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Hesse in the 19th and 20th Centuries
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- 1924-1933: Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold
1924 gründete sich in Magdeburg das „Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold“, das sich für den Schutz der Republik einsetzte. Ziel war, den demokratischen Einfluss in der Gesellschaft zu stärken und einen Gegenpol zu antirepublikanischen Wehrverbänden wie dem Stahlhelm und dem Jungdeutschen Orden zu bilden. Schon vorher entstandene kleinere republikanische Schutzgruppen wie der 1922 entstandene ... »Details - 1931: Höchste Zahl von Studierenden in Marburg zwischen den Weltkriegen
Mit 4.397 Studierenden erreicht die Universität Marburg die höchste Zahl von Immatrikulierten in den Jahren zwischen den Weltkriegen.(OV) ... »Details - 1931/32: Gewalttaten der Motorisierten Schutz-Abteilung der NSDAP im Raum Darmstadt
In den politischen Auseinandersetzungen mit anderen politischen Parteien und Gruppierungen spielt die SA als Schlägertruppe der NSDAP im Raum Darmstadt eine führende Rolle. ... »Details - 1. Januar 1931: Eingemeindung von Ockershausen nach Marburg
Das sogenannte Hausdorf Ockershausen südwestlich der Innenstadt wird in die Stadt Marburg eingemeindet. Ockershausen hat zu dieser Zeit 1.366 Einwohner.(OV) ... »Details - Anfang September 1931: Pompöse Beerdigung des NSDAP-Gauleiters Peter Gemeinder in Darmstadt
Am 30. August 1931 erliegt der NSDAP-Gauleiter des Gaus Hessen-Darmstadt, Peter Gemeinder (geb. 1891), bei einer Wahlkampfveranstaltung einem Herzschlag. Anfang September wird er unter großer Anteilnahme seiner Anhänger und im Beisein von prominenten Nationalsozialisten auf dem Darmstädter Waldfriedhof beigesetzt. Das Auftreten von SA- und SS-Formationen macht die Beerdigung zu einem ... »Details - 4. Januar 1931: Appell zur Demokratie an Jugendliche in Offenbach
Bei der Einweihung des als Gemeinschaftsleistung von Jugendgruppen errichteten „Hauses der Jugend“ in Offenbach am Main mahnt Oberbürgermeister Max Granzin (1873–1940): Beschämen Sie die Alten, indem Sie ihnen zeigen, daß die Welt nicht mit Gummiknüppel und Schlagringen neu aufgerichtet werden kann.(OV) ... »Details - 4. Januar 1931: Warnung des Zentrumsvorsitzenden Ludwig Kaas vor der NSDAP
Bei einer Aussprachetagung der Mitglieder der Zentrumspartei in Kassel äußert sich der Vorsitzende der Partei, Prälat Ludwig Kaas (1881–1952), zur Gefahr durch die NSDAP: Wenn uns nicht die Verantwortung hielte, würden wir aus pädagogischen Gründen den Nationalsozialisten Platz machen, damit das deutsche Volk ihre blutige Intoleranz erkenne. Aber das Experiment scheint uns gewagt, denn ich ... »Details - 9. Januar 1931: Verlegung der NSDAP-Gauleitung von Offenbach nach Darmstadt
Die NSDAP-Gauleitung des Gaues Hessen-Darmstadt wird von Offenbach am Main nach Darmstadt verlegt. Der bisherige Gauleiter des Gaus Hessen-Darmstadt Friedrich Ringshausen (1880–1941) wird von seiner Tätigkeit beurlaubt. Am vorangegangenen 6. Januar hatten 43 seiner Parteigenossen eine Petition an Adolf Hitler gesandt und darin die Entlassung von Ringshausen als Gauleiter gefordert, weil sie ihn ... »Details - 11.-12. Januar 1931: Reichstagung des Christlich-Sozialen Volksdienstes in Kassel
In Kassel findet die Reichstagung des Christlich-Sozialen Volksdienstes statt. Die Delegierten erörtern dabei die grundsätzlichen Positionen ihrer Partei zur gegenwärtigen Reichspolitik und zur Regierung. Sie erklären, dass der Reichsparteivorstand, die Reichstagsfraktion und die Abgeordneten verschiedener Landtage den besonderen Wert der gegenwärtigen Reichsregierung darin sehen, „daß sie ... »Details - 21. Januar 1931: Schwere Saal- und Straßenschlacht in Grebenstein
