Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hesse in the 19th and 20th Centuries

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  1. 23. Juni 1917: Ersatzwahl zum Preußischen Abgeordnetenhaus im Wahlkreis Grafschaft Schaumburg
    Im Wahlkreis Kassel 1: Grafschaft Schaumburg findet eine Ersatzwahl zum Preußischen Abgeordnetenhaus statt. ... »Details
  2. 16. Juli 1917: Frauenkonferenz in Kassel fordert massive Einschränkung des Alkoholkonsums
    Eine in Kassel abgehaltene „Frauenkonferenz zum Studium der Alkoholfrage“ schließt mit dem Aufruf, das Bierbrauen und Schnapsbrennen zu verbieten. Die Teilnehmerinnen fordern zugleich die Einrichtung von Gaststätten ohne Alkoholausschank. Vergleichbare Appelle von Frauenverbänden (wie zum Beispiel der Woman’s Christian Temperance Union) und wachsender Druck auf die Politik, der auch von ... »Details
  3. 19. Juli 1917: Frankfurter Magistrat berichtet von drastischem Kartoffelmangel und Kriegsmüdigkeit
    Im Monatsbericht an den Regierungspräsidenten in Wiesbaden stellt der Frankfurter Magistrat dar, „daß die Stimmung der Bevölkerung, vor allem der Arbeiterklasse, infolge des völligen Fehlens von Kartoffeln sowie des anhaltenden Mangels an Zufuhr von Gemüse und Obst und wegen der herrschenden Teuerung teils stark bedrückt, zum Teil aber auch sehr erregt sei. Die Kriegsmüdigkeit nehme ... »Details
  4. 19. Juli 1917: Bericht des Wiesbadener Magistrat über gereizte Stimmung in der Bevölkerung
    Der Wiesbadener Magistrat berichtet dem Regierungspräsidenten, seit vier Wochen hätten keine Kartoffeln mehr verteilt werden können. „Angesichts der schweren Entbehrungen, die sich die Bevölkerung auferlegen müsse, sei die Stimmung im allgemeinen eine äußerst gereizte, so daß sie auch hier wie anderwärts unter Umständen zu schweren Unruhen führen könne“ (Struck).(OV/NT) ... »Details
  5. 20. Juli 1917: Neue Regelungen der Getreide- und Fleischrationen
    Vom Kriegsernährungsamt im Reich werden die neuen Regelungen der Rationen bekannt gemacht: „Mitte August 1917 wird die allgemeine Kopfration an Mehl für die Versorgungsberechtigten von 170 Gr. auf 220 Gr. Täglich erhöht (vor dem 15. April 1917 betrug die allgemeine Kopfration 200 Gr., während weitere 20 Gr. in Streckmitteln, soweit solche zur Verfügung standen, gegeben wurden). Den ... »Details
  6. 24. Juli 1917: Tagung des Reichsausschusses der Zentrumspartei in Frankfurt
    Der Reichsausschuss der Zentrumspartei tagt in Frankfurt am Main. In einer Entschließung bekennt er sich „zu einem Frieden der Verständigung und des Ausgleichs, der Deutschland politische Sicherung und wirtschaftliche Weiterentwicklung gewährleistet“. Auslöser für diesen politischen Richtungswandel der Partei, die bislang die Außen- und Kriegspolitik Wilhelms II. und der Obersten ... »Details
  7. 27. Juli 1917: Kundgebungen in Griesheim und Oberursel
    Der Regierungspräsident in Wiesbaden berichtet an das stellvertretende Generalkommando des 18. Armeekorps, in Griesheim sei von einer größeren Volksmenge, hauptsächlich Frauen, eine Demonstration veranstaltet worden. In Oberursel habe man nur mit großer Mühe unbedachte Kundgebungen verhindern können.(OV) ... »Details
  8. 12. August 1917: Tote bei Bombenabwurf auf Frankfurt
    Bei einem zweiten Bombenangriff durch ein französisches Flugzeug auf Frankfurt am Main sterben vier Menschen. Insgesamt werden im Ersten Weltkrieg bei elf Fliegerangriffen auf die Stadt mit 109 Bombenabwürfen 21 Menschen getötet und 49 verletzt.Vgl. 16. März 1917(OV) ... »Details
