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Hesse in the 19th and 20th Centuries
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- 1. Januar 1945: Bombenangriffe auf Kassel und Wiesbaden
Die alliierten Bomberverbände fliegen einen Tagesangriff auf Kassel. Das Lagebuch des Wehrmachtsführungsstabs meldet zum 1. Januar einen Angriff mit 30 Flugzeugen auf Kassel. ... »Details - 3. Januar 1945: Amerikanischer Luftangriff auf Fulda und Aschaffenburg
Bei einem Großangriff auf Bahnanlagen im Westen Deutschlands wirft die 8. US-Luftflotte insgesamt 1.975 Tonnen Bomben ab. Die amerikanischen Bomber konzentrieren ihre Angriffe dabei vor allem auf Aschaffenburg und Fulda. (OV) ... »Details - 5. Januar 1945: Schwere Bombenangriffe auf den Raum Frankfurt-Hanau
Bei Tage sind schwere Bombenangriffe der Alliierten auf den Raum Frankfurt am Main-Hanau gerichtet. Nach dem Lagebuch des Wehrmachtsführungsstabs vom 6. Januar 1945 fliegen 1.000 amerikanische viermotorige Bomber mit 550 Jägern in 3 Divisionen Angriffe. Die Streitkräfte einer ganzen Division agieren dabei konzentriert im Raum Frankfurt-Hanau.(OV) ... »Details - 7. Januar 1945: Schwerer Luftangriff auf Hanau
Die britische Luftwaffe fliegt in der Nacht zum 7. Januar einen schweren Luftangriff auf Hanau und wirft dabei 1.653 Tonnen Bomben auf die Stadt ab. ... »Details - 9. Januar 1945: Beratungen im Führerhauptquartier Adlerhorst bei Butzbach
Im Führerhauptquartier Adlerhorst bei Ziegenberg (Butzbach) erstattet Generaloberst Heinz Wilhelm Guderian (1888–1954), der Chef des Generalstabs des Heeres („mit der Wahrnehmung der Geschäfte beauftragt“), vor Adolf Hitler (1889–1945) Bericht über die Vorbereitungen der Sowjetunion zum Angriff im Osten. Angesichts der bedrohlichen Überlegenheit der Roten Armee und des sowjetischen ... »Details - 14. Januar 1945: Mehrere Rheinbrücken nicht mehr befahrbar
Nach dem Lagebuch des Wehrmachtsführungsstabs fliegen 35 Bomber einen Angriff auf Frankfurt am Main. ... »Details - 15.-16. Januar 1945: Hitler verlässt das Hauptquartier Adlerhorst
Adolf Hitler verlässt das Hauptquartier Adlerhorst bei Ziegenberg (Butzbach), von wo aus er ohne den erhofften Erfolg die Ardennenoffensive geleitet hatte, und kehrt in die Reichskanzlei in Berlin zurück.(OV) ... »Details - 29. Januar 1945: Bombenangriff auf Kassel
Am Tag wird Kassel von der US-Luftwaffe bombardiert.(OV) ... »Details - 3. Februar 1945: Angriff der US-Luftwaffe auf Wiesbaden
In der Nacht zum 3. Februar wird Wiesbaden von der amerikanischen Luftwaffe angegriffen.(OV) ... »Details - 5. Februar 1945: Befehl Frankfurt bis zum letzten Mann zu verteidigen
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt den Befehl, die Stadt Frankfurt am Main „bis zum letzten Mann“ zu verteidigen. In den Tagen zuvor sind bereits heftige Bombardierungen amerikanischer Flugzeuge auf das Stadtgebiet erfolgt.(OV) ... »Details - 10.-21. Februar 1945: Stellungsbau zum Abschuss von V2-Raketen bei Weilburg
Vom 22. September bis 3. Oktober 1944 und vom 1. Dezember 1944 bis 16. März 1945 werden aus der Gegend um Hachenburg im Westerwald insgesamt 432 A4- Raketen (von Goebbels „Vergeltungswaffe 2“ (V2) genannt) auf Städte und Ziele in Nordfrankreich und Belgien (vor allem auf Antwerpen) abgeschossen. Ausführende Einheit der Wehrmacht ist die Artillerie Abteilung (mot) 836, die im Februar 1945 in ... »Details - 14. Februar 1945: Deportation von 616 Juden von Frankfurt nach Theresienstadt
