Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hesse in the 19th and 20th Centuries

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  1. 1950-1967: Bestandsentwicklung der Krafträder und Personenkraftwagen in Hessen
    Nachdem die ersten Nachkriegsjahre von einer stürmischen Zunahme des Bestandes an Krafträdern und -rollern geprägt wurden, während zugleich Personenkraftwagen und andere Fahrzeuge deutlich langsamere Bestandszuwächse verzeichneten, deutet sich um Mitte der 1950er Jahre ein Wandel an: 1954 schwächt sich die Zuwachsrate der motorgetriebenen Zweiräder deutlich ab. 1956 setzt bei den ... »Details
  2. 1965-1967: Neue Künstlerkolonie in Darmstadt errichtet
    In Darmstadt wird in Anlehnung an die zur Jahrhundertwende erbaute Künstlerkolonie Mathildenhöhe die Künstlerkolonie Rosenhöhe im gleichnamigen Park errichtet. Der „Verein Neue Künstlerkolonie Rosenhöhe“ initiiert den Bau von insgesamt sieben zwischen 1965 und 1967 errichteten Atelierhäusern, die für Lebenszeit an verschiedene Künstler vermietet werden sollen.0=Vgl. Bredow/Cramer, ... »Details
  3. 5. Januar 1965: Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Gesundheitsministerin Elisabeth Schwarzhaupt
    Anlässlich ihres 65. Geburtstags erhält die aus Frankfurt am Main stammende CDU-Politikerin und amtierende Bundesministerin für das Gesundheitswesen Elisabeth Schwarzhaupt (1901–1986; CDU) als erste Frau in der Geschichte der Bundesrepublik das Großkreuz des Bundesverdienstkreuzes verliehen. Bundeskanzler Ludwig Erhard (1897–1977) nimmt die Verleihung vor. Die in Frankfurt geborene ... »Details
  4. 15. Januar 1965-31. Januar 1965: Postkartenaktion des Hessischen Rundfunks zur Leserumfrage gestartet
    Zur Ermittlung der Sehbeteiligung werden die Zuschauer des dritten Programms aufgefordert, eine Postkarte an den Hessischen Rundfunk zu senden, die nicht nur Auskunft über die Fernsehpräferenzen des Absenders geben, sondern zudem an einem Gewinnspiel teilnehmen kann. Aufgrund der schlechten Verwertbarkeit der aus der Postkartenaktion zu ermittelnden Informationen bleibt dies eine einmalig ... »Details
  5. 17. Januar 1965: Denkmal für J. F. Kennedy in Darmstadt aufgestellt
    Eine vom Bildhauer Knut Knudsen (1916–1998) zwei Jahre zuvor geschaffene Büste des erschossenen amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy (1917–1963) ist in Darmstadt aufgestellt worden, die der Magistrat der Stadt erworben hatte.0=Vgl. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 2.10.1965, S. 79: Zwischen Taunus und Odenwald; Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.1.1965, S. 12: Kennedy-Büste enthüllt. ... »Details
  6. 4. März 1965: Gründung eines Camping- und Caravan-Verbandes in Marburg
    Aus Protest gegen die Finanzpolitik und die inneren Verhältnisse des Deutschen Camping-Clubs (DCC) treten über 100 Delegierte des Landesverbands Hessen aus dem Club aus und gründen in Marburg den Camping- und Caravan-Verband Deutschlands (CCVD). Den bisherige Landesvorsitzenden des DCC, Franz Konrad aus Marburg, wählen sie zu ihrem ersten Verbandspräsidenten. Als wichtigste Aufgabe des neuen ... »Details
  7. 12. März 1965: Großer Hessenplan für die Entwicklung des Landes bis 1975 nahezu fertiggestellt
    Nach einer Meldung der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ ist der von Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976) am 30. Januar 1963 angekündigte Große Hessenplan nahezu fertiggestellt und wird Anfang Mai druckreif sein. Die Landesregierung hat den Plan mit Ausnahme letzter Abschlusskorrekturen bereits gebilligt. Der Große Hessenplan enthält eine Vorschau auf die Entwicklungspolitik ... »Details
  8. 13. März 1965: Bericht der „Hessenschau“ über geheime Ballonpropaganda der Bundeswehr über der DDR
    Ein Fernsehbeitrag der „Hessenschau“ des Hessischen Rundfunks in Frankfurt am Main berichtet über den geheimen Einsatz von Ballons, mit denen die Bundeswehr politisches Propagandamaterial über der DDR verbreitet. Die Sendung schildert, dass Kinder aus dem unmittelbar an der innerdeutschen Grenze liegenden nordhessischen Dorf Altenburschla Flugblätter aus beiden deutschen Staaten gefunden ... »Details
  9. 18. März 1965: Richtfest für die Frankfurter Müllverbrennungsanlage
    Die Müllverbrennungsanlage der Frankfurter Nordweststadt, an die sowohl Teile der Stadt Frankfurt sowie weitere Gemeinden des Main-Taunus-Kreises, daneben auch die Stadt Bad Homburg angeschlossen werden sollen, feiert im März 1965 Richtfest.0=Vgl. Franz, Chronik Hessens; Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.11.1965, S. 30: Müll nach Frankfurt; Frankfurter Allgemeine Zeitung, 4.11.1965, S. 22: Bad ... »Details
  10. April 1965: In Seulberg wird das erste Altenzentrum Hessens errichtet
    Nach einjähriger Bauzeit wird in Seulberg das erste Altenzentrum im Hochtaunuskreis eingeweiht. Wie Bürgermeister Wilfried Frey versicherte, soll es ebenfalls als Treffpunkt für ältere Ortsbewohner dienen, die nicht in der Einrichtung leben. Das Altenzentrum umfasst neben neun bedarfsgerechten Wohnungen, eine Krankenpflegestation mit Schwesternwohnung, eine Tagesstätte mit Bücherei und ... »Details
  11. 4. April 1965: Rechenzentrum der Europäischen Organisation für Weltraumforschung kommt nach Darmstadt
    Das Rechenzentrum der Europäischen Organisation für Weltraumforschung (ESRO) wird in Darmstadt errichtet werden. Der hessische Finanzminister Albert Osswald (1919–1996; SPD) kündigt in Wiesbaden an, dass Hessen der ESRO dazu – vorbehaltlich der Zustimmung des Hessischen Landtages – die Genehmigung zum Bau des Datenzentrums erteilt hat. Bei der Entscheidung für das hessische Darmstadt ... »Details
  12. 27. April 1965: Gründung einer Interessengemeinschaft zur Bekämpfung des Fluglärms
    In Mörfelden im Kreis Groß-Gerau gründen Bürger aus den Gemeinden Kelsterbach, Walldorf, Mörfelden, Egelsbach und Groß-Gerau eine „Interessengemeinschaft zur Bekämpfung des Fluglärms e. V.“. Erster Vorsitzender der momentan 38 Mitglieder zählenden Gemeinschaft ist der evangelische Pfarrer Kurt Oeser (1928–2007) aus Mörfelden, auf dessen Anregung hin der Verein ins Leben gerufen ... »Details
  13. 27. April 1965: Bergung eines tödlich verunglückten Bauarbeiters in der Müllverbrennungsanlage Darmstadt
    In Darmstadt kommt es zur dramatischen Bergung eines tödlich verunglückten Bauarbeiters vom Schornstein der im Bau befindlichen Müllverbrennungsanlage. Der 24 Jahre alte Schornsteinbauer Gerhard Hempel aus Rheydt in Nordrhein-Westfalen (ab 1975 Teil von Mönchengladbach) wird bei Arbeiten auf der Schornsteinspitze von einer zusammengebrochenen Aufzugswinde getroffen. Der mit zwei Kollegen ... »Details
  14. 28. April 1965: Ministerpräsident Zinn legt „Großen Hessenplan“ vor
    Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) legt den „Großen Hessenplan“ als erstes Entwicklungsprogramm eines Bundeslands für Wirtschaft, Verkehr und Kultur vor. Als erstes Bundesland erhält Hessen mit dem von Ministerpräsident Zinn vorgelegten „Großen Hessenplan“ ein umfassendes Entwicklungsprogramm für Wirtschaft, Verkehr und Kultur.(OV) ... »Details
  15. 29. April 1965: Eröffnung der Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt
    Die Eröffnung der neu erbauten Frankfurter Stadt- und Universitätsbibliothek findet Ende April 1965 statt. Unter den Ehrengästen ist auch der Bildhauer Ossip Zadkine (1890–1967). Er hat die im neuen Gebäude aufgestellte „Prometheus“-Statue geschaffen.0=Vgl. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.12.1965, S. 23: Frankfurt am Main im Jahre 1965. Zur Eröffnung erhält die Bibliothek ... »Details
  16. 5. Mai 1965: „Tag der Streitkräfte“ beendet deutsch-amerikanische Freundschaftswoche in Frankfurt
    In Weiterführung des zum Ende des Zweiten Weltkriegs begonnenen Reeducation-Programms der amerikanischen Regierung, findet 1965 bereits zum zehnten Mal in Frankfurt am Main und weiteren nahe gelegenen hessischen Garnisonstädten die deutsch-amerikanische Freundschaftswoche statt. Die Veranstaltungen beginnen alljährlich um den 29. April und enden am 5. Mai und werden 1965 erstmals auf nationaler ... »Details
  17. 16. Mai 1965: Neuwahlen zum SPD-Bezirksvorstand Hessen-Süd
    In Eltville am Rhein findet der Parteitag des SPD-Bezirks Hessen-Süd statt. Bei den Wahlen zum Bezirksvorstand werden dessen bisherige Mitglieder zumeist bestätigt, jedoch ergeben sich Stimmverschiebungen, die nach der Ansicht politischer Beobachter die Machtverschiebung in der hessischen Regierungspartei deutlich machen. Als Vorsitzender wird der Hessische Minister für Arbeit, Volkswohlfahrt ... »Details
  18. 20. Mai 1965: Begeisterter Empfang für Queen Elisabeth II. in Wiesbaden
    Die Deutschlandreise – der ersten eines britischen Monarchen seit 1909 – der britischen Königin, Queen Elisabeth II. (1926–2022), begann in Königswinter bei Bonn, führte über den Rhein an das Deutsche Eck und endete über Hessen in Kaub in der Pfalz. Wiesbaden stattete die Königin mit ihrem Gatten am dritten Tag ihrer Deutschlandreise einen Besuch ab und trug sich in das Goldene Buch ... »Details
  19. 1. Juni 1965: Erste Ausgabe des „Kursbuchs“ erscheint in Frankfurt
    Die erste Ausgabe der Zeitschrift „Kursbuch“ erscheint mit 160 Seiten unter der Herausgabe von Hans Magnus Enzensberger (1929–2022) und Karl Markus Michel (1929–2000) als verantwortlichem Redakteur.0=Vgl. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 2.7.1965, S. 32: Wohin gehen die Aufklärer?; Deutschlandradio Kultur.de, 50 Jahre Kursbuch, eingesehen am 7.9.2015. Inhaltlich stehen philosophische ... »Details
  20. 1. Juni 1965: Konträre Diskussion des neuen Hessischen Hochschulgesetzes in Marburg
