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Hesse in the 19th and 20th Centuries
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- 17. Februar 1918: Konzert ukrainischer Kriegsgefangener in Gießen
Am 17. Februar 1918 findet in der Aula der Universität Gießen ein Konzert ukrainischer Kriegsgefangener statt. Der im Wetzlaer Kriegsgefangenenlager für Ukrainer gegründete Musikverein „Lyssenko“ umfasst unter der Leitung des Gymnasialprofessors Eugen Turula ein Orchester und einen Gesangschor bestehend aus Insassen und wird von der Abteilung Kriegsgefangenenhilfe des Roten Kreuzes ... »Details - 17.-24. Februar 1918: Propagierung der Hessischen Juwelen- und Goldwoche
Während des Ersten Weltkrieges galt es, den Außenwert der Reichsmark möglichst stabil zu halten. Ein Ziel, das nur durch eine entsprechende Golddeckung zu erreichen war. Mithin wurden immer wieder sogenannte Goldwochen veranstaltet, in denen die Bevölkerung aufgefordert war, ihr Gold bzw. in ihrem Besitz befindliche goldhaltige Wertgegenstände (Münzen, Schmuck etc.) zu speziell dafür ... »Details - 5. März 1918: Schulfrei für hessische Schüler zum Friedensschluss von Brest-Litowsk
Aus Anlass des am 3. März 1918 besiegelten Friedensschlusses zwischen den Mittelmächten und dem seit Herbst 1917 bestehenden Sowjetrussland (dem vormaligen russischen Zarenreich) erhalten die hessischen Schüler – wie im ganzen Reich – schulfrei. Mit der Unterzeichnung des im Verlauf mehrerer Verhandlungsrunden in der Stadt Brest-Litowsk am Westlichen Bug zustande gekommenen ... »Details - 9. März 1918: Bildung einer Darmstädter Ortsgruppe des Bundes deutscher Tabakgegner
In Darmstadt wird im Anschluss an einen Vortrag von Prof. Heinrich Molenaar (1870–1965) im Physiksaal der Landesbaugewerkschule über „Jugend und Tabak“ eine Darmstädter Ortsgruppe des Bundes deutscher Tabakgegner gebildet. Der Redner stellt nach dem Bericht des Darmstädter Tagblatt vom 12. März anhand von Anschauungsmaterial und Statistiken die Schäden des Tabakgenusses, insonderheit ... »Details - 22. März 1918: Aufruf des Bankhauses Baruch Strauß zur Zeichnung von Kriegsanleihen
Das Marburger und das Frankfurter Bankhaus Baruch Strauß veröffentlichen in der „Frankfurter Zeitung“ eine ganzseitige Anzeige, die mit einer Zeichnung des Marburger Malers Otto Ubbelohde (1867–1922) geschmückt ist. Sie werben damit in fast emphatischen Worten für die Zeichnung einer neuen Kriegsanleihe: ... »Details - 15. April 1918: Kanonendonner von der Westfront in Frankenberg zu hören
Wie schon am 26. Februar 1916 und 1917 ist auch Anfang April 1918 Kanonendonner von der Westfront, die etwa 300 Kilometer entfernt ist, in Frankenberg deutlich zu hören.(OV) ... »Details - 26. April 1918: Verleihung der Ehrenbürgerschaft der Stadt Wetzlar an Dr. Ernst Leitz
Der „Gießener Anzeiger“ berichtet am 27. April 1918, dass Dr. Ernst Leitz an seinem 75. Geburtstag (26. April 1918) das Ehrenbürgerrecht der Stadt Wetzlar verliehen wurde.0=Gießener Anzeiger. General-Anzeiger für Oberhessen, 27.4.1918, Nr. 98, S. 3: Kreis Wetzlar. ... »Details - 29. April 1918: Eröffnung des 43. Kommunallandtages des Regierungsbezirks Kassel
Im Kasseler Ständehaus wird der 43. Kommunallandtag des preußischen Regierungsbezirkes Kassel durch die Ansprache des Königlichen Landtagskommissars, den Oberpräsidenten August von Trott zu Solz (1855–1938), eröffnet. Dieser führt in seiner Ansprache unter anderem aus: ... »Details - 1. Mai 1918: Eröffnung des 13. Provinziallandtages der Provinz Hessen-Nassau
