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Hesse in the 19th and 20th Centuries
- 1900
- 1910
- 1920
- 1930
- 1940
- 1950
- 1960
- 1970
- 1980
- 1990
- 2000
- 2. Juli 1976: Versuchsbohrung am Hohen Meißner geplant
Am Hohen Meißner ist die Durchführung einer Versuchsbohrung mittels 40 Bohrpunkte zum 2. Juli 1976 durch den Energiekonzern PreußenElektra (PREAG) geplant. Hiernach soll festgestellt werden, ob die Wiederaufnahme der Abraumarbeiten am 1974 stillgelegten Braunkohleabbaugebiet lohnend erscheint. Mit diesen Vorbereitungen wird die Diskussion um die Pläne des Energieunternehmens und neuen ... »Details - 24. Juli 1976: Stadt Frankfurt ersteigert Mouson-Gelände
Für 18 Millionen DM ersteigert die Stadt Frankfurt am Main das 22.000 Quadratmeter große Gelände der ehemaligen Parfümfabrik Mouson und lässt im Mouson-Turm ein alternatives Kulturzentrum einrichten.(OV) ... »Details - 30. Juli 1976: Tod des Marburger Theologen Prof. Dr. Rudolf Bultmann
In Marburg stirbt der Theologe Prof. Dr. Rudolf Bultmann in seinem 92. Lebensjahr. Bultmann hat seit 1907 in Marburg gelebt und wissenschaftlich gewirkt. Er gilt als einer der bedeutendsten evangelischen Theologen des 20. Jahrhunderts.(OV) ... »Details - 1. August 1976: Medaillen für hessische Sportler bei Olympia in Montreal
Bei den XXI. Olympischen Sommerspielen in Montreal erringen drei Leichtathleten aus Hessen Bronzemedaillen: Im 5000-Meter-Lauf erreicht der Darmstädter Klaus-Peter Hildenbrand (geb. 1952) genauso den dritten Rang wie Harald Schmid (geb. 1957; Gelnhausen) und Lothar Krieg (geb. 1955; Darmstadt) mit der 4 x 400-Meter-Staffel der Bundesrepublik. Die Ruderer Hans-Johann Färber (geb. 1947) und ... »Details - 6. August 1976: Taktiklehrbuch der US Army sieht den Einsatz taktischer Atomwaffen in Osthessen vor
Das „Command and General Staff College“ (CGSC) der US Army in Fort Leavenworth, Kansas, veröffentlicht ein Taktiklehrbuch, das beschreibt, wie zur Abwehr eines feindlichen Einmarsches von Truppen des Warschauer Pakts durch das „Fulda Gap“ ein Sperrfeuer mit taktischen atomaren Gefechtsfeldwaffen durchgeführt werden kann. Die Erläuterung der taktischen Operation, die von den ... »Details - 1. Oktober 1976: Hilmar Hoffmann legt Konzept für Frankfurter Museumsufer vor
Der Frankfurter Stadtrat Hilmar Hoffmann (1925–2018; SPD) legt ein Konzept für das „Jahrhundert-Projekt: Frankfurter Museumsufer“ vor.(OV) ... »Details - 3. Oktober 1976: Bundestagswahlergebnisse in Hessen
Bei den Wahlen zum 8. Deutschen Bundestag erreicht die hessische SPD 45,7 % gegenüber 42,6 % im Bundesdurchschnitt, die CDU 44,8 % gegenüber 48,6 %. Die hessische FDP kommt im Land auf 8,5 % gegenüber 7,9 % im Bund. ... »Details - 3. Oktober 1976: Albert Osswald tritt als Ministerpräsident zurück
Am Tag der Bundestagswahl erklärt der hessische Ministerpräsident Albert Osswald (1919–1996; SPD) wenige Minuten nach Schließung der Wahllokale wegen seiner Verstrickung in einen Spenden- und Finanzskandal seinen Rücktritt. Er übernimmt damit die politische Verantwortung für den Umstand, dass die wegen spekulativer Beteiligungsgeschäfte in finanzielle Schieflage geratene Hessische ... »Details - 4. Oktober 1976: Hessischer Sozialminister Horst Schmidt verunglückt tödlich
Der hessische Sozialminister Horst Schmidt (geb. 1925; SPD) verunglückt bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A 661 in der Nähe von Neu-Isenburg tödlich. Nach Polizeiangaben wird Schmidts Wagen auf der Autobahn Offenbach-Egelsbach an der Ausfahrt nach Neu-Isenburg gegen 23.25 Uhr auf nasser Fahrbahn von einem überholenden Sportwagen gerammt, prallt gegen die Mittelleitplanke und bleibt ... »Details - 12. Oktober 1976: Holger Börner zum hessischen Ministerpräsidenten gewählt
Der Hessische Landtag wählt mit 49 Stimmen der Abgeordneten der SPD- und weiteren acht Stimmen der FDP-Fraktion den Bundesgeschäftsführer der SPD, Holger Börner (1931–2006), zum neuen hessischen Ministerpräsidenten und Nachfolger Albert Osswalds (1919–1996; SPD), der dieses Amt seit 1969 innehatte. Osswald war am 3. Oktober 1976, nach einem äußerst knappen Wahlsieg der SPD/FDP-Koalition ... »Details - 15. Oktober 1976: Gründung des Landesverbandes Hessen des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND Hessen) in Frankfurt
Initiiert durch die ökologisch interessierten Bürger Ruth Hofbauer, Gerhard Sitzer und Friedrich von Wangenheim wird durch den CDU-Bundestagsabgeordneten und Umweltpolitiker Herbert Gruhl0=Vgl. Webpräsenz der Herbert-Gruhl-Gesellschaft e. V., Stand: 19.5.2014. (1921–1993) der Landesverband Hessen des BUND gegründet, gleichzeitig wird Friedrich von Wangenheim zum ersten Vorsitzenden ... »Details - 20. Oktober 1976: Vereidigung des ersten Kabinett von Ministerpräsident Holger Börner
Das aus einer Koalition von SPD und FDP gebildete Kabinett unter Ministerpräsident Holger Börner (1931–2006; SPD) wird vereidigt. Im Vergleich zur vorherigen Landesregierung unter Albert Osswald (1919–1996; SPD), der am 3. Oktober infolge des „Helaba-Skandals“ zurückgetreten war, kommt es nur zu zwei personellen Änderungen: Die Sozialdemokraten berufen den bisherigen Fraktions- und ... »Details - 22. Oktober 1976: Eröffnung der Jugendstil-Jubiläumsausstellung „Ein Dokument Deutscher Kunst“ in Darmstadt
In Darmstadt wird eine Jubiläumsausstellung über die von Mitgliedern der Künstlerkolonie zu Beginn des 20. Jahrhunderts geschaffene Jugendstilkunst eröffnet. 75 Jahre nach der ersten Ausstellung der Darmstädter Künstlerkolonie, mit der sieben der auf der Mathildenhöhe mit Unterstützung von Großherzog Ernst Ludwig (1868–1937) angesiedelte Künstler ihre Werke unter dem Motto „Ein ... »Details - 22. Oktober 1976: Georg-Büchner-Preis an Heinz Piontek
Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht im Staatstheater Darmstadt anlässlich der jährlichen Herbsttagung den Georg-Büchner-Preis an den Schriftsteller Heinz Piontek (1925–2003).0=Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.10.1976, S. 23: Akademietagung. Der Urkundentext bezeichnet Piontek als „einen Lyriker, der Farbe, Melos und Kontur zu vereinen weiß; einem Essayisten, der sich ... »Details - 20. November 1976: Karstadt-Konzern übernimmt Versandhaus Neckermann in Frankfurt
Das Bundeskartellamt erlaubt die Übernahme des Frankfurter Versandhauses Neckermann durch den Versandhauskonzern Karstadt.(OV) ... »Details - 1977: „Fulda Gap“ als strategisches Brettspiel
Die amerikanische Firma Simulations Publications, Incorporated (SPI) veröffentlicht in den USA die von James F. Dunnigan konzipierte Simulation „Fulda Gap – The first battle of the next war“. Nach Angaben des Herstellers bietet das Spiel eine „wirklichkeitsgetreue Nachahmung der Kriegsführung im modernen Europa auf der Stufe von Regimentern und Brigaden“, bei der ein Angriff der ... »Details - 1. Januar 1977: Bildung der Stadt Lahn aus Gießen, Wetzlar und Nachbargemeinden
Mit Wirkung zum heutigen Tag erlangt das „Gesetz zur Neugliederung des Dillkreises, der Landkreise Gießen und Wetzlar und der Stadt Gießen“ vom 13. Mai 1974 Rechtskraft. Damit werden die kreisfreie Stadt Gießen, die Stadt Wetzlar und 14 Umlandgemeinden1=Die Gemeinden Atzbach, Dutenhofen, Garbenheim, Hermannstein, Heuchelheim, Krofdorf-Gleiberg, Launsbach, Lützellinden, Münchholzhausen, ... »Details - 20. März 1977: Spektakuläre Erfolge der CDU bei Kommunalwahlen
Bei den Kommunalwahlen erzielt die CDU spektakuläre Erfolge. Die SPD erleidet beträchtliche Verluste.(OV) ... »Details - 19. April 1977: Rücktritt Albert Osswalds als SPD-Landesvorsitzender
Der frühere hessische Ministerpräsident Albert Osswald (1919–1996; SPD) tritt nach Vorwürfen im Zusammenhang mit Bankdarlehen vom Landesvorsitz der SPD zurück. ... »Details - 2. Mai 1977: Ermittlungsverfahren in der Helaba-Affäre wird eingestellt
Das Ermittlungsverfahren gegen Verantwortliche der Hessischen Landesbank (Helaba) wegen Untreue und anderer Delikte wird auf Verfügung der Staatsanwaltschaft beim Landgericht Frankfurt eingestellt.(OV) ... »Details - 25. Mai 1977: Richtfest am Hochhausneubau der Dresdner Bank in Frankfurt
Der Neubau der Konzernzentrale der Dresdner Bank in Frankfurt am Main Ecke Taunusstraße/Weserstraße feiert Richtfest. Bauherr des Gebäudes ist die Gallus Baugesellschaft mbH & Co. KG, Architekt die Firma ABB Architekten Beckert, Becker & Partner Scheid. Der nach seiner Fertigstellung als „Silberturm“ bekannte Konzernhauptsitz der Bank, dessen Fassade zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht ... »Details - 15. Juni 1977: Wahl Walter Wallmanns zum Frankfurter Oberbürgermeister
Nach den Kommunalwahlen vom 20. März, bei der die hessische CDU spektakuläre Erfolge vor allem in den Städten erzielt, wird mit mit dem Juristen Walter Wallmann (1932–2013) erstmals ein CDU-Politiker zum Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main gewählt. Wallmann war zuvor Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Er bleibt Oberbürgermeister der Stadt ... »Details - 18.-26. Juni 1977: 17. Hessentag 1977 in Dreieich
In der rund neun Kilometer südlich von Frankfurt am Main gelegenen Stadt Dreieich findet vom 18. bis 26. Juni 1977 der 17. Hessentag statt. Im Vorjahr hatte die südhessische Stadt Bensheim (Kreis Bergstrasse) den 16. Hessentag ausgerichtet. ... »Details - 24. Juni 1977: Beginn der documenta 6 in Kassel
In Kassel öffnet die nach 1955, 1959, 1964, 1968 und 1972 sechste documenta „d6“ als international rezipierte, umfassende Schau moderner Gegenwartskunst ihre Pforten für das Besucherpublikum. Bereits zum zweiten Mal nach 1963 (documenta 3) musste die documenta 1976 aufgrund verzögernder Konzept- und Organisationsstreitigkeiten um ein Jahr verschoben werden. Organisation und Konzept Als ... »Details - 24. Juli 1977: Dietrich Thurau aus Frankfurt 5. bei der Tour de France