  9. 12. August 1917: Streiks in einer Maschinenfabrik in Höchst
    Der Landrat in Höchst, Dr. Robert Klauser (1867–1951), berichtet der Regierung in Wiesbaden, in Höchst sei es bei der Maschinen- und Armaturenfabrik vormals H. Breuer und Co. zu Streikbewegungen gekommen. Nach Meinung des Landrats hätten sie ihre Grundlage „ausschließlich in der ungenügenden Lebensmittelversorgung“ (Struck).(OV) ... »Details
  10. 17. August 1917: Bericht des Landrats in Dillenburg über Unterernährung der Arbeiter
    Der Landrat in Dillenburg, Walter von Sybel (1883–1973), berichtet dem Regierungspräsidenten in Wiesbaden, die Arbeiter in seinem Bezirk seien zum großen Teil unterernährt. Die Stimmung sei aber im allgemeinen zum Durchhalten bereit.(OV) ... »Details
  11. 19. September 1917: Bericht des Landrats in Höchst über große Kriegsmüdigkeit
    In einem Bericht an den Regierungspräsidenten Karl Wilhelm von Meister (1863–1935) in Wiesbaden schreibt der Landrat in Höchst, Robert Klauser (1867–1951), dass sich „überall [...] in steigendem Maße eine große Kriegsmüdigkeit geltend“ mache. „Unter wesentlichem Einfluß von Kriegerfrauen trete vereinzelt sogar das Verlangen nach Frieden um jeden Preis hervor“. ... »Details
  12. 6.-7. Oktober 1917: Tagung des Alldeutschen Verbandes in Kassel
    Der als einflussreiches Sprachrohr der völkischen Bewegung fungierende Alldeutsche Verband tagt in Kassel. Nach mehreren Vorträgen zur politischen und militärischen Lage des Reiches wird eine Entschließung angenommen, in der es unter anderem heißt:||Der Alldeutsche Verband erkennt es als seine Pflicht, alles daran zu setzen, um einen Frieden zu erreichen, der der Heldentaten unserer Kämpfer ... »Details
  13. 10. Oktober 1917: Positive Stellungnahme der hessischen Regierung zur Wahlrechtsreform
    Die Regierung des Großherzogtums Hessen antwortet in der Zweiten Kammer des Landtages (Landstände des Großherzogtums Hessen) im Ständehaus am Luisenplatz in Darmstadt auf den vor einiger Zeit von den Sozialdemokraten eingebrachten Antrag, das allgemeine, gleiche, geheime und direkte Wahlrecht für die Landtagswahlen, wie auch für die Gemeinde-, Kreis- und Provinzialvertretungen einzuführen. ... »Details
  14. 23.-26. Oktober 1917: Einsetzung eines Verfassungsausschusses im Großherzogtum
    In Darmstadt tagt die Zweite Kammer des Hessischen Landtags. Sie beschließt unter anderem, die Mandatsdauer der Zweiten Kammer bis zur zweiten Jahreshälfte 1918 zu verlängern. Anträge der Fortschrittlichen Partei und der Sozialdemokratischen Partei, für den Landtag und die Kommunalvertretungen das gleiche, geheime, allgemeine und direkte Wahlrecht einzuführen, werden an einen ... »Details
  15. 16. November 1917: Soldaten gegen die Zeichnung neuer Kriegsanleihen
    Der Landrat im Rheingau, Alfred Wagner (1852–1931), berichtet dem Regierungspräsidenten in Wiesbaden, im Rheingau sei festgestellt worden, dass Angehörige des Heeres in zahlreichen Fällen schriftlich oder mündlich auf ihre Verwandten eingewirkt hätten, keine Kriegsanleihe (mehr) zu zeichnen, da der Krieg „nur für den Geldsack“ geführt werde. Der Landrat schließt daraus, die ... »Details
  16. 17. Dezember 1917: Bericht des Frankfurter Magistrats über Durchhaltewille der Bevölkerung
    Der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main vertritt in einem Bericht an den Regierungspräsidenten in Wiesbaden die Ansicht, die große Menge der Bevölkerung sei im allgemeinen bereit, „noch einmal die Zähne zusammenzubeißen“, gehe dabei aber von der sicheren Erwartung aus, „daß beim Eintreten der Ernährungsschwierigkeiten im Frühjahr 1918 der Krieg sein Ende gefunden habe“ ... »Details
