Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hesse in the 19th and 20th Centuries

  • 1900
  • 1910
  • 1920
  • 1930
  • 1940
  • 1950
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  • 1970
  • 1980
  • 1990
  • 2000
  1. 21. Januar 1837: Hinrichtung von Anton Fischer
    Am 21. Januar 1837 wird Anton Fischer, gebürtig aus Münster bei Dieburg, auf dem Darmstädter Marktplatz hingerichtet. Grund für die Todesstrafe waren Raubmorde über Jahre hinweg.(StH) ... »Details
  2. 17. Februar 1837: Der Bankier Amschel Mayer Rothschild kauft das Landgut „Grüneburg“
    Am 17. Februar 1837 erwirbt der Bankier Amschel Mayer von Rothschild (1773–1855) das Grundstück und den im 18. Jahrhundert so benannten Gutshof „Schloss Grüneburg“, auf einer Anhöhe vor dem Eschenheimer Tor in Frankfurt am Main gelegen, und stellt den Besitz seinem Neffen Anselm Salomon Rothschild (1803–1874) zur Verfügung. Dessen Vater Salomon von Rothschild (1774–1855) ließ dort ... »Details
  3. 19. Februar 1837: Georg Büchner verstirbt in Zürich
    Der 23 Jahre junge Dozent, Revolutionär und Schriftsteller Georg Büchner erkrankt an Typhus und verstirbt am 19. Februar 1837 an den Folgen in Zürich. Freunde, Verwandte und Bekannte trauern um ihn und der Bürgermeister von Zürich hielt nach zwei Tagen des Todes eine Rede am Friedhof. Der Arztsohn war am 17. Oktober 1813 in Goddelau geboren worden, war Schüler in Darmstadt und floh wegen ... »Details
  4. 23. Februar 1837: Friedrich Ludwig Weidig nimmt sich in Darmstadt das Leben
    Aufgrund des Mitwirkens am „Hessischen Landboten“ war der Pfarrer Friedrich Ludwig Weidig (1791–1837) am 24. April 1835 festgenommen worden. Wegen Hochverrats befand er sich im Darmstädter „Arresthaus“ und nach zwei Jahren Haft, am Morgen des 23. Februar 1837, nahm er sich mit Schnitten an Pulsadern und Hals das Leben. Grund des Suizids sei das unmenschliche Verhör durch Konrad Georgi ... »Details
  5. 28. April 1837: Eröffnung der Povinzialrealschule in Gießen
    Am 28. April 1837 wird die Provinzialrealschule in Gießen, die dritte dieser Art im Großherzogtum Hessen, eröffnet.  ... »Details
  6. 30. April 1837: Gründung des „Rheinischen Kunstvereins“ in Darmstadt
    Bereits 1833 hatte der Hofkupferstecher Georg Jakob Felsing (1802–1883) in Darmstadt den „Darmstädter Kunstverein“ gergündet. 1837 schloss sich der Verein auf Initiative Felsings mit den Kunstvereinen in Mainz, Mannheim, Karlsruhe und Straßburg zum „Rheinischen Kunstverein“ zusammen, wobei er selber erster Präsident des Gesamtvereins wurde. Der Kunstverein fungierte als Vermittler ... »Details
  7. 21. Mai 1837: Einweihung des Predigerseminars in Friedberg
    Am 21. Mai 1837 findet die Einweihung des evangelischen Predigerseminars in Friedberg statt, um dort zukünftige Pfarrkandidaten des Großherzogtums Hessens zu unterrichten.(StH) ... »Details
  8. 24. Mai 1837: Ulrich Pultz von Carlsen erster Ehrenbürger von Offenbach
    Der Kommandant des in Offenbach am Main liegenden Regiments „Groß- und Erbprinz“, der Oberst Ulrich Pultz von Carlsen (1773–1863), wird der Ehrenbürger der Stadt. Noch im selben Jahr wird der aus Roskilde (Dänemark) stammende Offizier zum Kommandanten der Stadt Darmstadt ernannt und zum Generalmajor befördert.(LV) ... »Details
  9. 28. Juni 1837: Einweihung der französisch-reformierten Kirche in Friedrichsdorf
    Landgraf Friedrich VI. von Hessen-Homburg (1769–1829) hatte bereits im Jahr 1821 die Genehmigung zum Bau einer neuen Kirche an der Stelle des alten kleinen „temple“ in der 1687 von französischen Hugenotten gegründeten Stadt Friedrichsdorf am Taunus erteilt. ... »Details
  10. 11. Juli 1837: Staatsminister Hassenpflug wird auf eigenen Wunsch entlassen
    Am 11. Juli 1837 wird der seit 1832 amtierende kurhessische Innen- und Justizminister Ludwig Hassenpflug (1794–1862) auf eigenen Wunsch aus dem Amt entlassen.  ... »Details
  11. 14. August 1837: Einweihung des Gutenberg-Denkmals in Mainz
