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Hesse in the 19th and 20th Centuries
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- 11. Dezember 1951: Haushaltsüberschuss in Hessen
Der hessische Haushalt schließt mit einem Überschuss von 57,3 Millionen DM ab. Die Ausgaben lagen, nicht zuletzt aufgrund der starken Einsparungen, in den letzten acht Monaten bei 699,831 Millionen DM, die Einnahmen bei 757,216 Millionen DM. Zudem war das Steueraufkommen höher als erwartet.(MB) ... »Details - 11. Dezember 1951: Hessen ordnet schnellere Auszahlungen von Baudarlehen an
Mit sofortiger Wirkung beschließt die hessische Landesregierung die schnellere Auszahlungen von Baudarlehen für den sozialen Wohnungsbau. Durch Änderungen der Richtlinien sollen zudem die Baukosten gesenkt werden.(MB) ... »Details - 13. Dezember 1951: Schulspeisungen in Hessen weiterhin für zehn Pfennig
Das hessische Kabinett beschließt, dass in Hessen die Schulspeisung pro Portion weiterhin für zehn Pfennig angeboten wird. Damit wird vom geplanten neuen Preis von 15 Pfennig pro Portion Abstand genommen.(MB) ... »Details - 13. Dezember 1951: Kabinett nimmt Gesetzesentwurf zu Familienstiftungen an
Das hessische Kabinett nimmt einem Gesetzesentwurf über Familienstiftungen an. Das neue Gesetz sieht vor, dass die Veräußerungsfrist von Grundstücken nach Ablauf der Familien-Fideikommisse bis zum 31. Dezember 1954 verlängert wird.(MB) ... »Details - 13. Dezember 1951: Kabinett beschließt neues Ortsgerichtsgesetz
Vom hessischen Kabinett wird der Gesetzentwurf eines neuen Ortsgerichtsgesetz angenommen. Das neue Recht soll die Rechtsvereinheitlichung in den verschiedenen hessischen Landesteilen gewährleisten.(MB) ... »Details - 18. Dezember 1951: Hessische CDU kritisiert die Regierungsvorlage über die neue Landkreisordnung
Der Fraktionsvorsitzende der CDU, Werner Hilpert (1897–1957) bezieht in einer Pressekonferenz Stellung gegen die Regierungsvorlage zur neuen hessischen Landkreisordnung. Besonders die neue Funktion des Landrats stößt hier auf heftige Kritik. Hilpert findet die im Besonderen die Selbstständigkeit des Landrats bedenklich, dieser müsse vielmehr auch „den staatlichen starken Arm spüren“. ... »Details - 18. Dezember 1951: CDU fordert Landesregierung Stellungnahme zum Schuman-Plan
Der Abgeordnete der CDU, Erich Großkopf (1903–1977), fordert die hessische Regierung zu einer Stellungnahme über den Schuman-Plan auf, da dieser auch Artikel 41 der hessischen Verfassung berühre und diesem eine überregionale Bedeutung gebe.(MB) ... »Details - 21. Dezember 1951: Konstituierende Sitzung der Vereinigung der Fachverbände des hessischen Handwerks
In Frankfurt am Main findet die konstituierende Sitzung der Vereinigung der Fachverbände des hessischen Handwerks. Hessen 13 wichtigste Handwerksvereinigungen wohnen dieser Sitzung bei, die beschließt, im Januar kommenden Jahres eine Vollversammlung aller 52 hessischer Handwerksfachverbände abzuhalten. Dort soll der Geschäftsführende Vorstand gewählt werden. Das Ziel der Vereinigung ist die ... »Details - 28. Dezember 1951: Hessischer Philologenverband kritisiert Schulpolitik
Der hessische Philologenverband kritisiert in einer Stellungnahme die hessische Schulpolitik. Es wird darauf verwiesen, dass jetzt die geburtenstarken Jahrgänge das Alter der Aufnahme in die Sexta erreichen. Allerdings sei von der Politik weder eine Erhöhung der Lehrerstellen noch die Schaffung neuer Klassen vorgesehen, so dass vielen Kindern der Weg zu höheren Bildung versperrt bleiben werde. ... »Details - 1952: Gründung des Instituts für Neue Technische Form in Darmstadt
In Darmstadt wird das Institut für Neue Technische Form e. V. (INTEF) als erstes deutsches Design-Institut gegründet. Den Anstoß dazu gab insbesondere das – unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Theodor Heuss stehende – 3. Darmstädter Gespräch zum Thema „Mensch und Technik“, in dem der Wunsch nach einer ständigen Einrichtung entstand, die sich um die Darstellung und ... »Details - 1952: Westdeutsche Bibliothek macht Marburg zum größten Bibliotheksstandort
Mit der Aufstellung der Berliner Bestände der sogenannten Westdeutschen Bibliothek in der alten Marburger Universitätsbibliothek an der Universitätsstraße und im Marburger Schloss wird Marburg vorübergehend zur größten Bibliotheksstadt in Deutschland. ... »Details - 3. Januar 1952: Stimmen hessischer Politiker zur Moskaureise Niemöllers