  17. 21.-22. Dezember 1917: Preiswucher bei Weihnachtsäpfeln und -gebäck
    Unter Überschriften wie „Wucher zu Weihnachten“0=Diezer Zeitung, 22.12.1917, Nr. 229, S. 3: Wucher zu Weihnachten. oder „Kriegswucher mit Weihnachtsäpfeln“0=Frankfurter Nachrichten und Intelligenzblatt, 21.12.1917, Nr. 352b, 1. Beiblatt der Frankfurter Nachrichten und Intelligenzblatt, S. 3: Kriegswucher mit Weihnachtsäpfeln. informierten zahlreiche hessische Zeitungen über eine ... »Details
  18. 30. Dezember 1917: Gefängnisstrafe wegen des Umgangs mit einem Kriegsgefangenen
    Vor der Strafkammer in Darmstadt wird gegen eine 43-jährige Witwe aus Ortenberg verhandelt, weil sie gegen die Verordnung betreffend den Verkehr mit Kriegsgefangenen verstoßen haben soll. Der Frau wird vorgeworfen, in Lindenfels und Sprendlingen mit einem französischen Kriegsgefangenen, der bei ihr tätig war, als ihr Mann noch lebte, und der sich während der Krankheit und nach dem Tod des ... »Details
  19. 1918/19: Militärische Lage und Stellung der Reichswehrtruppen zum Jahreswechsel
    Am Jahreswechsel 1918/19 befinden sich im Bereich des Armeekorps XVIII (im Großherzogtum Hessen und in Teilen der Provinz Hessen-Nassau) noch mehrere Einheiten der Reichswehr, nachdem das linksrheinische Gebiet (Rheinhessen) völlig geräumt werden musste und in einer Zone von zehn Kilometern rechts des Rheins nur eine schwache deutsche Besatzung verbleiben durfte. Im nördlichen Abschnitt III ... »Details
  20. Anfang Dezember 1918: Verlegung stationierter Soldaten von Offenbach nach Butzbach
    Da die Stadt Offenbach am Main nach den Bestimmungen des Waffenstillstandes zwar nicht von alliierten Truppen besetzt wird, aber zur neutralen, das heißt entmilitarisierten Zone gehört, werden Anfang Dezember die Soldaten der „168er“ von der Kaserne an der Bieberer Straße nach Butzbach verlegt.(OV) ... »Details
  21. Anfang Dezember 1918: Begrüßung durchziehender Soldaten in Offenbach
    In Offenbach werden zur Begrüßung der Reichswehrtruppen, die nach dem Waffenstillstand in das Innere des Reiches zurückgeführt werden, zwei Ehrenpforten errichtet. Wiederholt werden Truppeneinheiten von der Offenbacher Bevölkerung begrüßt und beschenkt. Anderen werden in der Stadt Privatquartiere angeboten, in denen sie beim Durchmarsch übernachten können.(OV) ... »Details
  22. 3. Januar 1918: Bekanntgabe der Zeichnungsergebnisse der 7. Kriegsanleihe im Großherzogtum Hessen
    Im Deutschen Reich wird ein Großteil der Kosten des Ersten Weltkrieges über Kriegsanleihen finanziert, die ab September 1914 zweimal jährlich (März, September) aufgelegt werden. Durch Zeichnung einer Kriegsanleihe gewährte der Bürger der Regierung (Emittent) einen Kredit, der von dieser nach Kriegsende (im Erfolgsfall) verzinst zurückgezahlt werden sollte. ... »Details
  23. 8. Januar 1918: Gerüchte über Schließung der Frankfurter Theater
    Die „Darmstädter Zeitung“ gibt in Frankfurt am Main kursierende Gerüchte wieder, für den 15. Januar sei die Schließung der Frankfurter Theater geplant, damit die Kohlen für die Heizung gespart werden könnten. Eine Bestätigung dafür konnte die Zeitung von maßgeblicher Stelle nicht erhalten, die Stadt Frankfurt jedenfalls beabsichtige keine Schließung. Eine derartige Verfügung könne ... »Details
  24. Mitte November 1918: Warnung vor Plünderungen in Offenbach
