Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen

Jewish Welfare Services 1932/33

Höchst im Odenwald, Israelitische Religionsgemeinde

Volksstaat Hessen, Provinz Starkenburg, Rabbinat Darmstadt II

Einwohner: 2400 (2152). Juden: 110 [= 4.58 %]. Zensiten: 18.

Adresse: s. 1. Vorsitzende. Postscheck 60809. Bankkonto Odenwälder Volksbank – Vorstand 4 Mitglieder. 1. Vorsitzender Bernhard Krämer. Fernsprecher 208. 2. Vorsitzender Aron Flörsheimer. Fernsprecher 104. 3. Vorsitzender Artur Flörsheimer. Fernsprecher 139 – Kantor Lehrer und Schechitah Hermann Kahn – Steuer: 45 % Reichseinkommenssteuer. Gemeindeetat 1930: 6000.

Angeschlossen: Mümling-Grumbach 22 Juden. Hetschbach 2 Juden.

Synagoge – Friedhof – Mikwah – Schechitah

Welfare Services
  • 1. Chewra „Gemilos Chassodim“ EV. Gegründet 1904. Adresse: Vorsitzender Lehrer Kahn. Zweck und Arbeitsgebiete: Gegenseitiger Schutz und Beistand der Mitglieder. Mitglieder 13.
  • 2. Chewra Kadischa. Adresse: Vorsitzender Bernhard Krämer. Zweck und Arbeitsgebiete: Unterstützung Hilfsbedürftiger, Minjan. Mitglieder 11.
  • 3. Israelitischer Armenverein. Adresse: Vorsitzender Lehrer Kahn. Zweck und Arbeitsgebiete: Unterstützung Hilfsbedürftiger.
Education
  • Religionsunterricht 12 Kinder
Printout

Führer durch die jüdische Gemeindeverwaltung und Wohlfahrtspflege in Deutschland 1932-33. Herausgegeben von der Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden, S. 382.

Recommended Citation
„„Höchst im Odenwald, Israelitische Religionsgemeinde“, in: Jüdische Wohlfahrtspflege 1932/33 <https://www.lagis-hessen.de/en/purl/resolve/subject/jgv/id/217> (aufgerufen am 20.11.2019).
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde