Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen

Jüdische Wohlfahrtspflege 1932/33

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Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 61. Kirchhain
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Synagogen in Hessen
Kirchhain

Kirchhain, Israelitische Gemeinde

Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Vorsteheramt Marburg

Einwohner: 3000 (2657). Juden: 250 [= 8.33 %]. Zensiten: 47.

1. Vorsitzender Siegmund Stern. Fernsprecher 65. 2. Vorsitzender Leop. Jacob. Schriftführer und Schatzmeister M. Rapp – Lehrer Kantor und Schechitah M. Rapp – Steuer: 10 % Reichseinkommenssteuer. Gemeindeetat 1930: 3000.

Angeschlossen: Amöneburg.

Synagoge Niederrheinische Straße – Friedhof – Mikwah – Schechitah

Wohlfahrtspflege
  • 1. Chevras Gemilus Chasodim. Adresse: Vorsitzender Moses Heilbrunn. Zweck und Arbeitsgebiete: Unterstützung Hilfsbedürftiger.
  • 2. Chevras Anoschim. Adresse: Vorsitzender Wolf Kugelmann. Zweck und Arbeitsgebiete: Unterstützung Hilfsbedürftiger.
  • 3. Israelitischer Frauenverein. Adresse: Vorsitzende Frau Jakob Haas. Zweck und Arbeitsgebiete: Hilfe bei Krankheits- und Sterbefällen, Unterstützung Bedürftiger. Mitglieder 62.
Unterricht
  • Religionsunterricht 20 Kinder
Druckausgabe

Führer durch die jüdische Gemeindeverwaltung und Wohlfahrtspflege in Deutschland 1932-33. Herausgegeben von der Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden, S. 193.

Recommended Citation
„„Kirchhain, Israelitische Gemeinde“, in: Jüdische Wohlfahrtspflege 1932/33 <https://www.lagis-hessen.de/en/purl/resolve/subject/jgv/id/107> (aufgerufen am 27.06.2019).
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde