Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hesse in the 19th and 20th Centuries

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  1. 1. Juni 1942: Absetzung von Oscar Henschel als Vorsitzender bei Henschel & Sohn
    Auf Anordnung des preußischen Staatsrats und NS-Gauleiters von Kurhessen Karl Weinrich (1887–1973) muss der Unternehmer Oscar Robert Henschel (1899–1982) von seinem Posten als Vorsitzender der Geschäftsleitung des Unternehmens Henschel & Sohn GmbH in Kassel zurücktreten. Als Grund für die Absetzung Oscar Henschels wird die Nichteinhaltung von Fertigungsterminen vorgeschoben. (KU) ... »Details
  2. 6. Juni 1942: Arbeiter aus Wetzlar „wegen Begünstigung des Feindes“ zum Tode verurteilt
    Der Buderus-Arbeiter Erich Deibel aus Wetzlar wird „wegen Begünstigung des Feindes in Verbindung mit Vorbereitung zum Hochverrat und einem Rundfunkverbrechen“ vom 2. Senat des Volksgerichtshofs zum Tode verurteilt. Dem 1907 geborenen Deibel wird vorgeworfen, während der Nachtschicht in den Buderus-Werken in Wetzlar vom 21. zum 22. Juli 1941 staatsfeindliche Parolen an die Wand und die Tür ... »Details
  3. 11. Juni 1942: Deportation von 1.253 Juden aus Frankfurt und dem Regierungsbezirk Wiesbaden
    Am frühen Morgen des 11. Juni geht der Transport „Da 18“ vom Ostbahnhof der Stadt Frankfurt am Main ab, der 1.253 Juden aus Frankfurt und dem Regierungsbezirk Wiesbaden in die Vernichtungslager bringt. Von den Deportierten stammen 618 aus der Stadt Frankfurt selbst, 371 aus Wiesbaden und 264 aus Landkreises des Regierungsbezirks Wiesbaden, nämlich zwölf aus dem Kreis Biedenkopf, neun aus ... »Details
  4. 1. Juli 1942: Kommunistische Untergrundtätigkeit in Hanau
    Die zentrale Leitung der KPD im Reich meldet nach Moskau, zu welche örtlichen Gruppen oder Personen feste Beziehungen bestehen. Darunter werden auch Beziehungen zu (einer Gruppe oder Person) in Hanau genannt.(OV) ... »Details
  5. 21. Juli 1942: Ernteeinsatz der Jugend in der Landwirtschaft
    Die „Hessische Landeszeitung“ in Darmstadt berichtet über den Ernteeinsatz der Jugend in der Landwirtschaft.(OV) ... »Details
  6. 24. Juli 1942: Amerikanischer Augenzeuge berichtet über Lage in Deutschland und Judendeportationen in Frankfurt
    Das in New York erscheinende jüdische Monatsmagazin „Aufbau“ des German Jewish Club berichtet über einen Vortrag von Edwin Van D'Elden in der vergangenen Woche. Van D'Elden war früher Geschäftsführer der amerikanischen Handelskammer in Frankfurt am Main und ist, so der Bericht, vor kurzem aus Deutschland repatriiert worden. Als Augenzeuge spricht er in einem überfüllten Saal vor dem New ... »Details
  7. 12. August 1942: Luftangriff auf Wiesbaden
    Bei einem Luftangriff auf Wiesbaden werden verschiedene Wehrmachtseinrichtungen sowie die „Glyco-Metallwerke“, die am Tag darauf „100 % Produktionsausfall auf unbestimmte Zeit“0=Zitiert nach Kratz, Luftangriffe, S. 472. vermeldeten, getroffen. Auch 60 Häuser werden durch die Bombenabwürfe beschädigt, wodurch etwa 400 Menschen obdachlos wurden. ... »Details
  8. 18. August 1942: Deportation von etwa 1013 Juden von Frankfurt nach Theresienstadt
    Mit einem ersten, von Frankfurt am Main ausgehenden Großtransport (Zugnummer „Da 503“) werden 1013 vorwiegend ältere Juden nach Theresienstadt deportiert. Darunter sind vor allem die Bewohner mehrerer jüdischer Altersheime und die Patienten des jüdischen Krankenhauses in der Frankfurter Gagernstraße. Die zur Deportation vorgesehenen Personen werden vor der Abfahrt im Altersheim in der ... »Details