Im Kasseler Ständehaus wird um 17 Uhr der 13. Provinziallandtag der preußischen Provinz Hessen-Nassau mit einer Ansprache des Königlichen Landtagskommissars, des Oberpräsidenten der Provinz Hessen-Nassau August von Trott zu Solz (1855–1938), eröffnet: ... »Details - 6. Mai 1918: Eröffnung des 52. Kommunallandtages des Regierungsbezirkes Wiesbaden
Um 18 Uhr wird im Kommunallandtagssitzungssaal des Landeshauses in Wiesbaden der bis zum 15. Mai in fünf öffentlichen Sitzungen tagende 52. Kommunallandtag des preußischen Regierungsbezirkes Wiesbaden eröffnet. In seiner Eröffnungsansprache führt der stellvertretende Königliche Landtagskommissar, der Wiesbadener Regierungspräsident Dr. Wilhelm von Meister (1863–1935), unter anderem aus: ... »Details - 1. Juni 1918: Zahlreiche Rüstungsbetriebe und Rüstungsarbeiter in Frankfurt
Am 1. Juni 1918 sind in Frankfurt am Main 640 als Rüstungsbetriebe anerkannte Firmen tätig, von denen 629 zur eigentlichen Metallindustrie zählen. Insgesamt arbeiten in den Rüstungsunternehmen in der Mainmetropole 71.229 Menschen, die der Metallbranche zuzurechnenden Unternehmen allein beschäftigen 58.021 Arbeiterinnen und Arbeiter. Damit sind in den mit Aufträgen für das Militär befassten ... »Details - 10. Juni 1918: Verhandlungen über die Abgabe von Glocken in Frankenberg
Wie viele andere Städte und Gemeinden soll auch die Stadt Frankenberg (Eder) Glocken zur Metallgewinnung für Kriegszwecke abliefern. In der Stadtverordnetenversammlung wird mitgeteilt, dass wegen der vorgesehenen Abgabe der Glocken aus der lutherischen Pfarrkirche mit der Metallmobilmachungsstelle verhandelt werde. Dabei würde vom Magistrat die Ablieferung der großen Glocke, der sogenannten ... »Details - 11. Juni 1918: Erlaubnis zur Beförderung von Gütern in der Gießener Straßenbahn
Das Großherzogliche Finanzministerium in Darmstadt gibt bekannt, dass Großherzog Ernst Ludwig (1868–1937) am 5. Juni der Stadt Gießen die Konzession zum Bau und Betrieb einer elektrischen Straßenbahn erteilt habe, womit auf Antrag der Betreiberin nicht nur Personen und Gepäck, sondern auch Gütern transportiert werden dürften. Dass die Konzession zur Güterbeförderung mit dem Kriegsbedarf ... »Details - 16. Juni 1918: Uraufführung des Antikriegsstücks „Ein Geschlecht“ in Frankfurt
In Frankfurt am Main kommt es zur Uraufführung des expressionistischen Dramas und Antikriegsstücks „Ein Geschlecht“ des deutschen Schriftstellers Fritz von Unruh (1885–1970). Zuvor war die bereits für 1917 geplante Uraufführung des Werkes in Berlin und Darmstadt gescheitert. Die vom Verein Frankfurter Kammerspiele ermöglichte, halbprivate (das heißt im Sinne einer „geschlossenen ... »Details - 7. Juli 1918: Jahreskonferenz der USPD in Frankfurt
In Frankfurt am Main hält die Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands (USPD) für den Bezirk Südwestdeutschland ihre Jahreskonferenz ab. Die 64 anwesenden Delegierten vertreten Mitglieder in etwa 270 Orten aus 33 Wahlkreisen zwischen Offenburg in Baden und Kassel. Aus dem Großherzogtum sind Vertreter der Kreise Frankfurt am Main, Hanau, Höchst am Main, Wiesbaden, Wetzlar, ... »Details - 16. Juli 1918: Tod der aus Darmstadt stammenden Zarin bei der Ermordung der Zarenfamilie