    Mehr als 1.000 Professoren und Studenten diskutieren an der Philipps-Universität Marburg den von der Landesregierung vorgelegten Entwurf eines neues Hessischen Hochschulgesetzes. ... »Details
  21. 16. Juni 1965: Grundsteinlegung für neues Empfangsgebäude des Frankfurter Flughafens
    Den Grundstein für den Bau der neuen Empfangshalle West, deren Kosten sich auf 300 Mio. DM belaufen, legt Rudi Arndt (1927–2004), Minister für Wirtschaft und Verkehr.0=Vgl. Franz, Chronik Hessens. Die wirtschaftliche Bedeutung des zukünftigen Flughafens für das Land Hessen, insbesondere für das Rhein-Main-Gebiet, betont Arndt in seiner Ansprache. Um dem großen Luftverkehrsaufkommen zu ... »Details
  22. 22. Juni 1965: Frankfurter Oberbürgermeister wird von Indianerhäuptling geehrt
    Während einer Audienz im Frankfurter Rathaus wird der Oberbürgermeister Willi Brundert (1912–1970; SPD) vom kanadische Indianerhäuptling Choti-La-Cha vom Stamm der Squamish zum Unterhäuptling Humiltchsem ernannt. Weiteren indianischen Besuch erhielt Brundert von Chilkat-Indianern, die den Gouverneur von Alaska William „Bill“ Egan (1914–1984) begleiteten und dem Oberbürgermeister einen ... »Details
  23. 30. Juni 1965: Privatisierung der Wetzlarer Berg- und Hüttenwerke AG
    Nach Zustimmung des Hessischen Landtags verkauft das Land einen Aktienanteil von 74 % an die zum Flick-Konzern gehörenden Buderus Eisenwerke in Wetzlar. Eine Reprivatisierung der Wetzlarer Berg- und Hüttenwerke ist damit vollzogen.0=Vgl. Franz, Chronik Hessens, S. 451. Der restliche Aktienanteil in Höhe von 26 Prozent war bereits seit 1947 im Besitz der Buderus Eisenwerken.0=Vgl. Frankfurter ... »Details
  24. 1. Juli 1965: Willi Brundert neuer Oberbürgermeister in Frankfurt
    Zum Nachfolger des seit 1956 amtierenden Werner Bockelmann (1907–1968; SPD) wird der gebürtige Magdeburger Willi Brundert (1912–1970; SPD) in das Amt des Frankfurter Oberbürgermeisters gewählt.1=Vgl. Franz, Chronik Hessens, S. 449; DER SPIEGEL 20 (1970), 11.5.1970: Willi Brundert, eingesehen am 10.9.2015; Webpräsenz der Stadt Frankfurt am Main: Chronik der ehemaligen Frankfurter ... »Details
  25. 1. Juli 1965: Aktionstag gegen den Bildungsnotstand an der Frankfurter Universität
    Bei einem Aktionstag „Gegen den Bildungsnotstand“ ziehen etwa 3.000 Studenten in einer Demonstration friedlich von der Frankfurter Universität zum Römerberg. Die Demonstration wird auch von der Professorenschaft unterstützt und steht unter der Schirmherrschaft des (neuen) Oberbürgermeisters Willi Brundert (1912–1970; SPD). Der Rektor der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, Prof. ... »Details
  26. 1. Juli 1965: Hessischer Landtag beschließt Ergänzung des Abschlussgesetzes zum Artikel 41
    Der Hessische Landtag beschließt das „Gesetz zur Ergänzung des Abschlußgesetzes zum Artikel 41 der hessischen Verfassung“. Damit wird das Abschlussgesetz vom 6. Juli 1954 in der Weise ergänzt, dass die Übertragung von Vermögenswerten aus Gemeineigentum auf andere Vermögensträger (also die Veräußerung an private Eigentümer) möglich wird. Die daraus fließenden Erlöse sollen dem ... »Details
  27. 1.-5. Juli 1965: Stadt Darmstadt trägt den 5. Hessentag aus