  9. 25. August 1942: Luftkrieg auf hessische Städte wiederaufgenommen
    Mit einem Angriff auf Frankfurt am Main und Mainz wird der mehrere Monate unterbrochene Luftkrieg der Alliierten gegen hessische Städte wieder aufgenommen.(OV) ... »Details
  10. 27. - 28. August 1942: Schwerer Luftangriff der Royal Air Force auf Kassel
    In der Nacht vom 27. auf den 28. August greift die britische Royal Air Force (RAF) die Stadt Kassel an und wirft eine Bombenlast von mehr als 500 Tonnen ab.0=258 Tonnen Sprengbomben, einschließlich von 77 auf besonders schwere Detonationen ausgelegte 4.000 lb Luftminen, die bei der Detonation gegenüber herkömmlichen Sprengbomben eine um ein Vielfaches stärkere Druckwelle verursachen, und 309 ... »Details
  11. 27. - 28. August 1942: Absturz eines britischen Kampfflugzeugs über Istha
    Bei einer Operation der Royal Air Force zur Bombardierung Kassels in der Nacht vom 27. auf den 28. August 1942 kommt es über Istha etwa fünf Kilometer südöstlich von Wolfhagen zum Absturz eines an dem Einsatz beteiligten Kampfflugzeugs. Das Auftreffen der mit Phosphorbomben beladenen Maschine am Boden verursacht eine gewaltige Detonation. Bei dem Unfall des britischen Flugzeugs sterben außer ... »Details
  12. 28. August 1942: Der deutsch-österreichische Chemiker Richard Kuhn erhält den Goethepreis der Stadt Frankfurt
    Der in Wien geborene Chemiker und Nobelpreisträger Richard Johann Kuhn (1900–1967) erhält den Goethepreis der Stadt Frankfurt am Main. ... »Details
  13. September 1942: Wiederaufnahme der Euthanasiemorde in Hadamar
    Mit dem Eintreffen eines Krankentransports aus der Heil- und Pflegeanstalt Kloster Hofen wird die im Vorjahr eingestellte Euthanasie-Tötungsaktion in Hadamar wieder aufgenommen. Statt Gas werden jetzt Injektionen und Tabletten eingesetzt. ... »Details
  14. 1. September 1942: Deportation von 1110 Juden von Frankfurt nach Theresienstadt
    Mit dem Sonderzug „Da 509“ werden zum zweiten Mal in einem großen Sammeltransport Juden aus Frankfurt am Main und dem Regierungsbezirk Wiesbaden von Frankfurt-Ost aus nach Theresienstadt gebracht. Unter den 1.110 Deportierten sind 588 Juden aus Frankfurt, 356 ältere Juden aus Wiesbaden und 165 ältere Juden aus dem Regierungsbezirk Wiesbaden. Davon kommen aus dem Dillkreis 13, dem Kreis ... »Details
  15. 6. September 1942: Letzte Judendeportation aus Marburg
    Der seit Dezember 1941 dritte und letzte Sammeltransport verlässt mit 36 Juden aus Stadt und Landkreis Marburg um 10:16 Uhr Marburg. Unter den Deportierten sind auch die letzten vier Marburger Juden, darunter die damals 86-Jährige Dina Lucas, die mit den anderen nach Theresienstadt gebracht wird.(OV) ... »Details
  16. 7. September 1942: Künstler wegen „Rundfunkverbrechens“ zum Tode verurteilt
    Mit dem Gießener Schriftsteller Alfred Kaufmann (1868–1946), der später begnadigt wird, verurteilt der Volksgerichtshof in Frankfurt am Main den Kunstmaler Heinrich Will (1895–1943) wegen „Rundfunkverbrechens“ zum Tode.(OV) ... »Details
  17. 7. September 1942: Deportation von 755 Juden aus dem Regierungsbezirk Kassel nach Theresienstadt
