Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hesse in the 19th and 20th Centuries

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  1. 13. März 1952: Hessisches Kultusministerium will für bessere Lehrerbesoldung eintreten
    Im Hessischen Landtag werden die Anträge der CDU und der FDP beraten, die eine Verbesserung der Lehrerbesoldung zum Inhalt haben. Der Ministerialdirektor des hessischen Kultusministeriums kündigt an, dass Hessen bei Ständigen Konferenz der Bundesminister auf eine neue einheitliche Lehrerbesoldung für das gesamte Bundesgebiet eintreten werde. Zudem werde Hessen versuchen, die Lehrerbesoldung zu ... »Details
  2. 13. März 1952: Landtag tritt für Rhein-Main Flughafen als Luftverkehrszentrum ein
    Der Hessische Landtag fordert von der Landesregierung, sich für den Rhein-Main Flughafen als zentrales Luftverkehrszentrum der Republik einzusetzen. Das ergebe sich schon aus seiner geografischen und verkehrspolitischen Lage. Auch der Frankfurter Oberbürgermeister Walter Kolb (1902–1956; SPD) betont, dass der Frankfurter Flughafen, verglichen mit den anderen Flughäfen deutscher Großstädte, ... »Details
  3. 13. März 1952: Hessischer Landtag verabschiedet Besoldungs-Anpassungsgesetz
    Der Hessische Landtag verabschiedet ein neues Besoldungs-Anpassungsgesetz. Der Block der Heimatvertriebenen stimmte im Gegensatz zu den übrigen Parteien gegen das Gesetz. Mit dem Gesetz wird die bereits angewandte 20 % Erhöhung der Grundgehälter rechtens. Ebenso wird für die Gewährung einer Pension nun eine Dienstzeit von zehn Jahren angesetzt. Ausgenommen von dieser Regelung sind ... »Details
  4. 18. März 1952: FDP beantragt Wiederaufnahme des Verfahrens um Artikel 41 beim Staatsgerichtshof
    Die FDP beantragt beim Hessischen Staatsgerichtshof die Wiederaufnahme des Verfahrens um Artikel 41 der Verfassung. Die Partei begründet ihren abermaligen Vorstoß beim Staatsgerichtshof mit den Stenographischen Protokollen des Verfassungsausschusses. Zudem benennt die Zeugen, die bestreiten, dass der im Volksentscheid genannte Wortlaut des Artikel 41 jemals in der Verfassungberatenden ... »Details
  5. 19. März 1952: Hessische Landesregierung hält Wehrklage für zulässig
    Die hessische Landesregierung hält die Feststellungsklage zum beabsichtigten Wehrgesetz für zulässig. Das Bundesverfassungsgericht hatte an alle Landesregierungen die Klage zugeleitet, mir der Bitte um Antwort über die jeweilige Regierungshaltung zur Klage.(MB) ... »Details
  6. 22. März 1952: Absturz eines Passagierflugzeugs der niederländischen KLM über dem Frankfurter Stadtwald
    Gegen 10:50 Uhr stürzt eine viermotorige Propeller-Maschine vom Typ Douglas DC 6 der Königlich-Niederländischen Luftverkehrsgesellschaft (KLM) in den Frankfurter Stadtwald. Bei dem Unglück kommen 45 Menschen ums Leben, 36 Passagiere und neun Besatzungsmitglieder. Die Unglücksstelle liegt nur etwa acht Kilometer vom Frankfurter Stadtzentrum entfernt. Eine holländische Stewardess und eine ... »Details
  7. 28. März 1952: Pressefahrt durch Nordhessen soll wirtschaftliche Lage der Region zeigen
    Die nordhessische Region leidet unter hoher Arbeitslosigkeit. Besonders der Kreis Frankenberg hat aufgrund großer Flüchtlingszahlen eine hohe Arbeitslosigkeit. Allerdings finden sich erste Ansätze für eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage durch gezielte Unternehmensansiedlungen. Diese guten Beispiele werden der Presse während einer Tour durch die nordhessische Landschaft gezeigt. ... »Details
  8. 1. April 1952: Einrichtung eines Pädogogischen Seminars an der Universität Marburg
    An der Philosophischen Fakultät der Philipps-Universität Marburg wird ein Seminar für Pädagogik eingerichtet. Direktorin wird Elisabeth Blochmann (1892–1972), eine Schülerin des Marburger Philosophen und Pädagogen Paul Natorp (1854–1924). Elisabeth Blochmann ist mit ihrer Ernennung die erste Pädagogik-Professorin in Deutschland.(MB) ... »Details
  9. 2. April 1952: Hessischer Haushalt im Landtag vorgestellt
    Finanzminister Heinrich Troeger (1901–1975; SPD) legt dem Parlament den Haushalt für 1952 vor. 1,317 Milliarden DM sind an Einnahmen und Ausgaben vorgesehen. Der außerordentliche Haushalt beträgt 75,6 Millionen DM. 52,4 Millionen DM des ordentlichen Haushalts sind für die Teildeckung der Fehlbeträge aus den Jahren 1945 und 1950 vorgesehen. Der größte Teil der Ausgaben, rund 182,2 ... »Details
  10. 2. April 1952: Hessischer Staatsgerichtshof weist Wiederaufnahmeantrag der FDP ab
    Der hessische Staatsgerichtshof weist die Verfassungsklage der FDP ab. Die neu vorgelegten Beweise der FDP rechtfertigen keine Wiederaufnahme des Verfahrens. Damit ist das Urteil aus dem Jahr 1951 bestätigt. Der Präsident des Staatsgerichtshof, Dr. Karl Lehr (1881–1962), verkündet dieses Urteil. Insgesamt werden zwölf Gutachten zur Gültigkeit des Artikels zur Rate gezogen, von denen sieben ... »Details