    In Offenbach am Main wird die Bevölkerung gewarnt, auf den Bahnhöfen Lebensmittelvorräte zu plündern oder zu stehlen. Der Güterbahnhof in Offenbach am Main wird darum von Soldaten bewacht, von denen einzelne mit Maschinengewehren bewaffnet sind.(OV) ... »Details
  25. 14. Januar 1918: Veranstaltung der Deutschen Vaterlandspartei in Frankfurt wegen Protesten abgebrochen
    Eine Veranstaltung der Deutschen Vaterlandspartei im Saal des Zoologischen Gartens in Frankfurt am Main muss wegen massiver Störungen abgebrochen werden. Nach einer Meldung der „Darmstädter Zeitung“ vom folgenden Tag wollte Pfarrer Traub auf Einladung der Vaterländischen sprechen, wurde daran aber durch „die in der Mehrzahl aus Gegnern der Vaterlandspartei bestehende Versammlung“ daran ... »Details
  26. 14. Januar 1918: Adresse des Frankfurter Bürgerausschusses für vaterländische Veranstaltungen an den Kaiser
    Der Bürgerausschuss für vaterländische Veranstaltungen in Frankfurt am Main wendet sich in einem Telegramm an Kaiser Wilhelm II. Er betont darin: ... »Details
  27. 16. Januar 1918: Spendenaufruf zugunsten der Krankenschwestern im Kriegseinsatz
    In der „Darmstädter Zeitung“ erscheint ein Spendenaufruf der reichsweit arbeitenden Organisation „Schwesternspende“, die im Großherzogtum Hessen durch einen Ehrenausschuss und Arbeitsausschuss unter Schirmherrschaft der Großherzogin Eleonore (1871–1937) vertreten wird. Sie sammelt Geld für Krankenschwestern, die freiwillig Dienst im Krieg leisteten und nun selbst durch Verletzung und ... »Details
  28. 17. Januar 1918: Starkes Hochwasser in Marburg
    In der Umgebung der Universitätsstadt Marburg steigen die Gewässer stark an. Es kommt zum stärksten Hochwasser seit dem Jahr 1867. Das Hochwasser bringt den Verkehr zwischen dem links der Lahn liegenden ehemaligen Brückenvorort Weidenhausen und der rechts des Flusses liegenden Oberstadt zum Erliegen und überflutet wie bereits in früheren Jahren zahlreiche Keller, so nicht nur in Weidenhausen ... »Details
  29. 17. Januar 1918: Magistrat in Wiesbaden beschließt Einziehen von Kartoffelvorräten
    Der Magistrat in Wiesbaden berichtet dem Regierungspräsidenten, seit dem 1. Dezember 1917 seien im wesentlichen keine Kartoffeln mehr geliefert worden. Der Magistrat habe darum beschlossen, alle Mengen, die über den Bedarf bis Mitte Mai hinausgingen, bei allen Haushalten, Hotels, Pensionen und Anstalten wieder einzuziehen.(OV) ... »Details
  30. 25. Januar 1918: Vorkehrungen der Handwerkskammer für den Fall der Demobilmachung
    Die „Darmstädter Zeitung“ berichtet, die Kriegsamtsstelle in Frankfurt am Main stelle zur Zeit Erhebungen an, um einen Überblick über die Arbeitsmarktsituation bei der Demobilmachung zu erhalten. Für Arbeitskräfte, die für Handwerksbetriebe in Frage kommen, ist im Großherzogtum Hessen die Handwerkskammer Darmstadt zuständig. Um die Hilfskräfte in korporierten Handwerksbetrieben zu ... »Details
  31. 25. Januar 1918: Frankfurter Magistrat beantragt freies und gleiches Wahlrecht für alle
    Nach einer Meldung der „Darmstädter Zeitung“ hat der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main einem Antrag der sozialdemokratischen Fraktion der Stadtverordnetenversammlung zugestimmt, beim (Preußischen) Landtag eine Änderung der Frankfurter Gemeindeverfassung zu beantragen. Der Kern der Änderung ist die Einführung „des gleichen, direkten und allgemeinen Wahlrechts für alle Ortsbewohner ... »Details
  32. 26. Januar 1918: Verhaltensmaßregeln bei Fliegeralarm in Darmstadt
