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Hesse in the 19th and 20th Centuries
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- Juli 1922: Erste Ausgabe der Zeitschrift „Volk und Scholle“
Im Verlag des Historischen Vereins in Darmstadt erscheint das erste Heft der neubegründeten Zeitschrift „Volk und Scholle. Heimatblätter für beide Hessen, Nassau und Frankfurt“.(OV) ... »Details - 4. Juli 1922: Kundgebungen und Auseinandersetzungen nach Mord an Rathenau
Nach dem tödlichen Attentat auf Walter Rathenau in Berlin kommt es nach einem Aufruf von SPD und Gewerkschaften zu Demonstrationen. An den Kundgebung in Marburg beteiligen sich etwa 1.400 Arbeiter, die teilweise von auswärts (zum Beispiel aus Lollar) kommen. Dabei kommt es auch zu gewalttätigen Auseinandersetzungen.(OV) ... »Details - 9.-14. Juli 1922: Verbandstag der Fabrikarbeiter Deutschlands in Frankfurt
Der 14. ordentliche Verbandstag der Fabrikarbeiter Deutschlands findet vom 9.-12. Juli in Frankfurt am Main statt.(OV) ... »Details - 10. Juli 1922: Eröffnung des 57. Kommunallandtages des Regierungsbezirkes Wiesbaden
Im Landeshaus in Wiesbaden wird um 18 Uhr der 57. Kommunallandtag des Regierungsbezirks durch eine Ansprache des stellvertretenden Landtagskommissars, dem Regierungspräsidenten Wilhelm Momm (1865–1935) eröffnet. In seiner Rede führt Momm unter anderem aus: ... »Details - 18. Juli 1922: Diskussion im Hessischen Landtag über Beurlaubung der Schutzpolizei
In der Besprechung der Unruhen wird die Beurlaubung der Schutzpolizei zur Teilnahme an den Kundgebungen amtlich festgestellt.(OV) ... »Details - 28. Juli 1922: Beratung mehrerer Staatspräsidenten über Verordnung zum Schutz der Republik
Die Staatspräsidenten der Volksstaaten Hessen, Baden und Württemberg beraten in Bruchsal über die bayerische Verordnung zum Schutz der Republik vom 24. Juli 1922.(OV) ... »Details - August 1922: Streik der Buchdrucker im Rhein-Main-Gebiet
Im Rhein-Main-Gebiet kommt es zu einem Streik der Drucker. Dadurch erscheinen für mehrere Tage keine Zeitungen. ... »Details - 6.-11. August 1922: Internationaler Bergarbeiterkongress in Frankfurt
In Frankfurt am Main findet vom 6.-11. August der Internationale Bergarbeiterkongress statt, dem an dem 130 Vertreter aus Deutschland, England, Frankreich, Belgien, den Niederland und Luxemburg, aus Österreich, Südslawien, Ungarn, der Tschechoslowakei und aus den USA teilnehmen. Der Kongress spricht sich einstimmig für eine Revision des Vertrags von Spa aus.(OV) ... »Details - 11. August 1922: Maßnahmen des Hessischen Landtags gegen republikfeindliche Umtriebe
Der Landtag des Volksstaates Hessen in Darmstadt billigt Maßnahmen gegen republikfeindliche Umtriebe in Verwaltung und Schule, welche als Reaktion der SPD auf den Mord an Walther Rathenau (DDP) am 24. Juni 1922 in das Parlament eingebracht wurde. Für leitende Stellen in Justiz und Verwaltung kommen künftig nur Beamte in Frage, „die unbedingt zuverlässige Anhänger der republikanischen ... »Details - 11. August 1922: Reichstagung der Freien proletarischen Jugend in Marburg
In Marburg beginnt die erste Reichstagung der Freien Proletarischen Jugend.(OV) ... »Details - 16. August 1922: Absetzung des Wiesbadener Regierungspräsidenten
Wegen ungenügender Polizeimaßnahmen gegen die Tumulte bei einer Demonstration zum Rathenau-Mord in Wiesbaden am 4. Juli wird Regierungspräsident Wilhelm Momm (1865–1935) von der Interalliierten Rheinlandkommission abgesetzt. Alle deutschen Partei protestieren gegen diese Maßnahme.(OV) ... »Details - 24. August 1922: Weltrekord im Segelflug auf der Wasserkuppe