  11. 3. April 1952: Hessischer Landtag beschließt Programm zur „sozialen Aufrüstung des Dorfes“
    Der Hessische Landtag in Wiesbaden verabschiedet das Programm zur „sozialen Aufrüstung des Dorfes“. Damit folgt das Parlament einem Antrag der SPD-Fraktion, die Errichtung von Dorfgemeinschaftshäusern, den Ausbau der Familienfürsorge auf den Dörfern sowie die kulturelle und künstlerische Aufwertung des dörflichen Lebensraums als Teil des von Ministerpräsident Georg August Zinn ... »Details
  12. 3. April 1952: Antrag der SPD zur „Sozialen Aufrüstung des Dorfes“ im Hessischen Landtag
    Die SPD-Fraktion im Hessischen Landtag legt dem Landesparlament in seiner 27. Plenarsitzung einen Antrag vor, mit dem die Finanzierung der „Sozialen Aufrüstung des Dorfes“ als Teil des von Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) im Vorjahr initiierten Hessenplans1=Zinn hatte in seiner Regierungserklärung vom 10. Januar 1951 neben der Umsiedlung von 100.000 Menschen aus ... »Details
  13. 9. April 1952: Erklärung von Ministerpräsident Zinn zu Gemeindebetrieben und Sozialisierung
    Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) gibt folgende Erklärung über die Stellung der Gemeindebetriebe innerhalb der Sozialisierung: Die im Anschluß an die Verhandlung des Staatsgerichtshofes vom 4. April 1952 aufgestellte Behauptung, daß der hessische Staat das Eigentum an den kommunalen Energie- und Verkehrsbetrieben für sich in Anspruch nehme, entbehrt jeder Grundlage und ... »Details
  14. 11. April 1952: Reaktion der FDP-Landtagsfraktion auf Erklärung Zinns zu Gemeindebetrieben und Sozialisierung
    Die Landtagsfraktion der FDP reagiert auf die Erklärung von Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) in der Sache Gemeindebetrieben und Sozialisierung. Der Landtagsabgeordnete Hans Ilau (1901–1974), zugleich Bevollmächtigter der FDP-Landtagsfraktion, gibt folgende Stellungnahme ab: ... »Details
  15. 17. April 1952: Hessenweite Befragung über Arbeitsbedingungen der jugendlicher Arbeitnehmer geplant
    Unter Führung von Wirtschaftsminister Heinrich Fischer (1895–1973; SPD) beschließen die Teilnehmer der Jugendschutzkonferenz, dass die vom Landesjugendausschuss Hessen geforderte Befragung jugendlicher Arbeitnehmer durchgeführt werden soll. Mittels eines Fragebogens, der 18 Fragen beinhaltet, soll die Anwendung der Urlaubs- und Arbeitsschutzes bei allen Jugendlichen, die zwischen 14 und 18 ... »Details
  16. 18. April 1952: Ministerpräsident Zinn ruft zur Förderung der Jugend auf
    Zwei Tage vor dem Beginn der „Woche der Jugend“, die vom 20. bis zum 27. April stattfindet, ruft Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) dazu auf, die Jugend sowie ihre Vorhaben zu fördern, und betont, dass alle in der Jugendwoche gesammelten Gelder der hessischen Jugend zu Gute kommen werden.(MB) ... »Details
  17. 20. April 1952: Kultusminister Metzger ruft die Jugend auf, politischer zu werden
    Kultusminister Ludwig Metzger (1902–1993; SPD) ruft bei der Eröffnung der „Woche der Jugend im Lande Hessen“ die Jugend dazu auf, politisch zu werden, was zum einem der Persönlichkeitsbildung aber auch der Gesellschaft insgesamt zu Gute kommen werde. Besonders sollen sich Jugendliche für Gleichaltrige einsetzen, die weder Elternhaus, Heim noch Arbeiten haben.(MB) ... »Details
  18. 20. April 1952: Georges Chariton hofft auf Überwindung der deutsch-französischen Schwierigkeiten
    Georges Chariton, der auf der Jugendwoche Präsident des internationalen Teils ist, verleiht in Rüdesheim am Rhein seiner Hoffnung Ausdruck, dass Deutschland und Frankreich ihre zwischenstaatlichen Probleme überwinden könne, auch wenn unter die Vergangenheit nicht einfach ein Schlussstrich gezogen werden könne.(MB) ... »Details
  19. 28. April 1952: Neuer Länderschlüssel für die Notaufnahme von Flüchtlingen aus der Ostzone
    Der Bundesanzeiger veröffentlicht einen vom Bundesrat beschlossenen neuen Schlüssel für die Notaufnahme von Menschen aus der ehemaligen Sowjetischen Besatzungszone nach dem Notaufnahmegesetz. Hessen, das mit Bayern und Rheinland-Pfalz wegen der Überbelegung mit Heimatvertriebenen keine Flüchtlinge aufnehmen brauchte, hat sich freiwillig dazu bereit erklärt. Nach dem bis zum 7. Dezember 1951 ... »Details
  20. 28. April 1952: Wahl eines hessischen Landeselternrates durch Elternvertreter
    In Marburg wird auf der der ersten ordentlichen Versammlung der Stadt- und Kreiselternausschüsse ein hessischer Landeselternrat gewählt. Aufgabe des Rates ist die Wahrnehmung des in Artikel 56 Absatz 6 der hessischen Verfassung garantierten Mitbestimmungsrecht der Eltern. Daneben soll der Rat für die Verbesserung der Lehrbedingungen, unter anderem Raumnot, schlechte Lehrerbezahlung und ... »Details