Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hesse in the 19th and 20th Centuries

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  1. 27. März 1945: Evakuierung des KZ-Außenlagers Münchmühle bei Allendorf
    Das zwei Kilometer westlich von Allendorf (heute Stadtallendorf) gelegene Lager Münchmühle, ein Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald, wird vor den heranrückenden amerikanischen Truppen evakuiert. Bis zu dieser Zeit sind hier in 26 Holzbaracken etwa 1.000 weibliche Häftlinge untergebracht, die zumeist aus Ungarn und der Slowakei kommen und für die Verwertchemie, eine Tochterfirma ... »Details
  2. 27. März 1945: Evakuierungsmarsch der Häftlinge des KZ-Außenlagers Gießen nach Buchenwald
    Einen Tag vor dem Eintreffen der vorrückenden US-Armee in Gießen ergreift die SS-Mannschaft, die bisher das KZ-Außenlager in der Heil- und Pflegeanstalt Gießen bewacht hat, die Flucht. Von den vermutlich 77 Häftlingen sind die meisten politische Häftlinge aus Deutschland, Polen, dem Protektorat Böhmen und Mähren, der Sowjetunion und Frankreich. Ein Teil von ihnen wird gezwungen, von ... »Details
  3. 27.-28. März 1945: Besetzung der Städte in Süd- und Mittelhessen
    Vorrückende Truppen der US-Armee besetzen die Städte Frankfurt am Main, Hanau, Wiesbaden, Gießen und Marburg. ... »Details
  4. 28. März 1945: Marburg von der US-Armee befreit
    Die Stadt Marburg wird um 11 Uhr den von Süden anrückenden US-Truppen kampflos übergeben. Der kommissarische Bürgermeister Walter Voß (1885–1972) erreicht, dass es nicht zu einer Verteidigung der Stadt durch den Volkssturm und zur Sprengung der Lahnbrücken kommt, wie es vom Generalkommando in Kassel befohlen worden war. ... »Details
  5. 28. März 1945: Weiterer Vorstoß der US-Armee nach Mittel- und Nordhessen
    Das Lagebuch des Wehrmachtsführungsstabs berichtet (unter dem 29. März für den Vortag): ... »Details
  6. 28. März 1945: Gießen von vorrückenden amerikanischen Truppen eingenommen
    Am Morgen erreichen mit der 7. Panzerdivison die Spitzen der vorrückenden amerikanischen Truppen die Stadt Gießen. Bis nachmittags etwa 15 Uhr ist die ganze Stadt eingenommen. Eine organisierte Gegenwehr deutscher Kräfte gibt es nicht mehr, wohl aber kleinere Gefechte. ... »Details
  7. 29. März 1945: Vollständige Einnahme von Frankfurt durch die US-Armee
    Das VIII. Korps der 3. US-Armee nimmt das gesamte Stadtgebiet von Frankfurt am Main ein. Aus dem Raum Hanau stoßen andere Verbände nach Nordosten vor. ... »Details
  8. 29. März 1945: Vorrücken der US-Armee im mittel- und osthessischen Raum
    Das Lagebuch des Wehrmachtsführungsstabs hält an Kampfhandlungen und Bewegungen für den 29. März fest: ... »Details
  9. 29. März 1945: Evakuierung von Häftlingen aus dem KZ-Außenlager Kassel-Druseltal nach Buchenwald
    Das Lager des Arbeitskommandos Kassel-Druseltal, das im Juli 1943 errichtet worden war, wird wenige Tage vor dem Eintreffen der US-Truppen in Kassel aufgelöst. Die in diesem KZ-Außenlager untergebrachten und für die SS-Bauleitung eingesetzten 1939 Häftlinge sollen nach Buchenwald zurückgeführt werden. Während dieses Transports gelingt einer Reihe von Häftlingen die Flucht.(OV) ... »Details
  10. 29. März 1945: Abtransport der Häftlinge aus den Zwangsarbeiterlagern der Sprengstofffabrik Hessisch Lichtenau
    Die in den Zwangsarbeiterlagern rund um das Sprengstoff- und Munitionswerk Hirschhagen bei Hessisch Lichtenau verbliebenen 790 weiblichen Häftlinge, die bisher für die Dynamit Nobel AG in der Munitionsherstellung eingesetzt sind, werden vor dem Eintreffen der US-Armee in Eisenbahnwaggons verfrachtet und nach Osten abtransportiert. Sie erreichen nach mehreren Tagen Leipzig und werden von dort zu ... »Details
