliste auf
    Der hessische Landesverband des Blocks der Heimatvertriebenen und Entrechteten stellt auf seiner Delegiertentagung in Frankfurt am Main die Landesliste für die kommende Bundestagswahl auf. Auf Platz 1 steht der Fraktionsvorsitzende Fritz Czermak (1894–1966), der betont, dass der BHE in allen Wahlkreisen mit eigenen Kandidaten antreten und keine Wahlabsprachen mit anderen Parteien vereinbaren ... »Details
  23. 13. August 1953: Hessische Polizei verhindert Verhaftung Deutscher durch französische Militärpolizei
    Die Verhaftung eines deutschen Staatsangehörigen in Wiesbaden-Kostheim durch die französische Militärpolizei wird von der hessischen Polizei verhindert. Den Haftbefehl hatte das französische Militärtribunal in Landau angeordnet, ohne allerdings die amerikanischen Besatzungsbehörden oder die hessische Regierung davon in Kenntnis zu setzen. Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; ... »Details
  24. 14. August 1953: Innenminister erlässt Redeverbot für Kandidaten der DRP
    Innenminister Heinrich Zinnkann (1885–1973; SPD) erlässt ein Redeverbot für den Kandidaten der Deutschen Reichspartei für die Bundestagswahl. Das Verbot gilt hessenweit für Dr. Werner Naumann (1909–1982), da dieser mit seinem Wahlkampfauftritten Empörung bei der verfassungstreuen Bevölkerung hervorrufen könnte. Für den 3. September war ein Rede Naumanns in Wiesbaden angesetzt.(MB) ... »Details
  25. 15. August 1953: Stellungnahme von Ministerpräsident Zinn zum Volksaufstand in der DDR
    In einer Rede auf einer Landesdelegiertenkonferenz der SPD in Heuchelheim bei Gießen drückt Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) seine tiefe Betroffenheit über die Niederschlagung des Volksaufstands in der DDR am 17. Juni aus.(OV) ... »Details
  26. 15. - 17. August 1953: Festliche Einweihung des neuerbauten Dorfgemeinschaftshauses in der Gemeinde Mittelbuchen
    Die nur wenige Kilometer nordwestlich von Hanau gelegenen Gemeinde Mittelbuchen weiht ihr neu errichtetes Dorfgemeinschaftshaus mit einem dreitägigen Fest ein. Es ist das erste in Hessen erbaute Dorfgemeinschaftshaus, das mit Mitteln des am 3. April 1952 beschlossenen Programms zur „Sozialen Aufrüstung des Dorfes“ finanziert worden ist. ... »Details
  27. 18. August 1953: Deutsche Reichspartei will gegen Redeverbot klagen
    Die Deutsche Reichspartei wird gegen das in Hessen verhängte Redeverbot gegen Dr. Werner Naumann (1909–1982) Klage beim beim hessische Staatsgerichtshof einreichen, wie der Zweite Vorsitzende der Partei Adolf von Thadden (1921–1996) verlauten lässt.(MB) ... »Details
  28. 18. August 1953: Innenminister Zinnkann will Wahlbewusstsein der Bürger stärken
    Von Innenminister Heinrich Zinnkann (1885–1973) wird gefordert, dass am Tag der Bundestagswahl nur Veranstaltungen abgehalten werden, die sich nicht verschieben lassen. Allerdings sollten diese dann in den Nachmittag verlegt werden. Besonders Veranstaltungen, die die Bürger von der Wahl ablenken oder abhalten, sollen am Wahltag nicht stattfinden. Sonderfahrten der Bundesbahn und der Bundespost ... »Details
  29. 19. August 1953: Frankfurter FDP enttäuscht über die CDU-Ablehnung von Wahlbündnissen
    Die Ablehnung eines Wahlbündnisses durch den Stadtkreisverband der Frankfurter CDU stößt bei der Frankfurter FDP auf Kritik. Die Liberalen betonen in ihrer Stellungnahme, dass sie der Auffassung sind, dass auch die Wähler eine Zusammenarbeite der beiden Parteien befürworten würden. Daher sei die Partei enttäuscht über das Verhalten der CDU, zumal auch die Deutsche Partei Wahlabsprachen ... »Details
  30. 19. August 1953: Wahlaufruf des Deutschen Beamtenbundes
    Der hessische Landesbund des Deutschen Beamtenbundes fordert den Urnengang der Beamten und eine Stimmabgabe für die bürgerlichen Parteien bei der bevorstehenden Bundestagswahl ein: Auf jeden Fall wählt, bleibt der Wahlurne nicht fern und gebt Eure Stimme nur den Parteien, die eine einwandfreie Haltung zum Berufsbeamtentum einnehmen. Durch Nichtausüben des Wahlrechts unterstützt Ihr die ... »Details