Aus Frankfurt am Main werden in einem Transport 616 Menschen0=Kingreen gibt an, dass 308 Personen, und zwar neben 290 Menschen aus der preußischen Provinz Hessen-Nassau auch 18 aus dem Bereich der Staatspolizeistelle Koblenz, deportiert wurden. Vgl. Kingreen, Die Deportation der Juden aus Hessen 1940 bis 1945. Selbstzeugnisse, Fotos, Dokumente, Wiesbaden 2023, Übersicht über die Deportationen ... »Details - 21. Februar 1945: Alliierte Truppen durchstoßen den Westwall
Das Lagebuch des Wehrmachtsführungsstabs hält unter dem 21. Februar 1945 fest, dass die alliierten Truppen nun in der Eifel westlich von Prüm den Westwall durchstoßen haben. Da nur jeder zweite Bunker besetzt werden könne, gelinge es dem Gegner auch immer wieder, einzelne Bunker zu besetzen. ... »Details - 22. Februar 1945: Schwerer Luftangriff auf Marburg
Bei einem Luftangriff auf Marburg werden am Nachmittag das Chemische Institut in der Bahnhofstraße und die benachbarten Kliniken schwer beschädigt. Bereits in den zwei Jahren davor hatte die Marburger Nordstadt empfindliche Schäden durch Bombardierungen erlitten.(OV) ... »Details - 24. Februar 1945: Bombenangriff auf Frankfurt
Erneut fliegen alliierte Bomber schwere Angriffe auf das Frankfurter Stadtgebiet.(OV) ... »Details - 28. Februar 1945: Bombenangriff auf Kassel
Kassel ist bei Tage Ziel eines alliierten Luftangriffs.(OV) ... »Details - 3. März 1945: Angriff britischer „Mosquito“-Bomber auf Kassel
In der Nacht zum 3. März greifen greifen britische Bomber vom Typ de Havilland „Mosquito“ erneut die Stadt Kassel an. Dazu verzeichnet das Lagebuch des Wehrmachtsführungsstabs mit dem Eintrag zum 3. März 1945: Nachts 50 Moskitos gegen Kassel. Insgesamt entsendet das Bomber Command der britischen Luftwaffe in der Nacht vom 2. auf den 3. März 67 „Mosquitos“ nach Kassel. ... »Details - 5.-23. März 1945: Luftangriffe auf Marburg
In den Wochen vor der Einnahme von Stadt und Landkreis Marburg finden immer wieder Luftangriffe der alliierten Bomber statt, die vor allem Bomben im Marburger Bahnhofs- und Kliniksviertel, vereinzelt auch im Südviertel abwerfen, so am 5., 9., 10., 12. 19., 20., 22. und 23. März. Insgesamt sterben dabei rund 100 Menschen. Am Ende des Bombenkriegs sind etwa ein Viertel der Universitätsgebäude ... »Details - 7. März 1945: Amerikanischer Bombenangriff auf Kassel
Am Tage greifen amerikanische Bomber die Stadt Kassel an. In den Tagen zuvor war das Stadtgebiet bereits tagsüber wie auch nachts Ziel alliierter Angriffe gewesen.(OV) ... »Details - 7. März 1945: Alliierte Truppen stehen am Rhein
Alliierte Truppen haben die Innenstadt von Köln eingenommen und das Rheinufer erreicht. Das Lagebuch des Wehrmachtsführungsstabs hält unter dem 7. März 1945 fest, dass der „Feind“ mit Vorbereitungen zum Rhein-Übergang befasst sei, der jederzeit möglich sein wird.(OV) ... »Details - 8. März 1945: Amerikanische Truppen auf der Brücke von Remagen über den Rhein
Das Lagebuch des Wehrmachtsführungsstabs hält unter dem 8. März 1945 fest, dass am Vortag (7. März) im Westen bei der 15. Armee ... die Lage sehr kritisch geworden (sei), da der Gegner auf beiden Flügeln den Rhein erreichte und das Gen.-Kdo. LIII überrollte. Eine einheitliche Führung ist wohl nicht mehr vorhanden. Der Feind gelangte bis Kreuzberg und gelangte bis zur Brücke bei Remagen, ... »Details - 9. März 1945: Kassel und Frankfurt von britischen und amerikanischen Bombern angegriffen