Friedrich („Fritz“) Heinrich Hentzen (1897–1978), Student des Flugtechnischen Instituts der Hochschule Hannover und Schüler von Hermann Dorner (1882–1963), erzielt am letzten Veranstaltungstag der am 9. August eröffneten 3. Rhön-Segelflugwettbewerbe im Hangwind der Wasserkuppe auf einem H1 „Vampyr“-Flugzeug mit einer Flugzeit von drei Stunden und sechs Minuten einen neuen Weltrekord ... »Details - 30. August 1922: Zusammenschluss der Darmstädter Bank mit der Berliner Nationalbank
Die 1852 in Darmstadt als „Bank für Handel und Industrie“ begründete Darmstädter Bank für Handel und Industrie (kurz: Darmstädter Bank) fusioniert mit der Berliner Nationalbank für Deutschland AG zur Darmstädter und Nationalbank KG a. A. (Danat-Bank), nachdem beide Banken bereits 1920/21 als „Bankengemeinschaft Darmstädter-Nationalbank Berlin“ zusammengearbeitet und eine ... »Details - 4. September 1922: Vorfälle bei Demonstration zum Kommunistischen Jugendtag in Offenbach
In Offenbach am Main wird ein Kommunistischer Jugendtag veranstaltet. Bei einer Demonstration im Anschluss an diese Veranstaltung wird ein Dachdeckermeister im Zug mitgeführt, weil er Lehrlinge ausbeute. Die Polizei greift ein und befreit den Handwerker.(OV) ... »Details - Herbst 1922: Bildung einer Keimzelle der NSDAP im Kreis Hersfeld
In Schenklengsfeld im Kreis Hersfeld wird eine Ortsgruppe des „Bundes Oberland“ gegründet, die zur Jahreswende bereits etwa 30 Mitglieder aus dem Landecker Amt zählt. Die Ortsgruppe wird zur Keimzelle der NSDAP im Kreis Hersfeld. Bei einer öffentlichkeitswirksamen Radtour durch den Landkreis wird 1923 das Hakenkreuz hier zum ersten Mal gezeigt. Die Mitglieder, die man als „Die Hitler“ ... »Details - Oktober 1922: Hakenkreuzschmierereien an einer Schule in Offenbach
In der Offenbacher Oberrealschule am Friedrichsplatz werden Innenräumen und Außenwände mit Hakenkreuzen beschmiert. ... »Details - 8.-14. Oktober 1922: Frankfurter Herbstmesse 1922
In Frankfurt am Main findet vom 8. bis 14. Oktober die Herbstmesse 1922 statt.(OV) ... »Details - 17. Oktober 1922: Rückkehr der letzten deutschen Kriegsgefangenen aus Frankreich
Die letzten 26 bisher in Frankreich zurückgehaltenen deutschen Kriegsgefangenen des Ersten Weltkriegs werden entlassen und kehren nach Deutschland zurück. Es handelt sich bei ihnen um Soldaten, die wegen kleinerer Vergehen oder wegen Fluchtversuchen zu längeren Strafen verurteilt, jetzt aber begnadigt worden sind. Die letzten vier Gefangenen kehren am 4. Dezember zurück.(OV) ... »Details - 21. Oktober 1922: Vorlesung Martin Bubers im Jüdischen Lehrhaus in Frankfurt
Im Freien Jüdischen Lehrhaus in Frankfurt am Main beginnt der Religionsphilosoph Martin Buber (1878–1965) seine Vorlesung „Die Urformen religiösen Lebens“. Buber hatte hier bereits zuvor eine Lehrveranstaltung zum Thema „Die Religion als Gegenwart“ gehalten.(OV) ... »Details - November 1922: Bildung der Deutsch-Völkischen Freiheitspartei in Kassel
Nach dem Verbot der NSDAP in Preußen bilden die Anhänger der Partei in Kassel mit denen der Völkischen Bewegung die Deutsch-Völkische Freiheitspartei (DVFP), in der die bisherigen Kasseler Nationalsozialisten die Führung übernehmen.(OV) ... »Details - 15. November 1922: Verbot der NSDAP in Preußen