    Mit einem Sonderzug mit der Zugnummer „Da 511“ werden 755 Juden aus dem Regierungsbezirk Kassel nach Theresienstadt deportiert. Die Menschen waren vorher in der Turnhalle der Bürgerschulen an der Kasseler Schillerstraße (in der Nähe des Hauptbahnhofs) zusammengeführt worden. Von den Deportierten kommen 323 aus Kassel selbst, vor allem aus den Altersheimen Mombachstraße und Große ... »Details
  18. 9. September 1942: Bombenangriff auf Rüsselsheim, Frankfurt und Mainz
    In der Nacht vom 8. auf den 9. September unternehmen britische Bomber einen Angriff auf Rüsselsheim, der in der Stadt 26 Menschen das Leben kostet. Der südhessische Industriestandort und die dort beheimateten Opel-Werke sind damit zum ersten Mal im Zweiten Weltkrieg Ziel alliierter Bombenangriffe. Bei der Attacke trifft eine Luftmine das direkt neben dem Opel-Werksgelände liegende ... »Details
  19. 15. September 1942: Deportation von etwa 1378 Juden von Frankfurt nach Theresienstadt
    Ein Sonderzug mit der Zugnummer „Da 515“ bringt etwa 1366 bis 1378 Menschen von Frankfurt am Main aus nach Theresienstadt, darunter viele Waisenkinder. Damit ist der größte Teil der in Frankfurt lebenden Juden deportiert worden.(OV) ... »Details
  20. 17. September 1942: Hinrichtung von Arbeitern in Preungesheim wegen Hochverrats
    In der Strafanstalt Frankfurt-Preungesheim werden sieben Todesurteile gegen Arbeiter vollstreckt, die des „Hochverrats“ beschuldigt wurden.(OV) ... »Details
  21. 24. September 1942: Deportation von 237 Juden aus Frankfurt nach Raasiku
    Mit einem Sonderzug werden in einer letzten Massendeportation aus Frankfurt am Main 237 Juden nach Raasiku (heute Estland) verbracht. Darunter sind auch die Krankenschwestern, Ärzte, Heimleiterinnen und Angestellten der ehemaligen Jüdischen Gemeinde Frankfurt. Der Zug hält am 26. September auf dem Güterbahnhof Berlin-Moabit, wo er mit einem Transportzug mit 812 Berliner Juden verbunden wird. ... »Details
  22. 27. September 1942: Deportation von 1.288 Juden aus Südhessen über Darmstadt nach Theresienstadt
    Mit dem Sonderzug „Da 520“ wird der letzte Großtransport von Juden nach Theresienstadt in Darmstadt abgefertigt. Zu den Deportierten (470 Männer und 818 Frauen) gehören vor allem ältere Menschen aus dem ehemaligen Volksstaat Hessen, darunter Personen aus Alzey, Worms, Bad Nauheim, Friedberg, Offenbach am Main, Gräfenhausen, Mainz, Neu-Isenburg, Reichelsheim, Seligenstadt, Viernheim, ... »Details
  23. 30. September 1942: Deportation von 883 Juden von Mainz und Darmstadt nach Treblinka
    Mit dem Transport „Da 84“ werden von Darmstadt aus 883 Menschen0=Nach Angaben von Monica Kingreen wurden mit diesem Transport 925 Menschen deportiert. Vgl. Kingreen, Die Deportation der Juden aus Hessen 1940 bis 1945. Selbstzeugnisse, Fotos, Dokumente, Wiesbaden 2023, Übersicht über die Deportationen [o.S.]. aus dem ehemaligen Volksstaat Hessen deportiert, während etwa zeitgleich (am 27. ... »Details
  24. 7. Oktober 1942: Uraufführung der Oper „Odysseus“ in Frankfurt
    Im Opernhaus in Frankfurt am Main wird die Choroper „Odysseus“ von Hermann Reutter (1900–1985; Musik) und Rudolf Bach (1901–1957; Libretto) uraufgeführt. Dirigent der Aufführung des dreiaktigen, 1942 entstandenen Werkes ist der Musikdirektor und musikalischer Leiter der Frankfurter Oper Franz Konwitschny (1901–1962), die Inszenierung stammt von Hans Meissner (1896–1958) und Helmut ... »Details
  25. 9. Oktober 1942: NSDAP-Kanzlei informiert Gau- und Kreisleiter über „Endlösung der Judenfrage“