Die Stadt Kassel ist in der Nacht das Ziel schwerer britischer Luftangriffe. Bei Tage greifen amerikanische Flugzeuge ebenfalls Kassel und Frankfurt am Main an. Das Lagebuch des Wehrmachtsführungsstabs verzeichnet am 10. März (für den Vortag): Im Westen die 1.100 amerikan. Bomber gegen Verkehrsziele und Industrieziele im Raum von Kassel, Frankfurt a.M. usw.(OV) ... »Details - 12. März 1945: Bombenangriffe auf Frankfurt und Friedberg
Bei Tage werden die Städte Frankfurt am Main und Friedberg bombardiert. Das Lagebuch des Wehrmachtsführungsstabs verzeichnet am 13. März (für den Vortag): Von Westen die 3 amerik. Div.en, darunter ... 500 gegen Frankfurt a.M. und Friedberg.(OV) ... »Details - 15. März 1945: Britischer Bombenangriff auf Wiesbaden
Die schnellen Mosquito-Bomber der britischen Luftwaffe greifen in der Nacht Wiesbaden an. Das Lagebuch des Wehrmachtsführungsstabs verzeichnet am 15. März: In der Nacht gegen ... Wiesbaden.(OV) ... »Details - 17. März 1945: US-Flugblätter über Frankfurt
Amerikanische Flieger werfen über dem Frankfurter Stadtgebiet Flugblätter in deutscher, französischer, tschechischer, polnischer und italienischer Sprache ab, in denen der Bevölkerung geraten wird, die „Kampfzone“ Frankfurt zu verlassen. In dem von General Dwight D. Eisenhower (1890–1969) unterzeichneten Flugblatt heißt es: ... »Details - 17. März 1945: Letzte Deportation von Juden aus Frankfurt
Nicht einmal zwei Wochen vor der Befreiung Frankfurts durch amerikanische Truppen am 27./29. März werden in einem letzten Transport fünf Juden aus der Stadt in das Konzentrationslager Theresienstadt (heute Terezín/Tschechien) deportiert.0=Kingreen gibt als Abfahrtsdaten den 14. oder 15. März 1945 an. Vgl. Kingreen, Die Deportation der Juden aus Hessen 1940 bis 1945. Selbstzeugnisse, Fotos, ... »Details - 19. März 1945: Schwerer Luftangriff auf Hanau
Bei einem schweren Bombenangriff wird die Innenstadt von Hanau zerstört. Bei Kriegsende gehört die Stadt mit einem Zerstörungsgrad von 87 Prozent zu den am stärksten getroffenen Städten im Deutschen Reich. Auch Kassel wird erneut von britischen Bombern angegriffen. ... »Details - 21. März 1945: Verhinderung der Zerstörung der Opel-Werke
Eine Widerstandsgruppe verhindert in Rüsselsheim die bereits angeordnete Zerstörung der Opel-Fabrikanlagen.(OV) ... »Details - 21. März 1945: Erschießung von Antifaschisten am Kornsand bei Geinsheim
Vor den aus Richtung Bad Kreuznach und Bingen vordringenden US-Truppen bringen sich seit Mitte März versprengte Wehrmachtseinheiten und führende Nationalsozialisten mit ihren Familienangehörigen über die Fährstelle zwischen Nierstein und Kornsand in Sicherheit. Um auf dem rechten Rheinufer eine neue Verteidigungsstellung aufzubauen, wird am 17. März von den führenden Niersteiner ... »Details - 21. März 1945: Amerikanische Truppen erreichen den Raum Worms
Das Lagebuch des Wehrmachtsführungsstabs hält am 21. März fest: Die 24. amerik. Pz.-Div. wurde nach Süden abgedreht und erschien vor Worms und in dem Gebiet südlich davon. Um Worms wird ein bisher nicht vorgesehener Brückenkopf gebildet. Die Führung auf der eigenen Seite durch den Kommandeur der 47. Inf.-Div.(OV) ... »Details - 22. März 1945: Bombenangriff auf den Raum Frankfurt und Mainz
