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Gerichtsstätten in Hessen
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Heldenbergen, Gerichtsplatz
- Heldenbergen, Gemeinde Nidderau, Main-Kinzig-Kreis | Historisches Ortslexikon
- Lage und Zustand
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Auf dem Kirchhof innen an der Kirchenmauer rechts von der Treppe, die in das Dorf hinunter geht, steht heute eine Linde, die aber in den Quellen nicht erwähnt wird. - Lagetyp
- auf Kirchhof
- Platzform
- ohne Begrenzung
- Baumart
- Linde
- Historische Belege
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- Oktober 1279: Güterübertragung in cymiterio Heldebergin (Reimer, UB Hanau 1, Nr. 579)
- Nota Gericht Kaichen Anfang 15. Jh.: Heldenbergen gehörte zum Freigericht Kaichen und hatte ein eigenes Dorfgericht mit einem Dorfgrefen. Oberhof war das Freigericht Kaichen (Jacob Grimm, Weisthümer, Bd. 3, 1842, S. 457f.; vgl. Hardt-Friederichs, S. 53f., 76).
- Märkerding 1433: an der kirchenmuern daselbes, als man die grede (=Treppe) heraber geet zu der rechten hant uß dem kirchehoffe inne daz dorffe (Zimmermann, S. 119; Müller, S. 128, 139).
- Literatur
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- Zimmermann, Hanau S. 119
- Müller, Rechtsaltertümer, S. 128, 139
- Friederun Hardt-Friederichs, Das königliche Freigericht Kaichen in der Wetterau in seiner landes- und rechtshistorischen Bedeutung (Genealogie und Landesgeschichte 26, 1975; Wetterauer Geschichtsblätter 25, 1976)
- Chronik Heldenbergen (Nidderauer Hefte 5), Nidderau 1989 S. 60-64
- Empfohlene Zitierweise
- „Heldenbergen, Gerichtsplatz“, in: Gerichtsstätten in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/gst/id/534> (Stand: 10.1.2016)
- Abbildungen
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- 534-FM-10: Die Linde auf dem Kirchhof in Heldenbergen (2014) © Wilhelm A.Eckhardt, 24.8.2014
- Bearbeiter/in
- W. A. Eckhardt 2014