In der nordhessischen Ortschaft Grebenstein provozieren Anhänger der KPD eine Saal- und Straßenschlacht mit Nationalsozialisten. Dabei wird ein Kommunist von SA-Leuten aus dem Fenster geworfen und tödlich verletzt. Bei dem Prozess gegen 97 beteiligte Kommunisten in Kassel zettelt der angerückte SA-Sturm Schlägereien an, bei der mindestens sechs Personen schwer verletzt werden. ... »Details - 31. Januar 1931: Weiter stark steigende Arbeitslosenzahlen
Im Arbeitsamtsbezirk Marburg sind Ende Januar 7.282 Personen arbeitslos gemeldet, darunter 6.748 Männer und 498 Frauen. Gegenüber dem 31. August 1930 ist die Zahl demnach in nur fünf Monaten um 50,6 % gestiegen. 4.756 Personen erhalten Arbeitslosenunterstützung, 21 Personen sind bei Notstandsarbeiten beschäftigt. (Frankenberger Zeitung vom 10.2.1931)(OV) ... »Details - 1. Februar 1931: Kürzung aller Beamtengehälter aufgrund der Reichs-Notverordnung
Die Bezüge von Beamten werden aufgrund der Reichs-Notverordnung „zur Sicherung von Wirtschaft und Finanzen“ um sechs Prozent gekürzt.(OV) ... »Details - 22. Februar 1931: Antifaschistische Demonstration des Reichsbanners in Marburg
Der Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold organisiert den ersten Demonstrationszug in Marburg, bei dem etwa 1.500 Demonstranten durch die Stadt ziehen.(OV) ... »Details - 23. Februar 1931: Saalschlacht zwischen SA und politischen Gegnern in Ockershausen
Während einer NSDAP-Kundgebung in einer Gastwirtschaft im südwestlich von Marburg gelegenen Ockershausen liefern sich SA-Angehörige der Marburger NSDAP-Ortsgruppe mit politischen Gegnern eine Saalschlacht. Nach Darstellung eines Berichts in der am nächsten Tag erscheinenden Ausgabe der in Marburg erscheinenden Oberhessischen Zeitung sind für den Ausbruch der Gewalt jedoch Anhänger der ... »Details - 22. März 1931: Verhaftung von Kommunisten unter dem Vorwurf der Industriespionage für die Sowjetunion
Der deutsche Kommunist und Funktionär der Roten Gewerkschafts-Internationale Karl Dienstbach (1900–1977), ein früherer Mitarbeiter im Werk Frankfurt-Höchst der I.G.Farbenindustrie, wird zusammen mit dem früheren Siemens-Betriebsratsvorsitzenden, Reichsleiter der Erwerbslosenbewegung und Leiter der Industriegruppe Fabrikarbeiter beim ZK, Erich Steffen (1895–1937) in Ludwigshafen unter dem ... »Details - 23. März 1931: Eröffnung des 68. Kommunallandtages des Regierungsbezirkes Wiesbaden
Im Kommunallandtagssitzungssaal des Landeshauses in Wiesbaden wird um 11 Uhr der 68. Kommunallandtag des Regierungsbezirks Wiesbaden durch eine Ansprache des Oberpräsidenten August Haas (1881–1945) eröffnet, die mehrfach durch Zurufe von Nationalsozialisten und Kommunisten unterbrochen wird: ... »Details - 24. März 1931: Eröffnung des 63. Kommunallandtages des Regierungsbezirks Kassel
Im Ständehaus in Kassel tritt der 63. Kommunallandtag des Regierungsbezirkes Kassel zusammen und wird vom Oberpräsidenten der Provinz Hessen-Nassau August Haas (1881–1945) eröffnet. Er führt aus: ... »Details - 4. April 1931: Deutschlandpremiere eines Arthur-Schnitzler-Schauspiels in Gießen und Frankfurt
Am selben Tag wird am Stadttheater in Gießen und am Neuen Theater in Frankfurt am Main das Schauspiel „Im Spiel der Sommerlüfte“ des österreichischen Erzählers und Dramatikers Arthur Schnitzler (1862–1931) erstmals in Deutschland aufgeführt. Die Uraufführung des dramatischen Stückes erfolgte am 21. Dezember 1929 am Deutschen Volkstheater in Wien. Schnitzlers letztes vollendetes Drama ... »Details - 11. April 1931: Kommunistische Werksspionage bei der I.G. Farben
In der chemischen Industrie, vor allem bei der I.G. Farben (mit Sitz in Frankfurt am Main), wird eine umfangreiche kommunistische Werksspionage aufgedeckt.(OV) ... »Details - 30. April 1931: Rückgang der Arbeitslosenzahlen im Frühjahr