Das Lagebuch des Wehrmachtsführungsstabs meldet am 23. März (für den Vortag): Der Feind setzte im Raum von Frankfurt und bei Mainz zusammen 2.500 4-mot. Bomber ein.(OV) ... »Details - 22.-23. März 1945: Rheinüberquerung der Alliierten bei Oppenheim
Die 3. US-Armee unter der Führung des Generals George S. Patton (1885–1945) überquert bei Oppenheim den Rhein. Damit beginnt die Eroberung und Befreiung des heutigen Hessen. ... »Details - 22.-23. März 1945: US-General Patton ergreift symbolisch Besitz vom eroberten rechten Rheinufer
US-General George S. Patton (1885–1945), der die amerikanischen Truppen der 3. US-Arme bei Oppenheim und Geinsheim führt, überquert selbst zu Fuß auf einer Pontonbrücke den Rhein. In der Mitte des Flusses hält er an, um im Beisein seiner Soldaten in überlegener Siegerpose in den Rhein zu urinieren. Auf dem rechten Rheinufer angekommen greift er mit beiden Händen in die Erde, um so – wie ... »Details - 24. März 1945: Amerikanische Truppen nehmen Groß-Gerau ein
Amerikanische Truppen, die bei Oppenheim den Rhein überschritten haben, nehmen mit Panzern Groß-Gerau ein. ... »Details - 24. März 1945: Gauleiter Sprenger befiehlt die Evakuierung Südhessens
NSDAP-Gauleiter Jakob Sprenger (1884–1945) gibt angesichts des Rheinübergangs der US-Truppen bei Oppenheim und ihres Vormarschs auf Darmstadt und Frankfurt am Main den Befehl zur Evakuierung Südhessens, der jedoch nicht mehr ausgeführt wird. Angeblich ordnet Sprenger auch an, das Gauhaus zu zerstören, damit keine Parteiunterlagen in die Hände der vorrückenden Amerikaner fallen. ... »Details - 25. März 1945: Vorrücken der Alliierten und Einnahme von Darmstadt durch die US-Armee
Die 3. US-Armee, die bei Oppenheim den Rhein überschritten hat, rückt vor und nimmt die Stadt Darmstadt ein. Sie ernennt Ludwig Metzger (1902–1993; SPD) zum kommissarischen Oberbürgermeister. Die Spitzen der Armee rücken weiter gegen Hanau und Aschaffenburg vor. ... »Details - 26. März 1945: Vorrücken der US-Armee in Südhessen
Fulda wird von der US-Luftwaffe bombardiert. ... »Details - Ende März 1945-Anfang April 1945: Zerstörungen durch zurückweichende Wehrmachtstruppen
Aufgrund des sogenannten Befehls Nero werden beim Rückzug der Wehrmachttruppen auch in Hessen zahlreiche Eisenbahnen, Brücken und Industrieanlagen gesprengt und zerstört, um sie nicht den amerikanischen Truppen in die Hände fallen zu lassen.(OV) ... »Details - 27. März 1945: Evakuierung des KZ-Außenlagers Münchmühle bei Allendorf
Das zwei Kilometer westlich von Allendorf (heute Stadtallendorf) gelegene Lager Münchmühle, ein Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald, wird vor den heranrückenden amerikanischen Truppen evakuiert. Bis zu dieser Zeit sind hier in 26 Holzbaracken etwa 1.000 weibliche Häftlinge untergebracht, die zumeist aus Ungarn und der Slowakei kommen und für die Verwertchemie, eine Tochterfirma ... »Details - 27. März 1945: Evakuierungsmarsch der Häftlinge des KZ-Außenlagers Gießen nach Buchenwald
Einen Tag vor dem Eintreffen der vorrückenden US-Armee in Gießen ergreift die SS-Mannschaft, die bisher das KZ-Außenlager in der Heil- und Pflegeanstalt Gießen bewacht hat, die Flucht. Von den vermutlich 77 Häftlingen sind die meisten politische Häftlinge aus Deutschland, Polen, dem Protektorat Böhmen und Mähren, der Sowjetunion und Frankreich. Ein Teil von ihnen wird gezwungen, von ... »Details