    „Zwanzig Jahre neues Hessen“ lautet die historisch-politische Inhalte fokussierende Ausstellung, die gemeinsam mit 200 Großfotos die Entwicklung des Landes Hessen seit 1945 in den Blick nimmt. Darmstadt rückt dabei als Ausgangsort der Bemühungen um die Konstituierung des Landes Hessen in den Mittelpunkt des ca. 100 Veranstaltungen umfassenden Hessentages.0=Vgl. Sarkowicz, Geschichte des ... »Details
  28. 7. Juli 1965: Deutsche Uraufführung des Gemini-4-Films in Frankfurt und Besuch von Raketenpionier Kurt Debus
    Aus Anlass des Besuchs des deutschen Raketen- und Raumfahrtingenieurs Kurt Heinrich Debus (1908–1983) zeigt das Amerika-Haus in Frankfurt am Main deutschlandweit erstmals die von den amerikanischen Astronauten James McDivitt (1929–2022) und Edward White während ihres Fluges mit dem Raumschiff Gemini 4 Anfang Juni im Weltraum gedrehten Filmaufnahmen. Die Gemini-4-Kapsel hatte die Erde vier ... »Details
  29. 5. August 1965: Baubeginn für den U-Bahnbahnhof an der Frankfurter Hauptwache
    In Frankfurt am Main beginnen die Umbauarbeiten der historischen Hauptwache zum Zentralbahnhof der U-Bahn. Augenzeuge des symbolischen ersten Rammschlages ist auch Ministerpräsident Zinn (1901–1976).(OV) ... »Details
  30. 20. August 1965: Urteilsverkündung im ersten Frankfurter Auschwitz-Prozess
    Nach 182 Verhandlungstagen verkündet das Frankfurter Schwurgericht im ersten Auschwitz-Prozess sein Urteil „gegen 20 Angehörige des Mordkomplexes Auschwitz“ (Fischer). Ein großer Erfolg des Verfahrens liegt darin, dass er die bisher umfassendste Auseinandersetzung mit dem Holocaust in der Bundesrepublik darstellte und einer damals weitverbreiteten „Schlußstrich-Mentalität“ ... »Details
  31. 29. August 1965: Internationale Herbstmesse in Frankfurt erstmals mit Beteiligung der Sowjetunion
    Die Sowjetunion ist erstmals auf der internationalen Herbstmesse in Frankfurt am Main vertreten1=Vgl. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.12.1965, S. 23: Frankfurt am Main im Jahre 1965. und präsentiert vom 29. August bis 2. September Produkte aus dem Bereich Kunsthandwerk.0=Vgl. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.7.1965, S. 33: Sowjetunion stellt erstmals in Frankfurt aus. Bereits einige Monate ... »Details
  32. 4. September 1965: Ziehung der Lottozahlen erstmals live aus Frankfurt übertragen
    Erstmals wird die Ziehung der Lottozahlen „6 aus 49“ des Deutschen Totoblocks0=Der Deutsche Totoblock wurde am 11. November 1956 durch den Zusammenschluss von zwei bis dahin getrennten Vereinigungen der Lottogesellschaften der Bundesländer gebildet, nämlich des seit Anfang der 1950er Jahre bestehenden Nord-Süd-Toto-Blocks (Berlin, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und ... »Details
  33. 19. September 1965: Bundestagswahlergebnisse in Hessen
    Bei den Wahlen zum 5. Deutschen Bundestag erreicht die SPD in Hessen sechs Prozentpunkte mehr Stimmen als im Bundesdurchschnitt (45,7 % gegenüber 39,3 %), während die CDU hier fast zehn Prozentpunkte weniger Stimmen als im Bund erreicht (37,8 % gegenüber 47,6 %). Auch die FDP erzielt mit 12,0 % gegenüber 9,5 % im Bund in Hessen ein gutes Ergebnis.  ... »Details
  34. 29. September 1965: US-Astronaut John H. Glenn zu Besuch in Frankfurt
