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Portrait

Johannes Weidemann
(1897–1954)

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Weitere Informationen

GND-Nummer

1027780229

Weidemann, Johannes [ID = 21813]

* 15.8.1897 Pförnten/Niederlausitz, † 21.8.1954 Hamm (Westfalen), evangelisch
Dr. rer. pol.; Dr. jur. – Jurist, Rechtsanwalt, Oberbürgermeister
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • 1907-1915 Besuch des Realgymnasiums in Kassel
  • 1915-1919 Kriegsfreiwilliger in Frankreich, Rumänien und Mazedonien
  • 1919 Studium der Rechts- und der Staatswissenschaften (daneben Philosophie und Kunstgeschichte) an den Universitäten Marburg und Berlin
  • 1922 Promotion zum Dr. rer. pol. in Marburg
  • 1928 Promotion zum Dr. jur. in Marburg
  • 1923-1926 Referendar am Oberlandesgericht in Kassel
  • 1926 Hilfsrichter an der Großen Strafkammer in Kassel
  • 1926-1933 Rechtsanwalt am Landgericht und später am Oberlandesgericht Kassel
  • seit 1931 politisch aktiv, Gauorganisationsleiter der NSDAP in Kassel, Leiter der Abteilung für Rasse und Kultur und der Rechtsabteilung des Gaues Hessen-Nassau-Nord
  • Rechtsberater der SS-Standarte 35
  • Gauführer des Bundes Nationalsozialistischer Deutscher Juristen
  • 1933-1945 Oberbürgermeister in Halle an der Saale, dabei auch Aufsichtsratsvorsitzender der Flughafen-Gesellschaft Halle/Leipzig, der Mitteldeutschen Hafen-AG Halle und der Stadtwerke Halle
  • Aufsichtsratsmitglied der Deutschen Aero-Lloyd und der Wirtschaftsberatung Deutscher Gemeinden AG
  • Verwaltungsratsvorsitzender der Städte-Feuersozietät der Provinz Sachsen-Merseburg und der Mitteldeutschen Landesbank
  • daneben seit 1933 stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Gemeindetages für die Provinz Sachsen und Anhalt
  • Vorsitzender des Bundes der deutschen Kunstvereine, Mitglied der Reichskammer der bildenden Künste und der Reichstheaterkammer
  • Leiter der Deutschen Verwaltungsakademie für die Provinz Sachsen und Anhalt und Honorarprofessor an der Universität Halle
  • Mitglied der Akademie für deutsches Recht, dort stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses Bausparkassenwesen und Vorsitzender des Ausschusses für Kommunalrecht und Kommunalverfassung
  • Mitglied des Reichsausschusses für Leistungssteigerung beim Reichswirtschaftsministerium und Beirat des Reichsheimstättenamts der Deutschen Arbeitsfront

Werke:

Lebensorte:

  • Kassel; Marburg; Berlin; Halle an der Saale
Familie

Vater:

Weidemann, Johannes, Oberpostdirektor

Mutter:

Kretzner, Martha

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Weidemann, Johannes“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/1027780229> (Stand: 10.2.2025)