Der Frankfurter Radprofi Dietrich Thurau (geb. 1954) belegt bei seiner ersten Teilnahme an der Tour de France den 5. Platz. Insgesamt 15 Etappen lang trug Thurau das Gelbe Trikot des Gesamtbesten, vom Prolog, den er am 30. Juni 1977 gewann, bis zum Einzelzeitfahren von Morzine nach Avoriaz am 17. Juli 1977. Thurau gewann neben dem Prolog in Fleurance (Département Gers) die zweite Etappe von Auch ... »Details - 30. Juli 1977: Ermordung des Dresdner Bank-Chefs Jürgen Ponto in Oberursel
Der Vorstandssprecher der Deutschen Bank Jürgen Ponto (geb. 1923) wird bei einem Entführungsversuch von drei Täterinnen bzw. Tätern der Rote Armee Fraktion (RAF) in seinem Haus in Oberursel ermordet. Die Täter verschaffen sich über die Bekanntschaft einer Beteiligten, Susanne Albrecht (geb. 1951), mit der Familie Ponto Zugang zum Privathaus. Als sich Ponto gegen die offenbar geplante ... »Details - 3.-5. August 1977: Reaktionen auf die Ermordung des Deutsche Bank-Chefs Jürgen Ponto
Am 3. August beschließt das Bundeskabinett unter Bundeskanzler Helmut Schmidt (1918–2015; SPD) als Reaktion auf den Mord an dem Vorstandssprecher der Deutschen Bank, Jürgen Ponto, die deutschen Sicherheitsdienste (Bundeskriminalamt, Verfassungsschutz und Grenzschutz) weiter auszubauen. ... »Details - 1. September 1977: Einweihung des Luisen-Centers in Darmstadt
In Darmstadt wird der Verwaltungs-, Kongress- und Geschäftsbau des Luisen-Centers eingeweiht.(OV) ... »Details - 2. Oktober 1977: Theodor W. Adorno-Preis an Norbert Elias
Der Soziologe und Philosoph Norbert Elias (1897–1990) erhält als erster Preisträger den von der Stadt Frankfurt am Main gestifteten Theodor-W. Adorno-Preis. Die Preisübergabe findet in der Paulskirche statt. ... »Details - 16. Oktober 1977: Bildung eines hessischen Landesverbands der SPD in Fulda
In Fulda findet der konstituierende Parteitag des hessischen Landesverbandes der SPD statt, deren Bezirksverbände damit erstmals einen gesamthessischen Verband bilden. Vorsitzender wird Ministerpräsident Holger Börner (1931–2006). Die Bildung eines Landesverbandes war nach jahrelangem Streit zwischen den Bezirksverbänden sowie linken und rechten Gruppierungen notwendig geworden.(OV) ... »Details - 21. Oktober 1977: Georg-Büchner-Preis an Reiner Kunze
Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht den Georg-Büchner-Preis an den Schriftsteller, Übersetzer und DDR-Dissident Reiner Kunze (geb. 1933). Das Preisgeld des jährlich im Rahmen der Herbsttagung der Akademie vergebene Literaturpreises beträgt in diesem Jahr erstmals 20.000 DM, wurde also ausgehend von den bisher üblichen 10.000 DM verdoppelt und damit zum am höchsten ... »Details - 19. November 1977: Eröffnung des ersten jüdischen Kindergartens in Offenbach
In Anwesenheit von Landesrabbiner Professor Dr. Ernst Róth (1908–1991) und Oberbürgermeister Walter Buckpesch (1924–2018) wird in Offenbach am Main der erste jüdische Kindergarten in Hessen eröffnet. Die auf dem Gelände der Synagoge an der Kaiserstraße gelegene Einrichtung kann 25 Kinder aus der zur Zeit 688 Mitglieder zählenden jüdischen Gemeinde der Stadt aufnehmen. Eine seiner ... »Details - 23. November 1977: In Cape Canaveral wird der erste europäische Wettersatellit Meteosat-1 ins All geschossen