In Jekaterinburg (Swerdlowsk) wird die russische Zarenfamilie ermordet, darunter die aus Darmstadt stammende Zarin Alexandra. Ihre Schwester, Großfürstin Elisabeth, Äbtissin eines orthodoxen Klosters in Moskau, stirbt am 18. August in einem Bergwerksschacht in Alapajewsk.(OV) ... »Details - 16. Juli 1918: Ersatzwahl zum Preußischen Abgeordnetenhaus im Wahlkreis Hofgeismar – Wolfhagen
Im Wahlkreis Kassel 2: Hofgeismar – Wolfhagen findet eine Ersatzwahl zum Preußischen Abgeordnetenhaus statt. ... »Details - August 1918: Proteste wegen mangelhafter Versorgung in Offenbach
Das Gewerkschaftskartell in Offenbach am Main und der Ausschuss für Konsumenteninteressen protestieren öffentlich wegen der mangelnden Versorgung mit Fleisch und Kartoffeln. Dem Protest schließen sich die Offenbacher Stadtverordneten an.(OV) ... »Details - 26. August 1918: Pessimistische Berichte und gedrückte Stimmung zur Kriegslage
Der Wiesbadener Regierungspräsident bezeichnet in seinem monatlichen Bericht an das Stellvertretende Generalkommando des 18. Armeekorps die Stimmung in der Bevölkerung als gedrückt. Er führt das auf die neuerlichen Rückschläge an der Front, die schwierige Lebensmittelversorgung – Fehlen der Frühkartoffeln, fleischlose Wochen usw. – und die vermehrten Fliegerangriffe zurück. Er stützt ... »Details - 29. August 1918: Zusammentreffen Kaiser Wilhelms II. mit dem bulgarischen König in Bad Nauheim
Kaiser Wilhelm II. trifft mit dem bulgarischen König Ferdinand I. (1861–1948) in Bad Nauheim zusammen. ... »Details - 5. September 1918: Hamburger Reeder Ballin unterrichtet Kaiser Wilhelm II. vom drohenden Zusammenbruch Deutschlands
Der Generaldirektor der 1847 in Hamburg gegründeten Hamburg-Amerikanischen Packetfahrt-Actien-Gesellschaft (HAPAG) Albert Ballin (1857–1918) begegnet dem deutschen Kaiser Wilhelm II. (1859–1941) auf Schloss Wilhelmshöhe in Kassel, um den Monarchen von der Notwendigkeit eines sofortigen Friedensschlusses zu überzeugen.Im Auftrag der Heeresleitung beim Kaiser ... »Details - 6. September 1918: Zusammentreffen Kaiser Wilhelms II. mit dem ukrainischen Hetman in Schloss Wilhelmshöhe
Kaiser Wilhelm II. trifft in Schloss Wilhelmshöhe in Kassel mit Pawlo Skoropadskyj (1873–1945), dem Hetman der Ukraine, zusammen. Der Kaiser begrüßt das ukrainische Staatsoberhaupt in seinem Trinkspruch mit den Worten: Herr Hetman, es gereicht Mir zu großer Freude, Eure Durchlaucht als den berufenen Vertreter des ukr. Volkes und seiner Regierung in Deutschland willkommen zu heißen. ... »Details - 6. Oktober 1918: Erste Vorführung mit dem Kinematografen in Frankenberg
Trotz der politisch angespannten Lage wird in Frankenberg der vom Kreis erworbene „Lichtbilder-Apparat für lebende Darstellungen“, der sogenannte Kinematograf, zum ersten Mal einer interessierten Öffentlichkeit vorgestellt. Im Becker’schen Saal (den späteren Sonnen-Lichtenspielen, Marktplatz 5) wird als erster Film das Lichtspiel „Die Schlacht im Westen“, Teil I, vorgeführt.(OV) ... »Details - 9. Oktober 1918: Prinz Friedrich-Karl von Hessen wird finnischer König
Gut zehn Monate nach der Unabhängigkeitserklärung des vormaligen russischen Kurfürstentums Finnland am 6. Dezember 1917 und nach langwierigem inneren Streit über die zukünftige Staatsform des Landes wählt das finnische Parlament den gemeinsamen Sohn von Landgraf Friedrich Wilhelm von Hessen-Kassel (1820–1884) und Prinzessin Anna von Preußen (1836–1918), Prinz Friedrich-Karl von Hessen ... »Details - 16. Oktober 1918: Prinz zu Isenburg führt Sondierungsgespräch mit Sozialdemokraten in Offenbach
