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Hesse in the 19th and 20th Centuries
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- 25.-31. Oktober 1938: Arbeitstagung der deutschen Heimstättenämter der Deutschen Arbeitsfront in Frankfurt
Der Jahreslagebericht 1938 des Reichssicherheitshauptsamts, Band 3, befasst sich unter anderem mit dem Wohnungs- und Siedlungswesen. Dabei wird konstatiert, dass die Rückgliederung der Ostmark und der sudetendeutschen Gebiete sowohl als auch die Schaffung öffentlicher Großbauten, vor allen Dingen aber die vordringlichen militärischen Bauten und Befestigungsarbeiten dem Wohnungs- und ... »Details - 27. - 28. Oktober 1938: Deportation von Tausenden polnischer Staatsbürger jüdischen Glaubens
In der Nacht vom 27. auf den 28. Oktober werden schätzungsweise 17.000 im Deutschen Reich ansässige Juden polnischer Staatsangehörigkeit in das polnisch-deutsche Grenzgebiet deportiert, darunter auch zahlreiche Menschen aus Hessen. Allein in Frankfurt am Main werden etwa 2.000 jüdische Mitbürger Opfer dieser Zwangsmaßnahme, die die meisten Betroffenen völlig unvorbereitet trifft. ... »Details - 7. November 1938: Verwüstung der Synagoge und jüdischer Einrichtungen in Kassel
Mit der Verwüstung der Synagoge in Kassel beginnen die Pogrome gegen jüdische Gotteshäuser, Gemeindezentren und Geschäfte in Nordhessen. Am Abend dringen etwa 30 Personen in Zivilkleidung (nach Aussage eines Augenzeugen auffälligerweise „alle mit den gleichen Stiefeln“) in die Synagoge in der Unteren Königsstraße ein und schleppen Teile der Inneneinrichtung und Ritualien (unter anderem ... »Details - 7. November 1938: Zerstörung von jüdischen Einrichtungen in Bebra
In der nordhessischen Kleinstadt Bebra kommt es gegen Mitternacht zu einem der ersten Pogrome, die den Auftakt zur Reichspogromnacht in der Nacht vom 9. auf den 10. November bilden. Das Innere der Synagoge und der jüdischen Schule des Ortes werden vollständig zerstört, ebenso Fenster und Türen jüdischer Geschäfts- und Wohnhäuser. Zuvor hatte in der Gastwirtschaft „Hessischer Hof“ in ... »Details - 7. November 1938: Schwere Ausschreitungen gegen jüdische Einrichtungen und Wohnstätten jüdischer Mitbürger in Zierenberg
Nach einer Aussage des ehemaligen Bürgermeisters der Stadt Wolfhagen, Erwin Vaihinger, vom 10. Februar 1948 kommt es in der nordhessischen Stadt Zierenberg bereits am Abend des 7. November 1938, also zwei Tage vor der eigentlichen „Kristallnacht“ vom 9. auf den 10. November, zu schweren Ausschreitungen gegen jüdische Einrichtungen und Wohnstätten jüdischer Mitbürger. Damit ist Zierenberg ... »Details - 7. November 1938: Jüdische Bürger in Sontra werden Opfer von brutalen Übergriffen
Bereits zwei Tage vor der eigentlichen Reichspogromnacht kommt es in der nordhessischen Stadt Sontra (Landkreis Rotenburg) zu brutalen Überfällen auf jüdische Wohnstätten, die mehrere der Familien zum fluchtartigen Verlassen Sontras veranlassen. Die Synagoge des Ortes, in der bis 1937 Gottesdienste stattfanden, bleibt von den gewaltsamen Übergriffen verschont. Die rituellen Gegenstände der ... »Details - 7. - 8. November 1938: Gewalttätige Ausschreitungen gegen jüdische Mitbürger in Rotenburg an der Fulda