Auf dem amerikanischen Weltraumbahnhof Cape Canaveral wird der erste geostationäre Wettersatellit Meteosat-1 (Abk. f. engl.: Meteorological satellite) der ESA (European Space Agency) an Bord einer Thor Delta-Trägerrakete ins All geschossen. Der Start des Gerätes war zuvor mehrfach verschoben worden. ... »Details - 27. November 1977: 1000. Bürgerhaus in Hessen fertiggestellt
In Anwesenheit von Ministerpräsident Holger Börner (1931–2006; SPD) wird in Wächtersbach das 1000. hessische Bürgerhaus seiner Bestimmung übergeben. ... »Details - Dezember 1977: Durchsuchungen in Nordhessen im Zuge der Fahndung nach RAF-Terroristen
Im Ortsteil Elbenberg der Stadt Naumburg (Landkreis Kassel) werden die am Ortsrand gelegene Hardtmühle und der in unmittelbarer Nähe gelegene Felsenkeller im Hardtkopf von Einsatzkräften der Polizei durchsucht. Anlass ist die bundesweite Großfahndung nach Angehörigen der linksextremistischen Terrorgruppe „Rote Armee Fraktion“ (RAF), die am 5. September den Präsidenten der ... »Details - 15. Dezember 1977: Dietrich Thurau Sportler des Jahres
Der Frankfurter Radprofi Dietrich Thurau (geb. 1954) wird von den deutschen Sportjournalisten zum „Sportler des Jahres“ gewählt. Thurau setzt sich deutlich gegen den Weltmeister im Freistilringen Adolf Seger (geb. 1945) und den Schwimmer Peter Nocke (geb. 1955) durch. Er wird damit Nachfolger von Gregor Braun (geb. 1955), einem Radsportler aus Neustadt an der Weinstraße. Erst 20 Jahre nach ... »Details - 1978: Der Urreligionsforscher Herman Wirth siedelt von Marburg nach Thallichtenberg um
In Thallichtenberg soll auf Betreiben des dortigen Landrats Gustav Adolf Held (1920–2008) die Zehntscheune auf Burg Lichtenberg wiederaufgebaut und als Museum für die Sammlung des Professors eingerichtet werden. Dort erhält der Philologe, „Urreligionsforscher“ und ehemalige SS-„Ahnenerbe“-Wissenschaftler Herman Felix Wirth-Roeper-Bosch auch Besuch vom deutschen Ex-Bundeskanzler Willy ... »Details - 8. Januar 1978: Berthold Simonsohn stirbt in Frankfurt
In Frankfurt am Main stirbt der Jurist, Sozialpädagoge und frühere Leiter der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland Berthold Simonsohn. Engagement im Widerstand, Inhaftierung und Deportation ... »Details - 29. Januar 1978: Hessische CDU macht der FDP ein Koalitionsangebot
Auf dem Landesparteitag in Fulda macht der hessische CDU-Vorsitzende Alfred Dregger (1920–2002) der hessischen FDP ein Koalitionsangebot. Er teilt mit, dass seine Partei den Liberalen eine Regierungsbeteiligung auf Landesebene selbst bei absoluter CDU-Mehrheit garantiere, wenn sich die FDP bei ihrer für Juli angekündigten Koalitionsaussage deutlich für seine Partei entscheide. Man werde der ... »Details - 5. Februar 1978: Deutsches Handballteam wird Weltmeister
Mit Mannschaftskapitän Horst Spengler (geb. 1950) vom TV Hüttenberg gewinnt das bundesdeutsche Handballteam den Weltmeistertitel durch ein 20:19 (11:11) gegen die UdSSR in Kopenhagen. Mit Manfred Freisler (geb. 1957) stand ein weiterer gebürtiger Hesse beim Finale auf der Platte. Bester Werfer der deutschen Mannschaft war Joachim Deckarm (geb. 1954) mit sechs Treffern.(OV) ... »Details - 20. März 1978: Streik in der hessischen Druckindustrie beendet
Der seit dem 9. Februar geführte Streik in der Druckindustrie Hessens und im übrigen Bundesgebiet um höhere Löhne und tariflichen Rationalisierungsschutz, der mit Aussperrungen seitens der Arbeitgeber beantwortet wurde, geht auf dem Schlichtungswege zu Ende.(OV) ... »Details - 29. März 1978: 3. Internationales Russell-Tribunal zum Radikalenerlass in Frankfurt