    Die Parteikanzlei der NSDAP informiert alle Gau- und Kreisleiter der Partei vertraulich über die „Endlösung der Judenfrage“ und gibt ihnen dabei zur Kenntnis, „daß alle Juden aus dem Reichsgebiet und den übrigen, in die Endlösung einbezogenen europäischen Ländern“ laufend nach dem Osten, in große, zum Teil vorhandene, zum Teil noch zu errichtende Lager, transportiert werden. „Es ... »Details
  26. 18. Oktober 1942: Einweihung des Deutschen Goldschmiedehauses in Hanau
    Im Rahmen des ersten Deutschen Goldschmiedetages wird in Hanau das im ehemaligen Rathaus der Altstadt eingerichtete „Deutsche Goldschmiedehaus“ eingeweiht.  ... »Details
  27. 29. Oktober 1942: Gerüchte über die Lage in Stalingrad und einen Waffenstillstand mit der Sowjetunion
    Der Sicherheitsdienst der SS gibt in seinen Meldungen aus dem Reich die Stimmungslage in der Bevölkerung wieder. In allen Teilen des Reiches nähmen die Kämpfe um Stalingrad noch immer einen ziemlich breiten Raum ein, wenn auch die vielfach zu beobachtende Spannung um den Ausgang des nun schon mehrere Monate anhaltenden Ringens um diese Stadt merklich nachgelassen habe. In den Meldungen werde ... »Details
  28. 26. November 1942: Mehr als 2.000 Zwangsarbeiter in den Sprengstoffwerkes Allendorf
    Nach einem Bericht des Landratsamts Marburg werden in den Sprengstoffwerken in Allendorf (heute Stadtallendorf) 2.143 ausländische Arbeitskräfte aus 16 Nationen beschäftigt.(OV) ... »Details
  29. 22. Dezember 1942: Opel-Arbeiter in Berlin-Plötzensee hingerichtet
    Der aus Breslau stammende Spengler Walter Rietig (1906–1942), seit 1929 Mitarbeiter des Opelwerks in Rüsselsheim, wird im Alter von 36 Jahren im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee mit dem Fallbeil hingerichtet. Rietig, in den Jahren 1926 bis 1928 Mitglied der SPD-Jugendorganisation „Sozialistische Arbeiterjugend“ wird damit zum Opfer einer Disziplinierungskampagne der NS-Behörden gegen ... »Details
  30. 18. Januar 1943: Hitler für verstärkten Flakschutz für Kassel
    Der Führer und Oberbefehlshaber der Wehrmacht, Adolf Hitler (1889–1945), fordert eine Verstärkung des Flakschutzes für Städte mit wichtigen Rüstungsbetrieben, wie Friedrichshafen, Kassel und Schweinfurt.(OV) ... »Details
  31. 23. Januar 1943: Gewerkschafter Albrecht Ege in Frankfurt-Preungesheim hingerichtet
    Der am 31. Januar 1878 geborene Albrecht Ege, ein gelernter Zimmermann, Gewerkschafter und SPD-Politiker wird im Strafgefängnis in Frankfurt-Preungesheim wegen Widerstands gegen das NS-Regime und Abhörens „feindlicher“ Rundfunksender hingerichtet. ... »Details
  32. 8. Februar 1943: Offenbacher Zeitung fordert Einsatz aller Kräfte für den totalen Krieg
    Die „Offenbacher Zeitung“ fordert den Einsatz „aller Kräfte für die totale Kriegführung“.(OV) ... »Details
  33. 15. Februar 1943: Darmstädter Widerstandskämpfer verhaftet
    Der frühere Darmstädter Stadtrat Georg Fröba (geb. 1896, KPD) wird aufgrund einer Denunziation als Führer einer Widerstandsgruppe verhaftet und in das Gestapo-Gefängnis in der Darmstädter Rundeturmstraße eingeliefert. Am 6. September 1944 wird Fröba durch den in Darmstadt tagenden Zweiten Senat des Volksgerichtshofs zum Tode verurteilt und am 27. Oktober 1944 in Frankfurt-Preungesheim ... »Details
  34. 15. Februar 1943: Aufstellung der ersten Luftwaffenhelfer-Verbände aus Jugendlichen
    Um die in der Heimat eingesetzten Flakeinheiten zur verstärken, werden erstmals Verbände aus Luftwaffenhelfern zusammengestellt, die nur aus Jugendlichen, zumeist aus Schülern, bestehen.(OV) ... »Details