In Rotenburg a. d. Fulda kommt es am späten Abend zu Ausschreitungen gegen jüdische Einrichtungen. Wie auch bei anderen Pogromen, die an diesem Abend in Kassel, Zierenberg, Sontra und Bebra stattfinden, werden die Synagoge und jüdische Wohnstätten zum Ziel der gewaltsamen Übergriffe. Die Fuldaer Zeitung meldet am Morgen des 8. Novembers unter den Überschriften „Juda trägt die ... »Details - 7.-8. November 1938: Ausschreitungen gegen jüdische Einrichtungen in Alheim-Baumbach
Bereits in der Nacht vom 7. auf den 8. November 1938, also zwei Tage vor der eigentlichen „Reichskristallnacht“, kommt es im nordhessischen Baumbach (seit 1972 Teil der Gemeinde Alheim im Landkreis Hersfeld-Rotenburg) zu gewalttätigen Übergriffen auf jüdische Einrichtungen und Wohnstätten jüdischer Mitbürger. Das Dorf Baumbach ist einer der ersten hessischen Orte, in denen im Vorfeld der ... »Details - 8. November 1938: Eröffnung des Truppenübungsplatzes Wildflecken in der Rhön
Der neu errichtete Truppenübungsplatz Wildflecken in der Hohen Rhön am südöstlichen Rand der Provinz Hessen-Nassau wird durch die Auslösung des ersten Schusses beim Übungsschießen der II. Abteilung des Artillerie-Regiments 51 durch den kommandierenden General des IX. Armeekorps der Wehrmacht, General der Artillerie Friedrich Dollmann (1882–1944) seiner Bestimmung übergeben. Der ... »Details - 9. November 1938: Anweisungen zum Ablauf der Aktionen gegen Juden in den Novemberpogromen
Alle Staatspolizeiämter erhalten per Fernschreiben die geheime Anweisung, die Aktionen gegen Juden, die in ganz Deutschland stattfinden werden, nicht zu behindern. Wichtiges Archivmaterial in Synagogen ist sofort sicherzustellen. Die Festnahme von 20-30.000 Juden im Reich ist vorzubereiten; vor allem sind reiche Juden auszuwählen. SA-Führer erhalten den Befehl, jüdische Geschäfte durch ... »Details - 9. November 1938: Chef der Geheimen Staatspolizei ordnet Vorbereitung zur Festnahme zehntausender jüdischer Bürger an
Das Geheime Staatspolizeiamt (Gestapa) in Berlin übermittelt kurz vor Mitternacht ein Fernschreiben, in dem die nachgeordneten Gestapostellen im Deutschen Reich angewiesen werden, im Rahmen der gewaltsamen Übergriffe gegen jüdische Einrichtungen („Reichskristallnacht“) lediglich Plünderungen (sowie besondere Ausschreitungen) zu verhindern und die Verhaftung von 20-30 000 Juden ... »Details - 9. November 1938: Anordnung des Wiesbadener Regierungspräsidenten zur Verhinderung von Ausschreitungen gegen jüdische Bürger und Einrichtungen
Der Regierungspräsident des Regierungsbezirks Wiesbaden (preußische Provinz Hessen-Nassau) Friedrich Pfeffer von Salomon (1892–1961) ordnet kurz nach 23 Uhr per Funkspruch an alle Polizeidienststellen an1=Zitiert nach Kropat, Kristallnacht in Hessen, S. 74: ... »Details - 10. November 1938: Zerstörung vieler Synagogen in Südhessen durch SA-Trupps
Nach dem Bericht des SA-Brigadeführers in Darmstadt, Karl Lucke, vom 11. November erhielt er am 10. November um 3 Uhr den Befehl des SA-Gruppenführers in Mannheim: ... »Details - 10. November 1938: Zerstörung der Marburger Synagoge durch Brandstiftung der SA
Die Marburger Synagoge an der Universitätsstraße wird durch Brandstiftung der SA völlig zerstört. ... »Details - 10. November 1938: Zerstörung der Synagoge in Herborn