  11. 30. März 1945: Die US-Militärregierung übernimmt die Besatzung in Marburg
    Die US-Militärregierung übernimmt die Besatzung der befreiten Städte, darunter auch der Stadt Marburg.(OV) ... »Details
  12. 30. März 1945: Vormarsch der amerikanischen Truppen auf Hersfeld und Kassel
    Das Lagebuch des Wehrmachtsführungsstabs lässt unter dem 31. März die Aktivitäten und Kampfhandlungen vom Vortag erkennen: ... »Details
  13. 30. März 1945: Evakuierung der Häftlinge in der SS-Führerschule in Arolsen nach Buchenwald
    Wenige Stunden vor dem Eintreffen der US-Armee werden die Häftlinge des Außenlagers des Konzentrationslagers Buchenwald in Arolsen nach Buchenwald evakuiert. Zuletzt waren 117 Häftlinge, zumeist polnische und russische Gefangene, aber auch politische Häftlinge aus Deutschland in der SS-Führerschule und dem SS-Bekleidungslager zu Arbeiten in der Küche, in Werkstätten und der Kleiderkammer ... »Details
  14. 30. März 1945: Messerschmitt-Werkspilot übergibt Düsenjäger an die amerikanischen Streitkräfte in Frankfurt
    Der Messerschmitt-Werkspilot Hans Fay0=Fay war Kunstmaler und wurde als Sohn des Kunstmalers Hans Fay (1888–1957) am 31. Juli 1914 in Speyer geboren. Er verstarb am 30. März 1981 in Altea (Alicante). Hinweis von Michael S. Koziol, 11.8.2020. landet während eines Überführungsfluges mit einem zweistrahligen Me 262-Kampfjet auf dem Rhein-Main-Flughafen in Frankfurt und ergibt sich den ... »Details
  15. 31. März 1945: Einnahme von Hersfeld und Vorstoß der US-Armee zur Werra
    Amerikanische Panzertruppen nehmen Hersfeld ein und stoßen weiter bis zur Werra vor.(OV) ... »Details
  16. 31. März 1945: Weiteres Vorrücken der US-Armee in Nord- und Osthessen
    Das Lagebuch des Wehrmachtsführungsstabs meldet am 1. April zum 31. März, dass von eigenen Flugzeugen die stark vernebelte Brücke bei Hanau angegriffen wurde. Bei Kassel weiter feindl. Panzer. Die 6. Pz.-Div. im Vorstoß in Richtung Eisenach. Dadurch ist es notwendig, eigene Kräfte vom Rhein abzuziehen.Vor der Grenze der Heeresgruppen B und G sind Panzer bis hart westlich Eisenach gelangt. ... »Details
  17. April 1945: Beginnender Aufbau der Gemeindeverwaltungen
    Unter der Aufsicht der amerikanischen Militärverwaltung beginnt der Wiederaufbau der Gemeindeverwaltungen in Hessen.(OV) ... »Details
  18. April 1945: Feuer im Kalibergwerk vernichtet einen Teil der ausgelagerten Bestände der Universitätsbibliothek Marburg
    Im Kalibergwerk Heimboldshausen (bei Philippstal), das als Auslagerungsort seit August/September 1944 mit etwa 230.000 Bänden mehr als die Hälfte des Bestandes der Universitätsbibliothek Marburg beherbergt, bricht unerwartet ein Feuer aus. Dem Brand fallen von den dort auf rund 108 Metern Länge, 2,5 Metern Breite und zwei Metern Höhe gestapelten Büchern ca. 22 lfd. Meter zum Opfer. Weitere ... »Details
  19. 1. April 1945: Amerikanische Truppen vor Kassel
    Die vorrückenden amerikanischen Truppen stehen vor Kassel. Das Lagebuch des Wehrmachtsführungsstabs meldet unter anderem:  ... »Details
  20. 1. April 1945: Ernennung eines kommissarischen Oberbürgermeisters in Marburg
    Die amerikanische Militärregierung ernennt Eugen Siebecke (1891–1959) zum kommissarischen Oberbürgermeister von Marburg. Am 22. April wird Siebecke zum Oberbürgermeister ernannt.(OV) ... »Details
  21. 2. April 1945: Kampfhandlungen in Hessen vor dem Ende
    Nach dem Lagebuch des Wehrmachtsführungsstabs gehen die Kampfhandlungen in Hessen dem Ende entgegen. Unter dem 3. April vermerkt das Buch als Aktivitäten des Vortags: ... »Details
  22. 4. April 1945: Einnahme von Kassel durch die US-Armee
    US-Truppen nehmen die zur Festung erklärte Stadt Kassel ein. ... »Details