Der sozialdemokratische Landesparteisekretär in Offenbach am Main, Hermann Neumann (1882–1933), berichtet am 17. November 1918 an den Parteivorstand der SPD in Berlin von einer Unterredung, die er mit Prinz Leopold zu Isenburg (1866–1933) auf dessen Wunsch hin geführt hat. Dabei werden sowohl Fragen der hessischen Verfassung, als auch die politischen und staatsrechtlichen Fragen im Reich ... »Details - 26. Oktober 1918: Großherzogliche Regierung erklärt Bereitschaft zu parlamentarischer Verfassung
Dem Landtag in Darmstadt erklärt Staatsminister Carl von Ewald (1852–1932) die Bereitschaft des Großherzogs und der Regierung zu Wahlrechtsreform und parlamentarischer Umgestaltung der Verfassung. ... »Details - 27. Oktober 1918: Rede des Reichstagsabgeordneten Hugo Haase (USPD) in Frankfurt
Wenige Tage vor der Abdankung des Kaisers und der Ausrufung der Republik spricht der Reichstagsabgeordnete und Vorsitzende der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (USPD), der Pazifist Hugo Haase (1863–1919) im Albert-Schumann-Theater in Frankfurt am Main vor etwa 8.000 Zuhörern. Er prägt dabei die Parole: „Die Kronen rollen auf das Pflaster.“(OV) ... »Details - 29. Oktober 1918: Meuterei von Mannschaften der Flotte in Wilhelmshaven
Auf dem Marine-Stützpunkt Schillig-Reede vor Wilhelmshaven kommt es zu einer Meuterei der Mannschaften der Kriegsflotte. Auslöser für den Matrosenaufstand ist ein geheim gehaltener Befehl des Stabschefs der Seekriegsleitung Admiral Reinhard Scheer (1863–1928), der am 24. Oktober ergeht. Basierend auf einem Plan des Chefs des Marinekabinetts, Adolf von Trotha (1868–1940), soll die deutsche ... »Details - 4. November 1918: Arbeiter- und Soldatenrat übernimmt die Kontrolle in Kiel
Am 4. November übernimmt ein revolutionärer Arbeiter- und Soldatenrat die Kontrolle über die Stadt Kiel. Die daraus entstehende Bewegung der Marine- und Heeressoldaten breitet sich im Deutschen Reich rasch aus. Am 8./9. November erreicht sie auch hessischen Städte.(OV) ... »Details - 4. November 1918: Angst vor Fliegerangriffen in Frankenberg
Mit der Rücknahme der Westfront und dem Näherrücken des Kampfgeschehens werden vielerorts auch kurz vor Kriegsende verstärkte feindliche Fliegerangriffe auf hessische Städte für möglich gehalten. ... »Details - 5. November 1918: Notgeld wird in Wetzlar als gültiges Zahlungsmittel anerkannt
Infolge der Kriegsindustrie und der finanziellen Unsicherheiten der Bevölkerung kommt es während und nach dem Ersten Weltkrieg immer wieder zu Knappheiten an Zahlungsmitteln. Ursachen sind „die Hortung von Münzen und Banknoten, der Zusammenbruch des Zahlungsverkehrs sowie die Ausweitung der Zirkulation der Währung kriegsführender Staaten bis an die Fronten und besetzten ... »Details - 7. November 1918: Eintreffen von revolutionären Matrosen und Werftarbeitern in Frankfurt
In Frankfurt am Main trifft gegen Abend die Meldung ein, 250 bewaffnete Matrosen und Werftarbeiter aus Kiel kämen um 19.30 Uhr mit dem planmäßigen Zug im Frankfurter Hauptbahnhof an. Hauptmann Collischon erhält daraufhin den Befehl, die Kieler Soldaten durch die 40 Mann seines Bereitschaftskommandos zu entwaffnen und in der Gutleutkaserne (südlich des Hauptbahnhofs) inhaftieren zu lassen. Die ... »Details - 7. November 1918: Ausschreitungen in Hanau und Bildung eines Arbeiter- und Soldatenrats