    Der US-Astronaut und spätere US-Senator John Herschel Glenn Jr. (1921–2016) besucht Frankfurt am Main und trägt sich in das Goldene Buch der Stadt ein. John Glenn war bei einem Raumflug am 20. Februar 1962 (die Mission trug den Namen „Mercury-Atlas 6“) der erste Amerikaner, der die Erde in einem Raumschiff auf einer Umlaufbahn umkreiste. Glenn, der am Morgen aus Washington eingetroffen ... »Details
  35. 30. September 1965: Frankfurt verzichtet wegen Finanznot auf Bundesgartenschau 1969
    Wegen der Finanznot der Stadt verzichtet der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main auf die Ausrichtung der für 1969 geplanten Bundesgartenschau (BUGA). Im Anschluss an eine Sondersitzung des Magistrats, in der die Vorschläge für den Haushaltsplan 1966 verabschiedet werden, gibt der amtierende Oberbürgermeister Willi Brundert (1912–1970; SPD) diese Entscheidung als einen von drei ... »Details
  36. 9. Oktober 1965: Georg-Büchner-Preis an Günter Grass
    Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht im Rahmen ihrer jährlichen Herbsttagung in Darmstadt dem deutschen Schriftsteller Günter Grass (1927–2015) den Georg-Büchner-Preis. Die mit 10.000 DM dotierte Auszeichnung wird von der Akademie an Künstler vergeben, „die durch ihre Arbeiten und Werke in besonderem Maße hervortreten und die an der Gestaltung des gegenwärtigen ... »Details
  37. 19. Oktober 1965: Ring-Uraufführung der „Ermittlung“ von Peter Weiss zum Frankfurter Auschwitz-Prozess
    Im Rahmen einer Ring-Uraufführung, an der sich 15 Theaterbühnen in der Bundesrepublik Deutschland (West-Berlin, Essen, Köln, München und Stuttgart) und der DDR (Altenburg, Ost-Berlin, Cottbus, Dresden, Erfurt, Gera, Halle, Leipzig, Neustrelitz, Potsdam, Rostock) sowie die Royal Shakespeare Company in London beteiligen, wird das Stück „Die Ermittlung“ von Peter Weiss (1916–1982) ... »Details
  38. 27. Oktober 1965: Hessischer Staatsgerichtshof sieht keine Pflicht zum Schulgebet
    Der sogenannte Schulgebetsstreit, der sich von der Diesterwegschule in Frankfurt am Main bis vor das Bundesverfassungsgericht nach Karlsruhe zog, ist nun beigelegt.1=Vgl. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.2.1966, S. 69: Das Schulgebet muß nochmals vor den Richter; Franz, Chronik Hessens, S. 452. Der Frankfurter SPD-Stadtverordnete Diether Hoffmann (1929–2017) hatte vor dem Hessischen ... »Details
  39. 12. November 1965: Hindemith-Ausstellung in Frankfurt eröffnet
    Zu Ehren des 1963 verstorbenen Frankfurter Komponisten und Dirigenten Paul Hindemith wird die Ausstellung „Paul Hindemith, Emigration und Rückkehr nach Europa“ am 12. November 1965 eröffnet. In 23 Vitrinen wird das Leben und musikalische Wirken von Hindemith sowie die Auswirkungen der politischen Veränderungen in den 1930er und 1940er Jahren auf seine (internationale) musikalische ... »Details
  40. 13. November 1965: Frankfurter Ornithologe wird in Stuttgart zum Vorsitzenden des Bundes für Vogelschutz (BfV) gewählt
    Der ehemalige Direktor der Frankfurt am Mainer Vogelschutzwarte Sebastian Pfeifer (1898–1982) wird im Alter von 67 Jahren zum Vorsitzenden des Bundes für Vogelschutz (BfV) gewählt. Damit tritt er die Nachfolge von Hermann Hähnle (1879–1965) an, dessen Mutter Lina (1851–1941) den BfV am 1. Februar 1899 in Stuttgart gegründet hat. Auf der Mitgliederversammlung in Stuttgart, die noch vor ... »Details