  23. 7. April 1945: Einnahme der letzten Stellungen in Nordhessen durch amerikanische Truppen
    Die Stadt Hofgeismar wird von der Wehrmacht aufgegeben und von amerikanischen Truppen eingenommen. In der Gegend um Eschwege enden die Kämpfe mit den letzten versprengten deutschen Einheiten.(OV) ... »Details
  24. 10. April 1945: Kampfhandlungen auf dem Gebiet des heutigen Hessen beendet
    Die alliierten Truppen, vor allem die US-Armee, haben das ganze Gebiet des späteren Landes Hessen befreit. Damit enden die Kampfhandlungen etwa ein Monat vor der bedingungslosen Kapitulation des Deutschen Reiches und der Verkündung des Waffenstillstands am 8. Mai 1945.(OV) ... »Details
  25. 10. April 1945: Direktive JCS 1067 über die besatzungspolitischen Grundsätze der US-Truppen in Deutschland
    Mit der Bekanntgabe der Direktive JCS 1067 der Befehlshaber der US-amerikanischen Streitkräfte (Joint Chiefs of Staff) an den Oberbefehlshaber der US-Besatzungstruppen in Deutschland legen die Vereinigten Staaten die maßgebenden Grundlinien ihrer Besatzungspolitik in den von US-Truppen besetzten Gebieten fest. Die Direktive mit der genauen Bezeichnung JCS 1067/6 löst die „Combined Directive ... »Details
  26. 14. April 1945: Auftrag zur Bildung einer „Deutschen Regierung der Provinz Starkenburg“
    Die US-Militärverwaltung betraut den SPD-Politiker, Hochschullehrer und früheren Reichstagsabgeordneten Ludwig Bergsträsser (1883–1960) mit der Führung der Zivilverwaltung der hessischen Provinz Starkenburg mit Sitz in Darmstadt. Er erhält den Auftrag, von dort aus eine überregionale Verwaltung aufzubauen.Keimzelle des späteren Regierungsbezirks Darmstadt ... »Details
  27. 15. April 1945: Transport des deutschen Reichsbankgoldes nach Frankfurt
    Am Morgen bricht in der kleinen Ortschaft Merkers im Wartburgkreis im Westen Thüringens ein streng abgeschirmter amerikanischer Militärtransport auf, um die beschlagnahmten deutschen Goldreserven und eine Vielzahl unbezahlbarer Kunstschätze in die ehemalige Reichsbank nach Frankfurt am Main zu transportieren. Der Konvoi wird von starken bewaffneten Kräften begleitet; einer oder mehrere1=Hier ... »Details
  28. 17. April 1945: Einsetzung von Karl Dönges zum Gießener Oberbürgermeister
    Der amerikanische Stadtkommandant in Gießen, Major V. L. Ehrenclou, setzt an stelle des bisher amtierenden Oberbürgermeisters Dr. Philipp Hill den Anwalt Dr. Karl Dönges (geb. 1891) ein. Damit beginnt die Neuorganisation der Gießener Stadtverwaltung.(OV) ... »Details
  29. 18. April 1945: Überparteilicher Aufbauausschuss in Wiesbaden
    In Wiesbaden macht ein überparteilicher Aufbauausschuss Vorschläge zur Neubesetzung der deutschen Verwaltung.(OV) ... »Details
  30. 21. April 1945: Bildung einer Provinzialregierung für Starkenburg durch die Besatzungsmacht
    Die amerikanische Militärregierung bildet eine Provinzialregierung für die ehemalige hessische Provinz Starkenburg mit Ludwig Bergsträsser (1883–1960) als Präsidenten. Die „Regierung“ wird am 8. Mai offiziell ernannt.(OV) ... »Details
  31. 27. April 1945: Erster Gottesdienst in der wiederhergestellten Synagoge in Bad Nauheim
    In der neuen, 1929 eingeweihten Synagoge in Bad Nauheim kann am 27. April 1945 der erste Gottesdienst nach dem Ende der NS-Herrschaft gehalten werden. Die amerikanischen Truppen hatten bei der Befreiung von Bad Nauheim die Synagoge, deren Inneneinrichtung in der Reichspogromnacht 1938 (vermutlich am 10. November ) völlig zerstört und entwendet worden war, als Stapelplatz für Eisen, Hanf- und ... »Details
  32. Mai 1945: Verbot der Antifaschistische Ausschüsse durch die Alliierten
    Die von Verfolgten des NS-Regimes und Widerstandskämpfern gebildeten „Antifaschistischen Ausschüsse“ werden von den Besatzungsmächten verboten.(OV) ... »Details