In Preußen wird die NSDAP verboten, jedoch bleibt dieses Verbot nahezu wirkungslos. Die Frankfurter Ortsgruppe der Nationalsozialisten besteht wie viele andere Ortsgruppen weiter.(KR) ... »Details - 5. Dezember 1922: Verabschiedung der neuen Kirchenverfassung für Nassau
Im Zuge der Demokratisierung der Kirchen in Hessen wird die neue Kirchenverfassung für Nassau verabschiedet. Der Kirche steht fortan ein Landesbischof vor, erster Amtsträger ab 1925 ist August Kortheuer (1868–1963).(LV) ... »Details - 5. - 6. Dezember 1922: Neue Verfassung der Evangelischen Landeskirche in Nassau
Die am 10. Mai 1922 gebildete Verfassungskommission der Evangelischen Landeskirche in Nassau mit Sitz in Wiesbaden verabschiedet nach mehr als 14-tägigen Beratungen (21. November bis 5. Dezember 1922) den Entwurf für eine neue, nach volkskirchlichen Prinzipien gestaltete Kirchenverfassung. Das Rechtsstatut wird am folgenden Tag vom Verfassunggebenden Landeskirchentag angenommen. Seine ... »Details - 13. Dezember 1922: Beschluss der neuen volkskirchlichen Verfassung der Evangelischen Landeskirche Frankfurt
Die Kirchenversammlung der „Evangelischen Landeskirche Frankfurt am Main“ beschließt nach dem Ende des landesherrlichen Kirchenregiments (1918 mit der Abdankung Wilhelm II. als König von Preußen) eine neue, nach volkskirchlichen Prinzipien gestaltete Verfassung. Die Kirchenversammlung, in deren Händen zuvor auch die Erarbeitung der neuen Kirchenverfassung gelegen hat, wurde am 31. Mai 1921 ... »Details - 1923: Martin Heidegger Professor für Philosophie in Marburg
Der Philosoph Martin Heidegger (1889–1976) wird als Schüler und Nachfolger Edmund Husserls Ordentlicher Professor für Philosophie an der Universität Marburg (bis 1928). Er ist der Schöpfer der Existenzialphilosophie. 1927 entsteht in Marburg Heideggers Hauptwerk „Sein und Zeit“.(OV) ... »Details - Januar 1923: Bildung einer NSDAP-Ortsgruppe in Offenbach
In Offenbach am Main kommt es zur Bildung einer Ortsgruppe der NSDAP.(OV) ... »Details - 5. Januar 1923: Scheitern von Koalitionsverhandlungen in Darmstadt
Verhandlungen im Landtag des Volksstaats Hessen, die dort regierende „Weimarer Koalition“ um die Deutsche Volkspartei (DVP) zu erweitern, scheitern.(OV) ... »Details - 11. Januar 1923: Einmarsch französischer und belgischer Truppen in das Ruhrgebiet
Wegen angeblicher Nichterfüllung der Reparationspflichten durch das Deutsche Reich marschieren französische und belgische Truppen in das Ruhrgebiet ein. „Dies führt zu einer starken Erregung in der Bevölkerung und hat deren passiven Widerstand zur Folge. [...] Der Reichskohlenkommissar ordnet die Einstellung der Kohlenlieferungen an“.(OV) ... »Details - 14. Januar 1923: Nationaler Trauertag wegen der Ruhrbesetzung auch in Hessen
Zum von der Reichsregierung proklamierten „Nationalen Trauertag“ findet im Schumanntheater in Frankfurt am Main eine Protestkundgebung der SPD und des Republikanischen Reichsbundes gegen die französische Besetzung des Ruhrgebiets statt. Die bürgerlichen Parteien hielten am Vorabend eine eigene Kundgebung ab. Für ganz Hessen ist Trauergeläut angeordnet. ... »Details - 19. Januar 1923: Aufforderung zum passiven Widerstand in den besetzten Gebieten
Aufgrund der Besetzung des Ruhrgebiets und anderer Zwangsmaßnahmen französischer und belgischer Truppen und Verwaltungen weisen die Reichsregierung und die Regierungen der betroffenen Länder die Beamten im Ruhrgebiet (und anderen besetzten Gebieten) an, den Anordnungen der Besatzungsmächte nicht Folge zu leisten.(OV) ... »Details - 21. Januar 1923: Proteste bei Erstaufführung von Georg Büchners „Leonce und Lena“ in Darmstadt