In der Nacht vom 10. auf den 11. November 1938 wird die Synagoge in Herborn zerstört, die sich die jüdische Gemeinde der Stadt 1875 in einem einfachen Fachwerkhaus hinter dem Amtsgericht eingerichtet hatte. Aus zwei 1949 gemachten Zeugenaussagen ergibt sich etwa folgender Hergang: Der Zeuge Vollmer hört am 10. November (beide Zeugen geben irrtümlicherweise den 8. November an) gegen 17.00 Uhr, ... »Details - 10. November 1938: Verwüstung der Synagoge in Bad Nauheim
In Bad Nauheim wird die neue, 1929 eingeweihte Synagoge in der Karlstraße vermutlich durch SA-Trupps beschädigt. Nach den nach 1945 gemachten Angaben gelang es mehreren beherzten Männern das Feuer noch rechtzeitig einzudämmen. Es wird jedoch die gesamte Inneneinrichtung zerstört. Kostbare Gegenstände für den Gottesdienst, die auf dem Altar standen, und wertvolle Teppiche, die jüdische ... »Details - 10. November 1938: Wiesbadener Regierungspräsident gibt „Handlungsfreiheit gegen Eigentum deutscher Juden“
Der Regierungspräsident des Regierungsbezirks Wiesbaden (preußische Provinz Hessen-Nassau) Friedrich Pfeffer von Salomon (1892–1961) erklärt in Abänderung seiner anders lautenden Anordnung vom Vortag am frühen Morgen des 10. November, kurz nach 6:00 Uhr1=Zitiert nach Kropat, Kristallnacht in Hessen, S. 78.: „An alle!In Abänderung der gegebenen Weisung sind Brandschäden, Plünderungen ... »Details - 11. November 1938: Verbot für jüdische Studenten die Universitäten zu betreten
Reichserziehungsminister Bernhard Rust (1883–1945) gibt den Rektoren der deutschen Universitäten die Anweisung, jüdische Studentinnen und Studenten sofort zu beurlauben und ihnen den weiteren Zutritt zu den Hochschulen zu untersagen. Außerdem wird Juden verboten, „deutsche Schulen“ zu besuchen.(OV) ... »Details - 11. November 1938: Bericht über die Zerstörung der Synagogen in Südhessen durch die SA
Nachdem der Führer der SA-Brigade 50 in Darmstadt, Karl Lucke, bereits am Vormittag des 10. November telefonisch der SA-Gruppenführung in Mannheim den Vollzug des Befehls zur Zerstörung der Synagogen in Starkenburg gemeldet hatte, berichtet er ausführlicher über das Ergebnis der Aktion: ... »Details - 11. November 1938: Propagandistische Darstellung der Pogrome in Frankfurt
Die in Dillenburg erscheinende „Dill-Zeitung“ berichtet in einem propagandistischen Artikel unter der Überschrift „Erhebung gegen Alljuda“ von den antijüdischen Aktionen in Frankfurt. Schon bald nach dem Eintreffen der Nachricht vom Tod des deutschen Diplomaten Ernst vom Rath in Paris habe sich „in allen Teilen der Stadt eine starke Volksbewegung bemerkbar“ gemacht. Tief erschüttert ... »Details - 23. November 1938: Beratungen der deutsch-polnischen Wirtschaftskommission in Frankfurt
Eine deutsch-polnische Wirtschaftskommission schließt ihre Beratungen in Frankfurt am Main ab.(OV) ... »Details - 23. November 1938: Uraufführung eines Schauspiels von Lope de Vega in Gießen
Das Schauspiel „Das Weib des anderen“ von Lope de Vega (1562–1635) in einer Nachdichtung von Hans Schlegel wird im Stadttheater Gießen uraufgeführt.(OV) ... »Details - 24. November 1938: Wetzlarer Bürgermeister dankt der SA für Hilfe bei der Lösung der „Judenfrage“