Am 7. November 1918 kam es während einer Stadtverordnetensitzung im Hanauer Rathaus zu lautstarken Auseinandersetzungen und Unruhen. Auslöser war die Diskussion über die Stadtverordnetenwahlen. Bislang fanden die Wahlen an drei Werktagen statt, was eine Benachteiligung der Arbeiter bedeutete. Die Sozialdemokraten beantragten daher, die Wahl an einem Sonntag abzuhalten. Gleichzeitig fand auf dem ... »Details - 8. November 1918: Große Demonstration in Offenbach
In Offenbach am Main versammeln sich am Nachmittag etwa 10.000 Menschen auf dem Aliceplatz 0=Der Aliceplatz wurde 1768 an der Großen Marktstraße fertiggestellt und trug zunächst den Namen „Neumarkt“. Später benannte man ihn um in „Paradeplatz“. 1878 erfolgte eine erneute Umbenennung zu Ehren der verstorbenen Großherzogin Alice von Hessen (1843–1878; geb. als Alice Maud Mary von ... »Details - 8. November 1918: Vorbereitung der Demobilmachung in der Rüstungsindustrie
Die nach Kriegsende einsetzenden Maßnahmen zur Demobilmachung der Kriegswirtschaft gehen mit einer Reihe von Beschlüssen den Arbeitsmarkt betreffend einher. Die „Frankfurter Nachrichten“ berichten bereits am 8. November 1918 von einer geplanten „Ueberleitung der Munitionsarbeiter in andere Tätigkeit“.0=Frankfurter Nachrichten und Intelligenz-Blatt, Nr. 310, 8.11.1918, Beiblatt: ... »Details - 8.-9. November 1918: Bildung eines Arbeiter- und Soldatenrates in Frankfurt
Ab dem 8. November 1918 wurden in Frankfurt am Main (wie beispielsweise auch in Darmstadt, Offenbach am Main, Wiesbaden, Marburg, Hanau oder Erbenheim) in Fabriken und Kasernen Arbeiter- beziehungsweise Soldatenräte gewählt. ... »Details - 8.-9. November 1918: Bildung eines Soldatenrats in Darmstadt
Die auf dem Truppenübungsplatz Griesheim stationierten Soldaten bildeten am 8. November 1918 einen Soldatenrat. Soldatenräte entstanden auch in anderen hessischen Städten wie beispielsweise Frankfurt, Offenbach, Wiesbaden, Marburg, Hanau oder Erbenheim. In der Nacht auf den 9. November zogen tausende Soldaten durch die Stadt, zu einer Stürmung des Neuen Palais, der Residenz des Großherzogs, ... »Details - 8.-11. November 1918: Der Wiesbadener Arbeiter- und Soldatenrat
Anlässlich der revolutionären Umstürze in den umliegenden Städten riefen Magistrat und Stadtverordnetenversammlung in Wiesbaden am 8. November 1918 offiziell dazu auf, „Ruhe und Besonnenheit“0=Wiesbadener Zeitung, 9.11.1918, Abendausgabe, S. 2: Aufruf an die Mitbürger. zu wahren. Der an die Bürgerschaft gerichtete Aufruf mahnte zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung, um den ... »Details - 9. November 1918: Ausrufung der Republik in Berlin durch Philipp Scheidemann
In Berlin wird bekanntgemacht, dass Kaiser Wilhelm II. abgedankt hat. Der spätere Kasseler Oberbürgermeister Philipp Scheidemann (1865–1939; SPD) ruft von einem Fenster des Reichstagsgebäudes aus die Republik aus. ... »Details - 9. November 1918: Bedrückende Zahl von Gefallenen im Verlauf des Krieges
Bis zum Ende des Ersten Weltkrieges fallen aus der Universitätsstadt Marburg insgesamt 514 Personen. Von den Professoren, Studenten und Beschäftigten der Universität Marburg kehren 587 nicht lebend aus dem Krieg zurück. Von den in Marburg aus an die Front gezogenen „Marburger Jägern“ verlieren während des Krieges 3.789 Männer ihr Leben. Zu den Gefallenen und Verstorbenen kommt eine ... »Details