Gegenüber den hohen Arbeitslosenzahlen im Winter 1930/31 zeigt sich Ende April ein deutlicher Rückgang der Arbeitssuchenden. Im Arbeitsamtsbezirk Marburg sind am 30. April insgesamt 5.848 Personen arbeitslos (5.471 Männer und 377 Frauen), was gegenüber dem 31. Januar einen Rückgang von 19,7 % bedeutet, gegenüber dem Vormonat sogar einen Rückgang von 22,6 %.(Frankenberger Zeitung vom ... »Details - 2. Mai 1931: Sehr positive Geschäftsbilanz der I.G. Farben
Die I.G. Farben (mit Sitz in Frankfurt am Main) gibt für das abgelaufene Geschäftsjahr 1930 bekannt, dass sie einen Nettogewinn von 85,65 Millionen Reichsmark (gegenüber 104,59 Millionen Reichsmark 1929) erwirtschaftet hat. Wie in den drei Vorjahren wird eine Dividende von 12 % ausgeschüttet.(OV) ... »Details - 2. Mai 1931: Uraufführung einer Oper von Hans Simon in Darmstadt
Am Landestheater in Darmstadt wird die heitere Oper „Valerio“ des deutschen Komponisten und Kapellmeisters Hans Simon (1897–1982) uraufgeführt. Der Text folgt Motiven der Komödie „Leonce und Lena“ (1836) des hessischen Schriftstellers und Revolutionärs Georg Büchner (1813–1837) und stammt aus der Feder des Musik- und Theaterkritikers Hermann Kaiser (1889–1978). Die künstlerische ... »Details - 20. Mai 1931: Beratungen des Hessischen Landtags über Etat und Youngplan
Der Landtag des Volksstaats Hessen in Darmstadt nimmt in erster und zweiter Lesung das Etatgesetz an. Der Landtag ersucht außerdem einstimmig die Regierung des Volksstaats, beim Reich auf baldige Verhandlungen zur Revision des Young-Plans hinzuwirken.(OV) ... »Details - 21. Mai 1931: Reichsdeutsche Erstaufführung eines Stücks von Arthur Schnitzler in Wiesbaden
Das Stück „Der Gang zum Weiher“ von dem österreichischen Erzähler und Dramatiker Arthur Schnitzler (1862–1931) wird im Rahmen der Maifestspiele in Wiesbaden zum ersten Mal im Deutschen Reich aufgeführt. Die Uraufführung des in fünf Aufzügen angelegten Stückes fand am 14. Februar 1931 im Wiener Burgtheater statt. ... »Details - 8. Juni 1931: Gustav Hartung Intendant am Darmstädter Landestheater
Die Verwaltungskommission des Hessischen Landestheaters in Darmstadt wählt Gustav Hartung (1887–1946) als Nachfolger von Carl Ebert (1887–1980) zum zweiten Mal zum Intendanten des Hauses, nachdem der renommierte Theaterregisseur bereits 1920 zum Intendant und 1922 zum General-Intendant des Landestheaters berufen worden war, 1924 jedoch Darmstadt zugunsten eines Rufs an das Schauspielhaus ... »Details - 21. Juni 1931: Große Sonnwendfeier der Nationalsozialisten auf Burg Münzenberg
Auf der Burg Münzenberg wird im Beisein von NSDAP-Gauleiter Peter Gemeinder (1891–1931) und weiteren hochrangigen Nationalsozialisten wie Bernhard Graf zu Solms-Laubach (1900–1938) die Sonnwendfeier mit großem Aufmarsch und Lagerfeuer begangen. Vgl. Historische Bilddokumente Bild 173-020(KR) ... »Details - 28. Juni 1931: Propagandistischer „Deutscher Tag“ der NSDAP in Darmstadt
Die hessische NSDAP veranstaltet in Darmstadt mit dem Aufmarsch uniformierter Verbände, darunter der SA-Sturm 115, der sich vor dem hessischen Landesmuseum sammelt, einen „Deutschen Tag“ zu Propagandazwecken. Dazu veranstalten die Nationalsozialisten einen öffentlichen „Feldgottesdienst“ auf dem Marienplatz, Propagandamärsche und eine abendliche Kundgebung in der Festhalle der Stadt. ... »Details - 4. Juli 1931: Auflösung einer Kundgebung des NS-Hochschulbundes in Marburg
In der Universitätsstadt Marburg wird eine genehmigte Protestkundgebung der Marburger Mitglieder des Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbundes (NSDStB), zu der im Vorfeld unter anderem auch der Führer des NS-Studentenbundes Baldur von Schirach (1907–1974) als Redner angekündigt worden war, von der Polizei wegen republikfeindlicher Parolen der Teilnehmer gewaltsam aufgelöst. Daraufhin ... »Details - 6. Juli 1931: Amerikanisches Musikfest in Bad Homburg