In Wetzlar spricht Bürgermeister Eugen Kindermann dem Führer der SA-Standarte Hawranke und seiner SA-Standarte seinen besten Dank für ihr Wirken bei den zwei Wochen zuvor organisierten Novemberpogromen. ... »Details - 1939: Infanterie-Ersatz-Bataillon in Marburg
Von 1939 bis gegen Kriegsende ist ein Infanterie-Ersatz-Bataillon in Marburg stationiert.(OV) ... »Details - 4. Januar 1939: Uraufführung eines Hesse-Schauspiels am Staatstheater Kassel
Das Schauspiel „Steinhagen“ von Otto Ernst Hesse (1891–1946) erlebt am Preußischen Staatstheater in Kassel seine Uraufführung. ... »Details - 9. Januar 1939: Lesung aus dem antisemitischen Buch „Hofjuden“ im Reichssender Frankfurt
Peter Deeg (1908–2005), der Autor des antisemitischen Buchs „Hofjuden“, für das unter anderem das nationalsozialistische Hetzblatt „Der Stürmer“ Werbung macht, liest im Reichssender Frankfurt1=Der Reichssender Frankfurt entstand 1934 durch Umbenennung der früheren regionalen Rundfunk-Sendeanstalt Südwestdeutsche Rundfunkdienst AG (kurz: SÜWRAG). Sein Programm wurde nach der ... »Details - 30. Januar 1939: Uraufführung des Lustspiels „Verliebtes Abenteuer“ von Hans Adler in Wiesbaden
Am Hessischen Staatstheater in Wiesbaden wird das Lustspiel „Verliebtes Abenteuer“ des österreichischen Schriftstellers und Librettisten Hans Adler (1880–1957) uraufgeführt. Das „Lustspiel in sieben Bildern“ entstand nach einer Idee von Michel Claude. Adler wurde im März 1938 kurzzeitig von der Gestapo inhaftiert, da sich sein Name in einem Verzeichnis „jüdischer ... »Details - 8. Februar 1939: Uraufführung eines Stücks von Schäferdiek in Wiesbaden
Das Stück „Wer ist mit im Spiel?!: Komödie einer Republik“ von Willi Schäferdiek (1903–1993) wird am Deutschen Theater (bis 1935: Preußisches Staatstheater) in Wiesbaden uraufgeführt. Geschildert wird darin die Machtübernahme Napoleons und der Verrat der Französischen Revolution durch die Interessen skrupelloser Geschäftemacher. Frühe Werke Schäferdieks wie zum Beispiel „Mörder ... »Details - 28. Februar 1939: Uraufführung eines Stück von Müller-Scheld in Frankfurt
Am Frankfurter Schauspielhaus wird die „November-Ballade 1632“ von Wilhelm Müller-Scheld (1895–1970) uraufgeführt. ... »Details - 7. März 1939: Stadt Frankenberg erwirbt Judenschule, Synagoge und Judenfriedhof
Die „Frankenberger Zeitung“ meldet, dass die Stadt Frankenberg (Eder) die örtliche Judenschule in der Hainstraße 31, die Synagoge „Am Scharwinkel“ 4, und den jüdischen Friedhof erwirbt.1938 in der Pogromnacht verwüstet ... »Details - 11. März 1939: Kunstausstellung „Ewige Front“ auf der Darmstädter Mathildenhöhe
Zum sogenannten Heldengedenktag beginnt auf der Darmstädter Mathildenhöhe eine Kunstausstellung „Ewige Front“.(OV) ... »Details - 20. März 1939: Uraufführung der Tragödie „Rebellion um Preußen“ von Friedrich Bethge in Frankfurt
Am Frankfurter Schauspielhaus wird die Tragödie „Rebellion um Preußen“ des deutschen NS-Dramatikers Friedrich Bethge (1891–1963) uraufgeführt. Der Fünf-Akter, der mit antipolnischer Propaganda das Schicksal des Deutschen Ordens nach der Schlacht bei Tannenberg am 15. Juli 1410 thematisiert, wird bereits im Laufe des Restmonats März an weiteren deutschen Bühnen gezeigt, so zum Beispiel ... »Details - Frühjahr 1939: Bericht über die Haltung der katholischen deutschen Bischöfe
