Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.
Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
117179337
Bury, Johann Friedrich [ID = 25088]
- * 13.3.1763 Hanau, † 18.5.1823 Aachen
Maler - Andere Namen ↑
-
Weitere Namen:
- Bury, Friedrich
- Büri, Friedrich; Bürri, Friedrich; Burri, Friedrich
- Wirken ↑
-
Werdegang:
- lernte beim Vater und bei Anton Wilhelm Tischbein
- 1780-82 Studium an der Akademie in Düsseldorf
- 1782 mit seinem Studienfreund Johann Heinrich Lips nach Rom
- 1784-86 wohnte er dort mit Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, Lips, Johann Georg Schütz zusammen, 1786 kam Johann Wolfgang von Goethe hinzu
- 1788 und 1789 mit Herzogin Anna Amalia von Weimar und Herder in Rom und Neapel
- 1790 mit Goethe in Oberitalien
- 1799 mit Johann Erdmann Hummel über Hanau und Kassel nach Weimar
- 1801-15 in Berlin
- 1806 Lehrer von Kurprinzessin Auguste von Hessen-Kassel und ihrer Schwester Friederike Wilhelmine, Prinzessin der Niederlande, Berufung an die Kasseler Akademie, was sich aber aufgrund der französische Besetzung zerschlägt
- 1811 Mitglied der Preußischen Akademie der Künste in Berlin
- nach 1815 abwechselnd in Hanau und Kassel sowie in Brüssel und Haag tätig
- 1816 Ehrenmitglied der Hanauer Zeichenakademie
- 1817 in Kassel Ehrenmitglied der Akademie
-
Netzwerk:
- Tischbein, Anton* Wilhelm <Lehrer>
- Goethe, Johann Wolfgang von <Freund>, * 28.8.1749 Frankfurt am Main, † 22.3.1832 Weimar
- Schütz, Johann Georg <Freund>, * 16.5.1755 Frankfurt am Main, † 11.5.1813 Frankfurt am Main, Maler und Zeichner
- Tischbein, Johann Heinrich Wilhelm <Freund>, * 15.2.1751 Haina, † 26.6.1829 Eutin, Maler, Restaurator, Akademiedirektor, Hofmaler
- Lips, Johann Heinrich <Freund>, * 29. April 1758 in Kloten, † 5. Mai 1817 in Zürich, Kupferstecher und Professor an der Zeichenakademie Weimar
-
Werke:
-
Lebensorte:
- Hanau; Düsseldorf; Rom; Berlin; Kassel; Brüssel; Den Haag
- Familie ↑
-
Vater:
Bury, Jean Jacques, (geb. 1728 [1731?] Straßburg, gest. 26.8.1785 Hanau) Goldschmied und Graveur, Lehrer an der Zeichenakademie Hanau
-
Mutter:
Bury, Catharina, geb. Tessonier, (1739–1818) Tochter des Hanauer Seidenstrumpfwebers Jean Tessonier
- Nachweise ↑
-
Literatur:
- Katharina Bott (Hg.), Der Maler Friedrich Bury (1763–1823). Goethes „zweiter Fritz“, Ausstellungskatalog, Hanau 2013
- Kassel Lexikon, hrsg. von der Stadt Kassel, Bd. 1, Kassel 2009, S.109 (Heidrun Helwig)
- Saur, Allgemeines Künstler-Lexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker. Erarbeitet, redigiert und hrsg. von Günter Meißner u.a. Bd. XV, 1997, S.293
- Ulrich Thieme (Hrsg.) Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart, Bd. V, 1911, S. 275f.
- Zitierweise ↑
- „Bury, Johann Friedrich“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/117179337> (Stand: 27.7.2026)