  33. 8. Mai 1945: Bedingungslose Kapitulation des Deutschen Reichs
    Das Deutsche Reich kapituliert gegenüber den alliierten Siegermächten bedingungslos. Die Kapitulation tritt um 23:01 Uhr in Kraft. Im Gebiet des heutigen Hessen sind während des Krieges etwa 185.000 Zivilpersonen ums Leben gekommen, etwa 120.000 Menschen aus Hessen sind im Krieg gefallen oder gelten als vermisst. Von den als Juden verfolgten Menschen werden etwa 75.000 Opfer des Holocaust.(OV) ... »Details
  34. 10. Mai 1945: Berufung von Fritz Hoch zum Kasseler Oberpräsidenten
    Fritz Hoch (1896–1984), Verwaltungsfachmann und früherer Oberregierungsrat in Kassel, wird von der US-Militärregierung zum Oberpräsidenten in Kassel (Provinz Kurhessen) berufen. Damit bestehen in allen Teilen Hessens provisorische deutsche Verwaltungsstellen.  ... »Details
  35. 17. Mai 1945: Die Bergbauleitung der Buderus'schen Eisenwerke verkündet das Wiederanlaufen aller Grubenbetriebe
    Die Bergbauleitung der Buderus'schen Eisenwerke in Wetzlar berichtet in einem Rundfunkschreiben über das erfolgte Wiederanlaufen aller Grubenbetriebe. Damit gelingt es der Firma, ihre Tätigkeit im Erzbergbau auch im Moment der „Stunde Null“ – und trotz des schlagartigen Verzichts auf Zwangsarbeiter und mit Kriegsende abwandernden deutschen Bergleuten – faktisch kontinuierlich ... »Details
  36. 18. Mai 1945: Einrichtung einer Provinzialregierung Mittelrhein-Saar
    In der amerikanischen Besatzungszone wird unter der Führung von Oberst James R. Newman (1902–1964) eine „Provinzialregierung Mittelrhein-Saar“ mit Sitz in Neustadt an der Weinstraße eingesetzt, die die Länder Saar, Pfalz und Hessen (südlich des Mains) umfasst. Als Oberpräsident bestimmen die Amerikaner den früheren Mannheimer Oberbürgermeister Hermann Heimerich (1885–1963; SPD). ... »Details
  37. 29. Mai 1945: Zahl der Displaced Persons in der britischen und amerikanischen Zone
    Der Leiter der Alliierten Liaison Section gibt nach dem Bulletin of International News auf einer Pressekonferenz des Alliierten Hauptquartiers in Paris einen Bericht über die Heimbeförderung der verschleppten Personen (Displaced Persons) in Europa. Die Lage werde durch den Zustrom von Polen, Letten, Litauern und anderen Menschen aus der sowjetischen in die britische und amerikanische Zone ... »Details
  38. Juni 1945: Bericht über die Lage in Frankfurt
    Die Gewerkschafterin Anna Beyer (1909–1991) berichtet dem Internationalen Sozialistischen Kampfbund im Juni über die Zustände in Frankfurt am Main. Sie thematisiert die sozialen Probleme in der Stadt, insbesondere die Ernährungslage, Fragen der „Vergangenheitsbewältigung“ und das Wirken der amerikanischen Besatzungstruppen: ... »Details
  39. 1. Juni 1945: Gründung von Radio Frankfurt in Bad Nauheim
    „Radio Frankfurt“ strahlt als Sender der Militärregierung sein erstes Programm aus. Wegen der Zerstörung des Frankfurter Funkhauses sendet Radio Frankfurt aus Bad Nauheim, und zwar mittels eines 20-kW-Senders der ehemaligen Wehrmacht. Ab 1949 steht der Sender als „Hessischer Rundfunk“ unter deutscher Leitung. (OV) ... »Details
  40. 1. Juni 1945: Eisenhower verlegt Hauptquartier nach Frankfurt
    US-General Dwight D. Eisenhower (1890–1969), der Alliierte Oberbefehlshaber, verlegt sein Hauptquartier von Reims in Frankreich in das I.G. Farben-Haus in Frankfurt am Main.(OV) ... »Details
  41. 3. Juni 1945: Schwierige Ernährungslage im Reich
    Generalmajor William Draper, der Leitende Beamte der amerikanischen Gesundheitsbehörden, stellt im Alliierten Hauptquartier in Frankfurt am Main fest, dass die Lebensmittelreserven im Reich noch etwa für zwei Monate reichen werden.(OV) ... »Details