  35. 20. Februar 1943: Uraufführung einer Orff-Oper in Frankfurt
    An den Städtischen Bühnen in Frankfurt am Main wird die Oper „Die Kluge“ des deutschen Komponisten und Musikpädagogen Carl Orff (1895–1982) uraufgeführt. Die Regie führt Günther Rennert (1911–1978), das Bühnenbild gestaltete der seit 1938 an den Städtischen Bühnen als Ausstattungsleiter tätige Helmut Jürgens (1902–1963). ... »Details
  36. März 1943: Durchhalteparolen nach Kapitulation deutscher Truppen in Stalingrad
    „Stalingrad ruft zur Tat“ ist die Durchhalteparole der März-Nummer des „Propaganda-Dienstes“ für den Gau Hessen-Nassau. Vier Wochen zuvor hatten die an der Wolga eingeschlossenen deutschen Truppen kapituliert. ... »Details
  37. 15. März 1943: Bericht des SS-Sicherheitsdienstes zur Unterbringung ausländischer Arbeiter in Privatquartieren
    Die vom Sicherheitsdienst der SS zusammengestellten Meldungen aus dem Reich befassen sich unter anderem mit den Problemen der Unterbringung ausländischer Arbeiter in Privatquartieren. Die Zahl der ausländischen Arbeitskräfte, die nicht in Lagern, sondern in privaten Wohnungen untergebracht seien, sei hoch und steige weiter an. Der Grund dafür sei die größere persönliche Freiheit, die man in ... »Details
  38. 23. März 1943: Gedenkaufsatz über Dietrich Eckart in der Frankfurter Zeitung
    Die in Frankfurt am Main herausgegebene Frankfurter Zeitung veröffentlicht anlässlich des 75. Geburtstages des verstorbenen völkischen Dichters Dietrich Eckart (1868–1923) einen Gedenkaufsatz des Journalisten und Historikers Herbert Küsel. Der feuilletonistische Beitrag über den Dichter, Publizisten und Vorkämpfer der „völkischen Bewegung“, der zeitweise als Mentor und Ideengeber ... »Details
  39. 11. April 1943: Erster britischer Bomben-Großangriff auf Frankfurt
    Die Stadt Frankfurt am Main ist Ziel eines Bomben-Großangriffs der britischen Royal Air Force. 436 Flugzeuge, von den 18 für die britischen Streitkräfte verloren gehen, werfen Bomben in einer Gesamtlast von 1.037 Tonnen auf die Stadt. Bei einem Angriff auf die Stadt Mainz werden alle dortigen Bahnhöfe beschädigt.(OV) ... »Details
  40. 12. April 1943: Deportation von elf Juden von Frankfurt nach Theresienstadt
    Mit dem Transport XII/4 werden elf Menschen von Frankfurt am Main nach Theresienstadt deportiert. Soweit bekannt überlebte von ihnen nur einer die Deportation.(OV) ... »Details
  41. 19. April 1943: Deportation von 17 Juden von Frankfurt nach Auschwitz
    In einem Transport werden 17 Menschen mit ausländischer Staatsbürgerschaft, die man zuvor in der Gestapo-Haftstätte im Frankfurter Ostend inhaftiert hatte, nach Auschwitz deportiert. Darunter sind acht slowakische und sechs rumänische Juden, einer aus den Niederlanden, ein Jude aus dem sogenannten Protektorat Böhmen und Mähren und ein Jude mit ungeklärter Staatsbürgerschaft.(OV) ... »Details
  42. 27. April 1943: Einzeldeportation von Frankfurt nach Theresienstadt
    Mit dem Transport XII/4 Ez. wird ein Mensch jüdischen Glaubens von Frankfurt am Main nach Theresienstadt gebracht.(OV) ... »Details
  43. 1. Mai 1943: Hitler ordnet Einstellung der „Frankfurter Zeitung“ an
    Bei einem gemeinsamen Essen im Restaurant „Osteria Bavaria“ in München wird Adolf Hitler von der Witwe seines Lieblingsarchitekten Paul Ludwig Troost (1878–1934), Gerdy Troost (1904–2003), auf einen ihr missfallenen Feuilleton-Artikel der in Frankfurt am Main erscheinenden „Frankfurter Zeitung“ angesprochen. Der Beitrag aus der Feder des Journalisten und Historikers Herbert Küsel ... »Details