Zur Moskaureise des evangelischen Theologen Martin Niemöller (1892–1984) äußern sich verschiedene Abgeordnete der im Hessischen Landtag vertretenen Parteien. Der Minister für Arbeit, Wirtschaft und Verkehr, Heinrich Fischer (1895–1973; SPD), äußert, dass die Reise für die Sowjetunion ein Propaganda-Erfolg sei, aber für den Westen und die Kirche ohne Nutzen bleiben werde. Die CDU ... »Details - 4. Januar 1952: Ankündigung des ersten Parteitags der Deutschen Partei in Hessen
Die Deutsche Partei kündigt an, am 26. Januar in Frankfurt am Main ihren ersten Parteitag außerhalb Norddeutschlands abzuhalten. Damit wird der Landesverband Hessen der Deutschen Partei in die hessische politische Landschaft eintreten. Auf dem Parteitag sollen Bundesminister Heinrich Hellwege (1908–1991), sowie die Abgeordneten Dr. Hans Joachim von Merkatz (1905–1982) und Albert Walter ... »Details - 4. Januar 1952: Gebietsrückgabe der DDR an Hessen
Die Gemeinde Philippsthal, unmittelbar an der Grenze zur DDR gelegen, erhält nach langen und schwierigen Verhandlungen zwischen Bonn und Ost-Berlin, eine kleine Fläche Grenzland zurück. Das Areal war 1946 eigenmächtig von der Sowjetunion ihrer Besatzungszone zugesprochen worden. Es handelt sich um das Grundstück, auf dem vormals die „Rhön-Zeitung“ und die „Hoßfeldschen ... »Details - 13. Januar 1952: Untersuchung des Verhaltens des hessischen Abgeordneten Furtwängler im Bundestag
Das Verhalten des hessischen Landtagsabgeordneten Franz Josef Furtwänglers (1894–1965; SPD) während einer Rede von Bundeskanzler Adenauer im Bundestag verursacht einen Eklat, den das Präsidium des Deutschen Bundestages untersucht. Furtwängler soll durch Gebung von Handzeichen an den sozialdemokratischen Bundestagsabgeordneten Karl Bielig (1898–1991) von der Tribüne des Bundestages ... »Details - 14. Januar 1952: Hessische Zeitungsverleger reagieren auf die Zeitungskritik Martin Niemöllers
Die hessischen Zeitungsverleger reagieren auf die in der Frankfurter Paulskirche vorgebrachten Kritik Martin Niemöllers (1892–1984) an den Medien, der diesen Käuflichkeit vorwarf. Der stellvertretende Vorsitzende des Verbandes hessischen Zeitungsverleger, Hans Johann Reinowski (1900–1977), nimmt in Darmstadt Stellung zu den Vorwürfen. Er fordert Niemöller auf, Beweise für seine ... »Details - 15. Januar 1952: Kommunalpolitischer Ausschuss des Landtages gibt Termin der Kommunalwahl bekannt
Der Kommunalpolitische Ausschuss des Hessischen Landtages gibt den 4. Mai als Tag der Kommunalwahlen bekannt. Vorschläge von Parteien oder Gruppen, die nicht im hessischen Landtag sitzen, müssen von mindestens 2 % der Wahlberechtigten bzw. 10 bis 300 Personen einer Gemeinde unterschrieben werden. FDP und CDU konnten die Beibehaltung der Regeln zur Urwahl in Gemeinden unter 3.000 Personen nicht ... »Details - 15. Januar 1952: Landtagsabgeordneter Furtwängler wehrt sich erneut gegen Vorwürfe
Der hessische Landtagsabgeordnete Franz Josef Furtwängler (1894–1965) wehrt sich erneut gegen die Vorwürfe, er habe Bundeskanzler Adenauer während dessen Rede im Bundestag in der Schuman-Debatte durch abfällige Handzeichen und Grimassen beleidigt. Seine Handzeichen seien vielmehr an der SPD-Abgeordneten Bielig gerichtet gewesen. Sein direkter Sitznachbar habe zudem keine der ... »Details - 17. Januar 1952: Kommunalpolitischer Ausschuss des Landtages stimmt neuer hessischer Gemeindeordnung zu
Die Vertreter der SPD im Kommunalpolitischen Ausschuss des Hessischen Landtages nehmen gegen die Stimmen der CDU und FDP und bei Enthaltung des Bundes der Heimatvertriebenen und Entrechteten die neue hessische Gemeindeordnung an. Die neue Ordnung sieht vor, dass Gemeinden, die mehr als 2.000 Einwohner haben, die Magistratsordnung einführen. Die Bürgermeisterverfassung gilt für Gemeinden unter ... »Details - 17. Januar 1952: Hessische Kriegsopfer protestieren gegen Bundesjustizminister
Auf einer nach Frankfurt am Main einberufenen Pressekonferenz äußert der Vorsitzende des hessischen Landesverbandes der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschlands, Abraham Sauer, seinen Unmut über die Aussage des Bundesjustizminister Dr. Thomas Dehler (1897–1967; FDP), „ein Drittel der Renten zu Unrecht ausbezahlt würden“. Der Vorsitzende fordert den ... »Details