Das 3. Internationale Russel-Tribunal tagt in Frankfurt am Main. Es werden Menschenrechtsverletzungen in der Bundesrepublik Deutschland angeprangert und die sogenannten Berufsverbote erörtert. Das erste Tribunal verurteilte 1967 die Kriegsverbrechen der USA in Vietnam, Thema des zweiten, von 1973 bis 1976 in Rom stattfindenden Tribunals waren die Menschenrechtsverletzungen durch das ... »Details - 25. April 1978: Friedenspreis wird Astrid Lindgren zuerkannt
Der Stiftungsrat erkennt den Friedenspreis des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels der schwedischen Kinderbuchautorin Astrid Lindgren (1907–2002) zu.(OV) ... »Details - 1. Mai 1978: Gregor Braun gewinnt „Rund um den Henninger-Turm“
Mit Gregor Braun (geb. 1955) gewinnt der dritte Deutsche nach Hennes Junkermann (1934–2022) (1963) und Rudi Altig (1937–2016) (1970) das klassische Weltpokalrennen der Radprofis „Rund um den Henninger-Turm“ in Frankfurt am Main.(OV) ... »Details - 17.-18. Mai 1978: Überfahren der Grenze durch Sportboote auf der Werra erlaubt
Mit Wirkung des Protokollvermerks Nr. 54 der deutsch-deutschen Grenzkommission in Gera (Thüringen) ist das Überfahren der Grenze zwischen der BRD und der DDR an den Flüssen Werra und Saale in dem Umfang gestattet, wie dies auf Grund der Gewässerverhältnisse möglich ist (Die Grenzkommission, S. 54). Das Verlassen der Boote am Ufer des Gebiet des jeweils anderen Staates ist bei Unfällen ... »Details - 20. Mai 1978: Darmstadt 98 steigt in die Fußball-Bundesliga auf
Die Fußballmannschaft des in Darmstadt beheimateten Sportvereins Darmstadt 98 wird Meister in der Zweiten Liga Süd und steigt erstmals in die erste Fußball-Bundesliga auf. ... »Details - 27. Mai 1978: Aufnahme des S-Bahn-Betriebs in Frankfurt
Mit dem Sommerfahrplan wird in Frankfurt am Main der S-Bahn-Betrieb aufgenommen.(OV) ... »Details - 7. Juni 1978: Verleihung des Max-Beckmann-Preises der Stadt Frankfurt an den surrealistischen Maler Richard Oelze
In seinem Wohnort Gut Posteholz bei Hameln (Niedersachsen) wird dem deutschen Maler Richard Oelze (1900–1980) der Max-Beckmann-Preis der Stadt Frankfurt am Main überreicht. Der gebürtig aus Magdeburg stammende Künstler erhält die mit 50.000 DM dotierte Auszeichnung für sein Lebenswerk, das überwiegend dem Surrealismus zuzurechnen ist. Aus Rücksicht auf den angeschlagenen ... »Details - 16. Juni 1978: Friedrich Luft erhält Ricarda-Huch-Preis
Erster Träger des Ricarda-Huch-Preises wird der Theaterkritiker Friedrich Luft (1911–1990). Der von der Stadt Darmstadt in Erinnerung an die Schriftstellerin Ricarda Huch (1864–1947) gestiftete Preis soll Persönlichkeiten ehren, „deren Wirken in hohem Maße bestimmt ist durch unabhängiges Denken und mutiges Handeln“, und die die „Ideale der Humanität und Völkerverständigung als ... »Details - 17. Juni 1978: Auseinandersetzungen zwischen Demokraten gegen Rechts und Polizei in Frankfurt
Auf dem Römerberg in Frankfurt am Main kommt es zwischen Demonstranten gegen eine geplante Versammlung der rechtsextremen NPD und der Polizei zu Auseinandersetzungen, in deren Verlauf 72 Personen verletzt werden.(OV) ... »Details