  42. 5. Juni 1945: Unterzeichnung der Berliner Erklärung durch die Siegermächte
    Die Oberbefehlshaber der vier Siegermächte unterzeichnen in Berlin eine Erklärung („Berliner Erklärung, Berliner Deklaration“), mit der die USA, die Sowjetunion, Großbritannien und Frankreich die oberste Gewalt in Deutschland übernehmen. ... »Details
  43. 12. Juni 1945: Bericht über die Lage in Frankfurt
    Die Gewerkschafterin Anna Beyer (1909–1991) berichtet dem Internationalen Sozialistischen Kampfbund kurz nach dem Kriegsende über die Zustände in Frankfurt am Main: ... »Details
  44. 15. Juni 1945: Regierungsbezirk Montabaur von Hessen abgetrennt
    Mit Wirkung vom 15. Juni 1945 werden die ehemaligen Regierungsbezirke der preußischen Rheinprovinz Trier und Koblenz sowie der neugeschaffene Regierungsbezirk Montabaur auf der rechten Rheinseite im neu geschaffenen Rheinland-Hessen-Nassau in der französischen Besatzungszone zusammengefasst.(OV) ... »Details
  45. 16. Juni 1945: Vereinbarung zwischen Truman und Stalin zur Gebietsbesetzung
    In einem Telegrammwechsel kommen der amerikanische Präsident Harry S. Truman (1884–1972) und der sowjetische Generalsekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Sowjetunion Josef W. Stalin (1878–1953) zu dem Entschluss, dass die westlichen Alliierten am 1. Juli ihre Truppen aus einzelnen Gebieten der späteren Länder Mecklenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen ... »Details
  46. 22. Juni 1945: Rheinhessen und vier Landkreise in Nassau kommen zur Französischen Besatzungszone
    Der linksrheinische Teil des ehemaligen Volksstaats Hessen (Rheinhessen) mit Bingen, Mainz, Worms und Alzey sowie die vier nassauischen Landkreise Ober- und Unterwesterwald, Unterlahn und St. Goarshausen werden Teil der Französischen Besatzungszone. (CP) ... »Details
  47. 24. Juni 1945: Amerikaner planen die Schaffung zweier hessischer Länder
    Die US-Militärregierung ignoriert die von hessischer Seite vorgetragenen „Groß-Hessen-Pläne“ und verfügt zunächst die Schaffung zweier hessischer Länder: Hessen-Nassau und Hessen(-Darmstadt). Die Regierungssitze sollen Marburg beziehungsweise Darmstadt sein. Zuvor hatten sich Amerikaner und Franzosen auf den gemeinsamen Grenzverlauf ihrer Besatzungszonen geeinigt. Hiermit wird zugleich ... »Details
  48. Juli 1945: Ehemalige politische NS-Verfolgte bilden in Friedberg einen Hilfsausschuss
    In Friedberg schließen sich ehemalige politische Häftlinge des NS-Regimes – in der Hauptsache Mitglieder der KPD – zu einem Hilfsausschuss zusammen, der als eine Selbsthilfeorganisation das alltägliche Leben seiner Mitglieder erleichtern helfen soll. Dies betrifft unter anderem die Versorgung mit Lebensmitteln und Wohnraum.In der Folge bilden sich an verschiedenen Orten in Hessen ... »Details
  49. 1.-2. Juli 1945: Abzug der Amerikaner und Einmarsch sowjetischer Besatzungstruppen in Thüringen
    Wie zwischen den Siegermächten in einem Telegramm vom 16. Juni 1945 vereinbart, beginnt am Morgen des 1. Juli der Abzug der britischen und amerikanischen Truppen aus Westmecklenburg, aus Teilen Sachsens und aus Thüringen, die zur sowjetischen Besatzungszone gehören werden. Schon am 21. Juni war die Verwaltung dieser Gebiete an die sowjetische Militäradministration übergeben worden. Am 2. Juli ... »Details
  50. 4. Juli 1945: Einrichtung einer Bücherstube in Frankfurt
    In Frankfurt am Main wird eine Bücherstube als Vorläuferin des ersten „Amerika-Hauses“ eingerichtet. Amerika-Häuser stehen als Bildungszentren in der Folge im Dienst der Reeducation, das heißt der Erziehung der deutschen Bevölkerung zur Demokratie. Hier finden Vorträge, Filme, Diskussions- und Musikabende statt, die das Interesse der Deutschen an Amerika und seinem Lebensstil – dem ... »Details