Die Stadt Bad Homburg erlebt das erste US-amerikanische Musikfest auf deutschem Boden. Dabei werden unter anderem Werke der zeitgenössischen Komponisten (und späteren Pulitzer-Preisträger1=Leo Sowerby 1946 für die Kantate „The Canticle of the Sun“, Quincy Porter 1954 für das Konzertwerk „Concerto for Two Pianos and Orchestra“ und Roger Sessions 1982 für das Orchesterwerk „Concerto ... »Details - 12. Juli 1931: Einweihung des Gewerkschaftshauses in Frankfurt
In Frankfurt am Main wird das von Architekt Bruno Taut (1880–1938) errichtete Gewerkschaftshaus eingeweiht.(OV) ... »Details - 13. Juli 1931: Zusammenbruch der Danatbank
Der Zusammenbruch der Danatbank signalisiert das Übergreifen der Weltwirtschaftskrise auf Deutschland.(OV) ... »Details - 15. Juli 1931: Reichserwerbslosentag in Darmstadt
Bei dem von den Kommunisten veranstalteten „Reichserwerbslosentag“ kommt es in Darmstadt und andernorts zu schweren Zusammenstößen. ... »Details - 30. Juli 1931: Entlassung des hessischen Gesandten in Berlin
Der Gesandte des Volksstaats Hessen in Berlin wird von seinen Aufgaben als hessischer Gesandter bei Preußen entbunden.(OV) ... »Details - 5. August 1931: Entstehung der sogenannten Boxheimer Dokumente der NSDAP
Der nationalsozialistische Rechtsassessor Dr. Werner Best (1903–1989) verfasst die Boxheimer Dokumente.(OV) ... »Details - 21. August 1931: 6. Deutscher Arbeiterjugendtag der Sozialistischen Arbeiterjugend in Frankfurt
In Frankfurt am Main wird der 6. Deutsche Arbeiterjugendtag eröffnet. Rund 30.000 Teilnehmer beteiligen sich an einem abendlichen Fackelzug. Die zweitägige Veranstaltung steht im Zeichen des „Kampfes gegen Wirtschaftsnot und Faschismus“.(OV/KU) ... »Details - 24. August 1931: Konkurs der Darmstädter Volksbank e. G.
Die in Darmstadt ansässige genossenschaftliche Darmstädter Volksbank muss aufgrund eines Verlusts von drei Millionen Reichsmark Konkurs anmelden. Damit treffen die wirtschaftlichen Auswirkungen der in Deutschland seit einigen Wochen vorherrschenden Bankenkrise, insbesondere der vollständige Verlust der Einlagen der Bankkunden, auch dieses eher kleine Institut, dessen Direktor Georg Weiler unter ... »Details - 28. August 1931: Goethe-Preis an Ricarda Huch
In der Frage der Nominierung des Preisträgers für das Jubiläumsjahr des 200. Geburtstags von Goethes Mutter Catharina Elisabeth (1731–1808) stand für das Goethepreis-Kuratorium fest, dass eine Frau die Auszeichnung erhalten sollte. Der Name Ricarda Huchs fiel vielfach bereits bei den Überlegungen zu den Nominierungen der Vorjahre: sie stand seit 1927 in der engeren Auswahl. Die Verleihung ... »Details - 29. August 1931: Plötzlicher Tod des NSDAP-Gauleiters Peter Gemeinder in Mainz
Nach einer Rede in der Mainzer Stadthalle stirbt der Gauleiter des Gaues Hessen-Darmstadt, Peter Gemeinder, an einem Herzinfarkt. Der Generalvikar des Bischöflichen Ordinariats Mainz, Jakob Philipp Mayer (1870–1936), verweigert mit dem Hinweis auf diverse Beschlüsse der Bischofskonferenz dem Nationalsozialisten ein kirchliches Begräbnis und löst damit eine Welle der Empörung bei den ... »Details - 30. August 1931: Letzter Ordentlicher Gewerkschaftskongress in Frankfurt
Im Frankfurter Palmengarten wird der 14. Kongress des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes als 4. Bundestag des ADGB eröffnet. Der bis zum 4. September dauernde Kongress ist der letzte vor der Machtübernahme der Nationalsozialisten. Er beschäftigt sich mit Fragen der Weltwirtschaftskrise und fordert die 40-Stunden-Woche ohne Lohnausgleich.(OV) ... »Details - 2. September 1931: Beisetzung des NSDAP-Gauleiters Peter Gemeinder auf dem Darmstädter Waldfriedhof
Auf dem Waldfriedhof in Darmstadt wird der verstorbene Gauleiter des Gaues Hessen-Darmstadt, Peter Gemeinder, im Beisein von einigen tausend uniformierten SA-Männern und zahlreicher Parteiprominenz beigesetzt. Der Generalvikar des Bischöflichen Ordinariats Mainz, Jakob Philipp Mayer (1870–1936), sorgt vorher für eine Welle der Empörung, als er dem katholischen Gauleiter aufgrund seiner ... »Details