  44. 5. Mai 1943: Uraufführung des Bethge-Stücks „Kopernikus“ in Frankfurt
    In Frankfurt am Main und Königsberg in Preußen wird das Stück „Kopernikus“ von Friedrich Bethge (1891–1963) uraufgeführt, ein Mysterium über „einen Deutschen des Grenzlandes im Osten“. „Kopernikus“ bildet den dritten Teil und Abschluss einer Trilogie, die Bethge mit der am 20. März 1939 am Frankfurter Schauspielhaus uraufgeführten Tragödie „Rebellion um Preußen“ begann, ... »Details
  45. 14. Mai 1943: Der Stabschef der britischen Luftwaffe ordnet die „Operation Chastise“ an
    Der Chef des britischen Luftstabs Charles Frederick Algernon Portal (1893–1971) fällt die endgültige Entscheidung zur Durchführung der „Operation Chastise“ zur Zerstörung der Staumauern von sechs deutschen Talsperren und erteilt den entsprechenden Einsatzbefehl. Erst am Tag zuvor wurde die Entwicklung und Erprobung der für den Einsatz vorgesehenen „Upkeep bouncing bomb“ mit einem ... »Details
  46. 17. Mai 1943: Verhängnisvoller Bombenangriff auf die Staumauer der Edertalsperre
    Ein gezielter Bombenangriff auf die Staumauer der Edertalsperre löst eine vernichtende Flutwelle aus. Die kurz vor 2:00 Uhr nachts erfolgende Attacke wird von Flugzeugen der No. 617 Squadron („Dam Busters“) der britischen Royal Air Force ausgeführt. Der Angriff steht unter dem Kommando von Wing Commander Guy Gibson (1918–1944). Dabei wird die Staumauer stark beschädigt.Katastrophale ... »Details
  47. 17. Mai 1943: Nach Zerstörung der Edertalsperre durch britische Bomber: Teile der Kasseler Innenstadt unter Wasser
    Nach einem Angriff britischer Lancaster-Bomber auf die Edertalsperre werden die an der Fulda liegenden Stadtteile Kassels von einem starken Hochwasser betroffen. Rund 160 Millionen km³ Wasser ergießen sich nach der Zerstörung der Staumauer durch das Eder- und Fuldatal über Kassel nach Norden in die Weser. Die Fluten erreichen das Stadtgebiet bereits ab 10 Uhr, der Pegel wächst an der ... »Details
  48. 18. Mai 1943: Britische Zeitungen veröffentlichen falsche Berichte über einen geflohenen jüdischen Ideengeber für „Operation Chastise“
    Die britischen Tageszeitungen „Daily Mail“ und „Daily Herald“ veröffentlichen zusammen mit der Berichterstattung über die erfolgreiche Bombardierung der deutschen Möhne-Talsperre und der Edertalsperre in der Nacht vom 16. auf den 17. Mai 1943 eine Schilderung, nach der ein aus Berlin nach London geflüchteter Jude der britischen Luftwaffe die Zerstörung der Talsperren vorgeschlagen ... »Details
  49. 1. Juni 1943: Der frühere hessische Innenminister Heinrich Fulda wird in Auschwitz ermordet
    Der als Jude deportierte frühere hessische Innenminister Heinrich Fulda (geb. 1860) wird im Konzentrationslager Auschwitz ermordet. Der 82-Jährige wurde zuvor im Zuge einer Verhaftungswelle durch die politische Polizei in Darmstadt inhaftiert, bei der man besonders Prominente jüdische Bürger in sogenannten Mischehen verfolgte. Bei einer Besprechung am 30. April 1943 hielten Mitarbeiter der ... »Details
  50. 3. Juni 1943: Wahrsagerinnen in Kassel zu Zuchthaus verurteilt
    Wegen „Zersetzung der Heimatfront“ verurteilt das Oberlandesgericht Kassel zwei Wahrsagerinnen zu mehrjährigen Zuchthausstrafen.(OV) ... »Details