    Die Idee, dem Erfinder des modernen Buchdrucks Johannes Gensfleisch, genannt Gutenberg (1397–1468) in seiner Geburtsstadt Mainz ein Denkmal zu setzen, entstand erstmals 1804 im Gefolge der französischen Revolution, da dieser in Frankreich als Symbol für Aufklärung und Pressefreiheit galt. Im Herbst 1804 erließ Kaiser Napoleon (1769-1821) während eines Aufenthalts in der Stadt ein Dekret, ... »Details
  12. 12. September 1837: Verurteilung von Leopold Eichelberg
    Aufgrund seines Engagements beim „Hessischen Landboten“ wird Dr. Leopold Eichelberg (1804–1879), Privatdozent für Medizin der Universität Marburg, zu einer mehrjährigen Gefängnisstrafe verurteilt.(StH) ... »Details
  13. 17. Dezember 1837: Studenten feiern die Göttinger Professoren Grimm und Gervinus bei der Einreise nach Kurhessen
    Nachdem sie am 18. November 1837 gegen die Aufhebung der liberalen Landesverfassung von 1833 durch König Ernst August I. von Hannover (1771–1851) appelliert hatten, wurden sieben Göttinger Professoren, die „Göttinger Sieben“, aus dem Königreich Hannover verwiesen.|Die Professoren Georg Gottfried Gervinus (1805–1871) sowie Jacob (1785–1863) und Wilhelm Grimm (1786–1859) erreichen am ... »Details
  14. 1838: Matheus Müller beginnt in Eltville mit der Sektproduktion
    Im Jahr 1811 erwarb Matheus Müller (1773–1847) den ehemaligen Hof der Freiherrn von Sohlern in Eltville, um dort einen Weinhandel zu eröffnen. Zur Vergrößerung des Unternehmens kaufte er wenig später einen Teil des Stadtgrabens und der Stadtmauer hinzu.  ... »Details
  15. 1838/39: Abbruch des Kollegiengebäudes in Gießen
    In den Jahren 1838/39 wird das Kollegiengebäude der Universität Gießen mitsamt der Sternwarte abgerissen. Es befand sich am Brandplatz.(StH) ... »Details
  16. 3. Januar 1838: Gründung von Lesezirkeln zur Lehrerausbildung im Großherzogtum Hessen
    Im Amtsblatt des Großherzoglich Hessischen Schulrats vom 3. Januar 1838 ist die Verfügung zur Einrichtung von Lesezirkeln abgedruckt. Diese Zirkel sollen der Fortbildung der Volksschullehrer dienen. In vielen Gemeindeschulen werden daraufhin Bibliotheken eingerichtet. Die Auswahl der Literatur ist jedoch vorgegeben, die Kosten tragen die Gemeinden.(RKr) ... »Details
  17. 10. Januar 1838-10. Februar 1838: Unterzeichnung der Staatsverträge zum Bau der Taunus-Eisenbahn
    Am 10. Januar bzw. 10. Februar 1838 werden die Staatsverträge zwischen der Freien Stadt Frankfurt, dem Großherzogtum Hessen und dem Herzogtum Nassau unterzeichnet, die den Bau der Taunus-Eisenbahn festlegten.|Bereits am 29. Juni 1836 hatten sich die Eisenbahnkonsortien von Darmstadt, Wiesbaden und Frankfurt zu einem „Taunuseisenbahn-Komitee“ unter Führung der Frankfurter Bankhäuser ... »Details
  18. 14. Januar 1838: Eröffnung der „Schule für technisches Zeichnen“ in Gießen
    Unter maßgeblichem Einfluss des 1836 gegründeten „Gewerbevereins für das Großherzogtum Hessen“ wird am 14. Januar 1838 in Gießen die „Schule für technisches Zeichnen“ mit 28 Schülern eröffnet, die neben ihrer Arbeit (in der Regel sonntags) weitergebildet werden sollen. Der Anstoß zur Gründung der Gießener Schule kam von dem Baumeister und Hofkammerrat Johann Philipp Hofmann ... »Details
  19. 26. Februar 1838: Erster Rosenmontagsumzug in Mainz
    Die Fastnacht bzw. der Karneval als ausgelassenes Fest vor dem Beginn der Fastenzeit erhielt im 19. Jahrhundert seine heutige, durch Vereine geprägte Form. Dazu gehörten unter anderem die Sitzungen mit ihrem Ritual, die Narrenkappe, das närrische Komitee und die Umzüge mit den Garden als Schutztruppen des Prinzen Karneval, - eine Persiflage auf das Militär, das seit 1825 gerade in Mainz ... »Details
  20. 28. Juli 1838: Gesangvereine treffen sich in Frankfurt zum Sängerfest
    Ab Juli 1832 wurden bundesweit politische Vereine verboten. Schon ab 1833 entstanden mehrere Turn- und Gesangsvereine, um verdeckt politische Kontakte zu pflegen. ... »Details