Die Erstaufführung von Georg Büchners Komödie „Leonce und Lena“ in Darmstadt durch das Hessische Landestheater unter der Leitung von Theaterintendant Gustav Hartung (1887–1946) löst unter anderem wegen der Darstellung des Hofpredigers als katholischer Bischof Proteste aus. ... »Details - 21. Januar 1923: Passiver Widerstand und Ausweisungen in den besetzten Gebieten
Nach der Anweisung der Reichsregierung und der Regierungen der Länder, den französischen Anordnungen keine Folge zu leisten, sprechen sich (am 22. Januar) auch alle Gewerkschaften für den passiven Widerstand aus. Die Rheinschifffahrt wird eingestellt. Die französischen Besatzung beginnt mit Verhaftungen und Ausweisungen aus dem besetzten Gebiet, um den deutschen Widerstand zu brechen.(OV) ... »Details - Ende Juni 1923: Bestzung des Bahnhofs Langen durch die französischen Truppen
Die französischen Besatzungstruppen besetzen Ende Juni auch den Bahnhof Langen. Darum muss ein Teil des Bahnverkehrs zwischen Frankfurt am Main und Darmstadt über Offenbach am Main, Ober-Roden und Dieburg umgeleitet werden.(OV) ... »Details - Ende August 1923: Stadt Offenbach gibt eigenes Notgeld heraus
Die Stadt Offenbach am Main gibt wie viele andere Städte ein eigenes Notgeld heraus. In der Stadt wird für Zahlungen außerdem hessisches Notgeld verwendet.(OV) ... »Details - 27. Januar 1923: Uraufführung von Wagners Kriegsdrama „Trotzdem“ in Kassel
Die Uraufführung von Hans Gustav Wagners Kriegsdrama „Trotzdem“ im Staatstheater Kassel gerät zur patriotischen Kundgebung. „In tiefer Bewegung“ singt das Publikum die Nationalhymne.(OV) ... »Details - 7. Februar 1923: Ausweisung des hessischen Landtagspräsidenten
Im Zuge des Ruhrkampfs wird der Landtagspräsident im Volksstaat Hessen und Mainzer Oberbürgermeister, Bernhard Adelung (1876–1943; SPD), mit seinem Stellvertreter von der französischen Besatzungsmacht ausgewiesen.(OV) ... »Details - 10. Februar 1923: Ausweisung des Wiesbadener Regierungspräsidenten Haenisch
Nach der Besetzung hessischer Gebiete durch französische Truppen im Zuge der sogenannten Ruhrbesetzung wird der im vorangegangenen Jahr neu ernannte Regierungspräsident des Regierungsbezirks Wiesbaden der preußischen Provinz Hessen-Nassau, Konrad Haenisch (1876–1925), bei seiner Einreise in die Bezirkshauptstadt von der französischen Militärverwaltung verhaftet und ausgewiesen. Er bildet ... »Details - 17. Februar 1923: Neue Verfassung der Evangelischen Landeskirche von Hessen-Kassel
Die Landeskirche von Hessen-Kassel erhält als letzte der hessischen Kirchen eine neue Verfassung. ... »Details - 13. März 1923: Diskussion zwischen Buber und Natorp in Marburg
Der jüdische Religionsphilosoph Martin Buber (1878–1965) diskutiert in Marburg mit Paul Natorp (1854–1924) über sein Buch „Ich und Du“, das im Leipziger Insel-Verlag erschienen ist.(OV) ... »Details - 13. März 1923: Eröffnung des 51. Kommunallandtages des Regierungsbezirks Kassel
In Kassel tritt der 51. Kommunallandtag des Regierungsbezirkes Kassel zusammen und wird vom Landtagskommissar der preußischen Staatsregierung, dem Oberpräsidenten der Provinz Hessen-Nassau Dr. Rudolf Schwander (1868–1950) eröffnet. Als Alterspräsident wirkt der 68-Jährige Eduard Harnier (Hessische Arbeitsgemeinschaft), durch Zuruf einstimmig ins Präsidium des Kommunallandtages werden ... »Details - 18. März 1923: Großer Brand im Wiesbadener Staatstheater
