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Historisches Ortslexikon

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Herzogtum Nassau 1819 – 29. Usingen

Kransberg

Stadtteil · 260 m über NN
Gemeinde Usingen, Hochtaunuskreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

13 km nördlich von Bad Homburg

Lage und Verkehrslage:

Der Ort liegt 4,2 km südwestlich von Usingen.

Historische Namensformen:

  • Cransberg (vor 1221) (Reimer I nr. 141.³).

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3471161, 5578835
UTM: 32 U 471098 5577043
WGS84: 50.344766° N, 8.593803° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

434011020

Flächennutzungsstatistik:

  • 1885 (Hektar): 845, davon 265 Acker (= 31.36 %), 90 Wiesen (= 10.65 %), 368 Holzungen (= 43.55 %)
  • 1961 (Hektar): 845, davon 383 Wald (= 45.33 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1885: 614, davon 18 evangelisch (= 2.93 %), 591 katholisch (= 96.25 %), 5 Juden (= 0.81 %)
  • 1961: 786, davon 117 evangelisch (= 14.89 %), 660 katholisch (= 83.97 %)
  • 1970: 513

Diagramme:

Kransberg: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Grafschaft Waldbott von und zu Bassenheim, Herrschaft Kransberg
  • 1806: Herzogtum Nassau, Herrschaft Kransberg
  • 1816: Herzogtum Nassau, Amt Usingen
  • 1849: Herzogtum Nassau, Verwaltungsbezirk VII (Kreisamt Idstein)
  • 1854: Herzogtum Nassau, Amt Usingen
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Obertaunuskreis
  • 1886: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Usingen
  • 1932: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Obertaunuskreis
  • 1933: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Usingen
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Usingen
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Usingen
  • 1968: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Usingen
  • 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Hochtaunuskreis

Altkreis:

Usingen

Gericht:

  • Vom 15. bis zum Anfang des 18. Jahrhunderts Gehörten Kransberg, Wernborn und Pfaffenwiesbach#HG-034 zum Gericht Kransberg. Kransberg war der Hauptgerichtsort.
  • 1816: Amt Usingen
  • 1849: Justizamt Usingen
  • 1854: Justiz- und Verwaltungsamt Usingen
  • 1867: Amtsgericht Usingen

Herrschaft:

Bis 1221 war Kransberg Teil der Mörler Mark.

Im Jahre 1803 fiel die Herrschaft Reifenberg-Cransberg, zu dem die Orte Oberreifenberg, Niederreifenberg, Seelenberg, Schmitten und Arnoldshain sowie die Orte Kransberg, Wernborn, Friedrichsthal und Pfaffenwiesbach gehörten, an das Herzogtum Nassau.

Gemeindeentwicklung:

Am 31.12.1971 erfolgte im Zuge der hessischen Gebietsreform die Eingliederung von Kransberg, Michelbach, Usingen und Wernborn die neu gebildete Stadtgemeinde Usingen.

Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

Zum Kirchspiel von Holzburg (wüst) gehörig

Ab 1435 zur Pfarrei Oberholzburg gehörig

Bekenntniswechsel:

Einführung der Reformation: um 1535

Katholischer Bekenntniswechsel: 1606

Kirchliche Mittelbehörden:

Erzbistum Mainz, Archidiakonat Mariengreden, Dekanat Friedberg, Sendbezirk Holzburg

Juden:

1843: 6, 1905: 9 Juden

Kultur

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Wirtschaft

Mühlen:

1806 gehörten 3 Mühlen zu Kransberg.

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Kransberg, Hochtaunuskreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/11383> (Stand: 26.5.2023)