Der 1. Vierteljahreslagebericht 1939 des Sicherheitshauptamtes der SS behandelt im Abschnitt Politische Kirchen ausführlich die aktuelle Haltung von Kirchenvertretern zum Nationalsozialismus. Der Bericht stellt einleitend fest, das erste Vierteljahr 1939 zeige auf kirchlichem Gebiet weitgehend den Einfluß der außenpolitischen Erfolge des Führers. Für den weltweiten Katholizismus habe der Tod ... »Details - 25. März 1939: Anordnung zur Gründung eines Musikgymnasiums in Frankfurt
Der Reichsminister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung Bernhard Rust (1883–1945) ordnet an, in Frankfurt am Main das erste deutsche Musische Gymnasium zu gründen. Hintergrund der Initiative ist die Absicht des NS-Regimes, auf diese Weise gezielt politische Einfluss auf die musische Bildung auszuüben. ... »Details - 29. März 1939: Uraufführung einer Oper am Staatstheater Kassel
Am Staatstheater Kassel wird die Oper „Elisabeth von England“ des dänischen Komponisten Paul von Klenau (1883–1946) uraufgeführt. Von Klenau, ein Schüler Max Bruchs (1838–1920), stand den Nationalsozialisten nahe, sodass seine Opern auch in den Jahren 1933 bis 1945 wiederholt aufgeführt wurden. Er beschäftigte sich mit der Zwölftonmusik Arnold Schönbergs (1874–1951), konnte die ... »Details - 3. April 1939: Verkauf der Besitzes der jüdischen Gemeinde Frankfurt
Die Jüdische Gemeinde in Frankfurt am Main verkauft der Stadt für 1,8 Millionen Reichsmark alle Liegenschaften samt Synagogengrundstücken, Jüdischem Krankenhaus und Philanthropin. Zugleich übereignet sie ihr die vier jüdischen Friedhöfe.(OV) ... »Details - 8. April 1939: Evangelische Landeskirchen nehmen Grundsätze der Deutschen Christen an
Mehrere Evangelische Landeskirchen, darunter die Evangelische Kirche von Nassau-Hessen veröffentlichen eine Erklärung, mit der sie sich zur „nationalkirchlichen Einung Deutscher Christen“ bekennen.(OV) ... »Details - 16. April 1939: Reichsjugendführer Baldur von Schirach in Fulda
Reichsjugendführer Baldur von Schirach (1907–1974) weiht von Fulda aus 64 weitere Jugendherbergen ein.(OV) ... »Details - 5. Mai 1939: Uraufführung der Oper „Die Rose vom Liebesgarten“ in Frankfurt
Am Opernhaus in Frankfurt am Main wird die Oper „Die Rose vom Liebesgarten“ in einer Neufassung uraufgeführt. Das von Bildern des Jugendstil- und Landschaftsmalers Hans Thoma (1839–1924) inspirierte Schauspiel entstand in den Jahren 1897 bis 1900 in einer Zusammenarbeit des Komponisten Hans Pfitzner (1869–1949) mit dem Dichter James Grun (1868–1928). Für die Inszenierung der „Rose ... »Details - 13. Mai 1939: Hessinnen und Hessen auf der Irrfahrt der St. Louis
Am 13. Mai 1939 legt das Passagierschiff St. Louis der Hamburger Reederei HAPAG in Hamburg mit dem Ziel Kuba ab. Auf dem Schiff befanden sich ausnahmslos deutsche Jüdinnen und Juden, die – ausgestattet mit Touristenvisa – auf diesem Wege dem NS-System entkommen wollten. Die Reise wurde zu einer Irrfahrt: Nachdem Kuba kurzfristig die Einreiseregelungen geändert hatte, durften dort nur 29 der ... »Details