Im Staatstheater Wiesbaden verursacht ein Brand beträchtlichen Sachschaden. ... »Details - 23. März 1923: Verbot der Deutsch-Völkischen Freiheitspartei
Die Deutsch-Völkische Freiheitspartei (DVFP) wird als Nachfolgeorganisation der in Preußen verbotenen NSDAP ebenfalls verboten. Der Kasseler Führer der DVFP, Martin Eckhardt, wird wegen des Verdachts der Gefährdung der Republik in Untersuchungshaft genommen, dann aber gegen Kaution freigelassen und später sogar für die Haft entschädigt.(OV) ... »Details - 31. März 1923: Volksstaat Hessen zur Zahlung an den Großherzog verpflichtet
Das Landgericht in Darmstadt verpflichtet von Volksstaat Hessen, dem ehemaligen Großherzog Ernst Ludwig von Hessen (1868–1937) sofort 30 Millionen Reichsmark zu zahlen. Siehe 24. April 1923.(OV) ... »Details - 24. April 1923: Verpflichtung des Volksstaats Hessen zur Zahlung an den Großherzog
Der Volksstaat Hessen wird endgültig dazu verpflichtet, an den ehemaligen Großherzog Ernst Ludwig von Hessen (1868–1937) eine Summe von 30 Millionen Reichsmark zu zahlen. Siehe 31. März 1923.(OV) ... »Details - 29. April 1923: Verbot der NSDAP im Volksstaat Hessen
Wie der Freistaat Preußen erklärt der Volksstaat Hessen die NSDAP für verfassungsfeindlich und fordert ihre Auflösung. Das preußische Verbot gilt seit dem 23. März ebenso für die Deutsch-Völkische Freiheitspartei. Das Verbot bleibt des NSDAP jedoch faktisch wirkungslos. (KR) ... »Details - 4. Mai 1923: Kritik am Darmstädter Theaterintendanten durch Rechte im Landtag
In der Debatte im Landtag des Volksstaates Hessen wird dem Intendanten im Hessischen Landestheater in Darmstadt, Gustav Hartung (1887–1946), von den Rechtsparteien politische Einseitigkeit vorgeworfen. „Nach langer Erörterung wird ein Antrag Dingeldey (DVP)1=Eduard Dingeldey (1886–1942), Abgeordneter und Fraktionsvorsitzender der nationalliberalen Deutschen Volkspartei (DVP) im hessischen ... »Details - 12. Mai 1923: Verordnung über das Tragen von Abzeichen durch Beamte im Volksstaat Hessen
Das Hessische Gesamtministerium erlässt eine Verordnung, das Verhältnis der Beamten usw. in Hessen zum republikanischen Staat betreffend. Darin wird den Beamten das Tragen von Abzeichen jeder Art mit Ausnahme der Reichs- und Landesfarben und der vom Reich oder einem Land verliehenen Kriegsauszeichnungen im Dienst untersagt.(OV) ... »Details - 18. Mai 1923: Gedenken an die Eröffnung des Paulskirchenparlaments in Frankfurt
In der Paulskirche in Frankfurt am Main wird des 75-jährigen Jubiläums der Eröffnung des Ersten Deutschen Parlaments am 18. Mai 1948 gedacht. An der Feier nehmen neben dem Reichspräsidenten Friedrich Ebert (1871–1925) auch Vertreter aller deutscher Länder mit Ausnahme Bayerns teil. So befinden sich unter den etwa 1.000 geladenen Gästen der Reichstagspräsident Paul Löbe (1875–1967; ... »Details - 11.-12. Juni 1923: Besuch des Reichskanzlers in Hessen
Reichskanzler Wilhelm Cuno (1876–1933) bereist die Volksstaaten Baden und Hessen.(OV) ... »Details - 16. Juni 1923: Inbetriebnahme des Nidderkraftwerks bei Lißberg in der Wetterau
Bei Lißberg in der Wetterau wird nach dreimonatigem Probebetrieb das Nidderkraftwerk, ein Wasserkraftwerk zur Erzeugung elektrischer Energie, seiner Bestimmung übergeben und nimmt seinen Betrieb auf. ... »Details