    In der „Darmstädter Zeitung“ wird an Maßregeln für das Verhalten bei Fliegeralarm erinnert: In Darmstadt wird die Bevölkerung im Falle eines Fliegeralarms durch Abschuss je einer Signalbombe an sieben Plätzen der Stadt gewarnt. Der Fliegeralarm wird durch das dreiminütige Läuten je einer Glocke aller Kirchen aufgehoben. Die Aufhebung des Alarms ist außerdem daran zu erkennen, dass die ... »Details
  33. 28. Januar 1918: Bericht über Kriegsmüdigkeit und Friedenssehnsucht
    Nach einem Bericht des Landrats von Höchst am Main an den Regierungspräsidenten in Wiesbaden zeigen sich „überall in stärkerem Maße die Folgeerscheinungen von Kriegsmüdigkeit und Friedenssehnsucht“ (Struck).(OV) ... »Details
  34. 29. Januar 1918: Entwicklung der Universität Frankfurt vor Beginn des Sommersemesters
    Die „Darmstädter Zeitung“ meldet, dass das Vorlesungsverzeichnis der Universität Frankfurt am Main für das Sommersemester 1918 erschienen sei. Der Lehrkörper der Universität besteht jetzt aus 53 Ordinarien, 14 Extraordinarien, elf ordentlichen und vier außerordentlichen Honorarprofessoren. Hinzu kommen 53 Privatdozenten, 16 beauftragte Lehrkräfte, sechs Lektoren und vier Lehrer der ... »Details
  35. 30. Januar 1918: Streikbewegung erfasst Rüstungsbetriebe in Kassel
    Die Streikbewegung für die Beendigung des Krieges erfasst die Rüstungsbetriebe in Kassel. Die „Kasseler Neuesten Nachrichten“ berichten erst nach Ende des Arbeitskampfes von den Vorgängen: ... »Details
  36. 31. Januar 1918: Streiks in großen Kasseler Industriebetrieben
    Wie in Mannheim, wo vom 30. Januar bis 2. Februar Arbeiter der Metallindustrie streiken, treten in Kassel am 31. Januar und 1. Februar über 12.000 Arbeiter der Firma Henschel, der Firma Hahn für Optik und Mechanik und aus Betrieben der Textilindustrie in den Streik.(OV) ... »Details
  37. 31. Januar 1918: Stellungnahme des Ministers von Hombergk zum Ausbleiben von Streiks im Großherzogtum
    In einer Sitzung des Erweiterten 1. Ausschusses der Zweiten Kammer des Landtages des Großherzogtums Hessen geht der hessische Innenminister Friedrich von Hombergk zu Vach (1857–1935) auf die Streikbewegung der zurückliegenden Tage ein: ... »Details
  38. 1. Februar 1918: Verdunkelungsmaßregeln gegen Fliegerangriffe in der Darmstädter Zeitung
    In der „Darmstädter Zeitung“ wird eine Anordnung zu Verdunkelungsmaßregeln gegen Fliegerangriffe veröffentlicht: „Nach § 2 der Bekanntmachung Großherz. Polizeiamt (...) sind Innenbeleuchtung der Wohnungen, der Wirtschaften, Vergnügungsstätten, Arbeitsräume usw. ferner alle Oberlichter, insbesondere der Fabriken mit Nachtbetrieb, durch Anbringen von Vorhängen aus dunklem Stoff oder ... »Details
  39. 10. Februar 1918: Ansprache Kaiser Wilhelms II. im Bad Homburger Schloss zum Sonderfrieden mit der Ukraine
    Etwa 4.000 Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bad Homburg vor der Höhe versammeln sich im oberen Schlosshof, um eine Ansprache von Kaiser Wilhelm II. zu verfolgen, der sich von einem Balkon an die Anwesenden wendet. Er verkündet den am Vortag mit der Ukraine (der Ukrainischen Volksrepublik, Ukrajinska Narodna Respublika, kurz UNR) abgeschlossenen Separatfrieden und erklärt seine Verbundenheit ... »Details
  40. 13. Februar 1918: Beratungen der Militärführung in Bad Homburg
    In Bad Homburg beraten führende Politiker des Reichs und die Oberste Heeresleitung darüber, ob die militärischen Angriffe gegen Sowjetrussland wiederaufgenommen werden sollen. Sie hoffen, damit zum Sturz der Sowjetmacht beizutragen und die Ausbreitung der revolutionären Gedankens im Reich aufzuhalten. Am 16. Februar kündigte das deutsche Oberkommando den Waffenstillstand von Brest-Litowsk ... »Details