Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen

Jüdische Wohlfahrtspflege 1932/33

Griesheim, Israelitische Gemeinde

Volksstaat Hessen, Provinz Starkenburg, Rabbinat Darmstadt II

Einwohner: 8000 (6912). Juden: 67 [= 0.84 %]. Zensiten: 16.

Adresse: s. 1. Vorsitzender. Bankkonto Volksbank – 1. Vorsitzender Willy May. Fernsprecher 14. 2. Vorsitzender Moritz Dahlerbruch. Fernsprecher 32. 3. Vorsitzender Wilhelm Wolff. Fernsprecher 53 – Lehrer Jakob Strauß – Schechitah Groß – Steuer: 30 % Reichseinkommenssteuer, Gewerbesteuer. Gemeindeetat 1930: 2200.

Synagoge Hintergasse 11 – Mikwah – Schechitah

Wohlfahrtspflege
  • 1. Israelitische Brüderschaft EV. Adresse: Vorsitzender Wilhelm Wolff. Zweck und Arbeitsgebiete: Unterstützung Hilfsbedürftiger. Minjan.
  • 2. Israelitischer Frauenverein. Adresse: Vorsitzende Frau Wolff. Zweck und Arbeitsgebiete: Wohltätigkeit für Gemeindemitglieder.
Unterricht
  • Religionsunterricht 5 Kinder
Druckausgabe

Führer durch die jüdische Gemeindeverwaltung und Wohlfahrtspflege in Deutschland 1932-33. Herausgegeben von der Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden, S. 381.

Recommended Citation
„„Griesheim, Israelitische Gemeinde“, in: Jüdische Wohlfahrtspflege 1932/33 <https://www.lagis-hessen.de/en/purl/resolve/subject/jgv/id/207> (aufgerufen am 16.06.2019).
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde